DasGangPferdeForum
Registrierung Galerie Kalender Mitgliederliste Teammitglieder Suche Top-Poster des Monats Häufig gestellte Fragen

 
Boardmenü
» Forum
» Portal

» Registrieren
» Suche
» Statistik
» Mitglieder
» Team
» Kalender
» Sponsoren
» Partner

» F.A.Q

HP-Menü

» Boardregeln

» Chat-Room

» Neue Beiträge

» Gästebuch


TopPoster
» rivera
mit 8118 Beiträgen
seit dem 07.10.2007

» Velvakandi
mit 7924 Beiträgen
seit dem 07.10.2007

» Wisy
mit 7845 Beiträgen
seit dem 20.07.2009

» Atli
mit 6805 Beiträgen
seit dem 16.10.2013

» tryggvi
mit 5858 Beiträgen
seit dem 16.10.2013


Zufallsbild

Heutige Termine
Ihnen fehlen die Rechte dazu um den Inhalt dieser Box zu sehen.

neuste Mitglieder
» Avis
registriert am: 19.01.2026

» Heddin
registriert am: 24.10.2025

» Hoppala
registriert am: 14.09.2025

» Smoothie
registriert am: 24.01.2025

» Aron
registriert am: 06.01.2025


DasGangPferdeForum » Rund ums Gangpferd » Ausrüstung » Gebisslos Ja oder Nein? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (4): [1] 2 3 nächste » ... letzte » Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Gebisslos Ja oder Nein?
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Tippelchen Tippelchen ist weiblich
Reitpferd


images/avatars/avatar-221.jpg

Dabei seit: 09.10.2007
Beiträge: 1.395

Bewertung: 
6 Bewertung(en) - Durchschnitt: 9,00

Level: 49 [?]
Erfahrungspunkte: 9.420.276
Nächster Level: 10.000.000

579.724 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Huch, die letzen Diskussionen habe ich ja gar nicht mitbekommen geschockt

@viertakt_sus
Schön, dass das Waterstop auch bei auch anzuschlagen scheint! Ich drück euch die Daumen, dass das so bleibt Augenzwinkern

Der Winter ist bei uns Dressur-Zeit. Ich knete Mello dabei intensiv aber kurz durch, dazu kommen Doppellonge und Geitnern. Draußen wird nur noch gebummelt, am nettesten ist das natürlich - auch für Mello - mit anderen Pferden.
Außerdem betreibe ich über Winter LSD-Training, "Long Slow Distanz", wobei längere Strecken langsam (ausschließlich ein "Nordic-Walking" Schritt) geritten werden und welches perfekt zum Erhalten der Kondition ist.
LSD habe ich noch nicht angefangen, erst so Ende November und dann etwa 1x pro Woche.
Im Moment ist ganz klar nur Bummelei und Erholung von der anstrengenden Saison angesagt Augenzwinkern

Insgesamt sehe ich das sehr locker. Wenn das Wetter schlecht ist oder ich lange Uni habe, dann wird halt nicht geritten.
Da Kondition auch grundsätzlich kein Problem für Mello ist, mache ich mir darum grundsätzlich keinen Kopf. LSD macht mir einfach Spaß, vorallem wenn ich mit Frauke reiten kann oder auch alleine um den Kopf klarzukriegen!


@rivera und velvakandi
Ich bin grundsetzlich dagegen gebisslos mit einem Pferd zu starten, zumindest in den ersten 2-3 Jahren. Pferde sind auf Distanzen anfangs wie ausgetauscht, sie können zu Hysterikern oder auch Schlägern werden (beides mehrfach erlebt) und mit Gebiss hat man einfach "mehr" in der Hand, wenn es zu einer kritischen Situation kommt.
Sogar der coole Sky hat bei der letzen Distanz auf einmal einen Haschmich bekommen und stark gepullt.
Mello ebenfalls. Auf unsere letzen Distanz (immerhin die achte!) kamen wir an einer Kuhweide vorbei und da Mello panische Angst vor Kühen hat - und die sich auch noch bewegten! - sprang er einfach mal in 6 riesigen Galoppsätzen seitwärts-rückwärts in's nächstbeste Feld - und das nach etwa 45km!!
Von Massenstarts muss ich wohl gar nicht erst anfangen...

Außerdem benutzt man das Gebiss auf Distanzen im herkömmlichen Sinne ja nicht. Man korrigiert lediglich mal leicht die Haltung oder die Richtung, also liegt es größtenteils vollkommen ruhig im Maul, wenn man es nicht gerade als Bremse braucht (und das kommt eben vor, egal wie fein die Pferde ausgebildet sind).

Hannoversche Reithalfter sind als "atembeengend" verboten Augenzwinkern

__________________
Distanz-Fino: 364km i.d.W.
11.11.2008 20:49 Tippelchen ist offline E-Mail an Tippelchen senden Homepage von Tippelchen Beiträge von Tippelchen suchen Nehmen Sie Tippelchen in Ihre Freundesliste auf
Velvakandi Velvakandi ist weiblich
Einhorn


images/avatars/avatar-86.jpg

Dabei seit: 07.10.2007
Beiträge: 7.924
Herkunft: Dresden

Bewertung: 
15 Bewertung(en) - Durchschnitt: 8,93

Level: 60 [?]
Erfahrungspunkte: 53.519.399
Nächster Level: 55.714.302

2.194.903 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
mit Gebiss hat man einfach "mehr" in der Hand, wenn es zu einer kritischen Situation kommt.


Und genau da liegt für mich der Trugschluß. Ich kenne mehr als ein Pferd dass gebißlos zu 99,9% händelbar ist und mit Gebiß liegt die Trefferquote nur noch bei 50% oder gar weniger. Sicher spielen an der Stelle Ausbildungsprobleme ebenfalls eine Rolle, aber es gibt eben Individualisten die das ein oder andere nicht akzeptieren. Velvakandi zum Beispiel läßt sich zwar gebißlos reiten, ich bin dabei aber von seiner Gutmütigkit abhängig. Ist die aus irgendeinem Grund mal temporär inexistent, dann kann ich mir mein Bosal sonstwohin stecken, das ignoriert er konsequent. Mit Gebiß wirds in solchen Situationen nicht brenzlig, aber auch unangenehmer. Genauso gehts auch andersherum.
Ich habe im Frühling eine Zungenstreckerin umgestellt auf gebißlos. Sicher ist das Zungenproblem eine Kombi aus Veranlagung und Ausbildung. Aber bei ihr hat man einfach in haarigen Situationen keinerlei Handhabe mit dem Gebiß mehr gehabt. Zunge drüber und Gas. Mit Bosal bzw. bei den Besitzern inzwischen mit Glücksrad ist sie absolut verläßlich, lief im Sommer einen Umzug mit, geht in großen Gruppen ins Gelände, auf Kurse etc. Mit Gebiß war sie auch am langen Zügel nicht wirklich reitbar, weil sie ständig versucht hat das Teil an eine bequeme Stelle im Maul zu schieben oder ganz loszuwerden. Alle Sorten von Gebissen, einfach, doppelt oder gar nicht gebrochen, dick oder dünn, Leder, verschiedene Metalle, mit und ohne Anzüge. Ich hab ja einiges da zum testen, hat sie alles nicht interessiert. (und sie gäbe ein tolles Distanzpferd ab, nur liegt das Interesse der Besitzer woanders).

