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Geschrieben von snöflinga am 06.10.2008 um 12:07:

  Bodenarbeit und Longieren mit Bosal

Ich habe mir ja vor zwei Wochen endlich ein kloumbianisches Bosal gekauft fröhlich fröhlich und bin begeistert!
Beide Ponys laufen prima damit!

Nun aber zu meiner Frage:
Spricht irgendwas dagegen, das Bosal statt dem Gebiss auch beim Longieren (mit Dreickszügeln beispielsweise), Doppellongenarbeit, Langzügelarbeit, usw. ?

Ich longiere auch regelmäßig mit Kappzaum ohne Hilszügel, klassisch nach Banderup und mache auch viel Doppellongen- bzw. Langzügelarbeit.

Nur hat Vina sehr wenig Rückenmuskeln und muss unbedingt Rückenmuskeln aufbauen daher käme mir Abwechslung für das Stütchen ganz recht...
(Die wenigen Rückenmuskeln sind bedingt durch eine Zwangspause, Sie ist nicht krank. Sie wude von Chiropraktiker und Ostheopath untersucht leichte Blockaden gelöst und ist nun fit!)
Und sie mag die Arbeit mit dem Bosal gern.
Und da kann mir die Idee sie einfach mal statt mit Gebiss mit Bosal zu longieren.
Habe es nun einmal probiert und es war sehr schön.

Würde mich sehr über eure Erfahrungen freuen!
Wie verschnallt ihr dann Dreieckszügel, oder Doppellongen, oder oder oder.....?
Stört euer Pferd das leichte Schlackern der Barbada, usw....?



Geschrieben von Velvakandi am 06.10.2008 um 13:00:

 

Langzügel bzw. Doppellonge ja, dann kenne ich aber nur Verschnallung in die seitlichen Ringe und nicht in die Barbada. Einfache Longe mit Hilfszügeln welcher Art auch immer würde ich nicht ins Bosal schnallen, rein gefühlsmäßig. Mal gezielt wenige Minuten im Stand am Bosal ausbinden mit absolut klarem Ziel, ja. Aber an der Longe für 20min oder länger, Dauerzug aufs Bosal? Nee, halte ich für keine gute Idee.

Aber für Doppellonge bzw. Langzügel eignet es sich durchaus, da hängst du ja am anderen Ende und kannst Annehmen und Nachgeben, es entsteht keine starre Verbindung. Ich war mal auf einem DL Kurs bei Richard Oré, der arbeitete nur am Bosal, das war super. Hab viel gelernt auf dem Kurs, arbeite allerdings in der Praxis viel zu wenig damit.



Geschrieben von snöflinga am 06.10.2008 um 13:12:

 

Hallo Velvakandi

Danke für deine schnelle Antwort.

Das mit Doppellonge und Langzügel mache ich auch meist, ich dachte halt es wäre mal eine schöne Abwechslung für sie. hmm. werde das nochmal überdenken. Doppellongenarbeit mache ich schon 2mal die Woche und das macht sie auch gebisslos super!

Das Longieren fand übrigens auch ohne Longe statt cool
Also sie lief im Roundpen mit Dreieckszügeln "frei" um mich herum.
Nicht, dass es so wirkt als hätte ich sie an der Longe gehabt.
Macht es eures Erachtens soviel Unterschied ob ein locker verschnallter Dreieckszügel am Bosal angebracht ist, als eine Doppellonge?
Ich bin mir einfach unsicher, daher frage ich smile

Sie lies sich mit Bosal halt viel schöner fallen als mit Gebiss (dort hat sie schlechte Erfahrungen gemacht), das hat sie vorher nie gelernt. Kopf hoch, schnell und Beine hoch kann sie hingegen prima Augen rollen
Ich dachte halt an eine Neuverknüpfung der Situation: erstmal im Schwerpunkt mit Bosal longieren, dann Gebiss hinzu.



Geschrieben von rivera am 06.10.2008 um 15:19:

 

ich bin generell kein freund von hilfszügeln. ausnahme: chambon, wenn ein pferd erstmal lernen muss, sich fallen zu lassen. das würde ich aber nicht ins bosal schnallen, zu unpräzise, denke ich.
dl am bosal klar. da dosierst du ja auch die hilfe. gib ihr doch erstmal zeit, den weg nach unten so zu entdecken.


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