DasGangPferdeForum
Registrierung Galerie Kalender Mitgliederliste Teammitglieder Suche Top-Poster des Monats Häufig gestellte Fragen

 
Boardmenü
» Forum
» Portal

» Registrieren
» Suche
» Statistik
» Mitglieder
» Team
» Kalender
» Sponsoren
» Partner

» F.A.Q

HP-Menü

» Boardregeln

» Chat-Room

» Neue Beiträge

» Gästebuch

» Pranger

» User-Friedhof

 


TopPoster
» Wisy
mit 6913 Beiträgen
seit dem 20.07.2009

» rivera
mit 6772 Beiträgen
seit dem 07.10.2007

» Lexi
mit 5771 Beiträgen
seit dem 16.10.2013

» Velvakandi
mit 5629 Beiträgen
seit dem 07.10.2007

» tryggvi
mit 3877 Beiträgen
seit dem 16.10.2013


Zufallsbild

Heutige Termine
Ihnen fehlen die Rechte dazu um den Inhalt dieser Box zu sehen.

neuste Mitglieder
» Süv
registriert am: 17.11.2018

» Sandino13
registriert am: 09.11.2018

» Mips
registriert am: 08.11.2018

» Brisingir
registriert am: 04.11.2018

» Prinzebaer
registriert am: 30.10.2018


DasGangPferdeForum » Rund ums Gangpferd » Ausrüstung » Baumlos nicht für jedes Pferd?! » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Baumlos nicht für jedes Pferd?!
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Encanto Encanto ist weiblich
Reitpferd


Dabei seit: 23.11.2011
Beiträge: 702
Herkunft: 56288 Krastel

Bewertung: 
2 Bewertung(en) - Durchschnitt: 9,50

Level: 40 [?]
Erfahrungspunkte: 1.790.949
Nächster Level: 2.111.327

320.378 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Baumlos nicht für jedes Pferd?! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

wollte Euch heute mal von meinen Erfahrungen mit baumlosen Sätteln berichten. Für unsere beiden Pasos schafften wir uns vor 3 Jahren Barfefootsättel an als unsere Deuber- bzw. Ludomarsättel nicht mehr richtig gepaßt hatten. Das Sitzgefühl war einfach nur ein Traum und die Pferde liefen super damit. Sobald man die Zügel aufnahm ließen sie den Kopf fallen und liefen ganz locker, kein Rücken wegdrücken oder Kopfschlagen oder sonst was, alles war bestens. Nach etwa einem halben Jahr stolperte Enni immer mehr und ich ließ eine Osteo kommen. Sie konnte keine großen Probleme feststellen. Also ritten wir weiter. Mittlerweile stolperte Delgado auch hin und wieder. Mein Mann reitet allerdings nicht so viel! Bei Enni dagegen wurde es immer schlimmer. Er stolperte nicht nur, sondern knickte nun auch immer öfter ein und fiel sogar desöfteren auf´s Karpalgelenk. Enni war zwar schon immer ein Stolperpferd, aber wenn man ihn regelmäßig ritt und auch gymnastizierte war es so gut wie weg. Nur dieses Mal half alles nichts! Dieses Einknicken hatten wir vorher auch noch nicht. Ich konnte mir nicht wirklich einen Reim drauf machen, da die Pferde immernoch super liefen. Ich ließ ihn nochmal durchchecken. Aber die Osteo konnte auch jetzt keine Blockaden finden die für solche Probleme die Ursache sein könnten. Sie meinte nur, er hätte Anzeichen für Ataxie. Ich traute mich nicht mehr bergab zu reiten und stieg deshalb immer wieder unterwegs ab. Das Ganze war kein entspanntes Reiten mehr und ich beschloß mir noch ein Pferd zu kaufen um endlich wieder richtige Ausritte unternehmen zu können. Ich entschied mich für einen 8 jährigen Welsh Cob. Da er eine recht schwierige Sattellage hat entschied ich mich auch für den Barefoot den ich ja auch bis dahin recht toll fand. Auch er lief super mit diesem Sattel und das Reiten machte wieder richtig Spaß! Nach etwa 1 Jahr hatte ich mit ihm dann die gleichen Probleme wie mit Enni. Ein Zufall??? Ich hörte mich in Foren um, aber niemand hatte wohl dieses Problem. Niemand konnte mir sagen wo so etwas herkommt. Ich gehe mit meinen Pferden sehr sorgsam um, überfordere sie nie, trainiere sie stets sehr langsam Schritt für Schritt auf. Würde nie nach einer längeren Pause gleich einen Ausritt von über einer Stunde oder in schneller Gangart machen. Ich zermaterte mir das Hirn, wälzte das Internet rauf und runter, aber wirklich fündig wurde ich nicht. Ich hörte mich im Bekanntenkreis um und hier kam ich zum ersten Mal drauf, daß es von den baumlosen Sätteln kommen könnte, denn eine Freundin von mir erzählte mir, daß ihre Isistute auch immer einknickt und beinahe schon gestürzt wäre. Sie ritt mit einem Lammfellsattel. Als sie auf einen uralten Englischsattel umstieg wurde es besser. Eine Bekannte von ihr muß seit einigen Wochen bis sie ihren neuen Sattel bekommt ohne Sattel reiten und nun hat auch ihr Pferd das Stolpern angefangen und ist bisher auch einmal gestürzt. Als nun eine andere Freundin mir erzählte, daß ihr Pferd an Ataxie leide und ihm mitten im Trab die Beine weggeknickt sind wurde mir mulmig. Auch sie war mit einem Barefoot unterwegs! Wirklich alles Zufall? Nun fiel mir auch ein, daß mir noch eine Freundin vom Stolpern und Hinfalles ihres Pferdes vor ein paar Jahren erzählt hatte. Sie war darmals auch mit einem Barefoot unterwegs. Nach einem Sehnenschaden mußte ihr Pferd längere Zeit stehen und seit diesem Jahr reitet sie mit einem Hidalgo und ihr Pferd stolpert nicht mehr. So langsam glaube ich nun nicht mehr an einen Zufall. Ich möchte jetzt nicht sagen, daß solche Sättel jedem Pferd schaden und sicherlich sind viele auch schon seit Jahren mit diesen Sätteln glücklich, aber ich persönlich glaube, daß diese gravierenden Probleme bei meinen Pferden und denen meiner Freundinnen von baumlosen Sätteln kommen. Denn an so viele Zufälle kann ich einfach nicht glauben! Ich kann mir zwar immernoch nicht erklären wieso, da ja eigentlich nichts drücken kann. Ich könnte mir nur vorstellen, daß man dem Pferd permanent mit seinen Beinen und Gewicht hinter der Schulter klemmt und dadurch dann ein Nerv oder Muskel blockiert wird der zum Einknicken der Vorderbeine führt.
Mein Welsh hat nun schon seit Monaten Pause, wird osteopathisch behandelt und ich hoffe wir bekommen ihn wieder hin! Dann kommt wieder das Problem mit der Sattelsuche und in dieser Sache bin ich natürlich nun total skeptisch. Da verspricht natürlich jeder er hätte das beste für´s Pferd. Aber daran hatte ich schonmal geglaubt und endete in einer Katastrophe! Am liebsten würde ich wieder zurück zum uralten Englischsattel, denn damit hatte ich über 20 Jahre nie Probleme, obwohl diese Sättel heute so verteufelt werden, da sie einen viel zu engen Wirbelkanal hätten. Aber wenn ich dran denke was ich mit diesen Sätteln alles geritten bin ohne irgendwelche Rückenprobleme können die nicht so schlecht gewesen sein! Wir hatten nie Löcher in der Muskulatur, kein Stolpern oder Einknicken. Auch nach längeren Ritten drückten meine Pferde nie den Rücken weg. War früher vielleicht doch alles besser? (Den Spruch kenne ich von meinen Eltern und Großeltern und konnte ihn eigentlich nie hören, aber so langsam denke ich, irgendwie ist da schon was dran) Heute haben Pferde doch viel mehr Rückenprobleme oder durch Sättel verursachte Probleme trotz Hightec (oder eben vielleicht gerade deswegen).