Mein kolumbianisches Kuhpony hat übrigens auch Angst vor Kühen großes Grinsen

__________________
Gangpferdedistanzler großes Grinsen
Paso Fino Mina de Oro 492 km in der Wertung
Isländer Velvakandi frá Árbakka 40 km in der Wertung

All that is gold does not glitter,
Not all those who wander are lost.
11.11.2008 21:43 Velvakandi ist offline Beiträge von Velvakandi suchen Nehmen Sie Velvakandi in Ihre Freundesliste auf
FraukeF FraukeF ist weiblich


images/avatars/avatar-392.jpg

Dabei seit: 06.11.2007
Beiträge: 3.627
Herkunft: Rhein-Sieg-Kreis

Bewertung: 
6 Bewertung(en) - Durchschnitt: 9,33

Level: 55 [?]
Erfahrungspunkte: 24.389.252
Nächster Level: 26.073.450

1.684.198 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich halte das Ganze für ein sehr individuelles Problem. Mit Sicherheit gibt es Pferde, die sich ohne Gebiss im Notfall nicht händeln lassen, aber umgekehrt ist es genauso möglich. Im Normalfall denke ich fühlt sich einfach der Reiter mit Gebiss sicherer, weil er es im Regelfall so gelernt hat und das macht einen Großteil der Bewältigungsmöglichkeit innerhalb einer Situation aus.

Ich sehe bei Sky beim dressurmäßigen Gymnastizieren Vorteile wenn er mit Gebiss geht, ansonsten läuft er eher ohne besser, da er dann nicht durch irgendwelche Hampeleien wie den Versuch, die Zunge übers Gebiss zu kriegen abgelenkt ist Augenzwinkern . Ausserdem ist immer die aktuelle Tagesform ausschlaggebend.

Keine Ahnung, wie er auf der Distanz ohne Gebiss reagiert hätte bei der Pullerei verwirrt . Mit Sicherheit ist es dann auch ein Unterschied, ob man 2-oder4-zügelig reitet und wenn 2-zügelig, ob man die Zügel in der Barbada oder dem Bosal verschnallt hat. Jedenfalls würde ich eine Distanz nicht 4-zügelig reiten wollen Augen rollen

Die nächsten Trainingsritte werde ich jedenfalls wieder mit Bosal machen.

__________________
Die wahren Entdeckungsreisen bestehen nicht im Kennenlernen fremder Landstriche, sondern darin, die Dinge mit anderen Augen zu sehen. (M.Proust)

Komm wir essen, Opa------Satzzeichen retten Leben!

https://www.facebook.com/FraukeFuhrmannBarhufpflege
11.11.2008 22:28 FraukeF ist offline E-Mail an FraukeF senden Homepage von FraukeF Beiträge von FraukeF suchen Nehmen Sie FraukeF in Ihre Freundesliste auf
Tippelchen Tippelchen ist weiblich
Reitpferd


images/avatars/avatar-221.jpg

Dabei seit: 09.10.2007
Beiträge: 1.395

Bewertung: 
6 Bewertung(en) - Durchschnitt: 9,00

Level: 49 [?]
Erfahrungspunkte: 9.420.276
Nächster Level: 10.000.000

579.724 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Themenstarter Thema begonnen von Tippelchen
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Bevor das hier ausartet: ich bin NICHT gegen gebissloses Reiten, im Gegenteil. Meine Aussage gilt nur für Distanzen Augenzwinkern

Ich sehe das so: lieber ein hammerscharfes Gebiss, mit dem ich das Pferd garantiert zum parieren bringe und das 99,999% der Zeit ruhig und unbenutzt im Maul liegt, als ein durchgeknalltes Pferd mit Knotenhalfter.
Da geht es schlichtweg nur um die Sicherheit der anderen Teilnehmer.

Durchknallen bei Distanzritten hat meist mit dem Ausbildungsstand nichts zu tun. Wer mal einen Massenstart mitgemacht hat weiß das.
Ich denke ich darf behaupten ein auf den Punkt ausgebildetes Pferd zu haben, auch gebisslos. Trotzdem sind wir schon mehrfach auf den Hinterbeinen bei Distanzen unterwegs gewesen und er hat auch schon um sich geprügelt (nicht sein Fehler, er wurde beim Massenstart als Bremsblok missbraucht, seitdem immer rote Schleife).
Ich bin auch vor lauter Steigerei schon abgestiegen und an der hand war er noch weniger händelbar...

Bei Pferden, die das Gebiss nicht akzeptieren muss der Hebel eben so lang sein, dass sie es doch tun.


Sorry, hab einfach zu viel erlebt. Erst wenn das Pferd mehrere Distanzritte ohne ein einziges Problem bewältigt hat dürfen die Besitzer darüber nachdenken, gebisslos zu starten.
Anfänger auf keinen Fall!!!
Das Reglement macht auf jeden Fall Sinn so wie es ist! Distanzpferde sind Spezialisten und da machen unter umständen auch die abenteurlichsten Konstruktionen Sinn (ich habe auch ein spezielles Gebiss ohne LPO-Zulassung), atembeengende Zäumung geht natürlich gar nicht.


Sky hat ein spezielles Problem, trotzdem würde ich ihn noch lange nicht ohne Gebiss starten! Irgendwann mal, aber bestimmt noch nicht nächstes Jahr - meine Meinung Augenzwinkern
Rosenthal ohne Gebiss bei der Pullerei? *grusel* Besser nicht, oder?
@Frauke
Vielleicht probierst du mal ein Kunststoffgebiss?


