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Geschrieben von Wisy am 05.10.2015 um 14:23:
Neue Bedarfswerte in der Pferdefütterung
Hier sind ja sehr viele Eigenregieler unterwegs und auch sonst Leute, die ihre eigenen Futterberechnungen machen. Die neuen Grundlagen der Bedarfswerte in der Pferdefütterung haben sich ja laut der Veröffentlichung der DLG im November 2014 sehr stark geändert. Für alle, die diese Änderungen noch nicht kennen, gibt es hier das Wichtigste sehr anschaulich zusammengefasst (Achtung, lang - Zeit nehmen

) :
Neues aus der Pferdefütterung
Obwohl das jetzt fast seit einem Jahr so ist, gibt es noch nicht sehr viele Futtermittel, bei denen die neuen Werte angepasst sind oder auch nur auf dem beipackzettel stehen. Wie sind eure Erfahrungen damit? Füttert ihr weniger Calcium und Phosphor, ein anderes Mineralfutter?
Ich finde, die Änderungen werfen so einiges, was bisher in Stein gemeißelt schien in der Pferdefütterung, über den Haufen...
Geschrieben von rivera am 05.10.2015 um 20:35:
danke für die info, war an mir vorbeigegangen. damit werde ich mich mal in ruhe beschäftigen.
hast du schon konsequenzen gezogen? dein fazit?
Geschrieben von Pika am 08.10.2015 um 18:48:
Oh - ich habe schon ein klein wenig den Kopf in den Sand gesteckt, als es um die Auswahl des Minerals ging. An Chelate traue ich mich nicht ran, weil es dafür einer exakten Berechnung bedarf .... somit habe ich 0815 gewählt und bin auf Standardmischung gegangen.
Und nun?
Macht es Sinn, die Mineralzufuhr am unteren Limit (der Fütterungsempfehlung des Herstellers) zu verfüttern?
Sind wir dabei unsere Pferde zu vergiften, weil wir jahrelang zu hohe Dosen zugefüttert haben?
Die neuen Bedarfswerte sind vielleicht eine Erklärung, warum so viele Pferde immer noch gut leben, obwohl sie noch nie großartig zugefüttert wurden?
Wie geht ihr nun damit um?
Geschrieben von Wisy am 09.10.2015 um 15:45:
Melde mich später mal ausführlich dazu...
Geschrieben von Pika am 22.10.2015 um 13:52:
Wann ist denn später?
Geschrieben von Wisy am 22.10.2015 um 16:07:
Daaaas iiiiist eiiiiin weiiiiiter Beeeeegriiiiifffff...
Geschrieben von Zambezi am 22.10.2015 um 17:32:
| Zitat: |
Original von Pika
Macht es Sinn, die Mineralzufuhr am unteren Limit (der Fütterungsempfehlung des Herstellers) zu verfüttern?
|
Ohne mich jetzt genau mit der hier angesprochenen Thematik auseinandergesetzt zu haben ... ich denke, es macht generell Sinn, bei den Mengenempfehlungen der Hersteller vorsichtig zu sein. Ich hab mir mal sagen lassen, dass die vom Hersteller angegebenen Fütterungsempfehlungen generell viel zu hoch sind, z.T. dreimal so hoch wie nötig.
Im Gegensatz zu einigen Pferdebesitzern, die ich kenne, die überhaupt kein MiFu zufüttern (und deren Pferde auch noch leben), füttere ich zwar eins, aber nur ungefähr 1/4 der Menge, die der Hersteller empfiehlt. Ob mein Pferd irgendeinen Mangel hat, kann ich zwar nicht mit Sicherheit sagen, weil ich keine Blutbilder machen lasse. Aber solange er einen topfitten Eindruck macht und der Tierarzt nur zum Impfen kommt, besteht wohl kein Anlass zur Sorge.
Geschrieben von Pferdenarr am 22.12.2015 um 11:34:
Auch von mir einen herzlichen Dank für die Info! :-)
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