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Geschrieben von Fleygur2011 am 02.01.2015 um 14:48:
Mein Isi lahmt
Hallo Zusammen, zunächst einmal wünsche ich allen Reitern ein frohes und glückliches Jahr 2015. Auf dass wir viele schöne Momente erleben.
Ich habe eine Frage bzg. Lahmheit. Am 19.Dez. bin ich mit meinem Isländer spazieren gegangen. Auf einmal machte er auf einem kurzen steinigen Weg eine komische Bewegung und lahmt seitdem. es war so, als wenn ein Mensch kurz umknickt, er aber weiter gehen kann. Ich guckte nach, ob er sich vielleicht einen Stein eingetreten hat, es war nichts zu sehen. Ich brachte ihn nach Hause und am nächsten Morgen ließ ich den Tierarzt kommen, da ich meinte, dass das Humpeln schlimmer geworden sei. Ich konnte genau sehen, dass es vorne links war. Der Tierarzt ließ sich das Pony im Trab vorführen, nachdem er den Huf untersucht hatte und auch mit der Zange gedrückt hatte um zu sehen ob Fleygur evtl. ein Hufgeschwür hat. Er sagte, es wäre eine leichte Zerrung, die Hufe seien o,k, ich solle ihn schonen. An Weihnachten rief ich wieder den Arzt, denn ich merkte, dass Fleygur starke Schmerzen hatte. Nach einer erneuten Untersuchung, allerdings ohne Röntgen, gab mir der TA Inflacam und sagte ich solle Fleygur für ein paar Tage in eine Box stellen, damit er Ruhe hätte. Ich war jeden Tag mit Fleygur ein wenig auf der Ovalbahn spazieren und jeder Tag wurde besser. Gestern durfte ich ihn wieder auf den Gemeinschaftspaddock stellen und siehe da: heute lahmt er wieder.
Hat jemand eine Idee? Er ist ja nicht gesprungen oder getreten worden. Es ist auf jeden Fall an dem besagten Freitag passiert.
ich würde mich sehr über Antworten freuen.
Liebe Grüße
Geschrieben von Lind am 02.01.2015 um 17:46:
Das kann vieles sein. Wenn Fleygur sich wirklich vertreten hat, dann könnte es gut eine Sehnenzerrung sein. In der Ruhephase ist es vielleicht besser geworden und dann reicht ein kleines Vertreten auf dem Paddock und es ist wieder schlimmer. Ich würde mal einen TA mit Ultraschallgerät und evtl. auch Röntgengerät gucken lassen. Alles andere bringt wenig.
Gute Besserung für Fleygur.
Geschrieben von tryggvi am 02.01.2015 um 18:28:
Ich schliesse mich da Lind an. Bei meinem fing es auch mit leichter Lahmheit an und wurde nach Ruhe besser. Brach später wieder auf.
Ich empfehle TA mit Röntgen und Ultraschallgerät zu konsultieren und es genauer untersuchen zu lassen
Gute Besserung ans Pony
Geschrieben von Fleygur2011 am 03.01.2015 um 19:12:
Was ist es bloß?
Heute war der TA da, er hat absolut nichts am Bein festgestellt. Aber Fleygur lahmt, bekommt wieder Inflacam und wird am Dienstag geröntgt.
Dann berichte ich weiter.
Geschrieben von Pika am 05.01.2015 um 18:18:
Hat der TA geschallt?
Sehnensachen siehst Du nicht auf dem RöBild.... deswegen unbedingt auch Schallen lassen!
Gruß Hilke
Geschrieben von Oska am 05.01.2015 um 21:33:
Vielleicht kommt es auch von weiter oben. Lass doch auch mal ein/e Osteopath/in oder Physio dein Pferd anschauen. Eine Bekannte hatte auch mal das Thema, nachdem die Physio da war war die Lahmheit weg! Ich glaube es war auch irgenwas weiter oben.
Schallen würde ich auch auf jeden Fall noch.
Gute Besserung!
Geschrieben von Runa05 am 28.01.2015 um 20:14:
Mein senior-isländer (jetzt 27) hatte vor 4 jahren einen sehnenanriss und fissur im fesselbein rechts hinten. muss während eines ausritts passiert sein. der lahmte nicht nur, der stand auf 3 beinen. TA stellte das durch ultraschall (sehne) und röntgen (fissur) fest. es folgten 7 wochen strikte boxenruhe, dann kontrollierte bewegung durch führen an der hand auf hartem boden über monate. es passierte anfang oktober; TA gab ende dezember grünes licht fürs reiten ab mitte januar; ich hab ihn aber noch 6 wochen länger geführt und dann langsam wieder mit reiten angefangen; mit kurz draufsetzen während des spaziergangs, immer noch auf hartem boden und nur schritt; dann nach ca weiteren 4 wochen erst mit trab + tölt angefangen und langsam gesteigert; auf den sandplatz bin ich erst im juni wieder gegangen. bei sehnengeschichten zahlt es sich aus, nicht zu früh wieder mit dem training anzufangen und sich in geduld zu üben.
du solltest erst mal den grund für die lahmheit feststellen lassen und dann entsprechend reagieren.
gute besserung !!
