| |
TopPoster |
» rivera mit 8140 Beiträgen seit dem 07.10.2007
» Velvakandi mit 7929 Beiträgen seit dem 07.10.2007
» Wisy mit 7845 Beiträgen seit dem 20.07.2009
» Atli mit 6805 Beiträgen seit dem 16.10.2013
» tryggvi mit 5863 Beiträgen seit dem 16.10.2013
|
Zufallsbild |
 |
Heutige Termine |
| Ihnen fehlen die Rechte dazu um den Inhalt dieser Box zu sehen. |
|
Warum haben Gangpferde keine Gamaschen/ Bandagen an? |
|
|
| Warum haben Gangpferde keine Gamaschen/ Bandagen an? |
 |
Hallo,
vielleicht ist es ein blöde Frage aber, warum sieht man Gangpferde eher selten Gamaschen oder Bandagen tragen? dabei haben doch gerade Pasos z.B. doch eher was mit den Sehnen. (wenn man jetzt meinen würde die Sehnen damit zu schützen und zu stabilisieren zu können, was ja viele aus diesem Grund tun)
Wie steht es um euch mit diesem Thema?
Ich frag einfach mal in blaue hinein, denn ich beobachte immer die Dressurreiter in meinem Stall und ihre Wichtigkeit mit Beinschutz, da kam mir diese Frage.
Freu mich über Erfahrungsberichte...
|
|
20.04.2012 12:12 |
|
|
Shay
Remonte
   
Dabei seit: 31.10.2007
Beiträge: 262
Herkunft: nahe Dresden
Bewertung:
Level: 40 [?]
Erfahrungspunkte: 1.809.645
Nächster Level: 2.111.327
 |
|
Unser bekommen immer welche an wenn es ins Gelände geht, und da es irgendwie immer ins Gelände (zum Reitplatz im Dorf und zurück) geht haben sie immer welche an.
__________________ "Reitest du noch oder foxtrottest du schon?"
|
|
20.04.2012 12:18 |
|
|
chocolate

Remonte
   
Dabei seit: 25.12.2008
Beiträge: 265
Herkunft: Rheinland-Pfalz
Mitglied bewerten
Level: 39 [?]
Erfahrungspunkte: 1.718.820
Nächster Level: 1.757.916
 |
|
Wir machen bei unseren Pferden nie Gamaschen drauf. Egal ob Platz mit Seitengängen oder Gelände, oft auch schwierige Passagen mit Gehölz und Geröll.
Hatte deshalb noch nie ein Problem oder eine Verletzung.
__________________ Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben - aber den Tagen mehr Leben!
|
|
22.04.2012 01:07 |
|
|
Sanni

Reitpferd

Dabei seit: 03.04.2010
Beiträge: 1.938
Herkunft: Mien Westfaolen
Bewertung:
Level: 50 [?]
Erfahrungspunkte: 11.669.606
Nächster Level: 11.777.899
 |
|
Nun, eine einzelne Meinung ausgerechnet in der Cavallo würde ich nicht unbedingt als wissenschaftlichen Beweis sehen. Besonders da direkt am Ende des sehr "übersichtlichen" Artikels ein Link mit einer Empfehlung für eine Gamasche steht...
Zumal es für jede Studie auch immer Gegenstudien gibt.
Es ist aber richtig, das insbesondere der Einsatz von Bandagen in die Diskussion gekommen ist.
Ich finde es nicht richtig, alle Methode, Produkte und Qualitäten des Beinschutzes über einen Kamm zu scheren. Es gibt ganz viele Produkte, nicht nur im Reitbedarf, die billig sind und quasi keine Schutzwirkung haben, oder sogar gefährlich sein können. Bei einer hohen Qualität sieht das dann schon wieder anders aus.
Ich denke, es kommt da sehr auf die Qualität der Gamasche an. Ich habe z. B. die guten von Pro Choice und die Stützwirkung auf den Fesselkopf sieht man bei einem einigermaßen schwerem Reiter mit bloßem Auge im vorher / nachher Vergleich. (dafür brauche ich keine Studie zu bemühen).
Und man sollte gut überlegen, ob bzw. welchen Bedarf man überhaupt hat und dann entscheiden, was man macht.
Hitzestau kann ich auch ausschließen, weil Chief darunter praktisch nicht schwitzt.
Außerdem ist Chief noch ein echter Paddelkopp und wenn er unkonzentriert ist, stolpert er gerne mal über seine eigenen Füße. Er ist immerhin noch sehr Jung und im Wachstum. Und oft albern und dösbaddelig. Mit den Gamaschen ist er deutlich sicherer unterwegs, besonders bei schon durchaus anspruchsvollen Trailaufgaben und Seitengângen.
__________________ Ein gutes Pferd ist wie ein guter Wein. Beide müssen langsam reifen!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Sanni: 22.04.2012 17:29.
|
|
22.04.2012 17:12 |
|
|
uliact