LG
Martina
08.11.2017 19:02 Encanto ist offline E-Mail an Encanto senden Beiträge von Encanto suchen Nehmen Sie Encanto in Ihre Freundesliste auf
Falter Falter ist weiblich
Jungpferd


Dabei seit: 01.11.2010
Beiträge: 167
Herkunft: Odenwald


Mitglied bewerten

Level: 33 [?]
Erfahrungspunkte: 490.694
Nächster Level: 555.345

64.651 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Danke für Deinen ausführlichen Erfahrungsbericht. Ich finde das Thema sehr interessant, da ich mit einem sonst sehr sicheren Pferd plötzlich gestürzt bin. Ich reite mit einem Baumsattel, aber der Auslösegrund könnte der gleiche sein....man muss ihn nur finden.
08.11.2017 20:39 Falter ist offline E-Mail an Falter senden Beiträge von Falter suchen Nehmen Sie Falter in Ihre Freundesliste auf
Zambezi Zambezi ist weiblich


images/avatars/avatar-844.jpg

Dabei seit: 06.07.2013
Beiträge: 3.540
Herkunft: Mittelfranken

Bewertung: 
8 Bewertung(en) - Durchschnitt: 9,38

Level: 47 [?]
Erfahrungspunkte: 6.938.106
Nächster Level: 7.172.237

234.131 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Interessant ... die Haffistute bei uns im Stall stolpert auch öfter und ist auch schon mal weggeknickt, sie wird ebenfalls mit einem Barefoot-Sattel geritten. Könnte es evtl. daran liegen, dass die Barefoots oder auch die Lammfellsättel keine so gute Wirbelsäulenfreiheit bieten? Mit dem Startrekk hatte ich nie solche Probleme.

Generell habe ich auch den Eindruck, dass es heute viel mehr unpassende Sättel gibt als früher. Wenn ich an die ewig langen Trachtensättel denke, die wir damals auf unseren Isis hatten ... heute würde jeder sagen, dass die nicht passen, aber die Pferde hatten keine Probleme damit.

__________________
Wer auf dem Pferd arbeitet, hat dort nichts zu suchen.
(Nuno Oliveira)
08.11.2017 23:20 Zambezi ist offline E-Mail an Zambezi senden Beiträge von Zambezi suchen Nehmen Sie Zambezi in Ihre Freundesliste auf
Felischa Felischa ist weiblich
Reitpferd


images/avatars/avatar-359.jpg

Dabei seit: 29.09.2009
Beiträge: 1.744
Herkunft: Gifhorn Bokensdorf

Bewertung: 
6 Bewertung(en) - Durchschnitt: 7,17

Level: 46 [?]
Erfahrungspunkte: 5.818.314
Nächster Level: 6.058.010

239.696 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

0oo

__________________
nicht ärgern nur wundern und besser machen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Felischa: 04.05.2018 01:02.

09.11.2017 00:38 Felischa ist offline E-Mail an Felischa senden Homepage von Felischa Beiträge von Felischa suchen Nehmen Sie Felischa in Ihre Freundesliste auf
Baron Baron ist weiblich
Reitpferd


images/avatars/avatar-372.jpg

Dabei seit: 08.09.2008
Beiträge: 702
Herkunft: Deutschland / Eifel / Ahrtal

Bewertung: 
4 Bewertung(en) - Durchschnitt: 7,75

Level: 42 [?]
Erfahrungspunkte: 2.612.999
Nächster Level: 3.025.107

412.108 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hast du mal überlegt, ob es evtl "nur" an der Polsterung liegt oder daran wie du "sitzt".
Bitte nicht falsch verstehen :-)
Vielleicht "hängst" du Gewichstmäßig zu weit auf der Vorhand und ohne entsprechende Gymnastizierung wird die Hinterhand immer weniger ins Tragen eingebunden und die Vorhandlastigkeit und somit die Stolpergefahr verstärkt sich.
Möglicherweise würde eine Änderung des Polsters dich mehr nach hinten bringen....

Oder dein Hufbearbeiter ist "schlecht" und nach einiger Zeit sind die Vorderhufe soweit verändert dass das Pferd nicht mehr richtig abrollen kann und deshalb stolpert.

