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Geschrieben von tryggvi am 27.07.2014 um 18:22:
Spat
Was könnt ihr mir in Sachen Spat sagen?
Reitbarkeit?
Beschlag?
Zusatzfütterung? generell Futter?
Ich hab mir schon einiges durchgelesen, aber Erfahrungsberichte sind meist lehrreicher.
Noch gibts zwar keine Diagnose, aber am Donnerstag wird auf Spat geröngt
Geschrieben von Waldpferd am 27.07.2014 um 19:27:
Hallo Tryggvi,
ich habe meinen Großen trotz Spatbefund beidseits mit 13 Jahren gekauft. Er ist nun über 20, und der Spat hat nie Probleme bereitet.
Er lief mit Duplos oder aktuell barhuf, wir achten darauf das er nicht übergewichtig wird und Futterergänzungstechnisch wird er mit Iwest Produkten versorgt.
Ich kenne viele Pferde mit Spat quer durch die Rassen, und keiner hatte dauerhaft Probleme - einzige Außnahme sind die Kandidaten mit osteolytischem Spat.
Ich drück euch die Daumen!
Viele Grüße
Geschrieben von tryggvi am 27.07.2014 um 19:30:
was machst du denn in den Lahmheits-Phasen?
Geschrieben von Waldpferd am 27.07.2014 um 19:49:
Wenn er lahmt, hat er frei. Er darf sich frei bewegen, idealer Weise auf großer Fläche ohne engen Wendungen oder Rückwärts. War aber recht selten, bei ihm ist die Verknöcherung eher still von statten gegangen.
Unterstützend gab es Blutegel - die hat er gehasst - oder Magnetfeld, beim Reiten habe ich ihn oft mit BOT bandagiert. Nicht das Sprunggelenk selber, aber so strahlt es etwas in die Richtung.
In seiner Hankenbeugung ist er mittlerweile begrenzt, aber wie heißt es so schön? "Das stört keinen großen Geist"
Ich vermute, das das Magnoarthro von Iwest auf den Spat ausgelegt war- da er aber mehrere Produkte wg verschiedener Zipperlein bekommen hat, bin ich mit nicht sicher ob es das Spat-Produkt war. Da anrufen und nachfragen, die helfen gerne und gut weiter.
Ich hatte mal einen Dozenten, der ketzerisch die These aufstellte, dass Spat Evulotion wäre und irgendwann alle Pferde ein verknöchertes Sprunggelenk hätten.
Was ich damit sagen will: Sie können damit gut alt werden, und wenn der Mist verknöchert ist, stört es meißt nicht weiter.
Wie alt ist dein Pony nochmal?
Geschrieben von tryggvi am 27.07.2014 um 19:51:
Donnerstag hab ich ja evtl ne Diagnose, bis dahin heißt es für mich ihn ganz normal weiter reiten - Tryggvi wird im August 9
Sollte es Spat sein, werd ich mir den Rainer Krause evtl kommen lassen um zu sehen, wie ich ihm das ganze evtl erleichtern kann
Geschrieben von Lexi am 27.07.2014 um 20:50:
Hm, Frekja kam doch eigentlich auch ganz gut klar, trotz Spat. Der hätte mehr gleichmäßige und kontinuierliche Bewegung sicherlich geholfen und weniger Longierzirkel...
Tryggvi steht ja zum Glück im Offenstall --das einzige, was ich da überlege, ist, ob seine Tobereien mit Tröll da vielleicht nicht sooo optimal wären...? Allerdings hat Waldpferd doch einen ganz großen Tober, wenn ich das richtig im Kopf habe?
Ach so:
Teufelskralle und Ingwer wird doch bei Spat zu füttern empfohlen, nicht wahr?
Geschrieben von Waldpferd am 27.07.2014 um 20:53:
Ich habe zwei große Tober

Nur hält der große große Tober Ruhe, wenn es ihn zwickt - anders als der kleine große Tober, dass irre Nordtier
Geschrieben von tryggvi am 27.07.2014 um 20:58:
Für mich wäre es keine Option tryggvi und tröll zu trennen, denn ich weiß wie schlecht es ihm geht, wenn er seinen Kumpel nicht hat
Hoffentlich ist schnell Donnerstag und ich habe eine Diagnose.
Geschrieben von stechmuecke am 27.07.2014 um 21:02:
ich würde jetzt zuerstmal die Diagnose abwarten. Falles es dann Spat sein soll, kannst du dir immernoch Gedanken machen.
(Ingwer ist wie ein Schmerzmittel zu handhaben und ist deshalb mit größter Sorgfalt zu verwenden)
Geschrieben von tryggvi am 27.07.2014 um 21:11:
| Zitat: |
Original von stechmuecke
ich würde jetzt zuerstmal die Diagnose abwarten. Falles es dann Spat sein soll, kannst du dir immernoch Gedanken machen.
(Ingwer ist wie ein Schmerzmittel zu handhaben und ist deshalb mit größter Sorgfalt zu verwenden) |
ich versuche es. Aber wenn in einem Gespräch mit der ta in kurzer Zeit mehrfach das Wort spat fällt, macht man sich automatisch Gedanken. Zumindest ich
Geschrieben von Lexi am 27.07.2014 um 21:14:
Ich würde mir auch Gedanken machen, gar keine Frage.
--Und ich würde genausowenig die beiden trennen wollen! Schließlich ist es für sie ja Lebensqualität, gemeinsam den Auslauf unsicher zu machen.
Geschrieben von stechmuecke am 27.07.2014 um 21:35:
| Zitat: |
Original von tryggvi
| Zitat: |
Original von stechmuecke
ich würde jetzt zuerstmal die Diagnose abwarten. Falles es dann Spat sein soll, kannst du dir immernoch Gedanken machen.
(Ingwer ist wie ein Schmerzmittel zu handhaben und ist deshalb mit größter Sorgfalt zu verwenden) |
ich versuche es. Aber wenn in einem Gespräch mit der ta in kurzer Zeit mehrfach das Wort spat fällt, macht man sich automatisch Gedanken. Zumindest ich |
sicher

