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Geschrieben von litla am 04.02.2014 um 15:32:

  Zyste, Tumor. Fettgeschwulst in der Nase

Hallo Ihr Lieben,

ich habe bei Sponni in der Nase (also oben im Zahnfleisch, unter der Nüster) einen Knubbel entdeckt (tut ihm nicht weh, etwa Haselnussgroß (etwas länger) und "greifbar", dh nicht mit dem Gewebe verwachsen).

Der TA hat dann beim Zähne machen draufgeschaut und meinte, es gibt 3 Möglichkeiten - Fettgeschwulst, Zyste oder Tumor. Da es recht hart ist, tippt er nicht auf Zyste, da es aber nicht mit dem Gewebe verbunden scheint, tippt er (Gott sei dank...) auch nicht auf Tumor. Er wird es jetzt schallen (Ich warte grade auf einen Termin) und dann entscheiden wir, was gemacht werden muss. TA sagte, er will OP natürlich vermeiden, aber ständig schallen und schauen, ob es größer wird,ist halt auch nervig (und teuer...)

Ich wollte nur mal fragen, ob ihr damit schon Erfahrungen gemacht habt? Ich mache mir natürlich Sorgen um mein Bärchen...immer ist irgendwas *sigh*



Geschrieben von Helmingur am 04.02.2014 um 18:51:

 

Hey litla,
ich glaube, so grundsätzlich kann ein Knubbel fast alles sein.
Ist das neu oder möglicherweise schon immer da?
Im Ultraschall kann man einiges sehen (Zyste könnte man zum Beispiel gut erkennen), und wenn das nicht reicht, vielleicht eine kleine Probe nehmen und gucken, was es ist.



Geschrieben von Skyggnir am 04.02.2014 um 18:58:

  RE: Zyste, Tumor. Fettgeschwulst in der Nase

Vielleicht hat sich ein Fremdkörper verkapselt?
Beim Vinur hatte sich seinerzeit der Microchip verkapselt. Das war ein kirschgroßer, schmerzfreier und beweglicher Knubbel. Wir haben ihn weghomöopathisiert (aber frag nicht, was wir damals gegeben haben, ist an die zehn ( geschockt ) Jahre her.



Geschrieben von Waldpferd am 04.02.2014 um 20:13:

 

Mein Großer hat einen Tumor am Unterkiefer, wobei Tumor ja einfach die Bezeichnung eines Knotens in einer bestimmten Größe ist.
Er ist über ein halbes Jahr langsam auf Kirschgroß angewachsen, stört ihn aber nicht. Wir haben es beobachtet, TA und Klinik - wo er eh war - haben daufgeschaut: Klar umgrenzt und nicht schmerzhaft, Feinnadelbiopsie aber abzulehnen weil etwas Flüssigkeit drumherum ist. Kein Ultraschall.
Natürlich könnte man ihn wegschneiden, aber so lange keine Notwenigkeit besteht, möchte ich es vermeiden.
Seit einem halben Jahr wird er akupunktiert, in der Regel alle 2 Wochen. Das Ding wird seit 3 Monaten ganz langsam aber sicher kleiner smile
Hier einmal ein Bild, wo man es erahnen kann.



Meine TÄ schaut regelmäßig drauf, wir haben die Absprache das sie bescheid sagt, wenn es die Größe hat das es operiert werden muss - ihrer Ansicht nach bei Mandarinengröße, weil sonst die Narbe zu groß wird.

Eine junge Stute im Stall hat ein Atherom über der Nüster, stört sie auch nicht. Es ist aber deutlich zu sehen, und die Besitzerin hat wg diesem Schöhnheitsfehler die Stute auch deutlich günstiger bekommen.

Hast du den Eindruck, dass es Sponni stört? Und kannst du die Stelle über Sichtkontrolle gut beobachten? Dann würde ich erst mal durchatmen und schauen was passiert. Jedes mal Ultraschall ist bestimmt nicht nötig.

Ich drücke die Daumen, dass es was harmloses ist! Eine Schleimhautreizung ist nicht zu erkennen? Also eher kein Holzsplitter oder ähnliches?



Geschrieben von litla am 04.02.2014 um 20:30:

 

Danke schon mal für eure Beiträge :-) Stören tut es ihn überhauptnicht -TA meinte, es könnte auch ein Frendkörper sein, der sich abgekapselt hat.

Ich warte jetzt mal ab, was der Ultraschall sagt - ich hoffe einfach, es ist nichts bösartiges



Geschrieben von Lokkur am 04.02.2014 um 22:00:

 

Askur hat auch 2 "Knubbel" - einer ca. erbsgroß etwas oberhalb der Nüster und einer etwas kleiner am Rand der Nüster. Anfangs dachte ich auch, als ich den 1. Knubbel entdeckt hatte, dass es ein Fremdkörper ist. Aber inzwischen haben sich die Teile schon mehrere angeschaut - TA, Heilpraktikerin, Schmied - und nach dem Austesten wissen wir jetzt das es 2 Sarkoide sind unglücklich
Sie stören ihn Gott sei Dank nicht und sie sind jetzt seit 3 Jahren Gott sei Dank auch nicht größer geworden. Anfangs hatte ich sogar mal eine Misteltherapie begonnen, allerdings hat Askur darauf ziemlich "spinnert" reagiert so das ich die wieder absetzen musste. Jetzt bin ich zu dem Schluß gekommen das ich da nicht dranrumschnippeln lasse da das Sarkoide in den meisten Fällen nämlich erst richtig "böse" macht und die Teile erst mal nur beobachte so lange sie ihn nicht stören. Auf jeden Fall untersuche ich ihn mind. 1x in der Woche gründlich ob nicht noch mehr Teile dazugekommen sind - helle Pferde neigen ja leider sehr oft zu Sarkoiden, aber so lange sie nicht ausarten, muss man ja Gott sei Dank auch nicht wirklich was machen ...