PS: die Pferde früher waren nicht so empfindlich bzw hat kein Mensch darauf geachtet ob der Rücken OK war. Wenn der Gaul nicht gescheit lief bekam er ein schärferes Gebiss oder die Sporen in die Rippen.

Außer einem Englischsattel mit relativ kleiner Auflagefläche gibt es inzwischen einige Wanderreitsättel oder Trachtensättel die man auch gut zum Dressurreiten nutzen kann.
Und wenn man keine Wanderritte macht sind "Englischsättel" auf jeden Fall gut. Nur keine mit Keilkissen, die drücken hinten zu sehr

__________________
Schulter zucken Kopfkratzen

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Baron: 09.11.2017 09:10.

09.11.2017 09:07 Baron ist offline E-Mail an Baron senden Beiträge von Baron suchen Nehmen Sie Baron in Ihre Freundesliste auf
Brun Brun ist weiblich
Jährling


Dabei seit: 18.09.2017
Beiträge: 66
Herkunft: NRW


Mitglied bewerten

Level: 20 [?]
Erfahrungspunkte: 28.064
Nächster Level: 29.658

1.594 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Für meinen Wallach war es zum Zeitpunkt des Anreitens anfänglich sehr schwer einen passenden Sattel zu finden, wodurch ich schließlich auch bei einem baumlosen Sattel gelandet bin, der ihm dann wirklich gut gepasst hat. Es war der Startrekk Island.

Allerdings hatte ich so meine Probleme mit dem Sattel, weil er mich mega ins Hohlkreuz und in Richtung Spaltsitz gedrückt hat und dies auf Dauer auch keine gute Lösung für uns beide war. Bin dann noch auf den Startrekk Dressur umgestiegen, der war für mich ok, aber für meinen Wallach nicht mehr so optimal in der Passform (zu lang).

Schließlich war es dann möglich ihm einen Baumsattel anzupassen, mit dem wir beide die letzten Jahre konstant zufrieden unterwegs sind.

Somit kann ich also auch als Erfahrung beisteuern, dass ein baumloser Sattel für Pferd und Reiter passend sein muss
09.11.2017 10:43 Brun ist offline E-Mail an Brun senden Beiträge von Brun suchen Nehmen Sie Brun in Ihre Freundesliste auf
Yuki Yuki ist weiblich
Reitpferd


Dabei seit: 15.07.2012
Beiträge: 684
Herkunft: Niederösterreich

Bewertung: 
1 Bewertung(en) - Durchschnitt: 10,00

Level: 39 [?]
Erfahrungspunkte: 1.584.274
Nächster Level: 1.757.916

173.642 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Also ich habe von einem TA mal eine - für mich damals - logische erklärung bekommen.

Baumlose sättel hatten ihren ursprung in sehr runden pferden, welche nicht künstlich verbreitert werden sollten. Also rein vom grundgedanken her schon nicht für alle geeignet.

Ein baumlosersattel bei uns kam nicht in frage weil herr pferd zu schmal ist und ich nicht so gut sitze wie man es wohl müsste.

Lg
09.11.2017 18:11 Yuki ist offline E-Mail an Yuki senden Beiträge von Yuki suchen Nehmen Sie Yuki in Ihre Freundesliste auf
lungomare lungomare ist weiblich
Jungpferd


Dabei seit: 13.03.2014
Beiträge: 207

Bewertung: 
1 Bewertung(en) - Durchschnitt: 10,00

Level: 31 [?]
Erfahrungspunkte: 354.006
Nächster Level: 369.628

15.622 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

insbesondere Barefoot und Torsion setzen den Reiter aber doch automatisch sehr breit, wenn man die Polsterung nciht entsprechend anpasst?

Freeform und die Startrekks setzen einen recht schmal, wobei die STartrekk ja schon eher Lederbaum haben, nur nciht ganz so stabil. Hidago gibt es inzw. auch mit Baum, ursprünglich und bis zur Spezialserie sind das auch mehrfach vereimte Lederplatten, also Leder"baum".

insbesondere die Barefoot mit diesen Wirbelsäule-frei Wülsten lins und rechts (VPS?) waren eine zeitlang nciht so prickelnd verarbeitet, nach dem, was ich mitbekommen habe. da hatten anschließend so einige ihre Probleme mit.

