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Geschrieben von Lind am 23.12.2013 um 06:44:
Ich denke auch, dass beim Spritzen die Pferde unterschiedlich sind. Zwei unserer Pferde sind angespannt, wenn der Ta impft. Den anderen ist es egal. Drei Pferden hab ich selbst schon sehr oft homeopathische Präperate unter die Haut gespritzt. Teilweise haben wir das in der Herde gemacht. Halfter drauf,Spritze rein,fertig.
Von daher würde ich die Sommerekzemimpfung sofort probieren,wenn es gute Erfolgsabsichten gäbe.
Geschrieben von Mrs.Mogli am 23.12.2013 um 20:26:
Topsy, erkläre bitte noch mal: Im hochallergischem Schub wird Blut abgenommen, aufbereitet und wann geht die Kur los ? Auch während des Schubs ?
Ich wüßte nicht, wie da biochemisch was funktionieren könnte ?
In der Humanmedizin gibt es zwar einige bewußte Unterlassungen und vorsätzliches nicht anerkennen, aber irgendein Kinderarzt wäre drauf gekommen. Weil diese Kinder unendlich leiden.
Wenn in der Aufbereitung Cortison oder Antihistamin ist, wirkt es schon Wunder.
Wenn es Mittel zum herunterfahren der Abwehr sind, auch .
Wobei letzteres ja theoretisch zur Desensibilisierung führen kann.
Die im Blut befindlichen Antikörper müssen schon an irgendetwas ( Eiweiße ?) gebunden sein, sonst würde der Körper sie nicht als Fremdes erkennen und widerum (????) Antikörper bilden.
Gut. Nun bin ich kein Biochemiker - keine Ahnung, was da alles geht.
Ich würde spritzen, wenn es Sinn macht. Wir haben unsere mit nem Skalpell angeritzt, um über einen längeren Zeitraum Zuckerwerte zu haben.
lg elke
Geschrieben von clauditchi am 23.12.2013 um 20:30:
Meiner ist beim Spritzen total entspannt - er schaut dabei noch nach, ob die Tieraerztin nicht vielleicht ein Lecklerlie in der Tasche hat!

Er mag unsere Tieraeztin, trotz Zaehne machen, Tropfen in die Augen tun!
Wuerde eine Sommerekzemimpfung sofort probieren, wenn es Aussicht auf Erfolg haette!
Geschrieben von Topsy am 25.12.2013 um 08:45:
Mrs. Mogli:
VitOrgan hat eine Liste mit Ärzten, die die Allergostop Behandlung schon oft gemacht haben. Keine Ahnung, ob sie auch eine eigene Liste mit TÄ haben.
Wie wirkt eine Impfung eigentlich? Das abgeschwächte oder tote Allergen wird gespritzt und der Körper bildet dann seine Antikörper dagegen. Nächstes Mal, wenn der Körper mit dem Allergen in Kontakt kommt, ist er geschützt, weil er Antikörper dagegen gebildet hat. Bei der Allergostop Behandlung wird im schlimmsten Schub Blut abgenommen. Das Labor fertigt dann verschiedene Verdünnungen von 1x10-12 bis 1x 10-4 an und zwar mit den Autoantikörpern des eigenen Körpers.
Was sind Autoantikörper? Das sind die Antikörper des eigenen Körpers, die als schädliche Überreaktion auf eigene Körperbestandteile vom eigenen Körper gebildet wurden. Also, schädlich auf den eigenen Körper reagieren und damit die Allergie ausgelöst haben. Wenn man nun diese Autoantikörper eliminieren kann bzw. die Bildung dieser Autoantikörper verhindern kann, das ist das Ziel der Gegensensibilisierung. Im Falle von Allergostop kann man es auch als Eigenblutbehandlung bezeichnen. Ja, das eigene Blut wird aufbereitet und man gibt es dem Körper so zurück, so dass der eigene Körper Antikörper gegen diese Autoantikörper bildet OHNE dass eine Allergie ausgelöst wird. Damit ist er FÜR IMMER gegen die eigenen Antikörper (= Allergieauslösende Antikörper) geschützt.
Nix mit Cortison, oder Glucocorticoiden. Bitte lies mein Beitrag von 17.12. So was würde ich nie empfehlen!
Ja, man nimmt im schlimmsten Schub das Blut ab, das Labor fertigt dann die Verdünnungen mit den Autoantikörpern an (die ja schon mitgeliefert wurden), spezial aufbereitet wurden, so dass sie ungefährlich sind, aber vom Körper als Allergen erkannt werden und man spritzt diese Verdünnungen von 1x10-12 bis 1x10-4 über 5-6 Wochen 2-3x wöchentlich.
In meinem Heuschnupfen Falle wurde bis zum Herbst gewartet, bis ich symptomfrei war und dann die Behandlung durchgeführt. Ich würde mich von VitOrgan beraten lassen (einfach anrufen) und nachfragen, ob man schon in einem Schub beginnen darf. Ich glaube, man kann es ja versuchen und sehen, wie der Organismus reagiert. Man fängt ja mit einer klitzekleinen (äh, ich meine sehr hohe

) Verdünnung an. Und kann jeder Zeit stoppen, wenn das Pferd zu müde werden würde z.B.
Geschrieben von inger am 14.01.2014 um 16:39:
Neues zum Thema vom Pferdezüchterverband Island
"A cure for summer eczema in sight?
After thirteen years of relentless research a cure for summer eczema (Sweet Itch) might be in sight. Icelandic scientists in cooperation with scientists in Switzerland are currently testing horses in Iceland and tempting to immunize them by feeding them genetically altered barley that includes the immunization.
The horses will then be exported and monitored abroad and a comparison group studied as well.
Summer eczema is not known in Iceland but affects some Icelandic horses abroad as well as horses of many other breeds. The Horse Breeders Association has from the start backed up this research and will continue to do so. This is a very important matter, both from the animal welfare point of view as well as the invested interest for breeders and sellers in Iceland.
We will continue to follow ther results of this important project and bring you news as they develop."
Geschrieben von fjoerdis am 14.01.2014 um 17:41:
Magst das auch mal auf Deutsch schreiben??
Geschrieben von Greta Cooper am 15.01.2014 um 10:31:
Grob übersetzt:
"Heilung von Sommerekzem in Sicht?
Nach 13 Jahren unablässiger Suche könnte eine Heilung von Sommerekzem in Sicht sein. Isländische Wissenschaftler testen in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern in der Schweiz Pferde in Island und versuchen, sie zu immunisieren, indem sie ihnen genetisch veränderte Gerste füttern, welche die Immunisierung enthält. Die Pferde werden dann, ebenso wie eine Vergleichsgruppe, exportiert und im Ausland überwacht.
Sommerekzem gibt es in Island nicht, aber es befällt einige Islandpferde im Ausland sowie Pferde vieler anderer Rassen. Die Züchtervereinigung hat diese Studie von Beginn an unterstützt und wird dies weiterhin tun. Dies ist eine sehr wichtige Angelegenheit, sowohl aus dem Gesichtspunkt des Pferdewohls als auch für die Interessen der Isländischen Züchter und Verkäufer.
Wir werden weiterhin die Ergebnisse dieses wichtigen Projektes verfolgen und Sie informieren, wenn es Neuigkeiten gibt."
Geschrieben von Atli am 15.01.2014 um 12:23:
Wie groß sind denn die beiden Gruppen?
Ich glaube nicht daran!
Es wird wie bei allen vorangegangenen "Heilungen" in den letzten Jahrzehnten sein:
Bei einem Pferd hilfts, beim anderen noch lange nicht.
Bei meinen alten Import-Ekzemern haben wir auch eine Desensibilierung über Eigenblut versucht. Hat angeblich bei allen anderen funktioniert, nur bei meinen beiden nicht
Viele Grüße aus der Eifel
Astrid
Geschrieben von fjoerdis am 15.01.2014 um 13:49:
Danke für die Übersetzung. Ich bin gespannt auf die Entwicklung. Finde gut, dass da weiter geforscht und probiert wird. Und wenn es vielleicht auch nicht bei allen helfen wird, aber bei denen, wo es hilft ist es für diese Pferde zumindest schon mal eine Erleichterung!
Geschrieben von inger am 15.01.2014 um 14:54:
| Zitat: |
Original von Atli
Bei meinen alten Import-Ekzemern haben wir auch eine Desensibilierung über Eigenblut versucht. Hat angeblich bei allen anderen funktioniert, nur bei meinen beiden nicht
|
Ist ja keine "bloße" Desensibilisierung.
Die Forschung läuft seit 2000, dürften also einige Pferde sein, hab' allerdings dazu bisher keine genauen Infos gefunden.
Mehr Infos auf Englisch>
http://www.keldur.is/node/421
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