Ich habe durch diese Methode auch schon sehr viel gelernt

Das ist ja so gesehen auch nicht schlecht.
Also, wenn du Tipps (jetzt

) willst: Ich denke, das wichtigste ist, sehr auf das Pferd zu achten und es eben schonen, wenn es einen Schub hat. Ansonsten ganz normal weiter, viel und lang Schritt ist natürlich optimal. Wenn aber die anderen Gangarten noch gehen, kann man die auch so lange Reiten, bis es eben nicht mehr geht. Harte Wege lieber langsam gehen und lieber gerade aus gehen als viel auf dem Zirkel oder einer Volte. Gutes Aufwärmen ist bei Arthrose natürlich ganz wichtig.
Woher kommt dann der Spat? Fehlbelastung (Stellungsfehler oder auch trainingsbedingt, sonst irgendwelche Muskelverspannungen, die es begünstigen)? Kann man daran evtl. arbeiten?
Geschrieben von Lexi am 14.01.2015 um 11:47:
So, ich hab mir dann jetzt auch meine Gedanken gemacht und in Absprache mit der Tierklinik beschlossen, daß der Struppi jetzt erstmal pelletierte Teufelskralle und Ingwer erhält.
Wir schauen, wie er darauf anspricht und ob wir ggf. eine höhere Dosierung Teufelskralle benötigen.
Und ansonsten werden wir jetzt eben nochmal deutlich gründlicher aufwärmen, seine Spatgamaschen anziehen, wenn das Wetter so fies naßkalt ist und schauen, daß er in Bewegung bleibt.
Geschrieben von Atli am 14.01.2015 um 12:48:
@ Lexi - hast du denn jetzt eine gesicherte Diagnose?
Viele Grüße aus der Eifel
Astrid
Geschrieben von Wisy am 14.01.2015 um 13:08:
Das wollte ich auch fragen. Habt ihr geröntgt? Spat kann man gut darstellen (so er denn da ist).
Geschrieben von Lexi am 14.01.2015 um 13:11:
Ich ahbe den Klinikleiter gefragt, ob er röntgen nötig findet?
Er sagt, damit kann man festellen, wie weit der Verknöcherungsprozeß ist.
Ich habe detailliert alle Symptome beschrieben, er würde da auch Spat raus erkennen.
Nachgefragt habe ich vor allem auch nochmal gezielt, ob ich etwas falsch machen kann, wenn ich ich das Pferd behandle, als wenn es Spat hätte. Nein, sagte er, falsch machen kann ich damit nichts.
Geeinigt haben wir uns, daß ich mir die Wirkung der Teufelskralle nun ansehe und dann zum Impfterim Ende des Monats ggf. einmal Röntgen dazubestelle.
Geschrieben von tryggvi am 14.01.2015 um 13:29:
bei Tryggvi hatte man ja auch eher auf Spat getippt und dann wurd es was anderes, wenn ich ehrlich bin, würde ich röntgen lassen, was ja auch nicht die Welt kostet - zumindest hast du dann ne richtige Diagnose und wenns kein Spat ist, weißt du auch mehr, aber wenn die nächste Impfe eh nicht mehr lange hin ist...
Geschrieben von Wisy am 14.01.2015 um 13:31:
Hört sich nach einem gangbaren Plan an

. Allerdings dauert es ein wenig, bis die Teufelskralle anfängt, Wirkung zu zeigen. Ich hatte damals bei ner alten Stute Flüssiges vom TA, das hat sie supergern gemocht (falls der Struppi die pellets nicht will).
Der arme Struppi, aber der TA hat sicher Recht, ich glaube, recht viele Isis haben Spat, manchmal sogar ohne, dass man das merkt. Unser Kolúr hatte damals sehr starke, sehr schmerzhafte Schübe, das hat ca. 2 Jahre gedauert, bis es verknöchert war, danach konnte er fast problemlos laufen, brauchte nur immer länger zum Aufwärmen, aber das ist ka kein Problem an sich. Teufelskralle hat ihm immer gut getan, in schlimmen Phasen auch richtige Schmerzmittel...Ingwer hat er nicht gefressen, no way, meine Stute auch nicht...
Geschrieben von Atli am 14.01.2015 um 13:34:
| Zitat: |
Original von Lexi
Ich ahbe den Klinikleiter gefragt, ob er röntgen nötig findet?
Er sagt, damit kann man festellen, wie weit der Verknöcherungsprozeß ist.
Ich habe detailliert alle Symptome beschrieben, er würde da auch Spat raus erkennen.
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Gesehen hat der TA den Struppi auch nicht und geht nur nach deiner Beschreibung der Symptome
Was ist mit einer Beugeprobe z.B. vor dem Röntgen?
Ich würde mich da nicht drauf verlassen. Es kann so vieles die Ursache sein und u.U. verstreicht wertvolle Zeit ...
Viele Grüße aus der Eifel
Astrid
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