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Geschrieben von Atli am 26.02.2018 um 21:25:

  T-Pfosten - empfehlenswert?

Die Überschrift sagt es bereits:

Rechnet es sich, marode Holzpfähle durch T-Pfosten zu ersetzen?

Wie ist der Arbeitsaufwand im Vergleich?



Geschrieben von hochelfe am 26.02.2018 um 21:27:

 

Ich habe alles mit den T-Pfosten eingezäunt.
Habe es noch nie bereut.
Meine Freundin hat auch welche und ist auch überzeugt.

Edit, lassen sich gut einrammen und auch gut wieder ziehen.
Meine Freundin hat auch noch die Recycling Dinger. Die gingen viel schwerer rein. Nur an den Ecken würde ich Holzpfähle nehmen. Wir haben da Octowood. Die Eckpfosten sind zu teuer von den T-Pfosten...



Geschrieben von Schnucki10 am 26.02.2018 um 22:56:

 

[Ich persönlich finde sie potthässlich] und den Unipfahl praktischer. Keine teuren und/oder speziellen Isolatoren nötig.
Aber das ist ja subjektiv Augenzwinkern

Ecken mit PE-100, da haben wir den Hersteller ums Eck.
Octowood ist auch super, aber verrottet halt auch. Irgendwann.



Geschrieben von Atli am 26.02.2018 um 23:17:

 

Habe ich alles noch nicht gehört Augenzwinkern Was genau ist das? Wie teuer? Wie praktikabel?

Bisher hatten wir immer die normalen Holzpfähle vom Raiffeisen Markt oder Landhandel



Geschrieben von Schnucki10 am 27.02.2018 um 07:20:

 

Stehen hier seit nun 25 Jahren und mein Nachbar zäunt seine Esel damit gerade neu ein:

http://www.unipfahl.de/

Die erste Geberation hatte noch einen Kreuzsteg innen, die Zweite nur noch einen Steg und die dritte und letzte Generation hat gar keinen mehr, was kein Problem ist.

Selbst die 25 Jahre alten kann ich rausziehen, dabei verbiegen wie ich lustig bin und wieder neu einschlagen.

Es gibt extra Einschlaghülsen, ich hab hier (ca 350?) aber ganz normal mit dem 5kg-Hammer reingeschlagen.

Bohre wegen unseres Stein-/Felsbodens aber vor. Kleinere Steine dreht der einfach seitlich ins Erdreich und bei Grösseren ist halt so oder so Schluss großes Grinsen


Grandios find ich die Schlitze, so ist mal eben höher, tiefer oder ganz aushängen, weil ein Bagger oder sonstwas durch muss in Sekunden erledigt.

Aktuell muss ich gegen Wildschweine einen Zusatzdraht ziehen.
Draht kaufen, einhängen, fertig.
(Und zum Freischneiden muss ich ihn dann bei 15cm Höhe wohl aushängen, es geht eben.)

Nachteile:
Das Dickichtmesser vom Freischneider sollte man schon beherrschen Zunge raus
Bei manchen Chargen der letzten Generation fand ich die Schlitze teils schlecht entgratet, was Band durchscheuern könnte.



2cm Band, Draht und auch Seil passt rein, Letzteres möchte aber mit kurz aufgedrehten Adern reingedreht werden.
(Nachbarn haben das letzte Woche aber fix hinbekommen.)

Mit Stichsäge, Flex, Kettensäge bearbeitbar. Hab daraus auch ein paar Eckstreben gebaut und mit Flachblechen verbunden.

Torgriffplatten etc. hab ich mit Holzschrauben einfach angeschraubt, hält, obwohl dünnwandig, perfekt.

T-Pfosten im Angebot bis morgen sind aber günstiger (wenn Isolatoren inclu sind).



Geschrieben von Atli am 27.02.2018 um 09:09:

 

Genau wegen des T-Pfosten-Angebotes frage ich Augenzwinkern

Von dem Unipfahl habe ich noch nie gehört! Muss Draht durch die Löcher gefädelt werden oder hält das auch, wenn dieser in die offenen Schlitze kommt?



Geschrieben von Schnucki10 am 27.02.2018 um 09:41:

 

Hält auch in den Schlitzen, meine haben noch gar keine Löcher großes Grinsen

Ich nehm halt grundsätzlich immer die Luv-Seite, damit der Wind nichts rausdrücken kann.



Geschrieben von Atli am 27.02.2018 um 09:49:

 

Dann hast du aber sicher Band, oder? Bei Draht macht der Wind doch nix???

Ich hasse Band - immer dieses Ausleiern Augen rollen



Geschrieben von Schnucki10 am 27.02.2018 um 10:01:

 

Jup, ich habe sehr windfestes 2cm-Band.

Von Hens Zauntechnik aus Mechernich - er hatte damals auch die Unipfähle (da hießen sie Remax) auf den Markt gebracht. Leider ist er vor 1 oder 2 Jahren plötzlich verstorben.
TLD-Max von weidezaun.info nutze ich seitdem, das längt sich auch fast null.

(Hab aber auch schon Draht drin gehabt. Und nun gibt's vermutlich Alu-Draht gegen Wildschweine außen und das Band innen.)

T-Pfosten im Angebot waren knapp 5€?
Plus 2 normale Isolatoren und diesen Kopfisolator = 2€

Unipfahl knapp 6€.

