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Geschrieben von thjorsa am 23.07.2014 um 15:31:

  Eosinophile Dermatitis

Ich weiß nicht mehr weiter. Im April wurde bei Glaesa eine eosinophile Dermatitis
diagnostiziert. Angefangen hat es im letzten Sommer mit einigen Knubbeln. Diese wurden von der TÄ aber als Stiche (hatten zur Zeit einige ihrer Patienten) "abgetan". Angeblich würden sie über den Winter und den Fellwechsel von selber verschwinden. Die Knubbel wurden zwar weniger und unauffälliger, aber nur bis zum diesjährigen Frühjahr. Im April wurde o.g. Diagnose mittels Hautstanze diagnostiziert. Da ihre Blutwerte auch nicht ganz so toll waren, bekam sie ein Lebermittel (erst das Rehe-ex von cd-vet, dann das Detox II), ein extra Zinkpräparat und das HPB von FTS. Im Anschluß gab es noch 6 Wochen Prednisolon. Leider hat nichts geholfen. Sie sieht schlimmer aus denn je und ihr Sommerekzem macht ihr auch grad sehr zu schaffen.

Wißt ihr noch einen Rat?




Geschrieben von Lexi am 23.07.2014 um 15:44:

  RE: Eosinophile Dermatitis

Beim Googeln findet man auf der Seite der Tierklinik Telgte als Beispiel für die Untersuchungsmethode "Hautbiopsie" einen Eintrag, in dem zu lesen ist, daß man so eine eosinophile Dermatitis bei einer Stute diagnostizieren und so eine gezielte Therapie einleiten konnte --ob das ein Ansatzpunkt für Dich wäre?



Geschrieben von Skyggnir am 23.07.2014 um 15:44:

  RE: Eosinophile Dermatitis

In so einem Fall würde ich konsequent alles weglassen, was Chemie heisst.
Und das ist zB HBP von FTS (denn es hat leider Zusatzstoffe), vermutlich auch das zusätzliche Zinkpräparat (vermutlich sind das auch Zusatzstoffe- schau mal auf die Dose). Mineralfutter kann man auch gut mal eine Weile ganz weglassen, ansonsten würde ich nur welches rein natürlichen Ursprungs verfüttern (cdVet zB). Wenn möglich, auch erstmal keine Wurmkuren.
Da sowas ja vermutlich durch massive Entgiftung über die Haut ausgelöst wird, würde ich hier jemanden dazunehmen, der sich mit Phytotherapie auskennt und mir Kräuter zusammenstellen lassen, um die Leber zu entlasten/zu regenerieren und die Entgiftung voranzutreiben. Sowas dauert, uU 1-2 Jahre!
Oder mal Tebasile anschreiben, vielleicht hat sie Ideen dazu.



Geschrieben von thjorsa am 23.07.2014 um 19:10:

 

Danke ihr beiden! Morgen rufe ich mal in Telgte an, mal schauen, ob und was sie dazu sagen können.

Die Knubbel hatte sie schon vor den ganzen Zutatengaben. Das kann also nicht vom HPB, Zink oder Detox kommen. Das habe ich Glaesa auf Anraten von FTS und einer THP gegeben. Da so viel von den Produkten von FTS geschwärmt wird, habe ich mir keine Gedanken über Chemie und co. gemacht. unglücklich
Bei cd-vet werde ich mich morgen auch mal informieren. Danke für den Hinweis!
Tebasile kenne ich leider nicht, werde sie aber auch mal anschreiben. Sie war länger nicht mehr hier anwesend, hoffentlich bekommt sie die Nachricht zu lesen.



Geschrieben von Skyggnir am 23.07.2014 um 20:37:

 

Zitat:
Original von thjorsa

Die Knubbel hatte sie schon vor den ganzen Zutatengaben. Das kann also nicht vom HPB, Zink oder Detox kommen.

Ja, schon klar. Nur ist es dann leider kontraproduktiv, wenn man in so einer Situation Dinge zufüttert, die die Leber auch wieder noch belasten.
Ein Blick auf die Inhaltsstoffe gibt Aufschluß: Wenn "Zusatzstoffe" gelistet sind, dann sind es synthetisch erzeugte Vitamine&Mineralien.
Detox ist, soweit ich das vorhin auf den ersten Blick sehen konnte, rein auf Kräuterbasis und somit unbedenklich- wenn sie denn passen(aber davon gehe ich bei dem Namen des Mittels einfach mal aus Augenzwinkern )
Wenn Du magst, kann ich versuchen, Tebasile über FB zu kontaktieren.