Hänge mal Fotos mit an ...



Geschrieben von Funny_Girl am 05.02.2014 um 00:58:

 

Zitat:
Original von Lokkur
Askur hat auch 2 "Knubbel" - einer ca. erbsgroß etwas oberhalb der Nüster und einer etwas kleiner am Rand der Nüster. Anfangs dachte ich auch, als ich den 1. Knubbel entdeckt hatte, dass es ein Fremdkörper ist. Aber inzwischen haben sich die Teile schon mehrere angeschaut - TA, Heilpraktikerin, Schmied - und nach dem Austesten wissen wir jetzt das es 2 Sarkoide sind unglücklich

(...)



Unser Tscheche (Gott hab ihn selig) hatte equine Sarkoide, hauptsächlich an bzw in den Ohren und an den Beinen.
Während die an den Beinen kleine Knubbel blieben, die nicht störten, fingen zwei der Dinger in den Ohren an, zu wachsen.
Die sahen würstchenartig aus, ca 3 cm lang, Durchmesser ca 4 mm.
Und diese beiden fingen an, das Pferd zu stören, er war beim Putzen sehr empfindlich, beim Halftern und Trensen musste man aufpassen, dass man ja nicht an die Dinger dran kam, weil ihm das wehtat.
Der TA meinte, man könne es operieren, aber dann würden sie mit aller Wahrscheinlichkeit wiederkommen.

Wir entschieden uns dann für eine etwas unkonventionelle Therapie, indem wir um die beiden wuchernden Sarkoide direkt am Ansatz ganz fest Gummibänder rumwickelten, um die Blutzufuhr abzuschneiden.
Zusätzlich schmierte ich (seeeeeehr vorsichtig, um dem Hotti nicht unnötig wehzutun) massenhaft Zahnpasta auf die Sarkoide, den Tipp bekam ich von einem alten Rosserer, der meinte, sei ein Hausmittel, um etwas auszutrocknen.
Und es funktionierte!!!! Man konnte den Würstchen beim Eintrocknen zusehen und nach einigen Tagen fielen die von selbst ab und kamen auch nie wieder. Top



Geschrieben von snappy am 05.02.2014 um 12:29:

 

Evtl. ist das auch ein nasales Atherom - ähnlich einer verstopften Talgdrüse.

Mein Fuchs hat das mit 4 Jahren entwickelt, es war ca. walnussgroß, wölbte sich in Richtung Nasengang und ich habe es, bevor ich ihn eingeritten habe, rausoperiert, da ich befürchtete, dass es den Luftstrom behindern könnte. Es gab keine Komplikationen und kein Rezidiv.



Geschrieben von litla am 05.02.2014 um 12:49:

 

Also ein Sarkoid ist es definitiv nicht - es geht auch wie gesagt nicht nach außen (man sieht es eigentlich nicht, man kann es von außen tasten, von innen sieht man es dann)

Am 11.2 haben wir jetzt Ultraschall-Termin



Geschrieben von Blesa am 05.02.2014 um 12:51:

 

Es gibt auch intrakutane Sarkoide, aber das nur nebenbei.



Geschrieben von litla am 05.02.2014 um 12:53:

 

@Blesa: Ich bin jetzt mal davon ausgegangen, dass es keins ist, weil der TA das nicht als Option nannte...und der ist eigentlich sehr sehr gut dabei, normalerweise alles zu erklären. Ich finde auch einfach, es sieht nicht so aus wie die Sarkoide, die ich bis jetzt gesehen habe...aber wer weiß Schulter zucken



Geschrieben von Blesa am 05.02.2014 um 13:05:

 

Wahrscheinlich weil es einfach keine typische Lokalisation für ein noduläres Sarkoid ist. Ich wollte damit auch nur sagen, dass es diese Form der Sarkoide eben auch gibt und das sie eben nicht immer so schön typisch aussehen, wie man sich das vorstellt Augenzwinkern

Ich hab das jetzt so verstanden, dass sich die Umfangsvermehrung praktisch unter der Oberlippe befindet, oder hab ich da etwas falsch verstanden?

Prinzipiell finde ich schallen eine ganz gute Idee, eine Feinnadelbiopsie wäre nicht meine Wahl, wenn dann würde ich es direkt komplett entfernen lassen.



Geschrieben von litla am 05.02.2014 um 13:11:

 

Ja, genau, es ist sozusagen an der Innenseite der Oberlippe kann man einen etwas haselnussgroßen, nur etwas längeren "knubbel" tasten, der von innen zu sehen ist (aber nur durch die Erhöhung, keine Farbveränderung oder keine deutlichen äußeren Umrisse sichtbar)


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