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Geschrieben von Safir am 15.01.2009 um 17:55:
Ja isch besser so
Was für ein Beschlag könnt ihr bei Distanzen empfehlen?
Geschrieben von Fjödur am 15.01.2009 um 18:19:
stink normale eisen
von der idee deiner mutter baarhuf laufen lassen übernimmst du besser nichts. baarhuf auf das distanzen selbst bei weichem boden ist eine miniform der tierquälerei.
mache nehmen auch kunst beschlag kostet aber auch mehr, da muss man schon bei userm hufschmied mit minmum 140 euro rechnen
Geschrieben von Safir am 15.01.2009 um 18:23:
Ne ne, sie will ihn beschlagen lassen und sie überlegt sich Kunststoffbeschlag, ist ja nicht mein Geld
Tierquälerei^^ jaja
Geschrieben von Fjödur am 15.01.2009 um 18:53:
achso kunststoffbeschläge nehmen deinem pferd bei hufaufsetzen im trab an schwung, da sie stoppen. daher sind sie meiner meinung nach nicht ideal für distanzen
weitere gründe sende ich dir per PN
Geschrieben von Tippelchen am 15.01.2009 um 19:56:
@Fjödur
Da muss ich dir aber wiedersprechen

Mello läuft einwandfrei mit Kunststoff, Eisen kommen mir niemalsnie wieder unters Pferd - garantiert!
Das muss aber für euch nichts heißen, denn "never change a runnig system" und wenn Eisen für euch funktionieren ist es ja okay.
Hast du es denn mal probiert?
Was das Stoppen betrifft: hast du mal ein Pferd gesehen, welches barhuf gleitet? Wohl kaum, was ist also natürlicher?
Barhuf funktioniert je nach Pferd und Geläuf übrigens wunderbar, sogar auf LDR - aber es muss halt passen!
Siehe Feuerkreisritte - das sind alles LDRs und die sind grundsätzlich als barhuf-Strecke ausgelegt!
@Safir
Es gibt einen Thread zum Thema Kunststoff-Beschlag, genauer Duplo. Den benutzen Frauke und ich - und viele andere Distanzreiter - erfolgreich (nur das Frauke jetzt auf barhuf+Hufschuhe umstellt)!
Geschrieben von Fjödur am 15.01.2009 um 20:00:
@ tippelchen
ok
mein hufschmied hat mir aus diesem grund davon abgeraten gnauso wie meine (distanztrainerin).was kunststoff angeht.
bei uns in BW findest du selten leute die mit ihren pferdies baarhuf starten. da wir ziemlich viel teer als geläuf haben.
Geschrieben von Tippelchen am 15.01.2009 um 20:07:
Gerade deshalb solltest du mal Kunststoff probieren

Kunststoff dämpft den Aufschlag bei Asphalt viel besser (was du am Laufverhalten deines Pferdes merken wirst - die laufen viel "fluffiger" mit KuSto) und der "Klirreffekt" - starken Vibrationen der Eisen und Nägel, die auf die Hufwand übertragen werden - wir deutlich verringert!
Wer ist denn deine Distanztrainerin?
p.S: Klar rät dir dein Hufschmied von KuSto ab - schließlich hat er die Ausbildung gemacht um Metall zu bearbeiten
Geschrieben von Fjödur am 15.01.2009 um 20:11:
silvia neuhöffer- wießler
eig. ist sie pferdewirtin. und als distanzreiterin in BW relativ bekannt.
wohnt 3 km von mir entfernt so ,dass wir immer zusammen trainieren
bei mir ist kunststoff eine frage des geldes, aber hilfts denn auch beim tölten?
ich meine kann man damit gewichtsunterschiede einbauen?
Geschrieben von Velvakandi am 15.01.2009 um 20:37:
| Zitat: |
| bei mir ist kunststoff eine frage des geldes, aber hilfts denn auch beim tölten? ich meine kann man damit gewichtsunterschiede einbauen? |
Muß man das denn um zu tölten? Ich halte von unterschiedlichem Beschlag rein gar nix, wenn man kurzfristig Gewichte einsetzen will/muß, dann welche die nur gezielt im Training ans Pferd kommen.
*wiederrausschleich*
Geschrieben von FraukeF am 15.01.2009 um 21:50:
Kurz und knapp:
Ich halte von Eisen null und überhaupt garnix !!!
Die Belastung der Gelenke und Sehnen gerade auf harten Böden wie du von euch sagst ist enorm, weil KEINE Dämpfung wie beim Barhuf vorhanden ist, im Gegenteil, das Eisen prallt extrem hart auf und ausserdem kommt wie schon gesagt der Klirreffekt dazu. Hast du schon mal eine Maultrommel benutzt? Dann weisst du wovon ich rede. Super unangenehm. Um diesen Klirreffekt zu vermeiden schieben die Pferde auf harten Böden, was neben der ohnehin erhöhten Rutschgefahr auf Asphalt einen zusätzlichen Schlittereffekt verursacht.
Klar sagt dein Schmied Eisen sind das Optimum, er lebt ja davon und hat es so gelernt.
Wenn schon Beschlag, dann einen guten Kusto wie den Duplo. Der hat auch Nachteile, aber die sind weit geringer finde ich als beim Eisen. Vor allem ist die Dämpfung besser, d.h. die Sehnen und Gelenke werden geschont. Ausserdem trägt zumindest teilweise wie beim Barhuf der Strahl mit, was eine wesentlich bessere Durchblutung des Hufes bewirkt als bei Eisen. Schau dir mal Thermografiebilder von eisenbeschlagenen und Barhufpferden an. Da staunst du.
Natürlich stoppen Kustos mehr als Eisen. Aber es ist nachgewiesen, dass z.B. die Duplos in Bezug auf Abrieb und Stoppen dem Barhuf am nächsten kommen und das ist ja wohl das natürliche, von der Natur in Jahrmillionen an Evolution als das Optimum vorgesehene System oder hast du schon mal ein Fohlen gesehen, das mit Eisen auf die Welt gekommen ist.
Natürlich braucht ein intensiv genutztes Pferd und damit schliesse ich mal einfach 90% aller sogenannten Freizeitreiter aus, das überwiegend auf abriebintensiven Böden bewegt wird einen zumindest temporären Hufschutz. Aber aus den vorgenannten und noch einigen anderen Gründen wie z.B. das ätzende Aufstollen im Winter und der Verletzungsgefahr bei der doch meist gewünschten, weil artgerechten Herdenhaltung halte ich Eisen für eine der schlechteren Optionen.
Es wird immer Spezialfälle geben, wie tatsächlich chronisch und irreparabel erkrankte Pferde oder spezielle Nutzungen, siehe Slidingeisen, die einen solchen Beschlag rechtfertigen und notwendig machen. Aber das sind für mich die AUSNAHMEN.
Falls du dich mit dem Thema weiter beschäftigen magst habe ich
Hier eine interessante Seite für dich.
Was Tölt und Kusto angeht: Entweder töltet dein Pferd, weil du es korrekt gymnastizierst, dann sollte der Beschlag egal sein oder es steht Arbeit an

. Von unterschiedlich schweren Beschlägen halte ich überhaupt garnichts. Da gebe ich velvakandi recht.
Ab und zu aus Trainingsgründen und um neue Anreize zu geben eine Glocke anlegen ist völlig okay, aber z.B. wie gern propagiert ständig vo 10er und hi 8er Eisen bringt nichts, allein schon weil das Pferd sich daran gewöhnt. Und dann?
Und was das Geld angeht: Für einen Eisenbeschlag komplett habe ich 95,- Euro gezahlt, für einmal Duplo komplett 105,- Euro. Das mag bei Euch natürlich anders sein, aber für mich ist das kein Argument.
Geschrieben von viertakt_sus am 16.01.2009 um 10:22:
tippelchen und FraukeF:
ich bin vollkommen eurer meinung und für mich wären eisen keine alternative mehr, das hat mir auch mein pferd gezeigt!!!