Ihr merkt, ich habe eine ziemlich vorgefestigte Meinung dazu schüchtern Aber ich würde mein Pferd niemals ohne Gebiss starten, bis er nicht mind. Lange Strecke (also ab 80km) läuft, denn das erreiche ich sowieso nur, wenn er genug Routine hat.
Und selbst dann würde ich die ersten 40km das Gebiss noch drinlassen...
Das ist meine Faustregel großes Grinsen

__________________
Distanz-Fino: 364km i.d.W.
11.11.2008 22:44 Tippelchen ist offline E-Mail an Tippelchen senden Homepage von Tippelchen Beiträge von Tippelchen suchen Nehmen Sie Tippelchen in Ihre Freundesliste auf
Velvakandi Velvakandi ist weiblich
Einhorn


images/avatars/avatar-86.jpg

Dabei seit: 07.10.2007
Beiträge: 7.924
Herkunft: Dresden

Bewertung: 
15 Bewertung(en) - Durchschnitt: 8,93

Level: 60 [?]
Erfahrungspunkte: 53.519.399
Nächster Level: 55.714.302

2.194.903 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Mach mal die Threadüberschrift etwas weniger allgemein bitte, wir reden doch eigentlich wirklich speziell über Distanzen?

"Meine" angerittenen Grünpferde sind ausnahmslos alle gebißlos antrainiert, deshalb ist das für die auch immer wieder die Zäumung auf die man zurückfallen kann wenn nix mehr geht, denn da liegt die Basis. Warum ich gebißlos anreite ist ganz einfach: erstens sind die Pferde oft noch im Zahnwechsel und zweitens finde ich ein Jungpferd mit der Tatsache dass da einer oben sitzt schon genug gefordert, da muß nicht zurätzlich ein Fremdkörper im Maul dazu kommen an dem auch noch gezogen wird. Ich habe grad ein Pferd da was ich eigentlich anreiten sollte im Frühling, aber terminlich erst im Frühsommer nehmen konnte, deshalb hat die ersten 4 Training jemand anders gemacht. Ergebnis: Gebißlos geht momentan gar nicht, Gebiß wird mittlerweile akzeptiert (in sofern dass ich da eine Handhabe habe), aber keinesfalls geliebt (*katschkatsch*) Ich finde das so schade, weil ich grad mit den Jungpferden möchte dass sie sich entspannen. Ist mit dem Kerl sehr schwer, weil er ständig mit dem Gebiß rummurkst. Dann geht grad ein bißchen OT, aber worauf ich hinaus will ist, in Stressituationen reagieren die gebißlos angerittenen Pferde in meiner Erfahrung auch besser aus gebißlose Einwirkung, weil das sowas "beruhigendes aus Kindertagen" hat. Das ist ein ganz bekannten "Urschleimprogramm", sowas gibt unter Stress Sicherheit.


Was ist denn schlimm an 4 Zügeln auf einer Distanz? Du mußt die ja nicht die ganze Zeit alle 4 in der Hand haben. Ich würde vermutlich mindestens mit Mina auf Bosal+Gebiß starten, eben weil das meine "normale" Zäumung ist. Eventuell würde ich dann das Gebiß unterwegs irgendwann rausmachen, aber wenn ich so mit ihr im Gelände unterwegs bin liegt der Gebißzügel auch oft einfach nur hinter der Sattelgalerie, griffbereit für Situationen in denen ich etwas mehr "Rundung" ins Pferd kriegen will.

__________________
Gangpferdedistanzler großes Grinsen
Paso Fino Mina de Oro 492 km in der Wertung
Isländer Velvakandi frá Árbakka 40 km in der Wertung

All that is gold does not glitter,
Not all those who wander are lost.
11.11.2008 22:45 Velvakandi ist offline Beiträge von Velvakandi suchen Nehmen Sie Velvakandi in Ihre Freundesliste auf
Tippelchen Tippelchen ist weiblich
Reitpferd


images/avatars/avatar-221.jpg

Dabei seit: 09.10.2007
Beiträge: 1.395

Bewertung: 
6 Bewertung(en) - Durchschnitt: 9,00

Level: 49 [?]
Erfahrungspunkte: 9.420.276
Nächster Level: 10.000.000

579.724 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Themenstarter Thema begonnen von Tippelchen
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Keine Ahnung. Rational erklären kann ich es nicht, aber ich würde ebenfalls nicht 4zügelig auf Distanzen starten.
Kommt mir falsch vor, auch wenn ich zu hause immer 4 habe.

Ich glaube es geht um's Feeling *grübel* Der Witz an der Sache ist, dass man alles zu hause antrainiert hat (Haltung, Abbiegen auf kleinste Gewichtshilfen,...) und man im Idealfall auf einem Distanzritt nur draufsitzt und nichts tut, außer über Taktik, Fütterun etc nachzudenken.
Nichts anderes zählt. Meine 13mm dünnen, extrem-leichten Biothane-Zügel habe ich - wenn es gut läuft - nur wie zufällig in der Hand.

Das ist also ganz anders als bei "normlen" Turnieren, wo man besonders viel tut um besonders gut zu sein!

Zitat:
in Stressituationen reagieren die gebißlos angerittenen Pferde in meiner Erfahrung auch besser aus gebißlose Einwirkung, weil das sowas "beruhigendes aus Kindertagen" hat.


Dem stimme ich grundsätzlich zu, aber der erste Massenstart halt Teufel Das ist unkontrollierbare Hölle, okay? Sogar mit scharfem Gebiss glänze ich durch Abwesenheit - Vermeidung ist meine Technik, ich starte erst wenn das Feld weg ist.
Eine andere kritische Situation ist das Als-Bremsblock-missbraucht-werden - wobei ich auch schonmal einen kurzen Ausraster gegenüber meinem Hintermann bekomme, wenn nötig Augenzwinkern
Und auch ätzend: der vor dir Reitende ist immernur so gerade im Blickfeld ist um das eigene Pferd sieht das andere immer am Horizont - ganz schlecht! Denn gute Distanzpferde sind ehrgeizige Läufer...

Distanzen halt. Eine andere Welt. Zumindest am Anfang Augenzwinkern

__________________
Distanz-Fino: 364km i.d.W.
11.11.2008 23:03 Tippelchen ist offline E-Mail an Tippelchen senden Homepage von Tippelchen Beiträge von Tippelchen suchen Nehmen Sie Tippelchen in Ihre Freundesliste auf
Velvakandi Velvakandi ist weiblich
Einhorn


images/avatars/avatar-86.jpg

Dabei seit: 07.10.2007
Beiträge: 7.924
Herkunft: Dresden

Bewertung: 
15 Bewertung(en) - Durchschnitt: 8,93

Level: 60 [?]
Erfahrungspunkte: 53.519.399
Nächster Level: 55.714.302

2.194.903 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Das ist also ganz anders als bei "normlen" Turnieren, wo man besonders viel tut um besonders gut zu sein!


