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Geschrieben von tryggvi am 07.08.2019 um 14:51:

 

Zitat:
Original von Imzadi
Ich weiß, der Thread ist schon ein bisschen älter Freude
Da ich mich den Gangpferden bisher erst nähere und noch kein eigenes besitze, wollte ich nach einem realistischen Preisspektrum für ein Gangpferd mit folgenden Eigenschaften fragen:
Freizeitpferd, geritten, Stockmass um 150 cm, Schritt, sicherer Tölt o. vergleichbare Gangveranlagung, rund gesprungene Galoppade im Gleichgewicht, sicheres unglotziges Geländepferd, das aber auch in der Bahn mit Dressur beschäftigt werden kann. Keine gesundheitlichen/charakterlichen Hobbys wie Ekzem/Schmied-Tierarzt-Pferdekumpelmobbing . Mehr Gangarten braucht es nicht, der Ausbildungsstand definiert schon in etwa ein Alter ab etwa 5-10 Jahren.
Rasse egal, Farbe muss nicht besonders sein, was dem einen gefällt, mag der andere nicht. Mir ist bewusst, der Preis eines Pferdes entspricht dem Wunsch des Käufers, es zu erwerben Augenzwinkern
Was würdet ihr für ein solches Pferd ausgeben in Deutschland?


Wallach oder Stute? Wenn Stute - wie gut ist die Abstammung?

Ausbildungsstand 5 - 10 - hmmmm mit 5 fangen sie gerade an, mit 10 sollten sie gut geritten sein - vergleichen kann man das in meinen Augen nicht wirklich



Geschrieben von Blesa am 07.08.2019 um 15:13:

 

Puh da spielen aber noch viele Faktoren mit rein...

Z.B. Rasse egal? (Prinzipiell wäre ich immer bereit für ein Pferd mit Papieren und einer konkreten Zuchtidee mehr Geld auszugeben)
Sind die Elterntiere geprüft?
Möchte ich damit züchten? Dann finde ich es immer gut, wenn eine Stute bis 10jährig schon mal ein Fohlen hatte.
Wie ist die Aufzucht erfolgt?
Wie ist der tatsächliche Ausbildungsstand? (da ist zwischen 5-10 ja wirklich eine große Spannweite, vor allem da frisch angerittene Jungpferde häufig nochmal in eine Phase kommen, wo sie nochmal mehr Temperament entwickeln und dann doch auch nochmal testen)



Geschrieben von Morgaine am 07.08.2019 um 15:19:

 

Du willst Zahlen, nehme ich an ?
Für einen Isländer ( da wäre 150 cm Größe aber schon selten) mit Deinen Ansprüchen würde ich ab 7000 € aufwärts rechnen.
Je nach Gangqualität (Turnier ?!) und Abstammung ( falls Stute = zur Zucht) eben auch deutlich mehr.

Ich habe gerade einen Islandwallach verkauft: 8 Jahre, gut geritten, viergängig, Dauertölter, schöner Galopp auch im Viereck, im Gelände zuverlässig aber manchmal noch etwas guckig, 140 cm und kräftig, noch nie krank gewesen.
Ich habe 6500 verlangt und bekommen - verkauft an eine gute Bekannte - ich hätte sicher auch 1000 mehr verlangen können ohne unverschämt zu sein.

Bei anderen Gangpferderassen kenne ich mich preislich gar nicht aus.

M.

Edith : die Autokorrektur hat aus "Stute" - "Stück" gemacht, das konnte nicht so stehenbleiben !



Geschrieben von rivera am 07.08.2019 um 19:30:

 

ausser isländer sind die meisten gangpferderassen exoten. das führt auch zb dazu, dass zucht oft teurer ist als beim reitpony oder haflinger. anschaffung der zuchtpferde teurer, oft weite entfernungen zu geeigneten hengsten, die auch in relation wenig stuten haben und so dann auch mehr decktaxe brauchen....

daher sind die fohlenpreise (absetzer) oft schon zwischen 3000 und 5000 euro, rechnet man die minimalen aufzuchtkosten von circa 1000 euro pro jahr dazu - selbsthaltung vorausgesetzt - muss also ein meinetwegen vierjähriges pferd, das angeritten werden soll, schon mindestens 7000 euro kosten. plus ausbildungskosten.

für deine suchbeschreibung sollte das pferd mindestens 1, besser 2 jahre gut und regelmässig geritten sein. bei viel gangveranlagung braucht ein gut gesprungener galopp meist länger... Augenzwinkern und natürlich top im wesen.
meine einschätzung ist, dass so ein pferd mindestens 9000 euro kostet, nach oben offen. wenn man keine turniererfolge mitkaufen will, sollte der höchste preis vielleicht bei 15000 liegen - zumindest habe ich pferde schon so inseriert gesehen. weiss aber natürlich nicht, ob das auch so gezahlt wurde.
angemessen fände ich unter den oben genannten gesichtspunkten 10-12000 euro.

ich bekomme am ehesten den verkauf von mangalarga marchadores mit. wenn denn überhaupt mal ein gerittener mm verkauft wird. da ist unterhalb von 9000 euro bei gut gerittenen pferden, die max 10 jahre alt sind, dann meist irgendein grund für den niedrigeren preis vorhanden.



Geschrieben von Velvakandi am 07.08.2019 um 20:17:

 

Bei den Paso Finos bist du preislich in etwa gleich wie bei den Mangalargas dabei.

Bei deiner Beschreibung mußte ich an einen Wallach denken, der seit gestern inseriert ist. Finos gibts ja in Europa nicht so viele, die Verkaufspferde kennt man meistens oder zumindest die Eltern, so dass man sich in etwa vorstellen kann, was das für ein Pferd ist.
Dieser Wallach ist etwas jünger als du suchst und vom Ausbildungsstand noch nicht ganz so weit, aber in 1-2 Jahren entspricht er deinem Suchprofil. Der Preis ist relativ niedrig, was sich sicherlich mit der noch nicht abgeschlossenen Grundausbildung erklärt. Wenn das Pferd dann so weit ist, wie du es beschrieben hast, zahlst du für einen Fino selten nur eine vierstellige Summe. Da ist dann irgendein "Aber" dabei, das man entweder in Kauf nimmt oder eben nicht.

Die meisten Gangpferde liegen vermutlich in einem ähnlichen Preisrahmen. Die einzigen reinrassigen Ausreißer nach unten sind in der Regel die Töltenden Traber, die man auch deutlich günstiger bekommen kann. Oder man verzichtet auf "Rasse" und schaut nach einem schicken Mix. Da fallen die Preise auch rapide, was nicht zwingend zu Lasten von Gangveranlagung und Charakter geht.



Geschrieben von Imzadi am 07.08.2019 um 21:12:

 

Danke, dass hier auch bereits konkrete Zahlen genannt wurden! Sorry, dass ich bisher nicht präziser war, wollte den Text nicht zu lang werden lassen, um keinen abzuschrecken, auch ist das ja (noch) keine aktuelle Suchanzeige. Zuchtinteresse habe ich keines mehr, das habe ich schon durch, insofern ist das Geschlecht und die Abstammung egal, auch Prüfung der Elterntiere o.ä. ist mir wuppe. Natürlich wäre es nett, wenn die Abstammung nicht gerade klassisch nach "unrittig, unkooperativ, Ekzeme, nach einem Jahr Arbeit grundsätzlich platt" schreit. Aber auf der reitet man bekanntlich nicht.
Auch besteht kein Turnierinteresse.
Über die Qualität der Aufzucht kann man als Käufer, falls man den jeweiligen Züchter nicht sehr gut kennt, sicher meist wenig sagen. Ob Mineralfutter, Schmied, Auslauf, Impfungen...immer Standard sind?
Wenn ich Eurer Einschätzung folgen darf, wäre eine realistische Preisspanne zwischen 9000 und 12000 Euro anzusetzen, für das was ich suche. Wo findet man denn Mixe? Die erscheinen mir noch seltener als die Reinzuchtexemplare Freude



Geschrieben von Zambezi am 08.08.2019 um 12:50:

 

Zitat:
Original von Imzadi
Wenn ich Eurer Einschätzung folgen darf, wäre eine realistische Preisspanne zwischen 9000 und 12000 Euro anzusetzen, für das was ich suche. Wo findet man denn Mixe? Die erscheinen mir noch seltener als die Reinzuchtexemplare Freude


Auf Mixe stößt man meist eher zufällig.
Ansonsten sind die Preise sehr stark von der jeweiligen Rasse abhängig. Bei den Isländern ist die Auswahl ja inzwischen relativ groß, Exemplare, die 150 cm groß sind, werden aber eher selten angeboten, die findet man evtl. eher noch bei den Aegidienbergern. Alle anderen Exotenrassen liegen in der bereits erwähnten Preisspanne, zum Teil auch deutlich darüber, wenn Deine Kriterien alle erfüllt sein sollen.
Günstiger bekommt man nur Töltende Traber oder Importpferde aus Irland, die auch häufig Gangveranlagung haben, dafür aber zum Teil deutliche Defizite, was die Ausbildung oder die Galoppveranlagung anbelangt.



Geschrieben von tryggvi am 08.08.2019 um 13:35:

 

Zitat:
Original von Imzadi
Zuchtinteresse habe ich keines mehr, das habe ich schon durch, insofern ist das Geschlecht und die Abstammung egal, auch Prüfung der Elterntiere o.ä. ist mir wuppe.


Auch wenn Du nicht züchten möchtest, wäre eine Stute im Vergleich zum Wallach bei guter Abstammung trotzdem teurer, weil man könnte ja bei Bedarf....



Geschrieben von rivera am 08.08.2019 um 17:26:

 

Zitat:
Original von Imzadi

Über die Qualität der Aufzucht kann man als Käufer, falls man den jeweiligen Züchter nicht sehr gut kennt, sicher meist wenig sagen. Ob Mineralfutter, Schmied, Auslauf, Impfungen...immer Standard sind?


das stimmt - nicht einfach. der preis gibt darüber auch keine auskunft. Augenzwinkern
man kann nur mit einem kritischen auge für das gesamtbild schauen. sind die hufe nicht nur von dem verkaufspferd, sondern auch von den anderen okay? impfungen kann man im pass sehen, mineralgabe nicht. ich würde mich, wenn kauf vom züchter, auch direkt nach der fohlenzeit und aufzuchtzeit erkundigen.
im islandbereich habe ich schon häufiger erlebt, dass zb fohlen bei fuss nicht angefasst werden, dies auch als rasse-gerecht vermarktet wird, was aber automatisch bedeutet, dass eben kein regelmässiger schmiedbesuch stattfand. nur so als beispiel.
wenn du im winter suchst, unbedingt auch mal bei schlecht-wetter vorbeikommen und schauen, ob die aussagen zum täglichen auslauf auch stimmen. und da mal nach den jungpferden sehen....



Geschrieben von Imzadi am 08.08.2019 um 21:22:

 

Da sind schon sehr hilfreiche Tipps für mich dabei, danke!
Insbesondere nach dem Fohlenhandling zu fragen, darauf wäre ich eher nicht gekommen. Im Winter die Auslaufsituation abzuchecken, ist mir von früheren Stallsuchen noch geläufig. In der Jahreszeit sind allerdings auch alle Ekzemer hübsch ... Augen rollen
Da Stuten teurer werden, werde ich mich, wenn es konkreter wird, eher auf Wallache beschränken. Züchten möchte ich sicher nicht mehr.

Sehr sympathisch fand ich auch die Aussage von Zambesi - einen Tölter muss man nicht in den Tölt arbeiten , entweder er bietet ihn an oder nicht . Diese Erfahrung durfte ich auf Island auch machen, ich durfte ein junges Pferd reiten, noch nicht lange unterm Sattel, das den Tölt mit minimaler Hilfengebung mir als Gangpferdenewbie sofort anbot. Dort wurden die Jungpferde aufgrund der Vielzahl halt einfach an den Reiter gewöhnt, wenn sie nicht tölteten, dann.....wurde eben etwas anderes mit ihnen gemacht...Gearbeitet , wie wir das hier in Deutschland kennen, wurden die garantiert nicht. Hatte eine gewisse Leichtigkeit, diese Vorgehensweise.



Geschrieben von Blini am 08.08.2019 um 22:59:

 

Wenn ich deine Suchkriterien richtig verstehe mit sicherem Tölt, keine Unarten, solide geritten, keine Krankheiten,bist du 5-stellig bei allen Rassen ausser vielleicht töltende Traber.
Isis mit den Eigenschaften UND der Grösse haben Exotenzuschlag.



Geschrieben von rivera am 09.08.2019 um 15:22:

 

thema tölt und arbeiten: dazu fällt mir dann noch als ergänzung ein, dass es für gangpferdeneulinge oft einfacher ist, ein pferd im gang zu reiten, das als mittlere gangart nur viertakt anbietet. gerade wenn man es nicht so spannend findet, am gang und der gangschaltung zu "arbeiten".
wenn du dann zb einen mangalarga marchador hast mit einer deutlich gebrochenen batida, also diagonal betont, weit genug weg vom trab, um sehr bequem zu sein, dann ist das reiterlich am einfachsten stabil und gesunderhaltend für das pferd zu reiten. gymnastizieren geht genauso wie im trab und die pferde mit einer diagonalen gangbetonung haben meist auch einen besser veranlagten galopp.
es hat schon seinen grund, dass batida-pferde in brasilien deutlich beliebter sind als picada-pferde. reiter, die nicht auf dem pferd arbeiten wollen zb Augenzwinkern und ein leichteres bewältigen von höhenunterschieden ohne taktverschiebung sowie mehr raumgriff und ökonomischeres laufen.

ich persönlich finde einen natürliche und starke viertakt-veranlagung auch sehr wichtig.



Geschrieben von Bylgia am 09.08.2019 um 18:11:

 

Zitat:
Original von Imzadi
Sehr sympathisch fand ich auch die Aussage von Zambesi - einen Tölter muss man nicht in den Tölt arbeiten , entweder er bietet ihn an oder nicht .


Dem stimme ich zu - ist aber glaub sehr, sehr schwer zu finden... je nachdem wie du es auslegst.

Ansonsten würde ich auch sagen zwischen 10'000 und 20'000 für das was du möchtest.



Geschrieben von Imzadi am 09.08.2019 um 21:44:

 

Bin nur ein bisschen verwirrt - bisheriger Dreigangreiter, also bisher dachte ich mir angelesen zu haben, die Marcha Picada ist bequemer, weil weniger vertikale Wurfbewegung. Ist ein vierschlägiger Galopp sehr holprig? Bei den Dreigängern ist das sowieso absolut verpönt, deshalb hab ich noch nie einen "unsauberen" Galopp unterm Sattel gehabt. Falls das jetzt das Thema sprengt und verlässt, suche ich mich aber gerne weiter durch, meine eigentliche Frage wurde ja schon gut beantwortet.

Freue mich, hier so viele gute Infos zu bekommen, ich bin hier unter Profis gelandet :-)



Geschrieben von Velvakandi am 09.08.2019 um 21:59:

 

Eine guter taktklarer Tölt (Picda) ist definitiv bequemer als ein guter Trabtölt (Batida).
Aber ein Pferd mit starker diagonaler Veranlagung hat in der Regel auch einen besseren Galopp, das ist richtig. Man kann aber auch beides haben, man muß nur länger suchen oder eben Abstriche machen und entscheiden, was einem wichtiger ist.
Je weniger laterale Veranlagung im Pferd steckt, desto weniger besteht die Chance, dass es Gangunreinheiten zeigt, schlicht und ergreifend weil es nicht so viel Taktvarianz hat. Das Extreme Beispiel wäre ein reiner Dreigänger, der ist "deppensicher" im mittleren Gang zu reiten, der wird immer nur traben. Das will man aber meist beim Gangpferd nicht *g Die meisten Naturtölter die man so trifft bieten außer Tölt auch Trab an, damit besteht die Chance, dass man unterm Sattel dann Gänge trennen muß (kann aber auch sein, dass das Pferd unterm Sattel dann einen Gang anbietet und nicht mixt, auch das gibt es). Und je mehr Lateralität im Pferd steckt, um so mehr "Varianten" vom mittleren Gang kann es laufen. Vom Trab über den Trabtölt (Batida/Trocha/Foxtrott...je nachdem, welche Rasse das ist) zum taktreinen Tölt (Picada, Paso Llano,...) über den Paßtölt bis hin zum reinen Paß. Da hat man als Reiter oft einfach mehr zu sortieren - was aber auch den Reiz des Gangpferdereitens ausmacht finde ich, das Spiel mit der eigenen Körperspannung und den Einfluß, den man so aufs Pferd nehmen kann.

Bist du bisher mal Gangpferde geritten (außer auf Island)? Probier dich einfach durch, viele Züchter bieten Proberitte an oder "Schnupperstunden", wo man sich einfach mal Durchtesten kann. Dann bekommst du ein Gefühl dafür, was dir wichtig ist in Sachen Gang und Galopp (nein, Vierschlaggalopp ist nicht unbequem, der hat nur weniger Schwung). Wo kommst du denn her, vielleicht findet sich hier sogar eine Testmöglickeit?



Geschrieben von Imzadi am 09.08.2019 um 23:17:

 

Danke velvakandi, ich habe deinen Beitrag konzentriert gelesen und glaub ich sogar verstanden Freude Hat für mich viele gelesene Fachbegriffe in eine verständliche Reihenfolge gebracht.
Letztlich muss für meine Vorstellungen bei der Suche also der eigene Pöter entscheiden, ob das jeweilige Pferd bequem genug ist in der Marcha/Tölt etc. und stabil genug den jeweiligen Takt halten kann, ob es den Galopp leicht findet und im Gleichgewicht halten kann/rund und geschlossen galoppiert. Und falls ein Pferd mit Veranlagung Marcha Batida angeboten wird, ist das also nicht schlechter als Picada, nur anders, hab ich jetzt begriffen.
Ein Gangpferdetestritt, dem wahrscheinlich noch etliche folgen werden, ist in wenigen Tagen schon terminiert großes Grinsen . Bin sehr gespannt auf den Unterricht.



Geschrieben von rivera am 10.08.2019 um 19:24:

 

ich widerspreche velvakandi nur in einem punkt: picada ist nicht zwangsläufig bequemer als eine gute batida. wobei für mich "gute batida" definiert wird durch eine deutliche dissoziation (also zeitabstand zwischen auffussen des vorderbeins und des diagonalen hinterbeins), ein brasilianer würde das anders sehen.
meine erste marchadorstute war, ebenso wie ihre mutter, in der batida so butterweich, da blieben keine wünsche offen.

imzadi, jetzt hast du mich echt neugierig gemacht, wo du welche rasse testreitest. sehr spannend. wenn du magst, wären deine erfahrungen bei solchen erlebnissen definitiv ein neues thema wert!

und ja, hier kann frau auch testmöglichkeiten für diese oder jene rasse finden



Geschrieben von Buzi am 02.09.2019 um 14:26:

 

@imzadi

Also ich muss ja sagen ich war ja letztes Jahr auf Reiturlaub und konnte mit dem Marscha der sonst wirklich tollen Brasilianer nicht wirklich was anfangen.
Sicher das ist schon deutlich bequemer als trab. Für mich allerdings kein vergleich zu einem taktklaren Tölt...

@Velvakandi
Zitat:
Da hat man als Reiter oft einfach mehr zu sortieren - was aber auch den Reiz des Gangpferdereitens ausmacht finde ich, das Spiel mit der eigenen Körperspannung und den Einfluß, den man so aufs Pferd nehmen kann.


Sehr schön geschrieben da kann ich nur voll und ganz zustimmen.

Also ich möchte mir in den nächsten Jahren auch wieder ein Pony kaufen ich möchte so rund 9000 bis 12000 Euro ausgeben das halte ich für meine Ansprüche für realistisch.



Geschrieben von Imzadi am 09.09.2019 um 23:09:

 

tscha, einige Testritte später....

Was ist ein realistischer Preis für einen sehr großen Isländerwallach ohne Sonderfarbe, sehr brav, netter Charakter, 10 Jahre, sicherer Tölt, Viergänger (ja...irgendwas getrabt und galoppiert sind wir auch :-) ) ? Wenn auch der Galopp definitiv nicht sicher/im Gleichgewicht, mehr so ein -fürs Gelände schnell Reiten taugts - ist. Nach Angaben des Verkäufers ausgeheilter Spat. Einigermaßen geschmeidig, bisschen Dressur geht auch. Sicher kein Turniercrack, aber ein netter Freizeitpartner. Leider habe ich so garkeine Freunde/Berater aus der Gangpferdeszene, die ein solches Pferd realistisch preislich einschätzen können, allenfalls kann ich eine Aku machen lassen, aber der Tierarzt kann mir auch nicht sagen, ob der geforderte Preis angemessen ist.



Geschrieben von Morgaine am 09.09.2019 um 23:42:

 

"ausgeheilter Spat"...und schon wär das Pferd raus bei mir.
Ohne zögern gebe ich Unmengen an Geld für die Krankheiten meiner Pferde aus, wenn es nötig ist - aber zum Zeitpunkt des Kaufes möchte ich bitte ein gesundes Pferd haben....

M.


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