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Geschrieben von Jarpur am 22.05.2014 um 11:17:
Überprüfung Mineralversorgung
Ich würde rein Intressehalber gerne mal nachsehen lassen, ob mein Pferd ausreichend mit Mineralien versorgt wird. Und hätte hierzu noch mehrere Fragen.
Es gibt da ja mehrere Möglichkeiten, einmal ein großes Blutbild oder eine Haarmineralanalyse, richtig?
Was wäre besser? Das Blutbild lasse ich über den Tierarzt machen, die Haarmineralnalyse auch, oder mache ich das direkt über ein Labor?
Gibt es von euch Empfehlungen wo ich eine Haarmineralanalyse machen lasse und was habt ihr dafür bezahlt?
Geschrieben von etoile am 22.05.2014 um 12:39:
Großes Blutbild 120 Euro.
Geschrieben von Wisy am 22.05.2014 um 13:42:
Hast du denn das Gefühl, das irgendwas aus dem Lot geraten wäre?
Haarmineralstoffanalyse ist ja eher ein Bild der letzten Monate, BB eher ein punktuelles Bild des Tages der Blutentnahme.
Um die 100,--€ (eher plus x ) kostet beides i.d.R., nur aus Interesse ein ziemlich teurer Spaß

.Allerdings ist es manchmal ganz gut, eine Referenz aus "guten" Zeiten zu haben für Momente, wenn es wirklich ein Problem gibt.
Geschrieben von Jarpur am 22.05.2014 um 15:06:
Nein, ich habe nicht das Gefühl das irgendwas nicht in Ordnung ist. Würde nur evtl gerne wissen ob er mit allem gut versorgt ist, da er mit Mineralfutter immer so mäkelig ist. Aber bis jetzt ist es nur eine Überlegung.
Geschrieben von FraukeF am 22.05.2014 um 16:15:
Das Problem dabei ist, dass man den tatsächlichen Versorgungs-Status so nicht wirklich feststellen kann, man kann nur den momentanen Wert der zum Zeitpunkt der Blutabnahme im Blut gelöst umherschwimmenden Mineralien feststellen. Über den Zustand der Speicher sagt das nichts aus, es sei denn, man kann im Blut einen deutlichen Mangel feststellen, dann kann man davon ausgehen, dass die Speicher so leer sind, dass schon zuwenig gelöste Mineralien unterwegs sind und sollte entsprechend zufüttern.
Geschrieben von Raio am 22.05.2014 um 16:20:
Ja, und bei bestimmten Stoffen können diese restlos geleerten Speicher dann schon zu irreversiblen Schäden geführt haben. Dazu gab es mal einen interessanten Vortrag.
Gruß Beate
Geschrieben von FraukeF am 22.05.2014 um 17:40:
| Zitat: |
Original von Raio
Ja, und bei bestimmten Stoffen können diese restlos geleerten Speicher dann schon zu irreversiblen Schäden geführt haben. Dazu gab es mal einen interessanten Vortrag.
Gruß Beate |
Insofern kann ich nach meinem derzeitigen Wissensstand nur dazu raten, möglichst mal eine Rauhfutteranalyse bei der Lufa zu machen und entsprechend zu mineralisieren.
Entsprechend zusammengestelltes Mifu kann man über Fr. Dr. Maroske von
Futtercheck beziehen, sie berät auch.
Ausserdem ist sie nahezu die Einzige, die ein gutes, fertig gemischtes Mifu mit viel Zink , Selen und ohne Eisen zur Verfügung stellt. Das ist aus dem Grund wichtig, weil Eisen und z.B. Zink Konkurrenten bei der Mineralstoffaufnahme sind. Zuviel Eisen behindert die Aufnahme von Zink und Kupfer. In Deutschland haben wir fast überall eine Überversorgung mit Eisen, weshalb Eisen im Mifu nicht nur keinen Sinn macht, sondern im Gegenteil die Versorgung mit Mineralien noch verschlechtert.
Geschrieben von Atli am 22.05.2014 um 19:39:
Wieviel muss denn einem Isländer davon gefüttert werden? Ist bei dem stolzen Preis nicht ganz uninteressant
Viele Grüße aus der Eifel
Astrid
Geschrieben von Ankra am 22.05.2014 um 21:30:
Im Flyer steht bei 400 kg 50-60 g pro Tag
Viele Grüße
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