Jungpferd
  
Dabei seit: 21.04.2012
Beiträge: 207
Herkunft: BRV
Mitglied bewerten
Level: 37 [?]
Erfahrungspunkte: 1.091.365
Nächster Level: 1.209.937
 |
|
da waren mindestens zwei meinungen erwähnt, einmal studien aus england und dann die messung von parvis falaturi (evtl. die seite davor und danach). der werbelink war n bisschen eigenartig, das stimmt, aber das wird schlicht und einfach (bezahlte) werbung sein.
die frage ist natürlich, ob die wirkung, die du siehst mit gamasche und reitergewicht, auch physiologisch sinnvoll ist für das system pferdebein, aber das kann ich auch nicht beurteilen. da könnte man noch viel weiter forschen...
ulrike
__________________ Ulrike Albrecht
Hufpflege und PferdeDentalPraktik
www.barhuf.info
|
|
22.04.2012 17:30 |
|
|
watzl

Reitpferd

Dabei seit: 13.02.2008
Beiträge: 1.838
Herkunft: Schwabenländle
Mitglied bewerten
Level: 51 [?]
Erfahrungspunkte: 12.501.057
Nächster Level: 13.849.320
 |
|
Mein Pferd trägt Gamaschen zum Schutz der Beine, da sie beim laufen die Fesseln aneinander haut! Man hört es auch sehr extrem!
__________________ Wer Fehler findet, darf sie behalten!
|
|
22.04.2012 18:41 |
|
|
uliact

Jungpferd
  
Dabei seit: 21.04.2012
Beiträge: 207
Herkunft: BRV
Mitglied bewerten
Level: 37 [?]
Erfahrungspunkte: 1.091.365
Nächster Level: 1.209.937
 |
|
gegen sowas hilfts natürlich schon. allerdings stellt sich die andere frage, warum das pferd das tut. aber das ist vielleicht ein anderes thema ;-)
ist es beschlagen?
ulrike
__________________ Ulrike Albrecht
Hufpflege und PferdeDentalPraktik
www.barhuf.info
|
|
22.04.2012 19:38 |
|
|
rivera


Dabei seit: 07.10.2007
Beiträge: 8.140
Herkunft: Schleswig-Holstein
Bewertung:
Level: 61 [?]
Erfahrungspunkte: 56.412.379
Nächster Level: 64.602.553
 |
|
|
22.04.2012 22:32 |
|
|
uliact

Jungpferd
  
Dabei seit: 21.04.2012
Beiträge: 207
Herkunft: BRV
Mitglied bewerten
Level: 37 [?]
Erfahrungspunkte: 1.091.365
Nächster Level: 1.209.937
 |
|
stellungsfehler und beschlagen?
ein unbeschlagenes pferd mit einigermassen korrekten hufen tritt sich ja nicht selber (höchstens einmal, dann bewegt es die beine anders, tut doch weh
)
ulrike
__________________ Ulrike Albrecht
Hufpflege und PferdeDentalPraktik
www.barhuf.info
|
|
23.04.2012 08:46 |
|
|
Funny_Girl

Reitpferd

Dabei seit: 17.06.2011
Beiträge: 1.494
Herkunft: Oberbayern
Bewertung:
Level: 48 [?]
Erfahrungspunkte: 8.338.427
Nächster Level: 8.476.240
 |
|
| Zitat: |
Original von uliact
stellungsfehler und beschlagen?
ein unbeschlagenes pferd mit einigermassen korrekten hufen tritt sich ja nicht selber (höchstens einmal, dann bewegt es die beine anders, tut doch weh
)
ulrike |
Auch ein (korrekt) beschlagenes Pferd tritt sich nicht unbedingt selber.
Das Argumente mit dem Hufbeschlag "hinkt"
__________________ Ich brauche Luft, um zu atmen, brauch zum leben Musik; ich brauche dich, um zu lieben, einen Gott brauch ich nicht...
|
|
25.04.2012 00:44 |
|
|
watzl

Reitpferd

Dabei seit: 13.02.2008
Beiträge: 1.838
Herkunft: Schwabenländle
Mitglied bewerten
Level: 51 [?]
Erfahrungspunkte: 12.501.057
Nächster Level: 13.849.320
 |
|
gerade wegen dem Stellungsfehler ist sie beschlagen! Zum Schutz der Hufe! Und zum Schutz der Beine eben Gamaschen!
__________________ Wer Fehler findet, darf sie behalten!
|
|
25.04.2012 05:38 |
|
|
Funny_Girl

