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Geschrieben von Pika am 08.04.2014 um 15:42:
Alles rund um den Beschlag
Da mein Pferd Aufgrund des Schadens (linkes Hinterbein) an der tiefen Beugesehne und der Sehnenscheide (kleiner Riss) morgen einen orthop. Beschlag bekommen soll und ich mich noch nie mit dem Beschlag überhaupt beschäftig habe, bin ich total unwissend.
Ich weiß nicht, wie der orthopädische Beschlag aussehen wird, da sich mein Schmied direkt mit dem behandelnden Dr. in Verbindung setzt.
Könnte man z.B. das Pferd nur hinten beschlagen und vorne barhuf lassen?
Oder funktioniert das überhaupt nicht, da man das Gleichgewicht des Pferdes stören würde.
Gibt es einen Beschlag, der den Hufmechanismus
nicht außer Kraft setzt?
Ich vermute, dass die Hufe hinten steiler gestellt werden.
Welche Möglichkeiten gibt es, um so wenig Abrieb wie möglich im Trachtenbereich zu erzielen?
Zur Info:
Habe die Stute mit 11 Jahren gekauft, die bis dato mit normalen Eisen rundum beschlagen war. Bei mir läuft sie seit 4 Jahren barhuf. Die Vorderhufe nutzen sich ungleichmäßig ab (außen mehr Abrieb), die Hinterhufe dagegen gleichmäßig.
Gruß Hilke
Geschrieben von Wisy am 08.04.2014 um 15:49:
Meine Stute hat damals bei einem Sehnenschaden geschlossene Eisen bekommen, das war allerdings vorne, ob man das hinten auch macht, weiß ich nicht genau.
Ich würde fragen, ob Duplos (Kunststoffeisen) möglich sind, oder ob das zu viel Stoppwirkung wäre, möglich, dass der TA die Gleitwirkung eines Eisens haben möchte...
Wenn dein Pferd gut im Gleichgewicht ist, müsste das gehen, sie nur hinten zu beschlagen, das würde ich glaube ich aber den Schmied entscheiden lassen, der sieht ja, wie sie so da steht.
Mach dir nicht so einen Kopf, das wird schon, ist ja nicht für ewig *tröst*.
Geschrieben von Pika am 08.04.2014 um 16:21:
Vielen Dank!
Ist jetzt schon der 4. Sehnenschaden!!!! Einen Schaden an der Sehnenscheide hatten wir noch nie. Und zum ersten mal habe ich die Empfehlung mit orthopädischem Beschlag bekommen.
Wir fragen uns, was das Pferd das immer so anstellt oder ob ihre Sehnen einfach nix sind? Vom Reiten und der Beanspruchung kommt es sicherlich nicht.
Gerade hat mich meine Osteo angerufen. Sie sagt, dass die Heilungszeit etwa bei 12 Wochen liegt (wie gewohnt) und ich durchaus nur hinten Eisen drauf machen könnte.
Es würde auch ohne Beschlag heilen, aber es wäre schon eine gute Unterstützung.
Nach der Heilung könnte ich die Eisen wieder abnehmen, da sollte ich mir mal keine Sorgen machen.
Das heißt für mich, dass mich der TA sicherlich nicht in 3 Wochen sehen wird (falls wir keine verschlechterung haben), um an mir zu verdienen und mir mitzuteilen, dass mein Pferd aber noch weitere 5-6 Wochen schritt gehen darf. Ich dann wiederkommen soll, um nochmals zu schallen und noch 4 Wochen drauflegen sollte.
Gruß Hilke
Geschrieben von Wisy am 08.04.2014 um 16:36:
Weia, das 4. mal? Die arme Maus, wahrscheinlich gibt es auch da verschieden gutes Material im Körper und bei ihr sind die Sehnen offensichtlich der Schwachpunkt, tut mir leid für dich. Das ist so nervig und traurig auch, weil das Pferd so dolle lahm geht und man sich so hilflos fühlt.
Wenn du vorhast, danach die Eisen wieder weg zu lassen, dann sag dem Schmied das, damit er die Zehe nicht zu stark einkürzt (wird er sicher machen wollen, weil das die Sehnen entlastet).
Ja, 12 Wochen ist Minimum, denke ich, der TA kann dazwischen sowieso nix machen als zu schallen und das hilft ja nicht beim heilen, habe ich auch nicht machen lassen.
Aber die Blutegelchen nicht vergessen
Geschrieben von Mior1 am 09.04.2014 um 06:15:
RE: Alles rund um den Beschlag
| Zitat: |
Original von Pika
Gibt es einen Beschlag, der den Hufmechanismus nicht außer Kraft setzt?
|
sieh Dir mal meinen Beitrag in Beschlag für Gangpferde an......ich rate zu Duplos
Geschrieben von Pika am 09.04.2014 um 15:40:
Leider zu wenig Zeit, dass ich mich mehr mit dem Thema beschäftigt habe.
Heute morgen ist das Pferdchen hinten beschlagen worden.
Da der TA Eiereisen "verschrieben" hat, sind es also normale Eisen, die umgeändert wurden. (Hinten verlängert und geschlossen)
Diese Eisen wird sie nur während der Heilungsphase tragen, dann läuft sie wieder barhuf.
@wisy Pferdchen geht nur ganz wenig lahm. Auf dem Zirkel im Trab sieht man, dass sie das Bein etwas nachzieht.
Wir versuchen jetzt MSM und Gelantine Hydrolysat. (Wir haben ja auch noch ein Fesselgelenk mit Arthrose.)
Gruß Hilke
Geschrieben von Waldpferd am 09.04.2014 um 17:16:
Hilke, ich hab auch so ein Beinschrotti. Dem helfen in der Akutphase Blutegel, und generell Akupunktur und Magnoflexal - das kriegt er dauerhaft.
Gute Besserung!
Geschrieben von Pika am 09.04.2014 um 19:26:
Danke, ich gebe die Genesungswünsche ans Pferd weiter.
Das Iwest Produkt enthält auch Grünlippmuschel.
Ich war im Kontakt mit GoldenPeanut und würde dort Muschelextrakt Pur und MSM Pur kaufen wollen. Im Anschluß (wenn GSM aufgebraucht ist) mit MSM und Gelantine Hydrolysat weitermachen.
Gruß Hilke
Geschrieben von Gateada am 09.04.2014 um 23:34:
Woher beziehst du das Gelatinehydrolysat? Ich hatte zuletzt Kollagenhydrolysat Aspik Pik As da, fand es aber recht teuer und man soll ziemliche Mengen nehmen.
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