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Geschrieben von Escapada am 11.10.2010 um 00:10:
Aussiegen in IGV-Prüfungen
Wir haben heute mittag heiß über folgende Punkte diskutiert, sind uns aber nicht so ganz sicher, wie die richtige Antwort lauten muß.
Lt. IGV-PO Punkt 1.4 hat man, insbesondere in den Prüfungen der Freizeitklassen, dann ausgesiegt, wenn man die jeweilige Prüfung 3x mit dem gleichen Pferd gewonnen hat.
Fall 1:
Nehmen wir also mal an, jemand gewinnt im Jahr 1 z.B. den Freizeitreitertölt 1x, darf also im Jahr 2, in welchem 2 CUP-Turniere und die IDMG stattfinden, noch 2x gewinnen bevor er/sie ausgesiegt hätte. Nun startet er/sie in beiden CUP-Turnieren wiederrum im Freizeitreitertölt und gewinnt diesen auch beide Male. Lt. IGV-PO hätte der/die Reiterin also ausgesiegt und dürfte bei der IDMG dann im Freizeitreitertölt nicht mehr starten, oder?
Fall 2:
Nehmen wir desweiteren mal an, jemand startet mit seinem jungen Pferd zunächst ausschließlich in 1-2 Prüfungen der Freizeitklasse, weil das Pferd für weitere, in dieser Klasse in Frage kommenden Prüfungen noch nicht "reif" ist und das Pferd langsam an die Sache herangeführt werden soll. Nun hat der betreffende Reiter "dummerweise" aber gleich richtig Erfolg in diesen 1-2 Prüfungen und siegt da innerhalb von 1-2 Jahren aus. Mittlerweile wäre das Pferd aber soweit, auch die anderen in Frage kommenden Freizeitklasse-Prüfungen erfolgreich zu gehen. Ergänzende Rasseprüfungen kommen nicht in Frage bzw. gibt es vielleicht gar nicht. Chance vertan auf die Freizeitreiter-Gesamtwertung?
Geschrieben von Rouge am 11.10.2010 um 08:51:
Hi,
ich denke, das was Du schilderst ist ein eher theoretischer Fall. Wenn das Pferd aber tatsächlich 3x siegt, dann hat es im Freizeitreitertölt m.E. auch nichts mehr verloren. Ich finde diese Regelung eigentlich ganz gut. Sie verhindert solches Verhalten, dass jemand mit seinem Pferd jahrelang nur A-Dressur geht und sich nie in die L traut, wie es öfter im normalen Turniersport vorkommt.
Gruß
Geschrieben von Escapada am 11.10.2010 um 12:46:
Ähm nö. Das ist ganz und gar nicht theoretisch. Wir möchten auch keineswegs die Aussiege-Regelung kritisieren, die ist durchaus sinnvoll.
Wieso aber sollte es einem Pferd nicht möglich sein, innerhalb von 1-2 Jahren 3x in ein und derselben Prüfung zu siegen? Oder wieso sollte es so ungewöhnlich sein, daß ein Pferd etwas länger braucht, bis es manche Prüfungen gehen kann während das bei anderen Prüfungen schneller der Fall ist?
Geschrieben von rivera am 11.10.2010 um 14:37:
so wie ich es verstehe, hat das paar dann aber nicht in der freizeitklasse überhaupt ausgesiegt, sondern nur in dieser prüfung, oder?
nach drei siegen in der freizeitreitertölt müsste man dann halt in die offene einfache tölt wechseln, entspricht sich von der prüfung, nur andere startberechtigte. ich sehe da kein problem, auch wenn aus der leichten rittigkeit die mittlere werden muss. o.ä.
Geschrieben von Escapada am 11.10.2010 um 22:00:
Im Hinblick auf die Freizeitreiter-Gesamtwertung wäre es wohl tatsächlich ein wenig ungünstig, wenn man in einer Freizeitreiter-Prüfung bereits ausgesiegt hätte, bevor man in den anderen Prüfungen "Punkte einfahren" kann, oder?
Ich schätze mal, wer sich wirklich Hoffnungen auf die Gesamtwertung macht, MUß strategisch vorgehen...
Nun, zumindest ich werde davon kaum betroffen sein.
Geschrieben von rivera am 12.10.2010 um 19:59:
ich denke auch, dass für gesamtwertungen strategie die halbe miete ist. hatte nicht verstanden, dass du auf dieses hinauswolltest, da es sich weit von meinem horizont entfernt befindet.
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