Auf einem gut trainierten Pferd sitzt man am Turnier nur noch drauf und grinst. Trainieren in der Prüfung führt nicht unbedingt zum Sieg *g

Ich bin ja öfters in Gruppen im Gelände unterwegs, hat sich so etabliert am Stall dass die Isireiter am WE ganz gern zusammen raus gehen und der ein oder andere fremdrassige traut sich da auch noch mit. Wir haben Strecken auf denen galoppiert wird, auch im "Massenstart" nebeneinander. Genau das was man im RV nicht darf, da wurde (wenn Aufsichtsperson vorhanden) nur in Reih und Glied und nur langsam galoppiert. Sowas meine ich nicht. Ich meine das richtige "Let's fetz". Sicher ist die Sache nochmal anders mit fremden Pferden und fremdem Gelände. Aber ich traue meinen Pferden allen beiden in solchen Situationen zu 1000%, das wär für mich der totale "No-Brainer". Ich bin auch schon zu Pfingstritten etc. gewesen mit vielen Pferden die Velvakandi alle nicht kannte und in fremdem Gelände. Er ist da wenn überhaupt noch zuverlässiger. Und wenn ein isländischer Ritt mit freilaufender Herde nicht als Massenstart zählt, dann weiß ich es auch nicht *lol* Er läßt sich an jeder Stelle in so einer Gruppe reiten, auch wenn er die Spitze deutlich präferiert.

Bremsblock gänge auch mit beiden, aber bei heiklen Pferden wäre ich einfach mit roter Schleife bekleidet und fertig ist die Laube.
Böse wäre dann schon eher der nur am Horizont sichtbare Reiter, das kann ich vollkommen nachvollziehen und es zieht einen ja selbst dorthin, der Mensch ist im Grunde seines Herzen ja auch irgendwo Herdentier *g

__________________
Gangpferdedistanzler großes Grinsen
Paso Fino Mina de Oro 492 km in der Wertung
Isländer Velvakandi frá Árbakka 40 km in der Wertung

All that is gold does not glitter,
Not all those who wander are lost.
11.11.2008 23:13 Velvakandi ist offline Beiträge von Velvakandi suchen Nehmen Sie Velvakandi in Ihre Freundesliste auf
Flair Flair ist weiblich
Jungpferd


images/avatars/avatar-297.jpg

Dabei seit: 28.08.2008
Beiträge: 95
Herkunft: Windeck


Mitglied bewerten

Level: 34 [?]
Erfahrungspunkte: 610.745
Nächster Level: 677.567

66.822 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Was ein Glück, dass wir uns jegliche Art von Turniersport schon von der Backe geputzt haben, obwohl das Distanzreiten für Flair der ultimative Sport wäre, denn sie ist eine Kilometerfresserin par exellance. Aber mit Gebiss in einer durchstartenden Gruppe und ich könnte mein Testament machen! Das heißt alles was ohne Gebiss nicht klappt und das ist schon verdammt wenig, ist mit- völlig undenkbar. Dabei waren wir auch schon auf der Rennbahn ohne Gebiss und hatten keinerlei Probleme.

Bei einem Westernrodeo sind wir sogar schon richtig angefeindet worden, weil ich nicht selbst, sondern die 12 jährige, ziemlich sattelfeste Tochter einer Freundin mit normalem Stallhalfter geritten ist. Selbst bei hektischen Gruppenspielen blieb mein Pferdchen ohne Ausnahme immer unter Kontrolle, sie ist totenbrav über den Platz gepöttelt (es gab sogar Bilder im Internet über ihren Auftritt) als wäre das ihre tägliche Beschäftigung. Da die Zügelführung nicht so eindeutig war hörte sie um so besser zu, im Gegensatz zu einigen der Westernpferde die trotz scharfer Westernkandarre aus dem Abreiteplatz herausschossen und kopflos in die Zuschauer rannten, wobei ich oft beobachtet habe, dass sobald die Zügel mal so richtig angezogen waren, die Pferde erstrecht durchgestartet sind, um anscheinend vor dem Schmerz davonzulaufen.

Letztendlich ist es wirklich eine individuelle Frage. Meine Großcousine bereitet Hanoveraner und hatte eine ziemlich sauer gerittene Turnierstute, die ständig durchging und sobald sie das Gebiss deutlich spürte, wie irr wurde. Ohne Gebiss mit Glücksrad ist sie ein sehr ausgeglichenes gehfreudiges Pferd geworden, aber wenn man nicht gerade bestimmte Westernklassen reiten möchte, bekommt man "vorne ohne" ja auch kaum irgendwo eine Chance sich vorzustellen.

Unsere Pferdezahnärztin meinte, dass bei mehr Pferden, als wir uns in der Regel vorstellen, das Gebiss im Maul Schmerzen bereitet durch blinde Wolfszähne oder Nervenbahnen die zu dicht unter der Schleimhaut liegen. Ob das dann immer der geeignete Bremsweg ist....? Manche Pferde stumpfen gegen den Schmerz einfach ab, andere sind oder werden unreitbar.

Ich möchte mein Pferd nicht abstumpfen, der Weg dahin wäre mir auch zu gefährlich. Sie hat sich schon mit einem Reitlehrer, der nicht ohne Gebiss reiten wollte rückwärts überschlagen, da hatte ich sie noch gar nicht lange und bin gebisslos geritten, weil ich sie so auch Probe geritten bin und noch kein passendes Gebiss besorgt hatte. Das habe ich mir dann auch erstmal gespart. Später habe ich nochmal einen Versuch gestartet und hatte nicht mal die Zügel in die Trensenringe eingeschnallt und sie ist schon auf zwei Beinen gegangen. Seit fünf Jahren sind wir schon zufrieden ohne unterwegs und haben im Gelände nie eine brennzlige Situation gehabt, bei der sie sich nicht hätte händeln lassen auch in der Gruppe nicht. Dafür muss ich eben auf so schöne Dinge wie das Distanzreiten halt verzichten. Manchmal finde ich es schon schade.
12.11.2008 02:41 Flair ist offline E-Mail an Flair senden Beiträge von Flair suchen Nehmen Sie Flair in Ihre Freundesliste auf
FraukeF FraukeF ist weiblich


images/avatars/avatar-392.jpg

Dabei seit: 06.11.2007
Beiträge: 3.627
Herkunft: Rhein-Sieg-Kreis

Bewertung: 
6 Bewertung(en) - Durchschnitt: 9,33

Level: 55 [?]
Erfahrungspunkte: 24.389.252
Nächster Level: 26.073.450

1.684.198 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

@ velvakandi: Es ist wirklich ein immenser Unterschied, ob man sich auf einem Distanzritt befindet, der ja egal wie cool man ist, immer eine Form von Wettbewerb beinhaltet, was die Pferde genauestens registrieren und entsprechend reagieren oder ob man in einer wie auch immer gearteten Ausreitsituation ist und selbst da ist es manchmal höchst schwierig. Es ist aber einfach ein gravierender Unterschied, ob man bei einem Ausritt losprescht für ein Stück, selbst wenn das eigene Pferd dann unregulierbar werden sollte, nach mehr oder minder kurzer Zeit stehen ja alle wieder, während man bei einer Distanz noch etliche Kilometer (20,30,40 oder mehr) vor sich hat.

Und wie Tippelchen schon sagte, das ätzendste ist ein immer wieder am "Horizont" bzw hinter der nächsten Kurve auftauchender Reiter, so geschehen in Rosenthal, das macht die Pferde ganz meschugge.

@ Flair: Die Probleme kenn ich auch und die Intoleranz, sehr schade.

Bei Sky vermute ich auch teilweise Schmerzen, da er eine "Beule" am Laden hat, ev. eine Folge der Zahnbehandlung anfangs, ein guter Teil ist aber eindeutig psychisch bedingt, denn es gibt gute und schlechtere Tage, je nach Laune.

__________________
Die wahren Entdeckungsreisen bestehen nicht im Kennenlernen fremder Landstriche, sondern darin, die Dinge mit anderen Augen zu sehen. (M.Proust)

Komm wir essen, Opa------Satzzeichen retten Leben!

https://www.facebook.com/FraukeFuhrmannBarhufpflege
12.11.2008 08:18 FraukeF ist offline E-Mail an FraukeF senden Homepage von FraukeF Beiträge von FraukeF suchen Nehmen Sie FraukeF in Ihre Freundesliste auf
Tippelchen Tippelchen ist weiblich
Reitpferd


images/avatars/avatar-221.jpg

Dabei seit: 09.10.2007
Beiträge: 1.395

Bewertung: 
6 Bewertung(en) - Durchschnitt: 9,00

Level: 49 [?]
Erfahrungspunkte: 9.420.276
Nächster Level: 10.000.000

579.724 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Themenstarter Thema begonnen von Tippelchen
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Mein Pferd hat absolut kein Problem mit Gebissen, woher auch - ich konnte ja alles selber machen Augenzwinkern Aber trotzdem läuft er wirklich immer ohne Gebiss besser, denn er mag es halt einfach.

Bei einem Ausritt in einer fremden Gruppe oder auch auf einem normalen Turnier hätte ich lieber kein Gebiss drin - auch in einer hektischen SItuation - aber auf einem Distanzritt habe ich einKimblewick und das bleibt da auch erstmal (in Kombination mit einer roten Schleife Augenzwinkern ).


Übrigens: ich hätte auch tatsächlich ein Problem eine geeignete gebisslose Zäumung zu finden (ich habs probiert). Die mech. Hackamores sind viel zu scharf- da reagiert Caramelo immer total über, wenn ich die Haltung korrigiere - und das Kol. Bosal scheuert.
Außerdem müsste ich erstmal eins aus blauem Biohtane bekommen, es mit Lammfell umwickeln und hätte dann immernoch die Problematik mit den 4 Zügeln.

Das Glücksrad ginge noch. Aber sowieso nicht nächstes Jahr Augenzwinkern


Wenn Sky mal ganz cool MDR läuft, dann würde ich bei ihm das Gebiss auch so schnell wie möglich weglassen! Was für eine Zäumung hättest du denn gerne?

__________________
Distanz-Fino: 364km i.d.W.
12.11.2008 10:57 Tippelchen ist offline E-Mail an Tippelchen senden Homepage von Tippelchen Beiträge von Tippelchen suchen Nehmen Sie Tippelchen in Ihre Freundesliste auf
FraukeF FraukeF ist weiblich


images/avatars/avatar-392.jpg

Dabei seit: 06.11.2007
Beiträge: 3.627
Herkunft: Rhein-Sieg-Kreis

Bewertung: 
6 Bewertung(en) - Durchschnitt: 9,33

Level: 55 [?]
Erfahrungspunkte: 24.389.252
Nächster Level: 26.073.450

1.684.198 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Tja, wenn ich das wüsste verwirrt

Der LG-Zaum ist eigentlich super, hat aber bei uns nicht so gut geklappt. Sky hat sich gern hinter dem Zügel versteckt damit. Werd es aber nochmal ausprobieren.

Bosal auf langen Strecken scheuert auch bei uns, müsste ich mit Fell umwickeln, aber 4-zügelig auf lange Strecken ist nicht mein Ding, zuviel Gebammel am Pferd.......

Hackamore habe ich noch nie getestet, möchte das aber mal gerne tun.

__________________
Die wahren Entdeckungsreisen bestehen nicht im Kennenlernen fremder Landstriche, sondern darin, die Dinge mit anderen Augen zu sehen. (M.Proust)

Komm wir essen, Opa------Satzzeichen retten Leben!

https://www.facebook.com/FraukeFuhrmannBarhufpflege
12.11.2008 14:50 FraukeF ist offline E-Mail an FraukeF senden Homepage von FraukeF Beiträge von FraukeF suchen Nehmen Sie FraukeF in Ihre Freundesliste auf
Vinja Vinja ist weiblich
Reitpferd


images/avatars/avatar-165.jpg

Dabei seit: 21.02.2008
Beiträge: 1.570
Herkunft: Deutschland

Bewertung: 
6 Bewertung(en) - Durchschnitt: 8,50

Level: 50 [?]
Erfahrungspunkte: 10.389.122
Nächster Level: 11.777.899

1.388.777 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Als ich mit meinem alten Pferd noch aktiv im Distanzsport (als Fahrer) war, gab es einen großen Aufschrei als ich mein Pferd gebisslos (Hackamore mit kurzen Anzügen) gefahren bin!

Das hat mich wirklich sehr entäuscht, wenn man bedenkt das viele Reiter gerade mal mit einem kleinen Knotenhalfter oder normalem Stallhalfter gestartet sind.

Ich habe damals ein Hackamore gewählt, da mein Pferd abolut panisch auf Gebisse reagiert hat. Sie lief vorher im Planwagen Betrieb und hatte schwere Verletzungen im Maulbereich, so wie einen angeknacksten Unterkiefer.

Da sie aber generell etwas mehr Temperament hatte, habe ich mich für eine gebisslose Variante mit Hebelwirkung entschieden. Ja, zu dem Zeitpunkt hatte sie ganz klare Ausbildungsmängel.
12.11.2008 16:16 Vinja ist offline E-Mail an Vinja senden Beiträge von Vinja suchen Nehmen Sie Vinja in Ihre Freundesliste auf
sylvie sylvie ist weiblich
Jährling


images/avatars/avatar-245.jpg

Dabei seit: 05.11.2008
Beiträge: 85
Herkunft: Dithmarschen


Mitglied bewerten

Level: 33 [?]
Erfahrungspunkte: 540.507
Nächster Level: 555.345

14.838 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich reite zwei meiner Pferde gebisslos (Hackamore mit kurzen Anzügen).
Die zwei wurden nachdem sie mit Gebiss nicht wirklich klar kamen auch ohne Probleme so angeritten.
Zwei laufen auf normalen Gebiss.

