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Geschrieben von Skuggadís am 03.11.2009 um 03:40:

 

Zitat:
Original von Joya
Da ist ein Pferd, an dem sich einige Menschen mit guter Absicht versucht und versagt haben, das Pferd ist dem Tode geweiht, wenn nicht ein Wunder geschieht - und prompt, die Rettung erfolgt in allerletzter Sekunde und fortan gab es nie wieder irgendwelche Schwierigkeiten? Sorry wenn ich hier Spaßverderber bin, aber das klingt für mich nach Märchen.


Aber Joya, deswegen bist du doch kein Spaßverderber! Es ist doch ganz natürlich, dass du zweifelst, denn diese Geschichte klingt wirklich wie ein Märchen. Und dass die Rettung buchstäblich in allerletzter Sekunde kam, wirst du ja weiter oben gelesen haben. Die Besitzer wollten oder konnten einfach nicht mehr die Zeit und Geduld aufbringen, die sie ja immerhin zwei Jahre gezeigt haben. Darum haben sie versucht sie zu verkaufen. Da das nicht gelang, haben sie beschlossen, sie lieber dem Schlachter zu übergeben, als sie womöglich von Hand zu Hand wandern zu lassen. Das zeugt doch wohl auch von Verantwortung dem Pferd gegenüber. Oder bist du da anderer Meinung?

Zitat:
Ich nehme an, dass das Pferd weit weniger problematisch war, als angenommen bzw. hier dargestellt. Ihr könnt mich auseinander nehmen und filetieren (oder eines Besseren belehren), aber ich fühle mich bei dieser Geschichte vorgeführt.


Auch hier brauchst du dich nicht vorgeführt zu fühlen: Menglada war, wie wir jetzt bestätigt bekommen haben, tatsächlich weit weniger problematisch als von den Besitzern gesehen oder meinetwegen auch dargestellt und ich hätte mich nicht so für das Pferd eingesetzt, wenn ich nicht auch deiner Meinung gewesen wäre. Damit hat sich für dieses Pferd wirklich ein Märchen erfüllt - freuen wir uns darüber!



Geschrieben von Joya am 03.11.2009 um 12:52:

 

Gute Reaktion Top War gestern insgesamt etwas stinkstiefelig, sonst hätte ich mir den Kommentar wohl gespart.

Klar freut es mich dass für Menglada ein Märchen in Erfüllung gegangen ist. Warum soll es nicht auch mal sowas wie ein kleines Wunder geben...

Und tatsächlich halte ich es prinzipiell für verantwortungsvoller, ein Pferd, das sehr schwierig, um nicht zu sagen gefährlich, ist, zum Schlachter zu geben als es von Hand zu Hand wandern zu lassen. Das hatte ich glaub ich auch schonmal beim Thema "Beistellpferd" geäußert.

Habe übrigens einen ganz ähnlichen Fall erlebt, Besitzer haben ein Pferd, das regelrecht gefährlich unterm Sattel ist. Vom Boden total lieb und schmusig, unterm Sattel ein Psychopath (laut Aussage Besis, gesehen habe ich es nicht). Sie arbeiten jetzt schon seit über 2 Jahren an sich und an und mit dem Pferd und haben das Gefühl, nicht wirklich weiter zu kommen. Jetzt sind sie am Überlegen, was sie machen sollen.Wenn wollen sie das Pferd auch zum Schlachter geben, aus Angst, dass selbsternannte Pferdeflüsterer daran rumexperimentieren und dann doch weitergeben. Ich kann das gut verstehen, auch wenn es einem ein komisches Gefühl gibt. Das Pferd ist 5 Jahre alt ... Ich bin sehr froh, nicht in ihrer Haut zu stecken!



Geschrieben von fjoerdis am 03.11.2009 um 13:46:

 

Also ich finde, wenn man sich die Bilder ansieht, dass da schon sehr deutlich eine gewisse Skepsis in dem Bilck von Menglada zu sehen ist was schon darauf hindeutet dass sie nicht einfach sein könnte. Allerdings die Berichte Vorher/Nachher find ich schon auch recht extrem. Vor allem, da es ja nicht nur einer, sondern verschiedene Leute vorher erfolglos versucht haben.. ?? Und wenn sich nun herausstellt, dass sie doch sooo schwierig nicht gewesen ist, stellt sich schon ein gewisser Zweifel an der Fachkenntnis der diversen Vorbesitzer ein..? Aber ein Pferd als soo extrem schwierig darzustellen nur weil man es selber nicht besser weiß und kann, und anscheinend hat Menglada ja gleich mehrere dieser Sorte erlebt, finde ich auch nicht ganz fair dem Pferd gegenüber. Umso schöner dass sie nun ein Zuhause mit der richtigen Fachkenntnis gefunden hat. Freue mich sehr für sie und fänd es schön, auch weiter ihre Berichte zu lesen.



Geschrieben von Felischa am 26.11.2009 um 17:13:

 

Geschichten über Pferde und Menschen die man nicht kennt sind immer mit skepsis anzugucken.

Aber ich hab zur Zeit ein ähnliches Problem, sämtliche Pferd drohen, giften und stellen mit mit der Hinterhand in die Ecke wenn ich mit Futter komme. Teufel

Ursache: eine Futtermeisterin die sich alles gefallen lässt und "ES" nicht schlimm findet, der Schritt zum ersten Tritt und Biss, gerade bei meinem Hengts wäre nicht mehr weit.
Jetzt habe ich gefüttert und bin die ersten Tage mit Gerte rein.

Also keine Problempferde sondern ein Problemmensch.

Auch ein Beritt bring nichts wenn der Besi hinterher so weitermacht, Pferde unterscheiden nämlich sehr gut, mit wem etwas geht.


Es freut mich aber, das es dem Isi jetzt besser geht.

@Joya, Deine Beiträge, brachten mich auch zum schmunzeln, besonders der letzte großes Grinsen "Stinkstiefelig" cool


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