Ok, ich liebe die Dinger einfach - einschlagen, 25 Jahre nicht mehr ankucken, fertig

großes Grinsen großes Grinsen



Geschrieben von Atli am 27.02.2018 um 11:25:

 

Ein Traum, hört sich wirklich gut an Top

An Hens habe ich natürlich auch gedacht, die gibt es doch aber noch ... verwirrt



Geschrieben von Schnucki10 am 27.02.2018 um 11:30:

 

Nein, leider nicht.
Hatte kurz vorher noch mit ihm gemailt, ob er das windfeste Band noch hat.
Bis ich bestellen wollte war er leider schon verstorben...
Homepage etc. gibt es auch nicht mehr.

Ich hab mir immer so gern angeschaut, was er wieder so getüftelt hatte unglücklich



Geschrieben von Atli am 27.02.2018 um 11:46:

 

Ich war noch nie bei Hens ... aber man kann noch Öffnungszeiten googeln verwirrt

Der Unipfahl und der Recycling ist ja preislich gleich, habe ich gerade gesehen.
Welche Länge hast du genommen?



Geschrieben von Atli am 27.02.2018 um 11:49:

 

Wie spannst du denn, wenn der Draht nur eingehakt wird?



Geschrieben von Schnucki10 am 27.02.2018 um 12:17:

 

Recyclingpfähle sind Vollmaterial, der Uni innen hohl.
Recyclingpfähle nehme ich nie wieder, hatten wir mal 20 Stück probeweise.

Nachteil 1) Biegen sich in der Sonne! Und wie!
Nachteil 2) Bekommt man kaum was reingeschraubt, weil Material unfassbar dicht ist.
Nachteil 3) Sackschwer

Unipfähle lege ich mir locker bis zu 10 Stück in die Arme und schlepp sie über die Wiese, von den Anderen nur 2-3.

Reinhold Hens gibbet leider defintiv nicht mehr.

Spannen: Ich hab massive Ecken, die abgestrebt sind, da spanne ich. Entweder mit diesen "Drehdingern" (die ich nicht so mag) oder mit den "Verbindern", durch die man einfach straffer durchzieht.



Geschrieben von Atli am 27.02.2018 um 13:05:

 

Danke! Wie tief muss der Unipfahl in den Boden?

Bei Zaunhöhe 1,20 müssen doch die 1,60er reichen, oder?



Geschrieben von Schnucki10 am 27.02.2018 um 13:23:

 

Hab die 2m Dinger 50-70cm im Boden.



Geschrieben von Atli am 27.02.2018 um 13:36:

 

Doch so tief Kopfkratzen

Ist die Einschlaghülse empfehlenswert?

Hast du schon mal mit der Ramme gearbeitet? Wobei die ja schon an sich ziemlich schwer ist bzw. sein muss



Geschrieben von Schnucki10 am 27.02.2018 um 14:42:

 

Sollen halt auch nach 25 Jahren noch gerade sein und nicht mit jedem Maulwurf- oder Ameisenhügel schiefer Augenzwinkern

Und die Neueren haben gaanz unten glaube ich keine Schlitze mehr, muß man schauen, wie tief es muß, je nach Höhe unterster Draht.

Ramme hab ich nicht. Hab normalen Vorschlaghammer genommen.
Manche sind mir auch oben weggeplatzt, wenn unten ein Stein im Weg und oben noch verkantet getroffen.

Bei den Octowoods hab ich Graupensuppe in großen Dosen gekauft, da hieß es auch, man solle auf jeden Fall Hülse nutzen. Aber Dose paßte nicht aufs 8-Eck.
Vielleicht reicht aber sowas hier aus!?

Alternativ Holz- oder Kunststoffvorschlaghammer?

Meinen Hand-Zaunpfahlbohrer (Hens Eigenkonstrukt) möchte ich aber nicht missen. Kann Dir mal ausmessen, welchen Durchmesser Du bräuchtest.
Auf jeden Fall kleiner als Pfahl.

Für meine PE-Ecken muß ich noch einen größeren bestellen.
Brunnen-Andi im Netz oder Amazon ist da der Tipp Augenzwinkern Augenzwinkern



Geschrieben von Svalin am 27.02.2018 um 15:46:

 

Zitat:
Original von Schnucki10
Nachteil 1) Biegen sich in der Sonne! Und wie!
Nachteil 2) Bekommt man kaum was reingeschraubt, weil Material unfassbar dicht ist.
Nachteil 3) Sackschwer

1. Haben unsere noch nie gemacht
2. Isolatoren einschrauben mit Akku-Schrauber kein Problem
3. Schwer sind sie - unsere auch.

es gibt sie auch Innen mit Eisen stabilisiert (haben wir aber nicht).

Der Vorteil: praktisch jede Länge und Stärke. Unten angespitzt bekommt man die auch mit einem ordentlichen Vorschlaghammer in den Boden - natürlich nicht in Felsen...



Geschrieben von FriggyFrigg am 27.02.2018 um 16:02:

 

Wir sind mit unseren Recyclingpfählen absolut zufrieden!
In den 6? Jahren ist noch kein einziger kaputt gegangen, wie bei Svalin gings bei uns ratz fatz mit Akkubohrer. Allerdings haben wir wegen unseres Lehmboden die Löcher im Boden vorgebohrt. (vielleicht hatten wir auch einfach zu wenig Kraft in den Armen)


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