Meinen Isi hab ich von 2007 bis 2014 mit Torsion geritten, ohne stolpern udn co. dann hatten wir für ein knappes jahr nen lederbaum.. und dann ging das pferd in reitrente und wurde nur noch gefahren
09.11.2017 20:24 lungomare ist offline E-Mail an lungomare senden Homepage von lungomare Beiträge von lungomare suchen Nehmen Sie lungomare in Ihre Freundesliste auf
Encanto Encanto ist weiblich
Reitpferd


Dabei seit: 23.11.2011
Beiträge: 702
Herkunft: 56288 Krastel

Bewertung: 
2 Bewertung(en) - Durchschnitt: 9,50

Level: 40 [?]
Erfahrungspunkte: 1.790.949
Nächster Level: 2.111.327

320.378 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Themenstarter Thema begonnen von Encanto
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zambezi, wir hatten die neueren Barefootsättel mit VPS, dadurch war die Wirbelsäule und der Widerrist frei. ich habe mir auch so meine Gedanken gemacht woran es liegt. Ich vermute mal, daß man bei vielen baumlosen Sätteln mit seinen Oberschenkeln bzw. dem Körper direkt hinter den Schultern/Widerrist klemmt! Bei meinen Pferden kommt das Einknicken hauptsächlich bergab vor.
Ich finde auch, daß die Pferde früher weniger Probleme hatten und ich meine jetzt so vor etwa 30 Jahren!

Felischa, ich denke wahrscheinlich ist der Startrekk fester vom Material und liegt vielleicht stabiler auf dem Pferderücken wie z. B. die Lederbaumsättel.

Baron, nein wir hatten alles versucht, verschiedene Kopfteile und verschiedene Polstermaterialien. Wir hatten mehrfach umgepolstert. Aber es blieb dabei! Ich muß noch dazu sagen, daß mein Welsh nicht stolpert, sondern einknickt wenn das Vorderbein nach hinten zeigt gibt es plötzlich nach. Auch bei Enni kam nach dem Stolpern später das Einknicken. Meistens fangen sie sich wieder, aber es kommt auch vor daß sie stürzen.
Enni stolperte immer schon ein wenig, aber früher das Stolpern ging durch gymnastizieren wieder weg, aber dieses Einknicken verschwindet dadurch leider nicht.
Die Hufe werden alle 4 Wochen sehr sorgfältig bearbeitet. Mein Mann ist seit 15 Jahren Huforthopäde und ist da seeehr pingelig. Als wir die Pferde bekamen waren die Hufe wirklich eine Katastrophe, aber heute sehen sie super aus.
Solche Menschen die mit ihren Pferden so roh umgehen gibt es auch heute noch und es gab immer schon Menschen die ihre Pferde liebten und sehr auf sie achteten. Wir haben seit fast 40 Jahren Pferde und ich kann von mir sagen, daß ich immer schon sorgsam mit ihnen umging. Ich "höre" ihnen zu und merke wenn etwas nicht stimmt. . Meine Pferde waren immer sehr hochblütig und auch durchaus empfindlich man merkte dadurch recht schnell wenn etwas nicht stimmte. Ich ließ auch früher meine Sättel vom Sattler überprüfen! Aber wie schon gesagt, sie hatten nie Rückenprobleme und ich bin wirklich viel geritten im Verhältnis zu heute. Wir waren täglich mehrere Stunden bei Wind und Wetter unterwegs. An manchen Tagen sogar 2x oder wir gingen in die Halle zur Dressur- oder Springstunde. Auch Tages- und Wanderritte waren mit dabei und das alles mit meinem VS-Sattel. Nach all´ den Touren hatte nie ein Pferd den Rücken weggedrückt oder sonst eine Empfindlichkeit gezeigt. Als mein alter Arabermixwallach so etwa 22 Jahre alt war kam eine Osteopathin zu einem unserer Pasos und ging an ihm vorbei. Sie blieb stehen und war erstaut über den guten und schönbemuskelten Rücken dieses alten pferdes. Er war darmals schon 20 Jahre bei uns und wurde da bereits 18 Jahre mit diesem Sattel geritten.

