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Geschrieben von Glaumur82 am 14.04.2015 um 21:20:

  Wirbel im Fell entlang der Wirbelsäule

Ich beobachte seit einiger Zeit bei meiner 14 jährigen Stute Hetja ein verändertes Fellwachstum entlang der Wirbelsäule. Das Fell steht dort etwas hoch und lässt sich auch nicht glattbürsten . Zuerst war das nur auf der Kruppe sichtbar, inzwischen sieht man es aber ungefähr bis in die Mitte des Rückens. Ich hatte gedacht, dass sich das mit dem Fellwechsel wieder gibt, jetzt sehe ich aber, dass eher das Gegenteil der Fall ist.
Vielleicht völlig harmlos, aber ich kann mir darauf keinen Reim machen..

Deshalb meine Frage: Hat das jemand schon mal gesehen und/oder eine Idee, was das sein kann?

Der sonstige Fellzustand und auch das Verhalten von Hetja sind unaufällig, allerdings hatte sie vor gut einem Jahr mal durch einen starken Selenmangel bedingte starke Verspannungen im Lendenbereich, die aber völlig behoben sind.



Geschrieben von Hoan am 14.04.2015 um 22:39:

 

Das ist ja komisch - ein Wallach (älter) und eine junge Stute hatten auch die von Dir beschriebene Wirbelbildung auf der Kruppe. Hatte ich bisher so noch nie gesehen. Nun ist diese "Puschelbildung" aber mit fortschreitendem Fellwechsel bei beiden so gut wie verschwunden. Frage mich aber schon, was das war??? Sah so aus, als wenn sie eine schlecht sitzende Decke getragen hätten (haben sie aber nicht...). Das Fell wirkte wie gegen den Strich aufgerichtet. Gescheuert haben sich beide auch nicht. Auch sonst wirkten sie frisch und munter. Sehr merkwürdig ...



Geschrieben von rivera am 14.04.2015 um 22:49:

 

es gibt die theorie, dass wirbel störungen auf den meridianen sind, sich dadurch auch durchaus bilden oder verschwinden können. hast du sie in der richtung mal checken lassen? entlang der wirbelsäule läuft ein meridian...



Geschrieben von Sletta am 15.04.2015 um 08:52:

 

Zitat:
Original von rivera
es gibt die theorie, dass wirbel störungen auf den meridianen sind, sich dadurch auch durchaus bilden oder verschwinden können. hast du sie in der richtung mal checken lassen? entlang der wirbelsäule läuft ein meridian...


Genau das gleiche wollte ich auch gerade schreiben!
Das kann auf Störungen in einem Funktionskreis hinweißen! Frage mal bei einer Akupunkteurein vor Ort nach!
Spannend - würde ich gerne behandeln. Stehst aber wohl zu weit weg, mhm?



Geschrieben von Raio am 15.04.2015 um 09:31:

 

Hallo,
Solche Effekte kann ich bestätigen. Mein Berber hatte immer, wenn sein Gürtelmeridian gestört war, an der Seite verstrubbelte Haare (sah aus, als hätte er darauf gelegen und sie in die falsche Richtung platt gedrückt). Nach einer APM-Behandlung waren die Haare dann wieder glatt. Seitdem achte ich auf Haare, die "falsch" liegen oder weniger glänzen als Indikator für energetische Störungen.
Gruß Beate



Geschrieben von Lexi am 15.04.2015 um 09:37:

 

Kann mir das mit den Meridianstörungen mal wer erklären?



Geschrieben von Raio am 15.04.2015 um 10:07:

 

Ich versuch's mal Augenzwinkern
Die Meridiane sind Leitbahnen für Energie im Körper. Vergleichbar mit den Blutgefäßen gibt es ein Netz und die Energie fließt dort entlang. Jeder Meridian ist nach der Chinesischen Medizin einem Organsystem zugeordnet, was aber nicht heißt, dass ausschließlich diese Organe versorgt werden. Es gibt z. B. auch beim Pferd einen Gallenblasenmeridian, obwohl Pferde keine Gallenblase haben. Jeder Meridian (mit einer Ausnahme) hat einen Gegenmeridian. Ist der eine davon maximal mit Energie gefüllt, ist der Gegenmeridian gleichzeitig minimal gefüllt. Diese Wechsel finden alle 12 Std statt. Es gibt eine sog. Meridian-Uhr, an der man sehen kann, welcher Meridian wann max. bzw. min. gefüllt ist. Viele Beschwerden erreichen zu diesen Zeitpunkten einen Höhepunkt bzw. Tiefpunkt. Diese Energieflüsse können gestört sein, so dass Meridiane z. B. durch eine Blockade hinter diesem Punkt nicht mehr gefüllt werden oder die Energie nicht abfließen kann. Durch Akupunktur, Akupressur, Akupunktmassage oder ähnliche Techniken wird der normale ungehinderte Energiefluss wieder hergestellt.
War das verständlich?
Gruß Beate



Geschrieben von Sletta am 15.04.2015 um 10:21:

 

Zitat:
Original von Raio
Ich versuch's mal Augenzwinkern
Die Meridiane sind Leitbahnen für Energie im Körper. Vergleichbar mit den Blutgefäßen gibt es ein Netz und die Energie fließt dort entlang. Jeder Meridian ist nach der Chinesischen Medizin einem Organsystem zugeordnet, was aber nicht heißt, dass ausschließlich diese Organe versorgt werden. Es gibt z. B. auch beim Pferd einen Gallenblasenmeridian, obwohl Pferde keine Gallenblase haben. Jeder Meridian (mit einer Ausnahme) hat einen Gegenmeridian. Ist der eine davon maximal mit Energie gefüllt, ist der Gegenmeridian gleichzeitig minimal gefüllt. Diese Wechsel finden alle 12 Std statt. Es gibt eine sog. Meridian-Uhr, an der man sehen kann, welcher Meridian wann max. bzw. min. gefüllt ist. Viele Beschwerden erreichen zu diesen Zeitpunkten einen Höhepunkt bzw. Tiefpunkt. Diese Energieflüsse können gestört sein, so dass Meridiane z. B. durch eine Blockade hinter diesem Punkt nicht mehr gefüllt werden oder die Energie nicht abfließen kann. Durch Akupunktur, Akupressur, Akupunktmassage oder ähnliche Techniken wird der normale ungehinderte Energiefluss wieder hergestellt.
War das verständlich?
Gruß Beate


Super erklärt!

Genau so ist es Lexi!



Geschrieben von Lexi am 15.04.2015 um 10:27:

 

Ja, danke!



Geschrieben von Glaumur82 am 15.04.2015 um 15:00:

 

Vielen Dank schon mal für eure Beiträge.
Was bedeutet das denn aber konkret- also worauf hat dieser Meridian an der Wirbelsäule denn Einfluss? Das habe ich irgendwie noch nicht verstanden.



Geschrieben von Sletta am 15.04.2015 um 15:13:

 

Ich suche es dir daheim raus und melde mich heute Abend bei Dir smile



Geschrieben von Glaumur82 am 15.04.2015 um 18:41:

 

Oh, vielen Dank!



Geschrieben von rivera am 15.04.2015 um 20:33:

 

dort verläuft das lenkergefäss, es unterstützt alle yang-meridiane, die wirbelsäule und das nieren-yang.
eine übersicht über die meridiane beim pferd und einige wichtige akupunkturpunkte findest du hier

das lenkergefäss heisst dort gouverneursgefäss



Geschrieben von Glaumur82 am 15.04.2015 um 21:45:

 

Vielen Dank, die Seite ist ja wirklich informativ.


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