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Längere Ritte/Wanderritt mit Reitpad |
sigga

Reitpferd

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| Längere Ritte/Wanderritt mit Reitpad |
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Nachdem sowohl mein Pony als auch ich (im Moment jedenfalls, einige hier haben das ja schon mitverfolgt) gewisse Probleme mit dem Reiten mit Sattel haben, überlege ich im Moment gerade, wie tun, wenn wir doch mal auch länger unterwegs sein wollen. Bei uns im Stall wird viel ausgeritten, auch bis zu mehrtägie Wanderritte stehen am Programm.
Ich habe mir vor einiger Zeit das Barefoot Pad gekauft und bin sehr zufrieden damit und auch Pony mag es im Gegensatz zum Sattel (kein Problem beim Gurten, kein passiges laufen). Mein Pony ist sehr kurz gebaut und hat einen geschwungenen Rücken bzw. geht es in Richtung Senkrücken (2 Fohlen, massive Blockade im Bereich Schulter/Brustbein, dadurch quasi keine Bauchmuskeln - wir arbeiten dran, es wird deutlich besser) und ich habe den Eindruck, ihr ist es je lieber, je weniger.
Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dererlei oder ähnlichen Pads auf längeren Ritten? Ich selbst wiege knapp 50 kg, ohne Pad habe ich ein ungutes Gefühl wegen meiner Sitzbeinhöcker, aber mit dem Pad ist das Gefühl ein sehr gutes.
__________________ Sigga, Björk und Lilja
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26.01.2011 20:53 |
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Raio


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Ich würde für längere Ritte (> mehrere Stunden) von dem Pad abraten, weil es keine Wirbelsäulenfreiheit bietet. Die Sitzbeinhöcker sind zwar gepolstert und Du bist ja auch sehr leicht, aber auf Dauer sollte das Gewicht nicht auf der Wirbelsäule liegen, sondern rechts und links davon auf den Rippen/Muskeln.
Nebenbei halte ich es für keine gute Idee, mit einem Pferd, das nach Deiner Aussage quasi keine Bauchmuskeln hat, einen Wanderritt machen zu wollen. Ohne entsprechend auftrainierte Bauch- und Rückenmuskeln kann Dein Pferd Dich keinesfalls schadfrei länger tragen. Eigentlich sollte vor jeglichem Reiten ein Muskelaufbau stattfinden, sonst könnte das Problem mit dem Senkrücken bald sehr deutlich werden.
Sorry, wenn ich Dir mit meinen Äußerungen zu nahe getreten sein sollte. Ich bin, was Voraussetzungen für Wanderritte angeht, sehr kritisch, weil sich auf solchen Strecken auch kleinere Fehler zu großen Problemen auswachsen können. Es ist deutlich was anderes, als mal eine Stunde durch den Wald zu reiten. Mein längster Ritt ging über 600 km und 3,5 Wochen und mein TA meinte hinterher, dass mein Pferd so gut ausgesehen hätte wie nie zuvor. Ich finde es unmöglich, wenn mir Leute erzählen, dass ihr Pferd nach 3 Tagen Wanderritt erstmal pausieren muss, weil es ja total fertig sei. In meinen Augen hat man dann in der Vorbereitung was grundlegend falsch gemacht.
Gruß Beate
__________________ *** Ein gutes Pferd hat keine Farbe, ein richtig Gutes ist weiß oder smoky black (und hat seeehr lange Ohren) ***
*** Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, dass man Recht haben kann und trotzdem ein Idiot ist. ***
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27.01.2011 07:53 |
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Baron

Reitpferd

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ich sehe das auch so, im Moment ist dein Pferd aufgrund der Muskulatur nicht in der Lage dich "schadlos" länger als rund eine Stunde auf dem Rücken zu tragen, daher kannst du auch die Überlegungen Tagesritt / Wanderreiten mit Pad erstmal beenden.
__________________
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27.01.2011 08:53 |
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sigga

Reitpferd

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@ Raio
nein, Du tritts mit mir nicht zu nahe. Das ist erst mal eine ganz generelle Frage (ich weiß nicht, ob ich über kurz oder lang wirklich eine zufriedenstellende Lösung mit Sattel finde...
Ich fange jetzt erst mal langsam an, hat ja lange genug gedauert bis ich mein Pony gesundheitlich aber ich mach mir einfach mal rein theoretisch Gedanken drüber. Vor allem wenn's dann einfach mal nach und nach länger wird.
@little
keine Sorge, ich habe nicht vor, die endlich erlangte Gesundheit meines Ponys irgendwie aufs Spiel zu setzen. Die Rückenmuskulatur war und ist übrigens immer in Ordnung gewesen.
__________________ Sigga, Björk und Lilja
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27.01.2011 09:16 |
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Raio


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@Sigga
Rein Interessehalber: Meines Wissens spielen Bauch- und Rückmuskeln bei der Bewegung zusammen bzw. sind Antagonisten. Wie kann die Rückenmuskulatur in Ordnung bzw. nicht überlastet sein, wenn ihr Gegenspieler nicht ordentlich funktioniert ?
Gruß Beate
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27.01.2011 10:09 |
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sigga

Reitpferd

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Sie hatte eine so massive Blockade im Bereich Schulter/Brustbein (vielleicht hast Du die Sache mit dem Sattelgurtproblem mitverfolgt). Dadurch waren natürlich auch die Bauchmuskeln mitbetroffen. Ich denke, ihr Rückenhohles dastehen hat sowas in die Richtung Schonhaltung. Sie kann den Rücken mittlerweile richtig schön hochwölben. Probleme im Rückenbereich hatte sie nie, war immer gut beweglich und Rückenmuskeln wurden nie bemängelt.
Sie hatte zum Beispiel ja auch nie Probleme, wenn ich ohne Sattel geritten bin, erst sobald der Gurt ins Spiel kam, fingen die Probleme an. Sie war noch nie so entspannt beim Reiten (und trabt mittlerweile sogar) wie jetzt mit diesem Barefoot Reitpad.
Ich habe erst letztens mal wieder einen Versuch mit Sattel gemacht. Zuerst mit einem Westernsattel für Isländer, der echt gut lag, aber abgesehen davon, dass mir selbst das Ding viel zu hart ist, so dass es schon richtig weh tut, war sie sofort im alten Muster, völlig klemmig nur Pass. Auch mit unserem an sich ja gut passenden baumlosen ist sofort jegliche Entspannung weg. Ich habe keine Ahnung, ob das irgendwann mal besser wird, aber ich mach mir halt auf jeden Fall mal alternativ Gedanken, wie ich auch ohne richtigen Sattel auskommen könnte...für alle Eventualitäten.
__________________ Sigga, Björk und Lilja
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27.01.2011 10:26 |
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