Yuki, ja ich denke auch, daß baumlose Sättel nicht grundsätzlich für alle Pferde schädlich sind, aber auch nicht für alle Pferde geeignet. Mein Welsh z. B. hat einen ordentlichen Schwung im Rücken und ich wurde somit zwangsläufig immer etwas nach vorne geschoben. (ist ja von mir nur eine Vermutung was da passiert sein könnte) Pferde mit geradem und rundem Rücken haben da vielleicht durchaus weniger Probleme. Ich hätte nur nie gedacht, wenn man all´ die positiven Berichte zu den baumlosen Sätteln liest, daß es solche Auswirkungen nach relativ kurzer Zeit haben kann, daß Pferde dadurch evtl sogar unreitbar werden.

Je mehr ich mich im Bekanntenkreis umhöre desto mehr Fälle werden bekannt. Mittlerweile sind es schon 11 Pferde mit den gleichen Problemen!
09.11.2017 20:28 Encanto ist offline E-Mail an Encanto senden Beiträge von Encanto suchen Nehmen Sie Encanto in Ihre Freundesliste auf
Jalna Jalna ist weiblich
Remonte


images/avatars/avatar-1052.jpg

Dabei seit: 23.10.2013
Beiträge: 259
Herkunft: Odenwald


Mitglied bewerten

Level: 33 [?]
Erfahrungspunkte: 479.469
Nächster Level: 555.345

75.876 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich glaube, es gibt keinen Sattel, der auf jedes Pferd passt. Unabhängig davon, ob er einen Baum hat oder nicht. Was bei dem einen Pferd funktioniert, geht bei dem anderen gar nicht und umgedreht.
Vom Aufbau und der Anpassung kann ich nur die Startrekk-Sättel wirklich beurteilen. Die passen sich wirklich sehr schön dem Pferderücken an, aber: Durch die Klettkissen verliert man auch Anpasungsmöglichkeiten, die man bspw. bei den "normalen" Deuber-Sätteln durch die polsterbaren Kissen hat.
Das früher alles besser war, stimmt vielleicht zum Teil. Aber ich denke, dass man vor zehn, zwanzig Jahren vieles einfach noch nicht wusste bzw. auch noch nicht gab. Von demher gebe ich Baron recht. Wo es früher hieß: "Reite den mal vorwärts!", heißt es heute eher mal: "Lass mal den Sattel/ Hufe/ Zähne überprüfen!"

@ Encanto: Als ich deinen Text gelesen habe, musste ich an eine Stute denken, die ich früher geritten bin und die im Laufe der Zeit genau das gleiche Verhalten gezeigt hat. Sie wurde zwar mit einem Wintec geritten, aber ich glaube, dass es das gleiche Problem war wie bei dir.

@ lungomare: Das stimmt so nicht ganz. Die Startrekk-Sättel sind komplett baumlos. Es gibt von Deuber auch Sättel mit Lederbaum, dass dann aber bei den Barocksättel als Alternative zum Ultraflex-Baum. fröhlich
10.11.2017 08:35 Jalna ist offline E-Mail an Jalna senden Beiträge von Jalna suchen Nehmen Sie Jalna in Ihre Freundesliste auf
lungomare lungomare ist weiblich
Jungpferd


Dabei seit: 13.03.2014
Beiträge: 207

Bewertung: 
1 Bewertung(en) - Durchschnitt: 10,00

Level: 31 [?]
Erfahrungspunkte: 354.006
Nächster Level: 369.628

15.622 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Jalna, ja, ich weiß, dass die Startrekk noch zu den Baumlosen gehören. sie haben aber ja auch zwei(? ich hab meinen nicht mehr) verleimte Lederplatten udn sind damit schon ein wenig stabiler als Torison/Barefoot. somit gehen sie für mein empfinden schon wieder mehr richtung Lederbaum, auch wenn sie deren Stabilitöt noch cnith haben. war vermutlich blöd ausgedrückt.
10.11.2017 15:26 lungomare ist offline E-Mail an lungomare senden Homepage von lungomare Beiträge von lungomare suchen Nehmen Sie lungomare in Ihre Freundesliste auf
Encanto Encanto ist weiblich
Reitpferd


Dabei seit: 23.11.2011
Beiträge: 702
Herkunft: 56288 Krastel

Bewertung: 
2 Bewertung(en) - Durchschnitt: 9,50

Level: 40 [?]
Erfahrungspunkte: 1.790.949
Nächster Level: 2.111.327

320.378 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Themenstarter Thema begonnen von Encanto
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich bin ja anfangs gar nicht drauf gekommen, daß es am Sattel liegt, da die Pferde super schön locker und vorwärts-abwärts damit liefen. Ich dachte schon an Blockaden als sie anfingen einzuknicken, aber ich konnte mir nicht erklären woher das kam und die Osteo´s hatten ja auch nichts großartiges gefunden. Natürlich hört man auch von ganz vielen die Probleme mit den Baumsätteln haben und die Pferde davon Rückenprobleme bekommen. Deswegen bin ich mir nicht sicher, ob die vielen neuen Materialien wirklich so gut sind. Es wird einem zwar immer weisgemacht, daß ein Sattel auf jeden Fall flexibel sein muß da sich der Rücken ständig verändert. Hört sich zuerst mal einleuchtend an, aber wenn man sich die vielen Sattelprobleme anschaut bin ich mir da gar nicht mehr so sicher ob die ganzen Hightec-Sättel wirklich die Lösung sind.

lungomare, ist mit den Lederbaumsätteln wahrscheinlich ähnlich wie mit den Barefootsätteln. Ich hatte vor 3 Jahren nur Positives gelesen und einige Zeit lang recherchiert bis ich mich zum Kauf entschlossen hatte. Nun ist Enni so gut wie gar nicht mehr reitbar und bei Jack hoffe ich noch!. Für die Hidalgo-Lederbaum-Sättel hatte ich mich auch interessiert, aber wenn ich nun Deinen Bericht lese wären die wohl auch nicht besser gewesen!

Jalna, das die Reiter heute etwas sensibler sind als vielleicht vor 10 Jahren da gebe ich Dir recht. Auch das es früher so etwas wie Osteopathen und Physiotherapeuten für Pferde nicht gab ist auch richtig. Aber ich meinte mit früher so vor 20 bis 30 Jahren und da hatten wir sehr viele Menschen mit echtem Pferdeverstand und Fachwissen. Egal ob das Hufschmied, Tierarzt oder Sattler war man konnte sich auf deren Wissen und Meinung verlassen. Mein Mann hatte vor 15 Jahren die Ausbildung zum HO gemacht, da wir einfach keinen Hufschmied mehr fanden, der unseren Pferden die Hufe anständig gemacht hatte. Mit den TÄ ergeht es uns ähnlich. Wir haben nur noch einen TA den wir aus 80 Km Entfernung kommen lassen, da wirklich alle anderen hier im Umkreis entweder keine Ahnung haben oder sich keine Mühe geben. Wenn unser TA in den nächsten Jahren in Rente geht haben wir hier ein echtes Problem! Die Sattler lernen in ihrer Ausbildung zwar wie man einen Sattel baut, aber nicht mehr wie man diesen an ein Pferd anpasst. Wie können sie dann noch pferdegerechte Sättel bauen, wenn sie von Pferden keine Ahnung haben? Es geht nur um´s Geld und an den Pferdebesitzern läßt sich gut verdienen. Da will jeder vom Kuchen was ab haben! Selbst die Pferdeprofis schießen aus dem Boden wie Pilze und dank Internet kann jeder gut verdienen. Man muß sich selbst oder seine Ware nur gut verkaufen können. Ich finde diese Entwicklung sehr traurig und deshalb werden meine 3 Jungs für mich die letzten sein!
10.11.2017 19:27 Encanto ist offline E-Mail an Encanto senden Beiträge von Encanto suchen Nehmen Sie Encanto in Ihre Freundesliste auf
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
DasGangPferdeForum » Rund ums Gangpferd » Ausrüstung » Baumlos nicht für jedes Pferd?!

Views heute: 44.551 | Views gestern: 55.554 | Views gesamt: 83.410.143

Impressum

Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH