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| Original von Stony Hill Bei ständigem Zinkmangel würde ich echt mal einen Urintest auf HPU empfehlen. Ist bei leichtfuttrigen Pferden sehr weit verbreitet. Und wenn der positiv ausfällt muß man die gesamte Fütterung eh überprüfen und ggf ändern. Ich habe drei (!) HPU-Pferde und füttere nur ein speziell auf diese Stoffwechselstörung abgestimmtes Mineralfutter....mit bioverfügbaren Komponenten. |
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Original von stechmuecke
Kann durchaus sein. Heute hat ja eh alles einen Namen. Die Tests sind wohl übrigens nicht so zuverlässig. Stony Hill, was fütterst du dann? |
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Original von Stony Hill
Au contraire! HPU (Kryptopyrrolurie (KPU) oder Hämopyrrolaktamurie (HPU) ) behindert die Aufnahme exestenzieller Vitalstoffe ganz massiv und ist daher als URSACHE und nicht als Symptom zu sehen! Headshaking...Kotwasser....ES.... chronische Rehe...Übergewicht.....chronische Verspannungen/Steifheiten...Schreckhaftigkeit- alles erscheint in anderen Licht, wenn man Bescheid weiß. Und die Tests sind zuverlässig, wenn man sich an die Vorgaben hält.... Aber gut- ich bin dahingehend durch meine persönlichen Umstände befangen. Bei mir jedenfalls wird jedes neue Pferd gestestet- das ist mir genauso wichtig wie eine AKU. Wenn ich bedenke, wie viel Geld man sparen kann, wenn man gleich weiß, was nützt und was man getrost lassen kann. Bei HPU-positiv zB sollte man ALLES Getreide aus der Fütterung verbannen....(und einige Dinge mehr) Bei TA-terminen muß man wissen, welche Schmerzmittel vertragen werden und welche kontraproduktiv sind...man muß wissen, dass eine Sedierung oder Vollnarkose oft verzögert wirkt.... Stressmanagement spielt eine Rolle.... Wen's genauer interessiert: http://www.naturheilpraxis-docritter.de/KPU_HPU.html |
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| Original von Wisy oh, das weiß ich nicht so genau, womit da gedüngt wird, ich kann aber gern mal fragen
.Bei HPU (oder KPU) finde ich blöd, dass das mittlerweile so oft als Grund für alle möglichen Krankheiten rangezogen wird und die Angst davor dann von (oft irgendwie dubiosen) "Heilern" ziemlich ausgenutzt wird. Es gibt ja so bestimmte Schlagwörter, die ganz plötzlich auftauchen und dann sofort für alles mögliche verantwortlich gemacht werden. Ein Problem mit irgendwas im Stoffwechsel haben die so Diagnostizierten auf jeden Fall, sonst hätte man nicht gesucht. Ich finde es nur nicht gut, dass man bei wieder kehrenden Mängeln dann sagt "ach, das ist HPU", daraufhin behandelt und die eigentliche, vielleicht größere, Grunderkrankung dabei übersieht. Muss nicht so sein, kann aber. Deshalb denke ich, dass der Mangel an Pyridoxal-5-Phosphat (aktiviertes Vitamin B6, kurz P5P genannt), Zink und Mangan z.B. nur ein Symptom einer Krankheit ist und nicht die Krankheit selbst. |
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| Original von Wisy Huch, während ich schrieb, kam dein Beitrag, Stony Hill
.Genau die Dame, die du dort anführst als Referenz hat vor ca. 10 Jahren diese "Krankheit" vom Menschen auf das Pferd übertragen und damit einen Hype ausgelöst. Ich glaube, sie verdient damit nicht schlecht
.Ich will ja nicht sagen, dass da nicht viel Wahres dran ist, aber ich verstehe diesen Tunnelblick nicht. Guck mal, bei dir ist jedes neue Pferd gleich ein HPU-Kandidat, sobald er auch nur ein Unwohlsein zeigt. Vieleicht steckt ja aber auch was ganz anderes dahinter. Die Behandlungen, die du anführst : - keine Getreidefütterung - bestimmte Schmerzmittel meiden - optimierte Sedierung - gutes Stressmanagement wirken sich doch meist positiv auf jedes Pferd aus, ob es krank ist oder nicht. Wenn diese Sachen also helfen, heißt das im Umkehrschluss nicht unbedingt, dass es HPU hat
.Versteh mich nicht falsch, ich will dich nicht kritisieren, dir was anderes einreden oder sonstwas, nur den Blick dafür schärfen, dass nicht jedes Problem, dass ein Pferd zeigt oder hat, unbedingt durch eine bestimmte Krankheit ausgelöst wird. Manchmal ist es auch harmlos oder es steckt eine andere Krankheit dahinter. Dieser Dame stehe ich normalerweise sehr kritisch gegenüber, aber den Artikel, den sie über HPU schrieb, finde ich, für ihre Verhältnisse, überraschend neutral. Vor allem den Abschnitt über "Fütterung" finde ich logisch und nachvollziehbar. Falsl jemand mal die "Gegenseite" lesen möchte
. Seine Schlüsse muss jeder selbst draus ziehen. |
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| Original von Stony Hill Ich verstehe, was du meinst und fühle mich nicht angegriffen. Ich seh das halt genau umgekehrt- für mich ist der Stoffwechsel die unterste Ebene- das Fundament auf dem die ganze gesundheit aufbaut. Ich stamme selbst aus einer stark HPU betroffenen Familie und musste mitansehen, wie meine mom bis zu ihrem kürzlichen Tode leiden musste- SIE glaubte auch nicht an HPU...dafür lieber zig Ärzten, die sie letztlich nur vollgepumpt haben, ihr aber nicht helfen konnten. Sie wurde über Jahrzehnte auf zig Krankheiten hin behandelt. Doch wenn das Fundament (der Stoffwechsel) nicht stabil ist, kann keine Behandlung dauerhaft nutzen. Ich habe ihr Depyrrol spendiert und plötzlich ging es ihr besser- leider war sie sehr knauserig und setzte es dann wieder ab, weil die KK das nicht übernahm. Bei mir ist HPU geerbt und erworben, bei meinem Mann erworben und bei den drei Pferden vermutlich auch vererbt. Und nein...Doc Ritter verdiehnt kaum daran, denn sie behandelt nur noch im Humanbereich.....für die Pferde hat sie gar keine Zeit mehr bzw ist hier nur beratend tätig. Für mich war die Studie damals ein Seegen, denn seither geht es mir um Welten besser, mein Headshaker ist wieder reitbar, und aus dem schreckhaftzen nervenbündel ist eine wirklich coole Socke geworden! LG Andrea |
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| Original von Wisy Stony Hill, mit der eigenen Chronik im Hintergrund verstehe ich absolut und vollkommen deinen Standpunkt, hätte ich wahrscheinlich genau so
.Tut mir leid, dass du schon so viele schlimme Erfahrungen damit machen musstest. |
Vielleicht sollte ich mich aber doch noch weiterinformieren. Ein Stoffwechselproblem hat sie definitiv. Aber ich habe noch keinen wirklich guten Lösungsansatz dafür gefunden. (Getreide bekommt sie seit Jahren nicht mehr, Schmerzmittel habe ich immer gemieden, wo es nur ging und musste aber trotzdem nochmal feststellen, dass sie mit krassen Nebenwirkungen auf die bisher ausprobierten reagiert, Stress vermeide ich, Sedierung gibts auch nur ganz, ganz selten, wobei ich da auch schon festgestellt habe, dass das kaum wirkt bzw nur in Hochdosierung).Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH