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--- Islandpferdeverkauf - so schwierig.....? (http://www.dasgangpferdeforum.de/thread.php?threadid=7471)
Geschrieben von Joya am 13.02.2014 um 10:16:
Oh ja, Pferdeverkauf ist nervig und schwierig. Neueste Anekdote: ich biete ein Pferd für 8000 EUR an. Eine scheinbare Interessentin fragt an, allgemeine Dinge, es gehen Mails hin und her, bis schließlich eine Mail kommt: "Ist der Preis noch verhandelbar, wir hatten 3000 bis 3500 eingeplant"

ähh ja. Das haut nicht GANZ hin
Geschrieben von Lexi am 13.02.2014 um 10:28:
Jalda, Deine Anzeige (die hier im Forum) finde ich gut --das einzige, was ich hier bemängeln würde, wären die fehlenden Sonderzeichen in den Pferdenamen (ich bin da aber auch über-pingelig....

).
Geschrieben von rivera am 13.02.2014 um 11:10:
fotos verkaufen - wenn sie gut sind.
ein aussagefähiges standbild, ordentlich von der seite, sollte dabei sein, ein schönes portrait sowie bewegungsbilder. kopffüsslerfotos, ungünstige perspektiven, ungünstige bewegungsphasen, unscharfe fotos schrecken eher ab.
ein video ist auch gut, aber nicht, wenn man raten muss, wo den das pferd zu finden ist....auch schon gesehen.
Geschrieben von Ástrida am 13.02.2014 um 11:45:
ja, kann da nur zustimmen...
Es gibt reichlich Verkaufsanzeigen wo junge Pferde für fast 8000 Euro angeboten und ganz ansprechend/interessant, man könnte wohl auch sagen "zum Preis passend" beschrieben werden und dann gibt es ein Foto und man fragt sich schlicht, ob da möglicherweise eine Verwechslung vorliegen könnte, da dieses Bild überhaupt nicht mal ansatzweise das zeigt, was der Text erzählt
Wenn ich nochmal auf der Suche wäre, würde ich tendenziell im "unteren" Preissegment suchen nach einem jungen Pferd, dass möglichst noch gar nicht angeritten ist, um es selbst nach meinen Vorstellungen auszubilden, da es leider oft so ist, dass die bisherige Ausbildung, die man dann mitbezahlen soll, nicht wirklich "das Gelbe vom Ei" ist... (das ist jetzt nicht auf Hedinn bezogen, sondern eine allgemeine Feststellung). Mein letzter Kauf war nur angeritten, aber rückblickend wäre es besser gewesen, wenn das Pony einfach roh gewesen wäre...einfach weil vielleicht schlicht nach einem anderen Konzept begonnen wurde als ich es getan hätte... ich habe täglich den Vergleich zum selbstgezogenen Pony...daher auch die Entscheidung, die Stuten noch einmal decken zu lassen...
Investiert man die Zeit und das Geld in eine ordentliche Ausbildung des Ponys, so wird man vermutlich leider in der Regel ein derbes Verlustgeschäft machen. Das ist leider die "Geiz ist Geil" Mentalität, die sich in so vielen Bereichen wiederfindet (frei nach dem Motto: ich möchte artgerechte Tierhaltung, aber meine Schnitzel dürfen keinesfalls mehr als 1,99 Euro kosten...) insofern sollte man sich keine Illusionen machen.
3500 -4000 Euro für ein junges Freizeitpferd mit gutem Start ins Reitpferdeleben finde ich schon realistisch...
Geschrieben von Hoan am 14.02.2014 um 21:39:
Ich kann Astrida nur zustimmen: Der Beritt, der in manchem Jungpferd steckt, ist häufig sein Geld absolut nicht wert: Überforderte Pferde (Zeit ist ja schließlich Geld), denen Gerittenwerden wenig Spaß bringt ... manchmal für sehr, sehr lange Zeit.
Geschrieben von Jalda am 20.02.2014 um 16:17:
.... wollte mal den aktuellen Stand mitteilen - verkauft

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Eine junge Frau , die früher bei uns am Hof geritten ist, hat ihn gekauft um ihn weiter selbst auszubilden (mit Hilfe)
Heute war AKU und dann haben wir Vertrag gemacht.
Er wird noch noch eine Weile bei uns am Hof stehen, bis sie mit der Ausbildung fertig ist, und ihn dann mit nehmen, wenn sie eine neue Stelle hat.
Islandpferdeverkauf ... so schwierig, aber nicht unmöglich !
Geschrieben von Zambezi am 20.02.2014 um 16:23:
Super
Freut mich, dass Du eine nette neue Besitzerin für ihn gefunden hast.
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