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Geschrieben von Skjona am 02.11.2007 um 13:54:
Verschiedene Rassen reiten
Ich reite im Moment ziemlich durcheinander Finos, Isländer und MM. Reitet ihr auch verschiedene Rassen, und wenn ja, bringt euch die Arbeit mit dem einen auch für den anderen etwas?
Geschrieben von Geli am 02.11.2007 um 19:13:
Ich habe dieses Glück im Moment leider nicht, aber ich durfte auch schon verschiedene Gangpferderassen reiten (Isländer, Walker, Campolina und natürlich MM).
Ich finde es toll diese Möglichkeit zu haben. Für mich hat sich dabei z.B. herauskristallisiert, daß ich in jedem Fall die etwas diagonaleren Pferde, egal welcher Rasse, bevorzuge. Ich hatte mal eine Islandstute mit deutlichem Trabtölt: Klasse!!
Jetzt habe ich "nur" die Möglichkeit verschieden Marchadores zu reiten. Aber auch das finde ich gut. Reite ich nämlich nur ein Pferd, dann tritt irgendwann "Gewöhnung" ein, sprich: Pferd und ich kennen uns so gut, daß wir unsere Macken und Fehler gegenseitig kompensieren.

Verschiedene Pferde zu reiten heißt, sich immer auf einen anderen Typ Pferd einzustellen, denn auch innerhalb einer Rasse gibt es da ja deutliche Unterschiede!
Wenn es dann noch verschiedene Rassen sind, und Du ihnen ihren typischen Gang zugestehst, sie also nicht alle, z.b. im Islandtölt reitest (es sei denn, sie bieten es an), dann ist das beneidenswert und Du kannst doch davon nur profitieren.
Geli
Geschrieben von Intiwasi am 02.11.2007 um 19:36:
Was sind denn Campolinas? Die Pferdchen die sonst noch so in Brasilien rumlaufen?
Ich reite im Moment nur Hannoveraner und Paso Peruano, demnach habe ich den Grosspferden eine gebisslose Zäumung verpasst und bin vom Dressur u. Springtraining eher richtung lässige Freizeitreiterei angelangt
Geschrieben von Geli am 02.11.2007 um 19:52:
| Zitat: |
Original von Intiwasi
Was sind denn Campolinas? Die Pferdchen die sonst noch so in Brasilien rumlaufen? |
Genau. Unter anderem eine weitere Pferderasse, die in Brasilien herumläuft
Geschrieben von MANU am 02.11.2007 um 20:36:
Wenn ich die Möglichkeit habe, dann reite ich jedes Pferd, egal welche Rasse, egal ob Gangpferd oder nicht. Für mich ist das wichtigste, dass die Bremse funktioniert und ich es einigermaßen von A nach B gesteuert bekomme. Ich finde es immer wichtig und spannend, auch mal ein anderes Pferd auszuprobieren.
Geschrieben von mypony am 02.11.2007 um 21:15:
Ich halte es genau wie Manu. Bis vor ein paar Wochen hatte ich ja noch meinen Pflege-Araber. Die Besitzerin ist jetzt aber zum Praktikums-Semester zu Hause und hat im Moment wieder selber genug Zeit zum Reiten. Aber die Zeit mit ihm habe ich sehr genossen und ich kann auch jederzeit wieder reiten. Eine andere Bekannte hat Quarter und auch damit war ich schon unterwegs. Paso Finos hab ich schon ein paar mal probiert und was ich gerne auch noch reiten möchte sind die MM's. Vielleicht klappt das ja mal.
Dadurch, dass ich sowieso schon immer verschiedene Rassen geritten bin, fällt mir auch der Umstieg einigermaßen leicht.
Geschrieben von Geli am 02.11.2007 um 21:16:
| Zitat: |
Original von mypony
Ich halte es genau wie Manu. Bis vor ein paar Wochen hatte ich ja noch meinen Pflege-Araber. Die Besitzerin ist jetzt aber zum Praktikums-Semester zu Hause und hat im Moment wieder selber genug Zeit zum Reiten. Aber die Zeit mit ihm habe ich sehr genossen und ich kann auch jederzeit wieder reiten. Eine andere Bekannte hat Quarter und auch damit war ich schon unterwegs. Paso Finos hab ich schon ein paar mal probiert und was ich gerne auch noch reiten möchte sind die MM's. Vielleicht klappt das ja mal.
Dadurch, dass ich sowieso schon immer verschiedene Rassen geritten bin, fällt mir auch der Umstieg einigermaßen leicht. |
Na, dann mußt Du wohl mal eine Reise in den Norden unternehmen
Geschrieben von rivera am 02.11.2007 um 21:18:
ich finde es gut, verschiedene pferde und auch verschiedene rassen zu reiten.
am besten bei neuem mit einweisung, lernen kann man auf jeden fall davon.
wichtig nur, dass man nicht alle identisch laufen sehen möchte, nicht nur von rasse zu rasse, sondern auch von pferd zu pferd finde ich es wichtig, auf die individualitäten einzugehen.
ich reite mm, gelegentlich isländer.
und möchte meine horizont gerne durch andere rassen erweitern.
*zwinkerzu-velvakandi*
Geschrieben von Joya am 02.11.2007 um 21:50:
Ich bin bis jetzt an anderen Gangpferden lediglich einen Isi und einen TT geritten und ich war ehrlich gesagt beide Male froh, wieder auf meinem Fino zu sitzen

Aber ich sehe es auf jeden Fall auch so, je mehr unterschiedliche Pferde man reiten kann, desto besser!
Allerdings kommt für mich nur noch Gangpferd infrage - alles andere macht mir einfach keinen Spaß mehr

Ich habe ja selbst 3 recht unterschiedliche Finos und das ist auch ein Grund, warum ich nicht "nur" ein Pferd haben will. Ich bin der Meinung, man entwickelt sich reiterlich nur dann wirklich weiter, wenn man unterschiedliche Pferde reitet.
Geschrieben von Velvakandi am 02.11.2007 um 22:30:
Ich reit seit Jahren Isländer und Finos parallel, ich wöltte beide nicht missen. Ich teste auch eigentlich alles was man mir unter den Hintern schiebt, aber vieles kann man einfach auch nicht rassenweise festmachen. Ich könnte nicht sagen, ich will keinen Peruaner, ich kenn da tolle (bzw. bin schon geritten), aber auch reine Schweinepasser mit Nase auf dem Boden. Das zieht sich durch jede Rasse.
Grundsätzlich bevorzuge ich aber Tölter, mein Isi läßt sich vom Tölt fast stufenlos zum Trab verschieben, aber den Trabtölt find ich nicht so toll (allerdings Welten besser als den Trab, aber auch das liegt einfach am Pferd). Paßtölt liegt mir noch weniger. Foxtrott eigentlich gar nicht, was ich bisher an Foxtrottern geritten bin fing bei mir immer an zu tölten

Walk ist bequem und wie ich diesen Sommer feststellen konnte kann er auch rasend schnell sein, aber auf Dauer ist mir das glaub ich nicht "spritzig" genug. Aber vermutlich gewöhnt man sich an alles *g Ich konnte mir früher nie vorstellen so einen zappeligen Fino dauerhaft zu reiten und jetzt hab ich einen...
Rassenweise übernimmt man schon das ein oder andere, die verschiedenen Ausbildungswege können sich teilweise sehr schön ergänzen. Aber im Endeffekt hat man eh in der Pferdeausbildung nur so ein großes Strickmuster vor Augen und macht den Rest "frei Schnauze" je nachdem was einem das Pferd vorgibt.
Geschrieben von Skjona am 03.11.2007 um 13:25:
@ Joya:
Was ist denn ein "TT"?
Geschrieben von Geli am 03.11.2007 um 13:47:
Ich antworte einfach mal: TT = Töltender Traber.
Geli
Geschrieben von Joya am 03.11.2007 um 14:14:
Danke Geli
Geschrieben von dorado am 03.11.2007 um 18:44:
Ich finde es gut, immer wieder verschiedene Pferde zu reiten, auch verschiedenre Rassen. Ich kann aber weniger von Gangpferden sprechen. So fällt es mir immer leichter, sich auf die unterschiedlichen Pferde einzustellen. Die Isis meiner Freundin sind total unterschiedlich und im Gegensatz dazu sind mein Hafi-Mix und mein Reitpony sehr ähnlich.
Geschrieben von Skjona am 06.11.2007 um 17:00:
Oh, ihr habt das anscheinend so ver´standen, dass ich nur Gangpferderassen meine

. Wahrscheinlich, weil ich unseren Norweger vergessen hab
Geschrieben von Geli am 06.11.2007 um 19:02:
Ich hab´s so verstanden, stimmt. Aber eigentlich ist es egal ob Gangpferd oder Trabpferd. Ich finde es wichtig, möglichst viele verschiedene Pferde zu reiten, was ja auch von anderen hier bestätigt wird.
Sind es verschiedene Gangpferde einer Rasse ist das schon spannend, hat man dann noch die Möglichkeit verschiedene Gangpferderassen zu reiten ist das natürlich etwas Besonderes.
Geli
Geschrieben von Intiwasi am 08.11.2007 um 19:15:
Ich finde es toll auch andere Pferderassen zu reiten was mir allerdings zwar nicht schwerfällt aber immerhin erwähnungsert ist ist das ich mich vielmehr an den anderen Sattel gewöhnen muss. Ich reite die Peruanos mit peruanischem Sattel und wenn ich dann auf einen Vielseitigkeitssattel steige ist das schon ein ganz anderes Gefühl

an das ich mich erst gewöhnen muss.
Geschrieben von Pearl am 09.11.2007 um 00:49:
verschiedene Gangpferderassen
Ich finde es sehr interessiant wenn man mal die Möglichkeit hat viele verschiedene Gangpferderassen zu reiten, es ist auch zusätzlich lehrreich die unterschiedlichen Gänge oder Töltarten kennen zu lernen. Man findet so zu seiner Traumrasse und Spaß macht es dazu auch noch.
Geschrieben von FraukeF am 09.11.2007 um 10:56:
Hi, das kann ich nur bestätigen.

Wenn ich von meinem peruanischen auf einen anderen Sattel egal auf welchem Pferd umsteige fühle ich mich erstmal wie auf der Abschussrampe, was aber auch ein Vorteil sein kann, im Zweifelsfall kommt man schneller runter
VG F.
Geschrieben von Bjalla007 am 29.12.2007 um 19:07:
Hallo, ich bin bisher (leider) nur Isländer und Aegidieberger geritten, und bei denen merkt man reiterlich eigentlich so gut wie keinen Unterschied :-)
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