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Geschrieben von Geli am 03.01.2009 um 11:33:

 

Auch beim Reiten (Einreiten) mit dem Kolumbianischen Bosal wird ganz viel mit Gewichtshilfen geritten (das kenne ich allerdings auch beim Reiten mit Gebiß). Meine Stuten werden mit Bosal wie auch mit Trense bei Bedarf auch einhändig geritten, z.B. wenn ein Handpferd mitgenommen wird. Das geht nur, wenn die Pferde auf Gewichts- (und für mich auch wichtig!) Stimmhilfen reagieren.
Ich benutze mein KB nur mit einem Paar Zügel.

Geli



Geschrieben von MANU am 03.01.2009 um 11:46:

 

Guck mal HIER. Vielleicht werde damit deine Fragen schon beantwortet. Augenzwinkern



Geschrieben von Tippelchen am 03.01.2009 um 13:51:

 

Die Weite wird man wohl brauchen, weil das Pferd anfangs keine Bremse hat und nur sehr weite Kurven geht laut lachen

Wir haben so ein Teil da, wenn ich Hernn Fino damit jetzt mal eine Woche intesiv reiten würde, würde er das auch beherrschen. Aber ich bin auch der Meinung, dass man ein gut ausgebildetes Pferd nach einer Eingewöhnungszeit mit jeder x-beliebigen Zäumung reiten kann...

Vielleicht probiere ich es gleich heute mal aus?



@Roupman
Wenn du die Chance hast, dann probier das Kolumbianische Bosal mal aus (es ist nicht nur für mich die Krönung der gebisslosen Reiterei Augenzwinkern ) - einfach nur so, es eröffnet ganz neue Horizonte - jedenfalls ging es mir so!



Geschrieben von Geli am 03.01.2009 um 13:59:

 

Zitat:
Original von Tippelchen
Die Weite wird man wohl brauchen, weil das Pferd anfangs keine Bremse hat und nur sehr weite Kurven geht laut lachen
!




Geli



Geschrieben von MANU am 03.01.2009 um 14:01:

 

Ich bin schon verschiedene Pferde bei verschiedenen Leuten mit Westernbosal geritten. Keines der Pferde war weit ausgebildet, ganz im Gegenteil, sie standen zum Teil am Anfang ihrer Ausbildung. (Ich kenne es übrigens so: Westernbosal = Ausbildungszaum; Kandare, einhändig geritten = Ziel/Krönung der Westernreiterei) Und, ich brauchte dafür auch kein weites Gelände. Zeit brauchte ich schon, aber die braucht man doch bei jeder Zäumung, bei jedem Pferd. Augenzwinkern



Geschrieben von MANU am 03.01.2009 um 15:58:

 

Dann muß sich das in den letzten 3-4 Jahren aber mächtig geändert haben. Als ich Westernreiten gelernt habe, wurden die Pferde mit Bosal ausgebildet und die Kandare war die Krönung. Die Ausbilder verwendeten das Bosal sowie auch andere gebisslose Zäumungen vorallem im Zahnwechsel. Aber gut wieder was dazugelernt. Schade nur, dass ich jetzt meine ganze Westernreitliteratur von Ettl, Kreinberg, Holm, Holtappel, Diacont, Hoffmann, Bruns, Mayhew oder Tietje wegwerfen kann. Denn in denen steht auch, dass das Bosal ein Ausbildungszaum ist.



Geschrieben von Norn am 25.08.2009 um 21:30:

 

Ich reite meine Jungpferde ausnahmslos ohne Gebiss an. Meist nehme ich zu Beginn ein Side Pull, dann wechle ich auf Glücksrad und schließlich zur Trense.

Auch wenn sie auf Trense umgestellt sind, reite ich im Gelände meistens gebisslos. Damit sie sie genauso gut, wenn nicht besser händelbar als mit Gebiss im Maul!

Meine ältere Stute dagegen, die mit Gebiss angeritten wurde (nicht von mir), läuft schlecht ohne Gebiss, da sie sehr gern testet, wenn sie nichts im Maul hat.

Anfänger kommen mir aber generell nur ohne Gebiss aufs Pferd.


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