Geschrieben von thjorsa am 23.07.2014 um 20:51:

 

Gerne! Ich würde mich sehr über jeglichen neuen Ansatz freuen.



Geschrieben von Mrs.Mogli am 23.07.2014 um 21:41:

 

Das ist ja schon eine sehr spezielle Diagnose.

Zeigt sich die Eosinophilie auch im Blut ?
Trat das Sommerekzem begleitend auf oder litt sie schon immer am SE.
Ich hätte dann ja eher auch nen allergisch bedingten Ausschlag im Sinne von Urtikaria getippt.

Trägt sie Decke und verträgt die nicht ?

Welche Dosis Cortison wurde ihr wie verabreicht ?
(Hätte eigentlich sichtbare Besserung erwirken müssen - auch für´s SE) ???

Neuer Ansatz kann wirklich nur ALLES WEG, wie Skyggnir meint, sein.

Die Hautbrubbel würde ich probeweise mit Betaisadona abtupfen, um bakterielle Superinfektion und das Jucken zu bekämpfen.

lg elke



Geschrieben von thjorsa am 24.07.2014 um 12:19:

 

Glaesa habe ich schon mit Sommerekzem 2007 gekauft. Seit dem trägt sie auch ihre Decke und es gab nie Probleme damit.

Das Prednisolon bekam sie die ersten 5 Tage 8x50mg und dann für je 4 Tage in absteigenden Dosierungen ausschleichend. Anfänglich war eine Besserung mit gutem Willen zu erkennen .... Das Ekzem kam sehr deutlich mit Absetzen des Cortisons. Wäre aber auch eh ihre "Zeit" gewesen.

Sie hat die Knubbel am ganzen Körper! Ein einzelnes Abtupfen ist unmöglich! Das war zwar auch der Grundgedanke des Labors, das die Diagnose gestellt hat, aber von meiner TÄ gleich verworfen wurde.



Geschrieben von Mrs.Mogli am 08.08.2014 um 15:58:

 

Das bereits manifestierte Sommerekzem wird nur für die Dauer der Cortisongabe unterdrückt, die weitere allergische Reaktion, die Nesselsucht hätte mit gut Glück abefangen werden können.
So war das jedenfalls mit meiner Stute. Diese hatte sich mit ab und an auftretender Nesselsucht aber auch sichtbar gequält (gejucktohne Ende, unruhig), was ein Ekzemer, solange nichts infiziert ist, nur in Maßen macht - klar, die Mähne oder Schweifrübe ist ohne Decke hin, aber man sieht kein sich ständig scheuerndes Pferd.
Meine Stute reagierte auf Bewuchs in anderen Regionen so heftig.
Nach einmaliger Depotspritze Cortison war der Spuk vorbei.

Du kannst ab und an mit Betaisadinalösung das Pferd auch waschen.

Wurde mal nach den Leberwerten geschaut ? Da gibt es ähnliche Symptome der Haut.

lg elke



Geschrieben von thjorsa am 08.08.2014 um 19:02:

 

Ja, die Leberwerte wurden untersucht. Sie sind nicht toll, aber lt. TÄ besteht kein Handlungsbedarf. Ich habe Glaesa aber eine Packung Detox 2 spendiert.
Sie hat keine Nesselsucht. Sie hat nur diese Knubbel, die sind zwischen Kirschkern- und Pflaumengröße und sie jucken anscheinend nicht. Bzw. bemerke ich es nicht. Ich sehe nur ihre "normalen" Ekzemerstellen.

Ich habe vorhin bei einer Veranstalung eine THP zu diesem Thema befragt. Sie meinte, das man erstmal entgiften solle, dazu das passenden Organ finden und sich dann weiter vortasten müsse. Nichts was in vier Wochen beseitigt werden kann, u.U. müsse man mit 2-3 Jahren rechnen.

Nur traue ich dieser Bioresonanz nicht!



Geschrieben von Vinja am 08.08.2014 um 19:33:

 

Hallo,

bei meiner Ekzemstute traten die Knubbel plötzlich im Spätsommer auf. Mein TA hat auf eine allergische Realtion getippt. Ich habe es allerdings nicht weiter untersuchen lassen und habe ihr Mariendiestel zur Entgiftung und ein passendes Homöopathisches Mittel verabreicht und alle Zusatzmittel weggelassen.Daraufhin bildeten sich leichte Borken und zum Hebrst hin waren alle Knubbel verschwunden.
Bei THPn bin ich auch eher skeptisch kann aber berichten,dass die meißten die bei der ATM gelernt haben gute Arbeit leisten.

Gute Besserung!


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