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Geschrieben von Lexi am 27.08.2014 um 13:40:

 

Au ja, das wäre natürlich toll, wenn Du hier Ergebnisse präsentieren würdest smile



Geschrieben von Svalin am 27.08.2014 um 14:46:

 

Bedenke bitte:
jede Rankpflanze, die so schnell wächst, wie du es gerne hättest und wie es wünschenswert erscheint, um den doofen Zaun zu verstecken, ist eine große Herausforderung für eben diesen Zaun.
Diese (egal welche) Rankpflanzen entwickeln ein ziemliches Gewicht und du musst damit rechnen, dass der Zaun irgendwann (kurzfristig) in die Knie geht.

Lass die Finger von allem Stachelzeug - damit hast du nur Ärger, denn auch das muss mal geschnitten werden, es muss daneben gemäht werden (unzählige Löcher in T-Shirts sprechen eine deutliche Sprache) und am Ende reißt du es wieder raus.

Pflanz etwas neben den Zaun. Wilde Johannisbeeren z.B. haben keine Dornen, sind nicht giftig, wachsen schnell, fast überall und werden nicht so hoch.
Oder Holunder - den fressen die Pferde nicht.



Geschrieben von Slauni am 27.08.2014 um 15:01:

 

gute Argumente!

Rankpflanzen halt auch deshalb weil sie nicht ganz so in die Breite gehen wie ein Busch. Deshalb fällt auch zB Bambus raus, denn der sprießt an allen Ecken und Enden und wahrscheinlich am Besten auf Nachbars Grund smile

Hmhmhmhm, ich teste mal einfach Augenzwinkern
teste auch den Nachbarn,... mal schauen was er dazu sagt.

Hab halt Stress. Zum einen weil ich ja rein Strom über Batteriegeräte habe, die gehen regelmäßig kaputt und meine Spürnasen wissen das. Und dann stehen sie auf Nachbars Wiesen und er bekommt wieder (verständlich) den totalen Anfall. Zum anderen hat er mir damals beim Einzug gesagt ich muss 20cm mit dem Zaun von der Grundstücksgrenze wegbleiben. Bin auf 40cm gegangen weil ich frieden wollt,.... jetzt mäht er das aus Gier, Hass, Dummheit, Freundlichkeit, Ordnungsliebe oder keine Ahnung was mit und mäht mir den Zaun übern Haufen. Jetzt habe ich in meiner Not einen Wildzaun errichtet. Den kann ich jetzt natürlich nicht mehr aus mähen und es schaut mit der Zeit schlampig aus.
Dafür und um den Zaun ein bisschen zu verstecken eben die Suche nach was Rankenden. Kaputt machen sollt das Zeug natürlich nichts. Buschwerk hätte evtl sogar den Vorteil zu stabilisieren.



Geschrieben von Felischa am 27.08.2014 um 23:14:

 

Bambus habe ich hier zu Hause um den schnöden Bretterzaun zu überdecken, SUPER leider ist er an der Weide nicht aufgelaufen und ist jedesmal eingegangen.

Ich habe sehr schlechten Boden ( gut für fette Ponys) schlecht für Kulturpflanzen.



Geschrieben von Duex am 28.08.2014 um 10:38:

 

Bei uns auf der gesamten Aktivstall-Anlage hat sich durch Vögel schwarzer Holunder angesiedelt. Vor allem an den Zäunen, da hocken die Vögel halt am häufigsten und sch... Augenzwinkern
Die Stallbesitzer lassen die Büsche wachsen, weil ihnen die auch ganz gut in den Kram passen. Einige Pferde fressen unter dem Zaun aus Eisenstangen durch und lehnen sich dabei sehr dagegene, sodass der Zaun an der Seite zu den Weiden schon ganz leicht kippt. Die Büsche fangen an das zu verhindern. Also nicht das Kippen, sondern dass die Pferde unter dem Zaun durch fressen Augenzwinkern
Die Pferde gehen nicht an die Büsche, sie schubbeln sich höchstens mal daran. Weitere Vorteil sind naturlicher Sicht- und auch ein wenig zusätzlicher Sonnenschutz. Holunder wächst sehr schnell und ist anspruchslos, ist aber einfacher im Zaum zu halten als Brombeeren. Außerdem bringt er kein Gewicht auf den Zaun sondern wächst einfach drumherum.
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hast du ja auch einen unbebauten Streifen zu deinen Nachbarn freigelassen, der würde sich für die Büsche prima eignen. Denn ein wenig Platz nehmen die Büsche schon weg. Bei uns ist das nicht so schlimm, bei 2500 m2 Paddock fallen ein paar m2 weniger am Zaun nicht auf.
Ich muss mal schauen ob ich zur Verdeutlichung ein paar Fotos finde...