Reitpferd

Dabei seit: 17.06.2011
Beiträge: 1.494
Herkunft: Oberbayern
Bewertung:
Level: 48 [?]
Erfahrungspunkte: 8.338.427
Nächster Level: 8.476.240
 |
|
Ok, ich seh gerade, du bist Hufpfleger und von daher Barhuf"fetischist"
, aber ich denke, jeder muss für sich selbst und sein Pferd entscheiden, ob barhuf oder Beschlag.
Aber wenn Beschlag, dann bitte von einem GUTEN Schmied, der den Beschlag den Hufen anpasst und nicht umgekehrt.
Ich stimme dir insoweit zu, dass Fehlstellungen (kommt halt auch immer auf die Art und Schwere der Fehlstelung an) auch mit guter Hufkorrektur auf Kurs gebracht werden können, allerdings dauert das bei reinen Barhufpferden natürlich entsprechend lange.
Mittels Beschlag geht es natürlich schneller bzw mit speziell angefertigten Eisen kann man gezielt eingreifen.
Es stellt sich halt die Frage, inwieweit sich eine (späte) Fehlstellungskorrektur auf den Bewegungsapparat des Pferdes auswirkt, schließlich geht es um eine ge/verwachsene Knochenstellung, der komplette Sehnen-, Bänder- und Muskelapparat ist auf die Knochen/Gelenkstellung angelegt.
Selbst wenn eine Barhufkorrektur langfristig angelegt ist und der Bewegungsapparat hier sehr viel mehr Zeit hat, sich auf kleinste Korrekturen langsam einzustellen, bleibt die Frage, ob es nicht doch langfristig gesehen, negative Folgen hat?
Beim Korrekturbeschlag muss der Körper von jetzt auf gleich mit den Veränderungen klar kommen, von daher wäre die Barhufbearbeitung die schonendere Methode.
Es muss noch viel stärker in die Köpfe der Züchter und Pferdebesitzer, dass man Fehlstellungen bereits beim Saugfohlen in Angriff nehmen muss, meistens reicht eine regelmäßige (spätestens alle 4 Wochen) Hufbearbeitung, um Stellungsfehler zu beheben.
Bei stärken Verformungen/Verwachsungen kann man auch mit Schienentherapien viel herausholen, schlimmstenfalls müsste man einen operativen Eingriff machen.
Aber beim Fohlen kann man die Knochen noch formen, die Wachstumsfugen sind weit offen und man kann SOOO viel tun!!!!
Natürlich kostet es Geld (wenn es mehr als nur Hufkorrektur bedarf;wobei selbst regelmäßige Hufbearbeitung für viele schon zu teuer zu sein scheint, wenn ich mir so angugge, wie bei uns in der Gegend gerade viele Kaltblüter rumlaufen müssen), aber langfristig gedacht, ist dies monetär günstiger als beim erwachsenen Pferd rumzudoktern.
Nicht zu vergessen, dass schlimme Fehlstellungen das Pferd selbst beeinträchtigen und natürlich auch seine Nutzung.
__________________ Ich brauche Luft, um zu atmen, brauch zum leben Musik; ich brauche dich, um zu lieben, einen Gott brauch ich nicht...
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Funny_Girl: 26.04.2012 00:07.
|
|
26.04.2012 00:05 |
|
|
watzl

Reitpferd

Dabei seit: 13.02.2008
Beiträge: 1.838
Herkunft: Schwabenländle
Mitglied bewerten
Level: 51 [?]
Erfahrungspunkte: 12.501.057
Nächster Level: 13.849.320
 |
|
Weiß net, wie weit es was bringt, mich hier zu äußern, aber:
Ohne Beschlag wär sie nicht reitbar! Sie hat x-Beine, was, so weit es ging, per Hufkorrektur verbessert wurde! Mehr geht nicht, da sonst mehr kaputt gemacht werden würde! Ich habe die Stute 5 1/2 jährig gekauft und seit dem wird regelmäßig die Stellung langsam angeglichen!
Mir wär es auch lieber, ich könnte sie Barhuf laufen lassen, da es einfach die natürlichste Art ist! Aber dann kann ich sie mir als Deko auf die Wiese stellen! Und dafür reit ich sie einfach zu gerne!
__________________ Wer Fehler findet, darf sie behalten!
|
|
26.04.2012 05:48 |
|
|
uliact

Jungpferd
  
Dabei seit: 21.04.2012
Beiträge: 207
Herkunft: BRV
Mitglied bewerten
Level: 37 [?]
Erfahrungspunkte: 1.091.365
Nächster Level: 1.209.937
 |
|
nur weil ich hufpflegerin bin, muss ich nicht barhuf-fetischist sein
das heisst erstmal nur, dass ich keine schmiede-ausbildung habe.
grundsätzlich ist das thema natürlich persönlich ansichtssache. aber der "korrekturbeschlag" dient meistens dazu, dass das pferd läuft und geritten werden kann. was ja nichts schlechtes sein muss. die hufe werden damit doch in den allermeisten fällen nicht besser. man kompensiert das problem, aber korrigiert es meistens nicht. die frage ist, muss man es immer korrigieren bzw. geht das überhaupt. was natürlich im einzelfall konkret betrachtet werden müsste.
ich korrigier ja auch nicht alles, was von der 100 pro ideallinie abweicht.
und natürlich liegt das problem häufig schon in der aufzucht, dass da viel versäumt wurde, was man später nicht mehr ausgeglichen kriegt, ganz klar.
aber dann, wie du ja selber sagst, kriegt man doch auch mit beschlag ne verknöcherte fehlstellung nicht korrigiert, wie sollte das denn gehen?
und man hat mit beschlag ja immer die negativen auswirkungen des beschlages (schlechtere durchblutung, schlechtere stossdämpfung, veränderungen in grösseren schritten durch die jeweilige bearbeitung, meistens verformen sich die hufe zum negativen im laufe der zeit, verletzungsgefahr etc.), egal warum man nun diesen beschlag drauf hat. da muss man letztendlich abwägen, ob diese nachteile, oder die vorteile, die der beschlag meinem pferd bzw. mir im konkreten fall bringt, überwiegen.
watzl: warum sollte es nichts bringen, auf meine frage zu antworten? ;-)
dein pferd hat x-beine. hätte man in der aufzucht usw., aber da kannst du ja jetzt nix für. aber sind die x-beine grade mit eisen? wohl kaum. wieso läuft das pferd ohne eisen nicht? wegen der x-beine oder allgemein emfpindliche hufe etc.? wie sieht das aus, wenn ein pferd wegen x-beinen nicht reitbar ist? mein ich jetzt im ernst, ist mir so noch nicht untergekommen. selber treten tut sie sich ja mit eisen auch, deshalb hast du ja die gamaschen drauf (was ja in dem moment durchaus sinnvoll ist). und wie sehen die hufe an sich aus? irgendwie schief, nehm ich an?
du musst deine vorgehensweise ja nicht ändern, wenn du so gut klar kommst, ging mir mehr ums allgemeine (da hast du dich grad als aufhänger angeboten ;-)).
ulrike
__________________ Ulrike Albrecht
Hufpflege und PferdeDentalPraktik
www.barhuf.info
|
|
26.04.2012 10:17 |
|
|
rivera


Dabei seit: 07.10.2007
Beiträge: 8.140
Herkunft: Schleswig-Holstein
Bewertung:
Level: 61 [?]
Erfahrungspunkte: 56.412.379
Nächster Level: 64.602.553
 |
|
| Zitat: |
Original von Funny_Girl
Es muss noch viel stärker in die Köpfe der Züchter und Pferdebesitzer, dass man Fehlstellungen bereits beim Saugfohlen in Angriff nehmen muss, meistens reicht eine regelmäßige (spätestens alle 4 Wochen) Hufbearbeitung, um Stellungsfehler zu beheben.
Aber beim Fohlen kann man die Knochen noch formen, die Wachstumsfugen sind weit offen und man kann SOOO viel tun!!!!
Natürlich kostet es Geld (wenn es mehr als nur Hufkorrektur bedarf;wobei selbst regelmäßige Hufbearbeitung für viele schon zu teuer zu sein scheint, wenn ich mir so angugge, wie bei uns in der Gegend gerade viele Kaltblüter rumlaufen müssen), aber langfristig gedacht, ist dies monetär günstiger als beim erwachsenen Pferd rumzudoktern.
Nicht zu vergessen, dass schlimme Fehlstellungen das Pferd selbst beeinträchtigen und natürlich auch seine Nutzung. |
da liegt der hase im pfeffer, selbst wenn man züchterisch auf gerade stellung achtet, nutzt sich bei jedem fohlen durch das grasen mit einem bevorzugt vorne stehenden bein bei diesem die trachte mehr ab, beim anderen die zehe. ein unterschied in der stellung entsteht fast immer.
wenn die fohlen dann 6 monate keinen schmied sehen - geschieht recht häufig - ist eine ungleiche stellung schon da, selbst bei einem gerade geborenen fohlen.
erzählte mir doch stolz eine züchterin (im warmblutbereich), wieviel der schmied bei ihr verdient - er würde doch sogar zweimal im jahr alle pferde machen. *schock*
die höheren kosten haben dann die späteren besitzer.....das leid im zweifel das pferd
__________________ Mangalarga Marchadores - Gangpferdevergnügen ohne Grenzen.
Meine Homepage:
Dagmar Heller - Rund um das gesunde Reiten
|
|
26.04.2012 10:55 |
|
|
|
|
|
 |
|