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Geschrieben von Schnucki10 am 06.04.2019 um 13:31:
Bepflanzung - richtige Pflanzenwahl!?
Hallo,
ich weiss, dass es vor ewigen Zeiten bereits Tips zur Pflanzenwahl im Uhri gab.
Da man sie dort jedoch nicht wieder findet, mal ein extra Thema dazu.
Gesucht sind Tipps zu Bepflanzung außerhalb der Koppel, jedoch in Zaunnähe, so dass es nicht zu ausufernd wuchern sollte.
Ungiftig ist klar.
Gern blühend, um Bienen und Insekten ihre Freude daran zu gönnen.
Nach Möglichkeit ohne so fiese Stacheln, wie Weißdorn und Pflaume sie haben
Standort: Sonnig, Lehmboden.
Geschrieben von Velvakandi am 06.04.2019 um 13:43:
OT: Was habt ihr denn für Pflaumen?

Sämtliche Pflaumen, die mir je untergekommen sind, hatten keine Stacheln.
Ich finde Holunder ziemlich gut geeignet. Der ist zwar mindergiftig, wird aber auch nicht gefressen. Blüten und Früchte kann man für den Eigenbedarf nutzen, oder Vögeln und Insekten zur Verfügung stellen. Wird nicht ZU hoch, hält Fliegen von den Pferden fern.
Geschrieben von Helmingur am 06.04.2019 um 16:59:
Oh ja, das ist auch ein Thema für mich!
Ich hab nämlich den Hang am Paddock umgegraben, da wuchsen nur Brennnesseln und Ampfer und Disteln, das will ich alles nicht haben.
Hab jetzt erstmal einfach Grassamen drauf geschmissen... es soll pflegeleicht und ungiftig sein und gerne sonnige Standorte mögen.
Bin aber auch noch auf der Suche nach Ideen!
Geschrieben von Schnucki10 am 06.04.2019 um 18:20:
Pflaumen halt, oder wie die lila Teile dran heißen
Haben identische fiese Dornen wie Weissdorn.
Holunder wächst hier eh schlimmer als Unkraut, ich dachte aber eher an was „Buschigeres, Flacheres“. so Knie bis Hüfthoch.
Und gern ohne viel Laub im Herbst
Wenn meine Freundinnen sich über irgendwelche Pflanzen in ihren Gärten austauschen, bin ich leider sofort raus.
Osterglocken, Gänseblümchen, Löwenzahn und Rosen, dann hörts auf.
(Womit ich meinem Mann immerhin Lichtjahre voraus bin:
„Mäh nicht über die Osterglocken in der Wiese.
„Wasn das?“
„Das Gelbe“
Als ich 2h später wiederkam erwartete mich ein spektakuläres Mähmuster.
Er hatte um jeden der 3.000 Löwenzahne drumrum gemäht
Geschrieben von Lexi am 07.04.2019 um 20:37:
| Zitat: |
Original von Velvakandi
OT: Was habt ihr denn für Pflaumen?
Sämtliche Pflaumen, die mir je untergekommen sind, hatten keine Stacheln.
|
Wilde Obstbäume können Stacheln haben
Geschrieben von Velvakandi am 07.04.2019 um 20:45:
Ich hab ja den Verdacht, Schnucki meint eigentlich Schlehen?
Geschrieben von Schnucki10 am 07.04.2019 um 20:52:
Schlehen kenn ich aus der Eifel, ob nun Zwetschgen oder Pflaume weiss ich nicht.
Aber eins von Beiden definitiv.
Aber da ich das ja eh nicht will, hat vielleicht noch wer einen Tipp, was man nehmen könnte?
Geschrieben von stechmuecke am 07.04.2019 um 21:07:
| Zitat: |
Original von Velvakandi
Ich hab ja den Verdacht, Schnucki meint eigentlich Schlehen? |
neinnein, Zwetschgen haben bei mir im Garten in der Tat auch Stacheln.
Ob Pflaumen das haben können, weiß ich nicht. Dass wilde Obstbäume das haben können, wusste ich bisher auch noch nicht. lexi, können das ALLE wilden Obstbäume haben?
Bepflanzungsidee: Topinambur. Oder Himbeere.
Geschrieben von Vinja am 07.04.2019 um 21:15:
Himbeeren und Holunder wachsen bei uns wie ein unaufhaltsames Dschungelgewächs. Das kann man bestimmt auch irgendwie eindämmen....
Soll es denn was immergrünes blickdichtes sein?
Geschrieben von Velvakandi am 07.04.2019 um 21:15:
Himbeere...da muß aber eine gescheite Wurzelsperre rein, oder man mag gern Himbeeren - überall

Ich glaube, Topinambur ist da ähnlich.
Bei uns in Sachsen gibts ja keine Zwetschgen, das Wort verwenden wir nicht *g Das kleine sind Pflaumen, das große sind auch Pflaumen oder maximal noch Kloden.

Drum haben die vermutlich hier auch keine Stacheln
Geschrieben von Schnucki10 am 07.04.2019 um 21:35:
„Pflaumen sowie viele pflaumenartige Obstsorten wie beispielsweise Zwetschgen, Mirabellen oder Renekloden stammen von der so genannten
Schlehenpflaume ab, die heute noch manchmal in der Natur zu finden ist. „
Himbeere, Holunder, neee.
Noch dazu soll auch der Wiesenstreifen rund um die Terrasse bepflanzt werden, damit wir im Sommer etwas Windschutz haben, aber aus dem Wohnzimmer (50cm höher) noch drüber weg die Ponys sehen können.
Wenn Rosen nicht auch Dornen hätten, würde ich davon wild durcheinander Büsche pflanzen
Immergrün muß nicht!
Ist eh meist alles giftig.
Geschrieben von Velvakandi am 07.04.2019 um 21:41:
Hainbuche? Gut als Hecke zu ziehen und auch im Winter belaubt, ohne immergrün zu sein. "Nutz" halt nichts im Sinne von "eßbare Früchte".
Die meisten Obstbäume sind miteinander verwandt, sind in der Regel alles Rosengewächse.
Geschrieben von stechmuecke am 08.04.2019 um 08:15:
ich fasse zusammen:
knie- bis hüfthoch
soll blühen
keine Stacheln
ungiftig für Pferde
nicht ausufernd verbreiten
Windschutz
viel Erfolg beim Suchen, ich bin raus, mir fällt dazu nichts ein
Topinambur verbreitet sich ganz gut, ja, aber lässt sich (zumindest bei mir) gut in Schach halten.
Geschrieben von Viala am 08.04.2019 um 13:51:
Lassen wir das Anti Stachel Argument mal weg:
Rosa rugosa? Auch als Hunds/ Kartoffel/ Apfel Rose bezeichnet
Robust, blüht, Früchte im Herbst / Winter, wenn dir total langweilig wird kannst Du Hägemark kochen, Windschutz, blickdicht!
So alle Wünsche erfüllt.
Geschrieben von Schnucki10 am 08.04.2019 um 14:36:
@Viala, genau, sowas suchte ich.
Ich glaub Stauden heißt der Oberbegriff, für das was ich suche!?
(Boah, ich hab echt keinen Plan)
Google sagt jedenfalls, daß das Sträucher/gehölze sind, die eben nicht verholzen.
Lavendel ist ja z.B. im ersten Jahr schön, aber danach mag man ihn nur noch ausbuddeln.
Blutweiderich - da finde ich nicht raus, ob giftig oder nicht.
Sommerflieder - mal heißt es, Flieder sei giftig, mal nicht. Was stimmt nun!?
Meine Ponys lieben den einzigen Flieder (4m hoch) hier, so daß ich ihn permanent auszäunen muß.
https://www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/phlox-flammenblume-6031
Giftig?
Die sind alle hier her:
https://www.stadtbienen.org/wissen/bienenwissen/bienenfreundliche-pflanzen/?gclid=EAIaIQobChMIgLCSt7_A4QIVZzbTCh0qbgDGEAAYASAAEgKdzPD_BwE
Geschrieben von Skyggnir am 08.04.2019 um 14:56:
Stauden sind ja keine Sträucher. Ich glaube nicht, dass Du das meinst

Und sie halten keinen Wind ab, Phlox (Flammenblumen) sind da eher windanfällig.
Blutweiderich braucht feuchte Standorte. Ansonsten aber eine schöne Pflanze.
Warum wurden denn Spieren abgewählt? Hatte ich Dir schon mal als Terrassenumgrenzung vorgeschlagen. Vielleicht wären auch Hortensien eine Idee, kommt drauf an, wieviel Sonne dort ist.
Sommerflieder würde ich aus Gründen nicht in Mengen anpflanzen. Einmal sind das keine einheimischen Pflanzen. Dann sind sie nur für Schmetterlinge interessant. Ich würde eher heimische Gehölze Pflanzen, die für einheimische Fauna was bietet.
Flieder hingegen kann schon mit ihn die (abwechslungsreiche) Hecke.
Rosa Rugosa ist auch recht pflegeaufwändig, wenn man sie in Schach halten will. Als Hecke/Knick auf Weiden finde ich sie aber genial, als Terrassenumpflanzung würde ich sie nicht nehmen.
Ansonsten würden mir noch einfallen:
Haselnuss, Felsenbirne, Quitte, Vogelkirsche, Mehlbeere, Weigelie, Hartriegel. Letztere haben auch eine tolle Wirkung in der laublosen Zeit.
Geschrieben von Schnucki10 am 08.04.2019 um 15:04:
Sträucher ist meine höchsteigene Definition.
Nach der offiziellen Definition von Stauden fallen die in meine Definition von Sträucher
Rest muß ich morgen googlen.
Spieren: Hast Du sicher letztes Jahr mal im Uhri vorgeschlagen - aus der ganzen Bepflanzung wurde aus Zeit- und Regenmangel aber nichts.
Und da ich die Tipps dort jetzt nicht mehr wiederfinde, der neue Thread.
Geschrieben von Velvakandi am 08.04.2019 um 15:08:
Stauden sind einfach mehrjährige Pflanzen, die nicht verholzen.
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