Geschrieben von Ástrida am 28.08.2014 um 10:58:

 

Bei uns wird es auch mehr und mehr Holunder. Es hat ja scheinbar auch eine leicht Insektenvertreibende Wirkung, zumindest stehen die Ponys da gern dran und haben wenig Last mit Fliegzeug...
Ein Ast am Zaun in quasi perfekter "Kratzfingerform" hat es meinem Herrn Gelb so angetan, dass jetzt das Mittelstück seiner schönen Mähne da drin hängt Augen rollen Aber er hat es so genossen, sich da selbst genau diese Stelle zu schubbeln (verzückter Gesichtsausdruck und leichtes hin und her wippen unter dem Ast stehend), dass ich es nicht übers Herz bringe, den Ast abzusägen. Nun sieht er halt zerfranst aus der Herr Pony cool
Grundsätzlich kann ich bislang zum Holunder also feststellen:
Wird nicht gefressen, lässt sich tasächlich relativ gut regulieren hinsichtlich der Höhe, ist quasi nicht totzukriegen (kannste knapp überm Boden absägen, schießt garantiert nächstes Jahr wieder aus! Dementsprechend kommt er auch mit Schubberversuchen der Pferde klar) und Holunderblütensirup ist sehr lecker & erfrischend (mag ich lieber als den Saft aus den Beeren) großes Grinsen



Geschrieben von Wisy am 28.08.2014 um 11:11:

 

Wie, Àstrida, machst du etwa keine Fliederbeersuppe draus? Freude



Geschrieben von Slauni am 29.08.2014 um 13:45:

 

kann man eigentlich den Holler selber ziehen? So ala einfach Ast in die Erde stecken der wächst dann schon an?



Geschrieben von Duex am 29.08.2014 um 15:28:

 

Das weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Aber Holunder ist keine sehr teure Pflanze. Ich würde lieber ein paar junge Büsche in der Gärtnerei kaufen, dann weißt du auch gleich, welche Sorte du tatsächlich hast. Eine Holunderart ist nämlich giftig und sieht dem schwarzen Holunder auch recht änlich.
Du kannst die Büsche dann auch ruhig mit viel Abstand pflanzen, wenn die erstmal eingewurzelt sind, dann werden die innerhalb von 2-3 Jahren zu recht gewaltigen Büschen mit mehreren Metern Breite. Den Lückenschluss zwischen den einzelnen Büschen würde ich dann durch die Vögel erledigen lassen Augenzwinkern



Geschrieben von Duex am 29.08.2014 um 16:08:

 

So hab mal ein bissel gesucht, hier ein paar Fotos wo die Büsche zu sehen sind

Am linken Bildrand hinter den Pferden und vor dem Wald sieht man den ältesten Busch, der müsste ca 5 Jahre alt sein. Seit dem sind jedes Jahr ein paar Büsche dazu gekommen. Auf den Fotos sind also verschiedene Altersstufen zu sehen




Die dürften sich letztes Jahr ausgesamt haben. Da sieht man auch sehr gut, dass die Pferde selbst an die ganz jungen Pflanzen nicht dran gehen und auch säuberlich drum herum weiden







Geschrieben von Tess am 29.08.2014 um 16:22:

 

Zitat:
Original von Felischa
Bambus habe ich hier zu Hause um den schnöden Bretterzaun zu überdecken, SUPER leider ist er an der Weide nicht aufgelaufen und ist jedesmal eingegangen.

Ich habe sehr schlechten Boden ( gut für fette Ponys) schlecht für Kulturpflanzen.


Da kannst du froh sein - denn wenn es dem Bambus gefällt neigt er dazu sich wie verrückt auszubreiten und kaum in Schach halten zu lassen cool


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