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Geschrieben von Fjödur am 18.01.2009 um 14:00:

  ausbruch in trab

hallo,
hab mal wieder ein tölt problem Augen rollen
also wir haben ja wirklich vortschritte gemacht und einen schönen tölt erhalten.
meine methode war, dass fari weiß das er nicht zum tölt gezwungen wird und es keine einengende sache ist, habe ich ihn immer nach einer kurzen strecke tölt in dein trab getrieben, den er danken annahm.
sein tölt wurde immer besser und ich bin längere strecken getöltet am ende zum trab hinaus.
jetzt habe ich das blöde problem, dass er manchmal mit aller gewalt zum trab will. er geht gegen das gebiss und drückt den kopf hinunter, so dass ich angst habe ihm die mundwinkel einzureißen und sofort klein beigebe.
das ganze gibt es auch in abgemilderter form mitten im tölt springt er in den trab.
mal tut ers und mal nicht.
am anfang hatte ich es unter kontrolle jetzt nicht mehr.
was kann ich machen?
an unserer art zu trainieren hat sich nicht viel geändert und er war am anfang so begeistert, dass am nes ihm ansah, jetzt wehrt er sich.
das war ein einblick in die letzten wochen am freitag ging es eig. wieder einigermaßen.



Geschrieben von rivera am 18.01.2009 um 19:16:

 

kann es sein, dass fari ein osteopathisches problem hat? so plötzliche änderungen machen einen ja stutzig.
ist sonst etwas anders als sonst? bewegung, stimmung?



Geschrieben von Fjödur am 19.01.2009 um 16:58:

 

naja hatte zum ertsen mal in seinem leben probleme mit dem galopp(ständiges trubulieren) so zwei wochen lang, letzte woche hab ich ihn mal in ruhe gelassen, danach wars dann aber wieder schön zu sitzen wie immer.
verhalten auch wie immer spritzig und verschmust.
tölt klappt eig. momentan wieder.
mit der osteopatin hab ich schon mal gerdet und möchte demnächst einen termin ausmachen.

mein ausbilder hat gemeint, dass es eig. normal wäre , dass er sich nach dem was er erlebt hätte in den trab flüchtet aber warum tut er es jetzt wieder und wie schaff ich dass er nicht dauernd in den trab wechselt?



Geschrieben von rivera am 19.01.2009 um 20:03:

 

ich würde versuchen, möglichst deutlich über den sitz zu sagen, dass er tölten soll. gerade sitzen, nach oben denken, mit dem becken die achterbewegung ganz bewusst ausführen, locker bleiben mit hüften und beinen.



Geschrieben von Vinja am 19.01.2009 um 22:24:

  RE: ausbruch in trab

Zitat:
Original von Fjödur

habe ich ihn immer nach einer kurzen strecke tölt in dein trab getrieben, den er danken annahm.
sein tölt wurde immer besser und ich bin längere strecken getöltet am ende zum trab hinaus.


Hallo,

was war denn dein Gedanke dahinter?



Geschrieben von viertakt_sus am 20.01.2009 um 09:28:

  RE: ausbruch in trab

ein weg wäre auch, immer wenn er beginnt sich aufs gebiss zu legen,
eine seitliche biegung abzufragen -
einfach kleine kreise reiten, achten evtl. schulterherein, seitengänge
bis er wieder geschmeidig und rund geht und dann nochmal mit ruhe in den tölt...

somit wird er sehr bald merken, dass sein 'gegen-das-gebiss-gehen'
ihn im wahrsten sinn des wortes kein stückchen weiter bringt... Augenzwinkern



Geschrieben von Fjödur am 20.01.2009 um 19:51:

 

danke für die tipps smile
mein probelm war gaub auch dass ich zu schnell in letzter zeit mit dem vorbereiten fertig war Augen rollen
hauptsächlich wechselt er wenn ein anderes pferd dabei ist und der reiter es nicht im tempo reguliert bekommt. somit findet meiner den tölt zulangsam und will in seinen stechtrab wechseln.

@ elbja
was meinst du damit?



Geschrieben von Vinja am 20.01.2009 um 20:37:

  RE: ausbruch in trab

Sorry Augenzwinkern

Ich wollte den Grund oder den Gedanken dahinter verstehen warum du dein töltunsicheres Pferd am Anfang immer in den Trab hast fallen lassen.

Um ihn nicht einzuengen? Ich verstehe das ganze noch nicht so ganz.


großes Grinsen



Geschrieben von Fjödur am 20.01.2009 um 20:42:

 

war vom ausbilder Augenzwinkern
also ich habe ih nicht fallen lassen sondern bewusst getrieben, damit er weiß dass es keine unauswegliche situation ist.
da er sich ja auch aus dem grund immer verspannt hat und passtölt geht(ging).
nur jetzt will er selbst wechseln und er wehrt sich dagegen wenn ich mich dagegen wehre Augenzwinkern



Geschrieben von Velvakandi am 20.01.2009 um 20:55:

 

Grad mit einem Pferd was noch nicht sicher töltet würde ich nie Trab-Tolt-Trab Übergänge reiten, das bringt sie doch nur durcheinander bzw. es passiert was dir jetzt passiert ist, wenn es deinem Pferd zu anstrengend wird fragt er nach ob er jetzt traben darf. Und du läßt ihn dann eben traben. Besser mit einem Töltneuling kurze Strecken tölten, kurz bevor sie nicht mehr können durchparieren und kurz Schritt reiten, dann neu anfangen mit Tölten. Traben nur als "Extralektion" also für das Pferd deutlich abgegrenzt von der Töltarbeit. Wenn sie sich schwer tun mit dem Tölt streiche ich den Trab auch mal 4 Wochen ganz aus dem Programm, der kommt schon von alleine wieder fröhlich



Geschrieben von Fjödur am 20.01.2009 um 20:59:

 

ok.
das mit dem trab hat anfangs auch gut geklappt Augen rollen
trab streichen wird schwierig aber versuchs mal.
aber tölte ich ihn dann nicht zu viel und überfordere ich ihn dann nicht?
wei oft würdest du/ihr tölten pro ausritt(10km)
vorallem muss ich dann alleine ausreiten aus dem grund mit dem wettrennen siehe oben.
Augenzwinkern



Geschrieben von Velvakandi am 20.01.2009 um 21:07:

 

Ich mach das ja eigentlich meist mit Jungpferden. Die laufen per se bei mir nicht länger als 30min, weil sie sonst vom Kopf her überfordert sind. Abzüglich warmreiten und heimreiten komme ich meist auf 5-6 Töltstrecken die je nach Form des Pferdes zwischen 10 und 200m lang sind.

Bei einem älteren Pferd, wenn du auf deine 10km festgelegt bist, würde ich vermutlich das Pferd gründlich warm reiten, dann an einer geeigneten Strecke (relativ eben, gut federnder Boden) Tölten, immer so lange wie er kann, dann durchparieren. Das können am Anfang nur 10m sein, später werden es 100m werden und irgendwann einige km am Stück. Er wird dir sagen wenn es ZU anstrengend wird. Das heißt nicht du sollst aufhören sobald er ansatzweise müde wird, aber meistens sind die Pferde die vorher nie getöltet sind nach 3 oder 4 Töltreprisen erstmal fertig. Eventuell kann man dann später während des Rittes nochmal eine Tölteinheit einbauen und zwischenrein wieder traben/galoppieren. Aber es muß halt für das Pferd ganz klar sein "Okay, jetzt wird getöltet und nicht getrabt".



Geschrieben von Vinja am 20.01.2009 um 21:25:

 

Zitat:
Original von Velvakandi
Grad mit einem Pferd was noch nicht sicher töltet würde ich nie Trab-Tolt-Trab Übergänge reiten, das bringt sie doch nur durcheinander bzw. es passiert was dir jetzt passiert ist, wenn es deinem Pferd zu anstrengend wird fragt er nach ob er jetzt traben darf. Und du läßt ihn dann eben traben. Besser mit einem Töltneuling kurze Strecken tölten, kurz bevor sie nicht mehr können durchparieren und kurz Schritt reiten, dann neu anfangen mit Tölten. Traben nur als "Extralektion" also für das Pferd deutlich abgegrenzt von der Töltarbeit. Wenn sie sich schwer tun mit dem Tölt streiche ich den Trab auch mal 4 Wochen ganz aus dem Programm, der kommt schon von alleine wieder fröhlich



Da schließe ich mich komplett an. Mir war unklar warum man mit einem töltunsicherem Pferd Tölt-Trab Übergange reiten sollte.

Hattest du woanders schon etwas über dein Pferd geschrieben? Was für Probleme hat er denn genau im Tölt (außer das in den Trab flüchten) Wie alt ist er und wie lange wird er schon getöltet und wie reitest du ihn sonst so? Charakter,Temperament? Fragen über Fragen Augenzwinkern großes Grinsen



Geschrieben von Fjödur am 21.01.2009 um 18:48:

 

mein erstes thema hier war passtölt Augenzwinkern
danach gings eigentlich nur bergauf nach einem töltlehrgang, der war im sommer.
in das jahr mit nattfari steht einiges zu ihm und ich werde es noch weiter ausbauen.
also: kommen tut er aus island wird dieses jahr 19 ist fit wie ein turnschuh und mäht selbst die jüngsten hüpfer mit seiner ausdauer um.
wir gehen regelmäßig distanzritte mit seinem besten freund einem vollblut araber.
charakter der friedliebende 10 pferd herden chef, der es nicht leiden kann wenn ein pferd drangsaliert wird und sofort eingreift.
beim reiten ist er mein bester freund und auch nur so beim schmusen oder fahrrad faheren usw. kennen tu ich ihn von klein auf Herzaugen
er ist sehr lauffreudig hat spaß an kleine wettrennen liebt den trab über alles und tritt immer selbstbewusst auf.
oft werde ich wenn ich mit ihm weg bin angesprochen wie hoch denn die ecktae wäre,da er immer ein rieses szenario um sich macht und jeder stute hinterher schnuffelt und mich dabei am führstrick mitzieht.
zuhause ist er immer super brav großes Grinsen

er wurde halt durch die reitschule vor 2 jahren geschrottet.
das schlimmst das er dort jedesmal wenn er tölten wollte mit der gerte verdroschen wurde usw. Teufel
hat sich aber wieder super aufgerappelt für das was er erleben musste.

frage: wenn er dann wieder in den trab drängt soll ich ihn lassen oder soll ich ihn im tölt halten und dann schritt komando geben?



Geschrieben von rivera am 21.01.2009 um 18:59:

 

ich würde bis auf weiteres tölt nur mit schritt abwechseln - damit er im kopf schon automatisch auf tölt schaltet, desto einfacher wird es für ihn werden.



Geschrieben von Fjödur am 21.01.2009 um 19:25:

 

ok smile



Geschrieben von FraukeF am 21.01.2009 um 20:41:

 

Würd ich auch so machen, damit die Verknüpfung zum Trab unterbrochen wird.

Irgendwann hat er ja offenbar gelernt, dass Tölt eigentlich nicht sein soll und durch deine Tölt/Trab-Wechsel hast du sein Vorprogramm quasi unterstützt und solltest einen "Umprogrammierversuch" starten smile



Geschrieben von Velvakandi am 21.01.2009 um 20:42:

 

Genau. Tölt-Trab ist megasuperverboten solange er nicht absolut zuverlässig in jeder Lebenslage töltet. großes Grinsen


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