... habe euren ausführungen nix hinzuzusetzen.
wen es interessiert, hier findet ihr eine aufnahme vom aufsetzenden barhuf und eisenbeschlag...
http://www.innovationenonline.de/shop/index.php?main_page=page_88&zenid=5f873a346df11e55bfc8b43e0bd8ecc4
habe lange mit dem hersteller der duplos telefoniert, da ich auch gegen die allseits vorgeschobenen argumente (z.b. stoppen/gleitverhalten) zu kämpfen habe.
bevor wir mit irgendwelchen menschlichen argumenten und ansichten um uns werfen, kann ich nur jedem raten: einfach mal SELBST AUSPROBIEREN!!!!!!!! denn nur das pferd kann euch die antwort geben!
zu den kosten: der beschlag kostet bei meinem schmied exakt das selbe, nur die duplos selbst kosten etwas mehr als die eisen (bisher konnte ich die duplos für 2 beschlagsperioden benutzen)
lieben gruß
Geschrieben von fjoerdis am 16.01.2009 um 10:39:
Wie lange ist bei euch eine Beschlagsperiode?
Ich habe für meine 8 Wochen und danach sind die Eisen durch, brauche also jedesmal neue. Mein Schmied ist auch gegen Kunststoff eben wegen diesem Stopp-Effekt und auch weil wegen der Flexibilität des Kunststoffes sie sich im schlammigen Boden auch schneller abziehen als Eisen. Er würde es aber machen wenn ich das will.
Alternativ habe ich jetzt aber auch Kontakt zu einer Huftechnikerin aufgenommen, würde auch gerne auf barhuf umstellen. Allerdings hat sie mir jetzt zum Zeitpunkt abgeraten wegen des gefrorenen Bodens und geraten lieber nochmal Eisen draufzumachen und bei weicherem Boden umzustellen. Auch das Umstellen von Eisen auf Kunststoff bei diesen harten Bodenverhältnissen hat sie abgeraten. Ich werde dann wohl zum nächsten Termin den Versuch starten. Bin mal gespannt...
Geschrieben von Baron am 16.01.2009 um 11:03:
Viele Hufschmiede sind leider nicht ganz Up to date was Gangverhalten und Beschlag betrifft.
Das mit dem Stoppen bzw Gleiten ist schon länger "überholt" und bei einem Schmied der sich weiterbildet findet man solche Vorurteile nicht.
Im Gegenteil, viele Schmiede beschlagen mit Widiastiften damit die Pferde eben nicht rutschen.
Kunststoff ist deutlich schwerer anzubringen wie Eisen, erstens ist die Hufbearbeitung schwieriger und zweitens muss man auch beim Nageln einiges beachten.
Als mein Schmied noch "jungfräulich" mit Kustos war und ich mehr oder weniger darauf bestanden habe (damals Easywalker) ging das erste Paar nach zwei Tagen fliegen, nach dem nächsten Aufnageln hielten sie auch nicht viel länger.
Aber ich habe im Internet geforscht u beim Hersteller mich informiert und sind dann zu dem Shcluss gekommen das der Schmied beim Nageln was falsch gemacht hatte (weiß heute nicht merh was es war)
Nach ein paar weitern Versuchen war er aber so Fitt darin, das sie gut gehalten haben (Beschlagsperiode 5-6Wochen) und er hat dadurch erkenntnisse gewonnen wie mein Pferd läuft dadurch das sich die Zehe schräg abgelaufen hat.
Leider ist unser Boden furchtbar so das ich nach etwa einem Jahr mit gutem Ergebnis zurück zu Eisen gewechselt habe weil es auf die Dauer sehr teuer für mich war (kürzere Perioden, teurerer Beschlag).
Die Eisen hat mein Schmie dann so abgeschrägt wie er es bei den abgezogenen Kustos gesehen hat.
Nicht jeder Schmied der sagt das er es mit den Kustos versucht ist auch wirklich daran interessiert sie zu verwenden (sagen kann man ja viel) meistens wollen sie dem Kunden zeigen wie unpraktisch die Dinger sind und geben sich keine Mühe.
Solche Experimente sollte man nur dann mit seinem Schmied machen, wenn man mehr als 100% von ihm überzeugt ist.
Geschrieben von FraukeF am 16.01.2009 um 11:39:
| Zitat: |
Original von fjoerdis
Wie lange ist bei euch eine Beschlagsperiode?
Ich habe für meine 8 Wochen und danach sind die Eisen durch, brauche also jedesmal neue. Mein Schmied ist auch gegen Kunststoff eben wegen diesem Stopp-Effekt und auch weil wegen der Flexibilität des Kunststoffes sie sich im schlammigen Boden auch schneller abziehen als Eisen. ... |
Bei fast allen Leuten die ich kenne halten die "Duplos" genauso lange wie Eisen.
Wie gesagt, das mit dem Stop-Effekt ist ein überholter Hut.
Was das Ausziehen angeht: Das ist sehr vom verwendeten Kusto abhängig. Kustos mit Metallkern, wie die Duplos arbeiten höchstens minimal am Huf, sitzen also fest und werden nicht öfter ausgezogen als normale Eisen, eher weniger, weil sie sich nicht verhaken können.
| Zitat: |
Original von fjoerdis
Alternativ habe ich jetzt aber auch Kontakt zu einer Huftechnikerin aufgenommen, würde auch gerne auf barhuf umstellen. ... |
Find ich gut, berichte mal wies läuft, wenn ihr soweit seid
Hier
könnt ihr das Aktuellste die Duplos betreffend lesen
Geschrieben von Velvakandi am 16.01.2009 um 12:01:
Wie muß man sich das eigentlich vorstellen mit dem Duplo-Aufnageln, kann der Eisenkern von außen noch "verformt" werden um ihn dem Pferd anzupassen, quasi wie ein Kaltbeschlag, oder wird einfach außenherum die Plastik weggeraspelt die übersteht wie bei einem reinen KuSto und der Rest muß halt so passen? Ich hatte ja letztes Jahr einen Versuch mit KuStos laufen (Dynamix), nach einer Woche ging der erste flöten weil mein Pferd so extrem dreht vorn, dass der Beschlag sehr schief wurde und letztendlich sogar der Huf meines Pferdes binnen einer Woche extrem zur Seite kippte

Der abgefallene Turnschuh wurde dann durch einen Easywalker ersetzt, mein Pony lief rum wie Buntschuh (dreimal orange und einmal grün-gelb *g), aber Easywalker war dem Drehen wesentlich besser gewachsen. Die anderen drei Füße waren nicht so problematisch, aber auch da war nach 7 Wochen der Ofen wirklich aus und ich mußte sie runter nehmen. Der Druck auf die Nagellöcher durch das Verformen wurde immer höher, das konnte man richtig sehen. Ich vermute erstens, dass die Dynamix für uns nicht viel taugen, die sind weicher als die Easywalker und haben sich extrem verformt. Und zweitens dass mein Pferd einfach so krumme Füße hat (was so nie auffällt) und krumm läuft, dass er wenn dann vermutlich Duplos bräuchte. Ansich war ich mit den Dinger aber super zufrieden, mein Pferd lief angenehm locker, rutschfrei und geräuschlos! *lol*
Aber der Grund warum ich frage ist eigentlich, dass ich bei KuStos immer das Gefühl habe, dass durch die schwer veränderbare Form der Schmied den Huf an den Beschlag anpassen muß und nicht andersherum, weil man den KuSto ja schlecht zurechthämmern kann. Klar, man kann den KuSto draufnageln und den Rest wegraspeln, aber da ergibt sich für mich dann irgendwie immer eine Schwachstelle. Was ist mit ganz langen schmalen Hufen, unter Umständen kann man so viel gar nicht wegraspeln wie man müßte...
Geschrieben von FraukeF am 16.01.2009 um 12:11:
@ velvakandi:
Sky hat ja auch seeeeehr schmale Hufe, auch vorn und wir kommen trotzdem gut klar mit den Duplos, allerdings auch NUR damit. Alle anderen gehen nach ein paar Tagen fliegen, abgedreht wie bei Euch

.
Die Duplos gibt es in sehr vielen Größen. Wir haben Sky anfangs Hinter"eisen" vorn drauf gemacht, weil die schmaloval sind.
Klar kann man sie nicht in dem Maße anpassen wie ein Eisen, sondern nur den Überstand abschneiden/raspeln und es mag durchaus vorkommen, dass mal gar Keiner passt. Habe ich aber noch nicht erlebt. Das passgenaue Nageln ergibt sich aus der speziellen Anordnung und Form der Nagellöcher. Es sind Schlitze, quer zur weißen Linie verlaufend. Der Verdrehschutz ergibt sich aus einem Kraftschluß Huf/Noppen am Duplo.
Hier ein Zitat von Hrn Frank zum Aufbau des Duplo:
"Der Aufbau des Duplos
Der Beschlag besteht aus einem weichen Kunststoff (TPU), der um eine Lasergeschnittene Blechplatte gegossen wird. In dieser Metalleinlage finden die Köpfe der Hufnägel zuverlässig Halt. Die Nagellöcher sind als Langlöcher quer zur weißen Linie angeordnet, anders als beim Hufeisen, dessen Langlöcher längs der weißen Linie liegen. Der Hufhandwerker kann so abhängig von Hufform und Dicke der Hufwand die Hufnägel präzise und direkt im Hufhorn ansetzen. Nach Bedarf weiter außen oder mehr innen. Weder Nägel, Nageltechnik unterscheiden sich wesentlich vom Beschlagen eines Pferdes mit normalen Hufeisen.
Die Metalleinlage macht den Beschlag da steif, wo er es sein soll, nämlich vorne.
Nach hinten ist der Beschlag sehr flexibel, die Verwindungsfähigkeit des Hufes wird nur minimal beeinflusst.
Der Verdrehschutz unter dem Pferdehuf wird nicht durch Aufzüge, Laschen o.ä. erreicht, sondern durch einen - Kraftschluss - über ein Noppenprofil aus einer härteren Kunststoffkomponente, die in den weicheren Kunststoff eingearbeitet wird." Zitat Ende.
Geschrieben von fjoerdis am 16.01.2009 um 12:29:
| Zitat: |
Original von FraukeF
| Zitat: |
Original von fjoerdis
Alternativ habe ich jetzt aber auch Kontakt zu einer Huftechnikerin aufgenommen, würde auch gerne auf barhuf umstellen. ... |
Find ich gut, berichte mal wies läuft, wenn ihr soweit seid
|
Ja, werd ich machen.

Bin auch schon ziemlich gespannt, auch wenns vermutlich einige meiner Pläne über den Haufen werfen wird...
Geschrieben von Fjödur am 16.01.2009 um 13:55:
mit den gewichtsunterschieden, bei meinem hat es sich halt bewehrt ihn mit gewichtsunterschieden zu beschlagen
mit normalen eisen hatte ich bis jetzt keine probleme und mein pferdi auch nicht.
Geschrieben von Tippelchen am 16.01.2009 um 15:13:
Tine, die Größen gehen zumindest bei den Duplos in 4mm-Schritten und es wir in rund und oval unterschieden - da ist für fast jedes Pferd was dabei

Am hinteren Teil lässt sich recht viel Material wegnehmen und sonst kann man das überstehende Plastik wegraspeln.
Mittlerweile gibt es den Duplo auch mit Aufzug für Pferde die extrem drehen, das System kommt mir zwar recht haltbar, aber noch sehr abenteuerlich vor - da wird eine aushärtende Masse in eine vorher aus dem Huf geschnittene "Kerbe" gepanscht und dann mit Folie in Form gebracht...
Ich war anfangs auch noch sehr sekptisch, dabei hat mein Pferd normale Hufe und läuft korrekt, aber man weiß ja nie

Bisher ging in15 Monaten einmal ein 8wochen alter (also durchgelaufener) Duplo bei einer wilden Renn- und Buckelorgie flöten und einer war verdreht udn musste neu aufgenagelt werden - war ein grüner, die funktionieren bei uns nicht so gut.
Mello wird alle 7-8 Wochen neu beduplot - genau wie bei Eisen.
Ich könnte beim nächsten Schmiedtermin Photos machen wenn du möchtest!
Geschrieben von sabrina am 16.01.2009 um 17:40:
Ich finde Kunststoff toll
Selbst mein Schmied ist für Kunststoff. Ich hab zwar nicht die Duplos drunter gehabt bei meiner Stute. Die Easywalker hatte ich drauf. War aber sehr zufrieden mit den Dingern.
Ach, und die kosten bei uns 80€ (Easywalker)
lg
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