Geschrieben von Fleygur2011 am 17.02.2015 um 14:25:
Mein Isi lahmt
Hallo Zusammen, gestern war ich mit Fleygur in einer Pferdeklinik. Es ist alles gemacht worden, was man sich nur vorstellen kann, ausser Szintigramm. Knochen und Sehnen sind in Ordnung, man hat auch Schulter und Ellenbogen geröntgt, es ist nichts zu sehen und Fleygur lahmt und lahmt. Es ist Ultraschall gemacht worden usw.
die Ärzte wissen sich keinen Rat.
Ich habe mir vorgenommen, ihn, wie oben beschrieben, spazieren zu führen und wenn es Wochen dauert. Dann hole ich nochmals den Tierarzt.
In der Klinik sagte man, dass Hufe und Beschlag gut wären
Liebe Grüße Fleygur
Geschrieben von Baron am 17.02.2015 um 14:49:
Tierärzte können (auch mit Röntgen) keine Blockaden in Wirbeln oder Gelenken feststellen, das kann nur ein Osteopath oder Physiotherapeut.
Und leider haben Tierärzte auch im Regelfall nur geringe Kenntnisse von Hufbearbeitung und können gute nicht von schlechter Bearbeitung unterscheiden. Ich spreche da aus leidvoller Erfahrung. TÄ sehen erst wenn der Huf ganz extrem verwachsen ist, das da irgendwas nicth stimmt. Besser machst du selber mal Bilder (Kamera auf Bodenhöhe) und stellst sie in einem Hufforum ein.
Ist denn auch der Huf geröngt worden? Könnte ja auch eine Fissur im Hufbein sein....
Geschrieben von Fleygur2011 am 17.02.2015 um 15:17:
Ja, der Huf ist geröntgt worden, da ist auch nichts zu sehen. Ich habe übrigens vor, eine Osteopatin an Fleygur zu lassen. Vielleicht kommt es ja aus einer ganz anderen Ecke.
Danke für die schnelle Antwort
Geschrieben von Baron am 17.02.2015 um 15:21:
mach mal Fotos von den Hufen, kann ja nicht schaden.
Geschrieben von chocolate am 17.02.2015 um 19:05:
Ähnliches hatte ich bei einer meiner Stuten auch mal.
Alles soweit durchgecheckt, geröngt, Physio etc.
Dann also doch in die Ganzkörper-Szintigrafie. Obwohl schon klar war,
welches Bein es ist, wollte ich sie dann ganz durchgeschaut haben.
Dann wußten wir, wo der Schmerz genau herkommt und konnten dann durch nochmaliges röntgen aus einem bestimmten Winkel feststellen, daß ein Hufbeinast abgebrochen war. Das konnte man auf den vorherigen Bildern nicht sehen.
Glaube jetzt nicht, daß es bei deinem sowas ist, denn das kommt nicht sehr häufig vor.
Wollte nur sagen, daß man genauer röntgen kann, wenn man weiß wo man suchen muß.
War allerdings auch sehr aufwändig somit das Ganze.
Obwohl die Genesung mit weiteren Widrigkeiten einherging (Belastungsrehe auf dem anderen Bein), und das Teil leider nicht (wie gehofft) wieder angewachsen ist, ist sie heute wieder fit und reitbar. Nur zu lange auf harten Böden gehen mag sie nicht so sehr.
Geschrieben von Gáski am 17.02.2015 um 19:47:
Mein allererstes Pferd hatte in jüngeren Jahren auch solch eine unspezifische Lahmheit, die immer wiedergekommen ist und für die sich keine Ursache finden ließ. Mein damaliger Tierarzt vermutete schließlich eine mangelhafte Durchblutung im Hufbereich und wir gaben einige Wochen lang ein Humanpräparat, welches normalerweise schwangere Frauen bei Durchblutungsstörungen erhalten. Seither hat das Pferd nie wieder gelahmt sondern wurde schließlich 33 Jahre alt und konnte bis zuletzt voll geritten werden. Vielleicht geht es bei deinem Pferd ja in diese Richtung?
Geschrieben von Escapada am 17.02.2015 um 23:24:
In besagter Pferdeklinik hat man durchaus Ahnung von Hufbearbeitung
Geschrieben von Felischa am 22.02.2015 um 01:37:
ich hatte es mit meiner damaligen Stute.
Ein Chiropraktiker hat das Sprunggelenk eingegrenzt und so bin ich zum röntgen.
Dort wurde sie 2 Tage lang nach einander am Bein abgespritzt bis das lahmen weg war und der Bereich wurde von ALLEN möglichen und unmögichen Seite geröntgt und es wurde ein Miniherd gefunden eine verkapselte Entzündung. Es gab im Abstand 2 Spritzen ins Gelenk und sie läuf und läuft ... müsste nun 19 sein und es trat nie wieder auf.
Manchmal ist es die Stecknadel...
Der TA meinte sie wäre mit Röntgenklasse 1 rausgegangen wenn da nicht das unerklärliche lahmen wäre, das hatte sein Ehrgeiz geweckt
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