Ich selber bin zwar noch keinen Distanzritt geritten, aber ich denke mir das bei so einem Massenstart einiges los ist.
Dennoch...
Ich würde nie ein scharfes Gebiss einschnallen, nur um mein Pferd halten zu können.

Ich hab selber ne durchgeknallte Stute und wenn ich mir vorstelle Anzüge so zurück zu reißen das ich sie halten kann, bzw dann noch extra so ein scharfes Gebiss einzuschnallen weil ich Angst hätte ich kann sie nicht halten... dann würde ich eher darüber nachdenken sowas sein zu lassen.
Man sollte immer bedenken, man kann nem Pferd mit sowas den Kiefer brechen !!
Ich würde dann eher sagen... üben üben üben...
Ich bin desöfteren mit vielen Pferden zusammen und es klappt immer gut. Auf Ringreiten gehts auch oft drunter und drüber, unsere Pferde stehen cool in der Mitte und schauen sich die "Raser" an.

Dann doch eher ein normales Gebiss und etwas abseits stellen, oder eben warten bis die meisten Heizer los sind.
Oder Wanderreiter werden, da legt man auch große Distanzen zurück, aber ohne Massenstart großes Grinsen
LG Sylvie

__________________
Nur dreckige Pferde sind glückliche Pferde und meine sind immer sehr glücklich :o)
12.11.2008 20:19 sylvie ist offline E-Mail an sylvie senden Homepage von sylvie Beiträge von sylvie suchen Nehmen Sie sylvie in Ihre Freundesliste auf
Velvakandi Velvakandi ist weiblich
Einhorn


images/avatars/avatar-86.jpg

Dabei seit: 07.10.2007
Beiträge: 7.924
Herkunft: Dresden

Bewertung: 
15 Bewertung(en) - Durchschnitt: 8,93

Level: 60 [?]
Erfahrungspunkte: 53.519.399
Nächster Level: 55.714.302

2.194.903 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von FraukeF
@ velvakandi: Es ist wirklich ein immenser Unterschied, ob man sich auf einem Distanzritt befindet, der ja egal wie cool man ist, immer eine Form von Wettbewerb beinhaltet, was die Pferde genauestens registrieren und entsprechend reagieren oder ob man in einer wie auch immer gearteten Ausreitsituation ist und selbst da ist es manchmal höchst schwierig.


Sorry, aber das ist doch eher ein Kopfproblem des Reiters. Ich würde da eher zu Rescuetropfen für mich selbst greifen als zu scharfen Waffen am Pony. Augenzwinkern

__________________
Gangpferdedistanzler großes Grinsen
Paso Fino Mina de Oro 492 km in der Wertung
Isländer Velvakandi frá Árbakka 40 km in der Wertung

All that is gold does not glitter,
Not all those who wander are lost.
12.11.2008 21:30 Velvakandi ist offline Beiträge von Velvakandi suchen Nehmen Sie Velvakandi in Ihre Freundesliste auf
FraukeF FraukeF ist weiblich


images/avatars/avatar-392.jpg

Dabei seit: 06.11.2007
Beiträge: 3.627
Herkunft: Rhein-Sieg-Kreis

Bewertung: 
6 Bewertung(en) - Durchschnitt: 9,33

Level: 55 [?]
Erfahrungspunkte: 24.389.252
Nächster Level: 26.073.450

1.684.198 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Es ist sehr wohl ein Unterschied, das kann allerdings nur nachvollziehen, wer selbst mal an einem "echten" (ich rede jetzt nicht von privat organisierten Ritten, wo sich üblicherweise 90% der Reiter/Pferd-Paare kennen) Ritt teilgenommen hat.

Ich bin ein absoluter Gegner scharfer "Waffen" am Pferd, nicht umsonst bin ich jahrelang nur gebisslos geritten, aber in einer solchen Situation halte ich es für angebracht, das Kommunikationsmittel zu wählen - immer im Einklang mit dem Tierschutz - , bei dem sich der Reiter der Verständigung mit dem Pferd am sichersten sein kann, was auch immer das sein mag.

Und es ist durchaus auch daher ein Unterschied, weil das ganze Umfeld ein anderes ist, man ist ja schließlich nicht der einzige Starter. Die Spannung liegt einfach in der Luft, egal wie unbeeindruckt man selbst sein mag.

Ich kann ja mal anregen, das ganze Starterfeld einzusprühen............

Im Übrigen hat es ja schließlich Gründe, dass Massenstarts erst bei langen Distanzen gemacht werden, sonst wird in Kleingruppen gestartet. Der Faktor Übung und Gewöhnung spielt nämlich auch eine nicht unerhebliche Rolle, wobei es auch hier Pferde gibt, die nie wirklich ruhig werden, genau wie viele Schauspieler nie wirklich das Lampenfieber los werden.

__________________
Die wahren Entdeckungsreisen bestehen nicht im Kennenlernen fremder Landstriche, sondern darin, die Dinge mit anderen Augen zu sehen. (M.Proust)

Komm wir essen, Opa------Satzzeichen retten Leben!

https://www.facebook.com/FraukeFuhrmannBarhufpflege
13.11.2008 06:35 FraukeF ist offline E-Mail an FraukeF senden Homepage von FraukeF Beiträge von FraukeF suchen Nehmen Sie FraukeF in Ihre Freundesliste auf
rivera rivera ist weiblich


images/avatars/avatar-157.jpg

Dabei seit: 07.10.2007
Beiträge: 8.118
Herkunft: Schleswig-Holstein

Bewertung: 
9 Bewertung(en) - Durchschnitt: 9,44

Level: 60 [?]
Erfahrungspunkte: 54.829.136
Nächster Level: 55.714.302

885.166 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Tippelchen

@rivera und velvakandi
Ich bin grundsetzlich dagegen gebisslos mit einem Pferd zu starten, zumindest in den ersten 2-3 Jahren.
... mit Gebiss hat man einfach "mehr" in der Hand, wenn es zu einer kritischen Situation kommt.
... da Mello panische Angst vor Kühen hat - und die sich auch noch bewegten! - sprang er einfach mal in 6 riesigen Galoppsätzen seitwärts-rückwärts in's nächstbeste Feld - und das nach etwa 45km!!


MIT gebiss.

es kommt auf das pferd an und auf die gebisslose zäumung. ich bin der meinung, dass man mit bosal oder sidepull sehr gute einwirkungsmöglichkeiten hat. und habe es auf einer distanz ausprobiert, bei der meine stute sehr heiss war - die ersten 10 km bestimmt. kontrolle kein problem.

Zitat:
Original von Tippelchen
Keine Ahnung. Rational erklären kann ich es nicht, aber ich würde ebenfalls nicht 4zügelig auf Distanzen starten.
Kommt mir falsch vor, auch wenn ich zu hause immer 4 habe.

