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Heufütterung rangniedriges Pferd / Fressplätze entzerren |
hochelfe

Reitpferd

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| Heufütterung rangniedriges Pferd / Fressplätze entzerren |
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Hallo,
ich weiß nicht genau, ob ich hier richtig bin, wenn nicht bitte verschieben.
Wie evtl einige von euch schon mitbekommen haben, wollte ich mich gerne nach einem Zweitpferd umschauen.
Prinzipiell spricht am Stall nichts dagegen. Nun hat die SB jedoch Bedenken, was die Fressplätze angeht.
Wir haben eine eckige überdachte 12er Raufe. Im Moment sind es 6 Pferde, und würden dann 7 werden. 2 davon Isis im Moment (dann ja 3).
Nun ist es beim Fressen so, dass die Isis einfach eine große *Aura* haben und je 1 Seite blockieren.
Wir haben ein gaaanz rangniedriges Pferd, was schonmal ein paar Minütchen braucht um sich an der Raufe einen Platz zu suchen.
Das Bedenken ist nun, dass der Wallach dann nichts mehr abbekommt oder ständig verscheucht wird und keine Ruhe hat beim Fressen.
Meine Idee war nun einfach noch ein Heunetz zum Beispiel am Unterstand zu befestigen. Entweder der Rangniedrige würde dann dort hingehen, oder wenn ein ranghoher hingeht, wäre ja Platz an der großen Raufe.
Meint ihr das könnte so funktionieren?
Oder hat noch jemand eine andere Idee zum Entzerren, falls es nicht so gut klappt an der Raufe?
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28.01.2014 06:54 |
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Baron

Reitpferd

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Einen zweiten Futterplatz entfernt von den anderen würde ich nicht machen, der wird nämlich nicht "alleine" aufgesucht.
Dann müsste in der Hütte ein zweiter "großer" Futterplatz geschaffen werden, damit auch dort mehrere gemeinsam fressen können.
Erstmal würde ich schauen wie die Pferde sich verhalten, normalerweise kommen alle Pferde irgendwann ans Heu. Manchmal halt erst wenn einige satt sind und sich für ein Nickerchen etwas abseits hinstellen oder zwischendurch zum Wasser gehen.
Für meinem Youngster habe ich die ersten Wochen in der neuen Gruppe abends zwei Haufen Heu in die Nähe der Raufe aber ausreichend weit weg hingelegt. Da sind dann immer die Ranghöchsten hingelaufen und meiner hatte Ruhe ;-)
__________________
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28.01.2014 08:33 |
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hochelfe

Reitpferd

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also der Unterstand ist nur so 2 Pferdelängen von der Raufe entfernt, würde denke ich aufs gleiche rauskommen, wenn man da aussen was dranhängt oder was hinlegt von der Entfernung her.
Ich denke auch, verhungern würde da keiner, man müsste es eben probieren, wer dann wo steht. Evtl stehen dann ja auch andere Paare zusammen und es wäre wieder genug Platz. Die SB ist nur leider schon immer unruhig, wenn es mal 5min dauert, bis jeder sein Plätzchen an der Raufe hat, das wäre ja gemein.
Man muss dazu sagen, dass das rangniedrigste Pferd fast ein Jahr gebraucht hat, bis es mit in der Herde sein konnte und eben auch schonmal ein halbes Jahr komplett separiert gefüttert werden musste.... Nicht weil die anderen so böse sind, dieses Pferd ist irgendwie anders, sowas hab ich noch nicht gesehen vorher...
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28.01.2014 09:04 |
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fjoerdis

Pegasus


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Als ich damals meine Stute gekauft hatte und sie in einem Isi-Offenstall untergebracht hatte, kam sie auch nie ans Futter. Es wäre genug Platz gewesen, aber die anderen haben sie alle einfach nicht gelassen. Sie ging dann immer hinten ins Stroh und hat dort versucht irgendwas zu bekommen. Ich hatte sie auch nach dem Reiten immer separat gefüttert, dass sie wenigstens eine Weile in Ruhe fressen konnte. Sie wäre sicher sehr froh gewesen, wenn irgendwo anders noch ein Netz gehangen hätte und hätte das auch sicher gerne angenommen. Als wir dann den Stall gewechselt haben in eine kleine gemischte Herde, da war sie dann nach einer Weile der Boss.
Ich finde die Idee gut mit dem zusätzlichen Netz. Ich würde auch erst schauen, wie es überhaupt geht und wenn das rangniedrige Pferd wirklich zu wenig an die Raufe kommt, dann das Netz aufhängen. Probieren auf jeden Fall.
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28.01.2014 10:14 |
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hochelfe

Reitpferd

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ja, ich denke ich werde auf jeden Fall nochmal mit der SB reden. Kann ja nicht sein, dass es daran scheitert....
Zur Not kaufe ich eben ein paar Heunetze (hab meine alle grade günstig verkauft, da ich dachte ich brauche sie nicht mehr
)
und wenns zu viel Arbeit ist die extra zu füllen, kann ich das ja auch machen.
Es standen auch schon 8 Pferde dort und es gab mit der gleichen Raufe noch nie Probleme. Nur eben mit dem einen Wallach.
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28.01.2014 10:59 |
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Velvakandi

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Wir haben auf unserer Winterkoppel für aktuell 12 Pferde genau so eine Viereckraufe, allerdings nicht mit festgelegten Fressplätzen (also keine Fressgitter). Die 6 Isis in der Herde stehen eigentlich immer auf und übereinander, die machen ja sowieso alles immer zusammen und haben so einen geringen Individualabstand, dass die sich gegenseitig nicht behindern. Die sechs anderen haben sich teilweise angepaßt, teilweise warten sie eben bis Platz ist.
Meine Finostute zum Beispiel wartet lieber als sich ins Gedränge zu stellen. Das ist aber kein Problem, weil das Heu 24 Stunden zur Verfügung steht und die Winterkoppel auch noch viele andere Anreize bietet als immer nur fressen fressen fressebn. Die Isiwallache spielen im Winter immer wie die Bekloppten, teilweise so heftig dass man die abends dann nicht gegriffen bekommt zum Reinholen.
Aus der Aussage "die SB wird nervös wenn einer mehr als 5 min braucht um einen Platz zu finden" schließe ich, dass es Heu nur zu festen Futterzeiten gibt. Das wäre für mich eher ein Ansatzpunkt als die zweite Futterstelle. Einfach Heu ad lib und man entzerrt damit zwar nicht die Fressplätze, aber die Fresszeiten und jeder kommt mal dran.
__________________ Gangpferdedistanzler
Paso Fino Mina de Oro 492 km in der Wertung
Isländer Velvakandi frá Árbakka 40 km in der Wertung
All that is gold does not glitter,
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28.01.2014 11:28 |
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Wisy

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| Zitat: |
Original von Velvakandi
Aus der Aussage "die SB wird nervös wenn einer mehr als 5 min braucht um einen Platz zu finden" schließe ich, dass es Heu nur zu festen Futterzeiten gibt. Das wäre für mich eher ein Ansatzpunkt als die zweite Futterstelle. Einfach Heu ad lib und man entzerrt damit zwar nicht die Fressplätze, aber die Fresszeiten und jeder kommt mal dran. |
genau das ging mir beim Lesen auch durch den Kopf
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28.01.2014 11:37 |
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hochelfe

Reitpferd

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@ velva,
ja es gibt feste Fütterungszeiten.
Morgens wird so gegen 8 gefüttert, dann haben sie so bis 13-13.30 was zu fressen und Nachmittags gibts dann etwas mehr meist so gegen 17-17.30 (wegen der Lichtverhältnisse im Moment)...
Aber es ist keiner auch nur annähernd zu dünn, sie sind alle wohlgenährt.
Leider geht Heu ad Libit nicht, darüber brauche ich mir erst gar keine Gedanken machen.
Umgerechnet bekommen die 6 (2 Pferde, Rest Ponys) 4 kleine Ballen am Tag, was eigentlich schon ausreichend ist, denke ich. Wenns kalt ist, gibts noch mehr.
Und wie gesagt, selbst der Rangniedrigste ist eher propper.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von hochelfe: 28.01.2014 11:43.
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28.01.2014 11:39 |
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Zambezi

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Das Problem hatte ich auch mal mit meinem Wallach. Da war eine Heuraufe mit 6 Fressplätzen und mein Pferd war das siebte ...
Es wurde morgens und abends gefüttert und die anderen Pferde standen so lange an der Raufe, bis fast nix mehr da war. Mein Wallach ist auch eher zurückhaltend und drängelt sich da nicht dazwischen. Am Anfang haben wir noch zwei bis drei zusätzliche Haufen in den Unterständen gemacht, aber das hat auch nicht viel genützt, denn die Ranghohen haben sich über die Haufen hergemacht und mein Wallach hat sich trotzdem nicht an die Raufe rangetraut. Ich habe bei jeder Gelegenheit zugefüttert, aber trotzdem hat er so stark abgenommen, dass ich dann die Reißleine ziehen musste. Er konnte auch kaum noch laufen, weil er ständig weggescheucht wurde und die Hufe so stark abgelaufen waren, dass er dann sehr fühlig wurde.
Das wäre alles kein Problem gewesen, wenn Heu ad lib gefüttert worden wäre, dann wäre er früher oder später schon an die Raufe hingekommen, aber so ging es nicht.
Mit mehreren Heunetzen könnte es evtl. funktionieren, damit entzerrt sich das Ganze etwas.
__________________ Wer auf dem Pferd arbeitet, hat dort nichts zu suchen.
(Nuno Oliveira)
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28.01.2014 11:57 |
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Velvakandi

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Ich will ja gar nicht unterstellen, dass zu wenig gefüttert wird.
Ich denke, wenn das Heu ad lib zu Verfügung stünde, würde dann vielleicht gar nicht sooo viel mehr gefressen werden. Irgendwann ist man ja mal satt und wendet sich anderen Dingen zu. Ich fände das zum Beispiel total unpraktisch 17-17:30 eine Fütterungszeit zu haben.Der normale Berufstätige kommt etwa um diese Zeit zum Stall und will reiten. Das Pferd denkt aber nur dran, dass es jetzt gleich essen gibt und man unter Umständen was verpaßt. Die leben vil entspannter, wenn sie sich selbst einteilen können wann sie wieviel fressen wollen und dadurch dass die Ranghohen einfach irgendwann mal satt sind kommen die Rangniederen dann an die Raufe und haben genauso Zeit zum Fressen.
Heu ad lib funktioniert eigentlich immer - wenn das Heu nicht von super-power Wiesen kommt (also echtes Pferdeheu ist, nach der Blüte geschnitten und pferdegerechte Gräser) und wenn die Haltungsbedigungen nicht außer Fressen überhaupt keinen anderen Anreiz bieten sich zu beschäftigen.
__________________ Gangpferdedistanzler
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28.01.2014 12:08 |
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Wisy

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Velvakandi, da möchte ich einen kleinen Einspruch machen...das funktioniert nicht immer...nämlich immer dann nicht, wenn du Pferde dabei hast, die aus der isländischen Stopfhaltung kommen, wo sie 2 x am Tag ein paar Halme an viel zu wenig Fressplätzen vorgeworfen bekommen haben...die haben echt einen Knacks weg und lernen u.U. nie mehr, ein gesundes Fressverhalten an den Tag zu legen, deren Regulation über das Gefühl "satt" funktioniert nicht mehr, weil sie nie so viel fressen durften (konnten) bis sie es verspürten...der Körper hat es schlicht verlernt und frisst einfach weiter...
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28.01.2014 12:13 |
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hochelfe

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| Zitat: |
Original von Wisy
Velvakandi, da möchte ich einen kleinen Einspruch machen...das funktioniert nicht immer...nämlich immer dann nicht, wenn du Pferde dabei hast, die aus der isländischen Stopfhaltung kommen, wo sie 2 x am Tag ein paar Halme an viel zu wenig Fressplätzen vorgeworfen bekommen haben...die haben echt einen Knacks weg und lernen u.U. nie mehr, ein gesundes Fressverhalten an den Tag zu legen, deren Regulation über das Gefühl "satt" funktioniert nicht mehr, weil sie nie so viel fressen durften (konnten) bis sie es verspürten...der Körper hat es schlicht verlernt und frisst einfach weiter... |
ja, genau das ist unter anderem *unser* Problem.
Mein Wallach lernt es glaube ich nicht mehr. Bei Heu satt ist er sowas von fett geworden, das kann man sich nicht vorstellen. der Stopft einfach alles in sich rein.
Gestern zb. waren drei Seiten der Raufe einzeln belegt und die anderen 3 haben sich eben eine Seite geteilt.
würde sich der Neue (der ja dann auch ein Isi wird) einfach mit zu einem der Isis stellen, wäre das Problem ja gegessen.
Bisher war es immer so, dass sich nach 5-10min immer alles *geordnet* hatte
Wir sind 5 Leute und 6 Pferde und alle kommen vor der Fütterungszeit. Der Letzte macht dann immer *auf*
der Rangniedrige Wallach wurde ja schon fast ein Jahr an einem anderen Platz gefüttert, also ein Haufen hin, das ging ja im Prinzip auch.... (edit: da waen es dann aber insgesamt nur 6Pferde so wie jetzt)
edit: ich hätte gedacht, dass die Raufe gut für 8 Pferde reichen könnte (hat ja eigenltich 12 Plätze)
Aber so einen wie den Wallach hab ich eben auch noch nicht erlebt, meinte die SB auch. Der ist eben auch so nicht ganz normal. ( OT fällt öfter mal über die eigenen Füsse, rammt alles mögliche und kriegts nicht mit, wenn die Weide auf ist und wundert sich nach 10min, dass keiner mehr da ist...)
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von hochelfe: 28.01.2014 12:40.
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28.01.2014 12:32 |
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Wisy

Einhorn
 

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Astrid, du Tierquäler
hochelfe, bei einer 12er Raufe sollte es aber wirklich möglich sein, dass da 8 Pferde dran stehen...ist ja schade, wenn du den Stall wechseln müsstest deshalb.
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28.01.2014 12:54 |
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Atli

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Nun gut, ich gestehe, wenn die Raufe ganz leer gefressen ist und neues Heu nachgefüllt wird, gibt es eine ca. 10 m lange Extra-Reihe Heu im Schlafbereich
13.08
__________________ www.Gestuet-Felsenhof.net
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28.01.2014 13:08 |
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Wisy

Einhorn
 

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Weichei
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28.01.2014 13:09 |
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Funny_Girl

Reitpferd

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| Zitat: |
Original von hochelfe
| Zitat: |
Original von Wisy
Velvakandi, da möchte ich einen kleinen Einspruch machen...das funktioniert nicht immer...nämlich immer dann nicht, wenn du Pferde dabei hast, die aus der isländischen Stopfhaltung kommen, wo sie 2 x am Tag ein paar Halme an viel zu wenig Fressplätzen vorgeworfen bekommen haben...die haben echt einen Knacks weg und lernen u.U. nie mehr, ein gesundes Fressverhalten an den Tag zu legen, deren Regulation über das Gefühl "satt" funktioniert nicht mehr, weil sie nie so viel fressen durften (konnten) bis sie es verspürten...der Körper hat es schlicht verlernt und frisst einfach weiter... |
ja, genau das ist unter anderem *unser* Problem.
Mein Wallach lernt es glaube ich nicht mehr. Bei Heu satt ist er sowas von fett geworden, das kann man sich nicht vorstellen. der Stopft einfach alles in sich rein.
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Ich habe eine ganz gegenteilige Erfahrung gemacht. Mein Hafi war in der Hengstaufzuchtsherde einer der rangniedrigsten, der musste immer gucken wo er bleibt.
Es war so furchtbar, weil der Kerl einfach keinen Satt-Schalter zu haben schien, als er zu mir kam, er frass so lange, bis der letzte Krümel weg war (damals wurden sie im Winter 2 x täglich gefüttert), wenn die Chefin Fresspause machte, verputzte er auch noch ihre Portion, dementsprechend fett war er immer.
Als das dritte Pferd nach dem Stallwechsel dazu kam, wurde es nicht besser, ständig musste ich Hafi auf FDH setzen, weil er nur Mampf im Kopf hatte.
Bis wir dann aus Organisationsgründen auf sozusagen Heu ad lib umstiegen - es dauerte seine Zeit, aber dann hatte es auch Hafi kapiert, dass er nicht alles auf einmal inhalieren muss.
Seit dieser Zeit hat Büffel keine Diät mehr gebraucht, er hat eine tolle Figur (ok, ein paar Kilo sind zuviel, aber das ist voll ok so, auch aus Vet-Sicht) und es ist schön zu sehen, dass mein Pferd trotz voller Heuraufe/netze bzw frischem Gras lieber in der Sonne döst als nur zu fressen.
In punkto Leckerlis etc ist er zwar nach wie vor noch verfressen, aber anhand der Raufen/Netzfütterung kann man super erkennen, wie sie sich ihre Fresszeiten einteilen.
__________________ Ich brauche Luft, um zu atmen, brauch zum leben Musik; ich brauche dich, um zu lieben, einen Gott brauch ich nicht...
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04.02.2014 01:18 |
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fjoerdis

Pegasus


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| Zitat: |
Original von Funny_Girl
und es ist schön zu sehen, dass mein Pferd trotz voller Heuraufe/netze bzw frischem Gras lieber in der Sonne döst als nur zu fressen.
In punkto Leckerlis etc ist er zwar nach wie vor noch verfressen, aber anhand der Raufen/Netzfütterung kann man super erkennen, wie sie sich ihre Fresszeiten einteilen. |
So ein Bild würde ich von meinem auch sehr gerne öfter sehen. Aber ich sehe ihn immer nur fressend. :-/
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04.02.2014 10:36 |
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