Ich glaube es geht um's Feeling *grübel* Der Witz an der Sache ist, dass man alles zu hause antrainiert hat (Haltung, Abbiegen auf kleinste Gewichtshilfen,...) und man im Idealfall auf einem Distanzritt nur draufsitzt und nichts tut, außer über Taktik, Fütterun etc nachzudenken.


sollte man nicht immer auf distanzen so starten, wie man zu hause reitet? nichts anders auf einem ritt? gerade wenn du mit 4 zügeln auch die rittigkeit trainierst, macht es doch sinn, diese auch auf dem ritt zu benutzen.

__________________
Mangalarga Marchadores - Gangpferdevergnügen ohne Grenzen.

Meine Homepage:
Dagmar Heller - Rund um das gesunde Reiten
13.11.2008 09:50 rivera ist offline E-Mail an rivera senden Homepage von rivera Beiträge von rivera suchen Nehmen Sie rivera in Ihre Freundesliste auf
Velvakandi Velvakandi ist weiblich
Einhorn


images/avatars/avatar-86.jpg

Dabei seit: 07.10.2007
Beiträge: 7.924
Herkunft: Dresden

Bewertung: 
15 Bewertung(en) - Durchschnitt: 8,93

Level: 60 [?]
Erfahrungspunkte: 53.519.399
Nächster Level: 55.714.302

2.194.903 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Es ist sehr wohl ein Unterschied, das kann allerdings nur nachvollziehen, wer selbst mal an einem "echten" (ich rede jetzt nicht von privat organisierten Ritten, wo sich üblicherweise 90% der Reiter/Pferd-Paare kennen) Ritt teilgenommen hat.


Ich würde das ja schrecklich gern mal testen, aber es gibt einfach keine Distanzen in erreichbarer Nähe unglücklich "Die Spannung liegt in der Luft" bestätigt doch aber meine Aussage, dass das Ganze ein Kopfproblem ist. Wären alle Reiter am Start relaxed, gäbs auch keinen Grund für Massenausticker.

Aber darum gings ja im Grunde nicht, eigentlich gehts darum, dass eben auch in solchem Situationen nicht für jedes Pferd ein Gebiß das Mittel der Wahl ist sondern dass es eben auch einen beträchtlichen Anteil an Pferden gibt die sich gerade in angespannten Situationen bei hoher Aufregung eher gebißlos kontrollieren lassen.

__________________
Gangpferdedistanzler großes Grinsen
Paso Fino Mina de Oro 492 km in der Wertung
Isländer Velvakandi frá Árbakka 40 km in der Wertung

All that is gold does not glitter,
Not all those who wander are lost.
13.11.2008 13:53 Velvakandi ist offline Beiträge von Velvakandi suchen Nehmen Sie Velvakandi in Ihre Freundesliste auf
Tippelchen Tippelchen ist weiblich
Reitpferd


images/avatars/avatar-221.jpg

Dabei seit: 09.10.2007
Beiträge: 1.395

Bewertung: 
6 Bewertung(en) - Durchschnitt: 9,00

Level: 49 [?]
Erfahrungspunkte: 9.420.276
Nächster Level: 10.000.000

579.724 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Themenstarter Thema begonnen von Tippelchen
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Sorry, aber hier können mal gerade Frauke und ich - und ganz vielleicht rivera - eigentlich mitreden, deshalb macht das Ganze als Diskussion wenige Sinn.
Wir (Frauke und ich) sind gerne bereit Fragen zu beantworten, lassen uns aber nicht für doof erklären - vorallem weil wir beide Verteidiger des gebisslosen Reitens sind.

Also, eins nach dem anderen:

Zitat:
Man sollte immer bedenken, man kann nem Pferd mit sowas den Kiefer brechen !!


Totaler, fehlerhafter Trugschluss an 2 Stellen *sorry* Augenzwinkern
1. man bricht man mit einer Hackamore sehr viel eher das Nasenbein (2mal gesehen) und
2. was glaubst du ist dem Pferd wohl angenehmer? Die ersten 15km (also 1,5 Stunden) permantenes Zerren an der dicken Wassertrense oder der Nase oder eben mal ein kurzes Anklingeln mit dem kleinen Finger an einem scharfen Gebiss?

Zitat:
Ich würde dann eher sagen... üben üben üben...


Wie will man denn einen Massenstart (nach stressiger Anfahrt, Übernachtung im fremden Paddock, fremdes Gelände, Aufregung, fremde aufgeregte Pferd,...) üben?
Klar kriegt man Routine, aber man fängt leider ohne an.
Ich will eure Leistungen beim Ringreiten nicht schmälern, aber da könnt ihr ja auch in der Mitte stehen bleiben. Das beeindruckt mein hochsensibles Pferd aber auch nicht.

Außerdem reden wir bei Distanzen nicht von dicken Hafis, das sind fast allesamt hochgezüchtete Vollblüter!

Zitat:
Ich würde nie ein scharfes Gebiss einschnallen, nur um mein Pferd halten zu können.


Das denken alle erstmal und schnallen dann beim nächsten Ritt mit Massenstart ganz schnell was Scharfes ein Augenzwinkern
Erstmal ausprobieren, dann Meinung bilden! Pferde sind auf Distanzen meist wie ausgetauscht!

Zitat:
MIT gebiss


Genau. Stell mal vor ich hätte keins gehabt... Augen rollen

Zitat:
sollte man nicht immer auf distanzen so starten, wie man zu hause reitet?


War wohl blöd formuliert schüchtern Zu hause heißt für mich Dressur und höchstens eine Bummelrunde im Gelände.
Dabei trainiere ich die Rittigkeit die ich nachher braucht - geht bei uns sehr viel besser als mit Gebiss.
Beim Langstreckentrainig habe ich das Gebiss dann aber drin aus dem von dir genannten Grund Augenzwinkern Wenn ich dabei feststelle, dass die Rittigkeit nicht gut genug ist, dann über ich erstmal gebisslos weiter bis zum nächsten Versuch.
Jedes Pferd hat da seine Vorlieben Augenzwinkern

Zitat:
bei der meine stute sehr heiss war - die ersten 10 km bestimmt


Das ist der springene Punkt aus dem ich das Ganz ablehne. Stell mal vor das machen alle (sagen wir mal 40 Starter im Massenstart) und zubbeln an ihren pullenden Pferden rum, nur weil gebisslos ach so pferdeschohnend ist (Nasenbeinbrüche) - dann hast du als Ergebnis einen Haufen abgeknallter Vollblüter und kein einziger hat ein Gebiss drin.
Klar ist man selber immer die Ausnahme Augen rollen und da ist es okay, wenn das Pferd Zicken macht, aber wehe die anderen tun es...

Find ich absolut nicht okay!

Versteh mich nicht falsch, ich will dein Verhalten nicht kritisieren, denn du wusstest es nicht besser und außerdem sind 30km ja keine Strecke, aber in Zukunft solltest du es zumindest überdenken, bitte Augenzwinkern
Wenn dein Pferd kein medizinisches Problem mit dem Gebiss hat, dann tu es doch einfach rein und nimm es nach 15km raus fröhlich



@Frauke
Hackamore kann ich nicht empfehlen, zumindest nicht für Sky Augenzwinkern Das Ding ist einfach ultra-scharf - viel schlimmer als der LG-Zaum und das mag sogar der (gebisstechnisch) unkomplizierte Mello nicht!
LG-Zaum mit Lammfell ist wahrscheinlich günstiger.
Ich kann dir aber gerne mal eine Hackamore mitbringen, wenn du eine zum Ausprobieren brauchst!!

@Velvakandi
Hm.. Also die Saxonia-Distanz ist wirklich ganz in der Nähe (Moritzburg)! Der Distanzritt Dübener Heide ist auch zu erreichen, ebenfalls sind einige im Umreis von 200km (Fichtelbergritt, Jag den Fuchs).
Man muss nur wollen...

__________________
Distanz-Fino: 364km i.d.W.
13.11.2008 18:16 Tippelchen ist offline E-Mail an Tippelchen senden Homepage von Tippelchen Beiträge von Tippelchen suchen Nehmen Sie Tippelchen in Ihre Freundesliste auf
sylvie sylvie ist weiblich
Jährling


images/avatars/avatar-245.jpg

Dabei seit: 05.11.2008
Beiträge: 85
Herkunft: Dithmarschen


Mitglied bewerten

Level: 33 [?]
Erfahrungspunkte: 540.507
Nächster Level: 555.345

14.838 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hm,
also ich wollte hier niemanden auf dem Schlips treten, aber dennoch. ein Kiefer ist schnell gebrochen.
Viele Leute können mit so scharfen Gebissen nicht umgehen und dann, ganz ehrlich, tun mir die Pferde leid.

Beim Hackamore gibts verschiedene.
Sicherlich kann man mit dem mechanischen Hackamore das Nasenbein brechen, aber verharmlosen sollte man weder gebiss noch gebisslos.

Die wenigsten machen Distanzreiten wohl beruflich. Und somit macht man das ganze ja aus Spaß an der Freud.
Und ob das Pferd dann noch Freude dran hat wenn man mit ihm mal richtig in die Seile geht???

Wie gesagt, ich wollte keinem auf dem Schlips treten. fröhlich

Lg Sylvie

__________________
Nur dreckige Pferde sind glückliche Pferde und meine sind immer sehr glücklich :o)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von sylvie: 13.11.2008 19:36.

13.11.2008 19:32 sylvie ist offline E-Mail an sylvie senden Homepage von sylvie Beiträge von sylvie suchen Nehmen Sie sylvie in Ihre Freundesliste auf
Velvakandi Velvakandi ist weiblich
Einhorn


images/avatars/avatar-86.jpg

Dabei seit: 07.10.2007
Beiträge: 7.924
Herkunft: Dresden

Bewertung: 
15 Bewertung(en) - Durchschnitt: 8,93

Level: 60 [?]
Erfahrungspunkte: 53.519.399
Nächster Level: 55.714.302

2.194.903 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Julia,

wow, wenn wir eh nicht mitreden dürfen frag ich mich warum die Box überhaupt eröffnet wurde, das hätten Frauke und du ja dann auch per PN klären können... geschockt
Auf der Website der Distanzreiter Sachsen sehe ich ganze 5 Ausschreibungen im letzten Jahr. 4 davon sind gar nicht in Sachsen (3 x Thüringen und 1x Sachsen Anhalt, jeweils locker 3-4 Stunden Fahrt), eine fünfte ist bei Plauen (was ungefär so weit weg von mir ist wie es nur irgendwie geht ohne Sachsen zu verlassen)
Die Saxonia Distanz hat meines Wissens schon eine Weile nicht stattgefunden, jedenfalls ist sie bei den sächsischen Distanzlern nie ausgeschrieben.

Zitat:
Das ist der springene Punkt aus dem ich das Ganz ablehne.


Aber genau das ist doch der Punkt der unlogisch ist. Warum soll ich mit einem Pferd was gebißlos dreimal zuverlässiger reagiert ausgerechnet in der Stresssituation auf einem Distanzritt zum Gebiß greifen müssen? Das wovon du ausgehst ist der Trugschluß, dass jedes Pferd automatisch mit Gebiß besser zu händeln wäre, was aber definitiv nicht so ist. DEIN Pferd läßt sich vielleicht mit einem Stangengebiß mit Anzügen stressfreier reiten, aber das trifft noch lange nicht auf alle Pferde zu. In anderen Sparten des Pferdesports hat man die Gleichwertigkeit der gebißlosen Zäumungen erkannt, im Distanzsport hängt man da hinterher dahingehend dass es keine einheitliche Regel zu geben scheint und jeder Veranstalter tut wie er lustig ist. Theoretisch wäre es wohl dann genauso legitim Distanzen ausschließlich gebißlos auszuschreiben, was für ein Aufschrei da wohl durch die Menge gehen würde cool
Grundsätzlich wäre es also meines Erachtens klüger
a) dem Reiter zu vertrauen dass er sein Pferd einschätzen kann und die absolut für ihn passende Zäumung zu wählen fähig ist. Die meisten Reiter sind nämlich nicht sooo doof *g
b) eine Regel zu haben die unkontrollierbare Pferde sofort ausschließen kann. Sicher ist die Überprüfung auf der Strecke da bestenfalls lückenhaft, aber die brenzligen Situationen entstehen ja wohl auch eher am Start und an den Vet-Gates. Eben da wo (neu) gestartet wird und da wo sich die Pferde auch mal treffen. Wer im Massenstart hampelt wird sofort ausgeschlossen und fertig. Das dient der Sicherheit aller.

__________________
Gangpferdedistanzler großes Grinsen
Paso Fino Mina de Oro 492 km in der Wertung
Isländer Velvakandi frá Árbakka 40 km in der Wertung

All that is gold does not glitter,
Not all those who wander are lost.
13.11.2008 20:46 Velvakandi ist offline Beiträge von Velvakandi suchen Nehmen Sie Velvakandi in Ihre Freundesliste auf
Seiten (4): [1] 2 3 nächste » ... letzte » Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
DasGangPferdeForum » Rund ums Gangpferd » Ausrüstung » Gebisslos Ja oder Nein?

Views heute: 47.015 | Views gestern: 50.304 | Views gesamt: 176.808.779

Impressum

Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH