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picada

Reitpferd

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| Wann der richtige Zeitpunkt für`s erste Fohlen |
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Habe mir ein paar Gedanken gemacht, vor allem auch aufgrund des Tread "Man reitet keinen 4-jährigen".
Man liest oft, dass 3-jährige Stuten belegt werden. Auch bei meiner Stute war das so, bevor ich sie gekauft hatte. Scheinbar wird das oft so gehandhabt.
Da ich von Zucht bei Pferden so überhaupt keine Ahnung habe, wollte ich mal von euch wissen, wann ihr eure Zuchtstuten des erste Mal decken lässt.
Ich frage mal, bewusst provokant, ist das denn nicht auch zu früh, eine Stute, die ja dann auch noch im Wachstum ist, mit 3 Jahren schon einer Trächtigkeit "auszusetzen"?
Meine Trainerin meinte, dass Famosas Entwicklung, aufgrund ihrer frühen Trächtigkeit und ihrer frühen Mutterrolle, verzögert wurde. Dass all die Kraft, die sie damals eigentlich für sich brauchte, ins Fohlen ging.
Famosa ist zwischen 5,5 und 6,5 Jahren noch fast 5 cm gewachsen.
Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass auch das frühe Belegen nicht optimal für die körperliche Entwicklung des jungen Pferdes ist. Dazu kommt ja noch, dass man bei einem 3-jährigen Pferd auch nicht wirklich einschätzen kann, wie es dann auch als Reitpferd sein wird - charakterlich etc.
Wie steht ihr dazu?
__________________ Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!
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19.02.2015 17:02 |
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Wisy

Einhorn
 

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| RE: Wann der richtige Zeitpunkt für`s erste Fohlen |
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| Zitat: |
Original von picada
Meine Trainerin meinte, dass Famosas Entwicklung, aufgrund ihrer frühen Trächtigkeit und ihrer frühen Mutterrolle, verzögert wurde. Dass all die Kraft, die sie damals eigentlich für sich brauchte, ins Fohlen ging. |
Da ist sicherlich was dran.
Vor 25 Jahren hatte der Nachbarbauer einen Shettyhengst, knapp nen Meter groß. Der muss nachts in unsere Koppel eingebrochen sein, auf der 2 frisch importierte Jährlingsstuten (Quarter Horses) in Quarantäne standen (deshalb lag die Koppel auch ein wenig abseits und wir haben das nachts nicht mitbekommen). Er war morgens auch wieder weg, den hielt kein Zaun auf.
Bemerkt haben wir das Dilemma erst, als die eine Stute einen immer dickeren Bauch bekam, obwohl sie eigentlich noch schmächtig war und viel weniger wuchs, als die andere, gleichaltrige Stute. Mobiler Ultraschall war damals noch nicht verbreitet, also haben wir den TA drauffassen lassen, der dann berichtete, das Fohlen würde ihn schon fast in die Hand beißen
, es war viel zu spät, um noch was zu unternehmen.
Tja, das Fohlen wurde eins der besten Kinderponys, was wir je hatten (quasi eins der ersten POA in D, aber nie registriert), es hatte ein STM von ca. 1,25m. Die Mama blieb immer klein und schmal, erreichte nie die Größe eines normalen Quarters, das war also so früh, dass der Körper das nie mehr aufholen konnte.
Und sie musste sich mit ihrem 1 Jahr (!
)ja auch selbst angeboten, quasi fast hingelegt haben, denn sie war gute 40cm größer als der kleine Herr
, der kann sie unmöglich vergewaltigt haben.
Die andere Stute war unbehelligt geblieben.
Wir haben das belegen auch immer von der Entwicklung der Stuten abhängig gemacht. Manchmal schon mit 3, oft aber auch erst später, je nachdem, wie der Entwicklungsstand war.
PS : damit uns das nicht wieder passierte, haben wir dem Nachbarn den kleinen Schamacko abgeschnackt und ihn ereilte dann eine Operation
, dann eine Shettystute dazu gekauft. Die mussten dann richtig arbeiten, vor der Kutsche und als Kinderreitpferde, aber Schamacko war bis heute das einzige Pferd in meinem Leben, der mir echt Angst machen konnte - was habe ich diese kleinen, schnellen Hufe gehasst
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Wisy: 26.02.2015 12:52.
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26.02.2015 12:42 |
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Atli

Einhorn
 

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| RE: Wann der richtige Zeitpunkt für`s erste Fohlen |
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| Zitat: |
Original von Wisy
Wir haben das belegen auch immer von der Entwicklung der Stuten abhängig gemacht. Manchmal schon mit 3, oft aber auch erst später, je nachdem, wie der Entwicklungsstand war. |
Das schrieb ich ja auch bereits
Wenn aber eine dreijährige Stute gedeckt werden soll, dann geht diese nur zusammen mit einer erfahrenen Stute aus ihrer Herde zum Hengst. Ich finde immer einen Hengst, der zu beiden Stuten passt
Alleine in die fremde Herde UND noch das erste Mal zum Hengst, kommt nicht in Frage!
Viele Grüße aus der Eifel
Astrid
__________________ www.Gestuet-Felsenhof.net
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26.02.2015 12:53 |
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Ragna

Pegasus


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Über das Belegen von dreijährigen Stuten kann man wirklich streiten.
Ich persönlich denke, dass Stuten eher die freie Wahl haben, wenn sie in der Deckherde im Natursprung gedeckt werden. Außerdem können manchmal innerhalb von 2 Monaten Riesensprünge in der Entwicklung gemacht werden:
Mitte April 2005 war Ragna noch ein echtes Jungstütchen, kam aber Mitte Mai dennoch zum Hengst. Mitte Juni 2005 war sie definitiv erwachsen genug und muss um den Monatswechsel Juni/Juli 2005 aufgenommen haben. Fengari kam am 2.6.2006 ohne Probleme zur Welt und hatte eine Mutter, die auch geistig reif genug war, um auf ihr Fohlen aufzupassen.
Mir war das Bedecken in der Herde sehr wichtig, und dass der Hengst schon mal gedeckt hatte. Wenn der Hengst dann noch genügend Stuten hat, wird er sich nicht auf jede Stute stürzen, sondern sich seine Kräfte einteilen.
Ragna ist kaum kleiner als ihre Vollschwester, die erst neunjährig ihr erstes Fohlen bekam, von daher kann man bei Ragna sicher nicht von einem Entwicklungsrückstand sprechen, sie war schon immer klein.
__________________ Lady Gáta (1988-2004)
Schlitzohr und Schlaumeier Ragna
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Wahrheit hat die verblüffende Eigenschaft, sich immer wieder zurückzumelden. Bruno Bänninger
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19.02.2015 17:20 |
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picada

Reitpferd

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Themenstarter
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| Zitat: |
Original von Ragna
Ich persönlich denke, dass Stuten eher die freie Wahl haben, wenn sie in der Deckherde im Natursprung gedeckt werden.
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Wie alt war denn deine Stute als sie gedeckt wurde?
Das mit der "freien Wahl" kann ich jetzt nicht ganz nachvollziehen, da z.b. Hauskatzen sich auch schon in der ersten Rolligkeit decken lassen würden, obwohl sie dann z.T. kaum älter als 5 Monate sind und es daher viel zu früh ist.
Ich meinte auch nicht, dass sich der Entwicklungsrückstand auf das ganze Leben auswirken würde, sondern, bei meiner Stute jedenfalls, eine Verzögerung des Wachstums beobachtet wurde.
__________________ Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!
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19.02.2015 17:59 |
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Smartie unregistriert
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Jemand, der von sich behauptete viel Ahnung zu haben, hatte mir damals gesagt, BT würde "dann eben klein bleiben", wenn sie dreijährig gedeckt würde (sie war etwa 1,56m als ich sie decken ließ).
Na, ja ... sie ist zumindest größer als beide Eltern geworden und gehört zu den größeren Walkern in Europa. Daher denke ich, stimmte das nicht ganz.
BT war mit 4,5 und Fohlen bei Fuß dann 1,61m und ist also auch während der Trächtigkeit und Fohlenaufzucht in die Höhe und in die Breite gewachsen.
Da sie schon ganz kurz geritten war, und einen tollen Charakter, wie auch gute Gänge hatte,
hatte ich auch keine Zweifel, dass sie evtl. nicht in die Zucht gehörte ...
Es ist wahrscheinlich von den individuellen Voraussetzungen des Pferdes abhängig, ob es überhaupt zu "körperlichen Einschränkungen" durch Bedeckung VOR der abgeschlossenen körperlichen Entwicklung kommt.
In Montana haben wir eine knapp Vierjährige gesehen, die ein knapp zweijähriges Fohlen von ihrem gleichalten Halbbruder hatte. Der lief mit ihr zusammen als Jährling auf der Weide
Die Züchterin, die wir besucht hatten, hatte die beiden quasi "freigekauft".
Die Mutterstute war ziemlich groß und kräftig, aber man weiß natürlich nicht,
wie sie ansonsten,
bei späterer Bedeckung/ keiner Bedeckung ausgesehen hätte.
Champagne Of Gold hat mit vier aufgenommen, und da mache ich mir natürlich keine großen Gedanken, ob sie es körperlich gut verkraftet. Weil sie schon sehr gut entwickelt war, letztes Jahr
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19.02.2015 18:40 |
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rivera


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in freier wildbahn wäre jede stute bestimmt schon vor dem alter von 3 jahren gedeckt worden... wobei nicht alles "wilde" immer gut sein muss.
das fohlen kostet die stute in erster linie in den letzten drei trächtigkeitsmonaten energie sowie in den ersten 6 monaten bei fuss. dann ist die stute bei 3-jähriger bedeckung auch schon etwa 4 jahre alt.
schon ab dem alter von 2 jahren lässt der bedarf eines pferdes für das wachstum nach - das kann man auch gut daran sehen, das zb ab dem alter ein mm nicht mehr unbedingt gut mit 24 stunden weide leben kann.
ich persönlich habe daher keine bedenken, eine stute mit 3 decken zu lassen, auch wenn ich selbst bisher bis mindestens 4 gewartet habe.
auch wallache, die ja durch keine fohlen runtergebremst werden können, wachsen durchaus bis zum alter von 6 oder 7 - in die höhe und in die breite.
__________________ Mangalarga Marchadores - Gangpferdevergnügen ohne Grenzen.
Meine Homepage:
Dagmar Heller - Rund um das gesunde Reiten
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19.02.2015 20:04 |
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Velvakandi

Einhorn
 

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Wallache werden ja dafür durch die fehlenden Hormone in ihrem Wachstum runtergebremst, das ist also nicht wirklich vergleichbar.
Ich persönlich würde keine Stute 3jährig decken. Nicht so sehr wegen der körperlichen Entwicklung (aber auch das ist ein Grund, nur ein nicht ganz so wichtiger), sondern weil ich finde, ein Pferd sollte sich erst unterm Sattel zeigen bevor es in die Zucht geht. Das gilt bei mir genauso für Hengste. Aber das ist nur meine persönliche Ansicht, deswegen muß das ja keiner so machen.
__________________ Gangpferdedistanzler
Paso Fino Mina de Oro 492 km in der Wertung
Isländer Velvakandi frá Árbakka 40 km in der Wertung
All that is gold does not glitter,
Not all those who wander are lost.
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19.02.2015 20:26 |
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Ragna

Pegasus


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| Zitat: |
Original von picada
| Zitat: |
Original von Ragna
Ich persönlich denke, dass Stuten eher die freie Wahl haben, wenn sie in der Deckherde im Natursprung gedeckt werden.
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Wie alt war denn deine Stute als sie gedeckt wurde? Das mit der "freien Wahl" kann ich jetzt nicht ganz nachvollziehen, da z.b. Hauskatzen sich auch schon in der ersten Rolligkeit decken lassen würden, obwohl sie dann z.T. kaum älter als 5 Monate sind und es daher viel zu früh ist.
Ich meinte auch nicht, dass sich der Entwicklungsrückstand auf das ganze Leben auswirken würde, sondern, bei meiner Stute jedenfalls, eine Verzögerung des Wachstums beobachtet wurde. |
Ragna ist am 17.5.2002 geboren, war also dreijährig bei der Bedeckung, und 4 Jahre und 2 Wochen alt, als Fengari am 2.6.2006 geboren wurde. Mit "freier Wahl" meinte ich, dass sie sich dem Hengst freiwillig anbot, weil sie dann reif genug war. Ich denke, dass der Hengst, der genügend Stuten hatte, sich nicht für sie interessiert hätte, wenn sie nicht soweit gewesen wäre.
| Zitat: |
Original von Velvakandi
Ich persönlich würde keine Stute 3jährig decken. Nicht so sehr wegen der körperlichen Entwicklung (aber auch das ist ein Grund, nur ein nicht ganz so wichtiger), sondern weil ich finde, ein Pferd sollte sich erst unterm Sattel zeigen bevor es in die Zucht geht. Das gilt bei mir genauso für Hengste. Aber das ist nur meine persönliche Ansicht, deswegen muß das ja keiner so machen.
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Ich war mir bei Ragna sicher, dass sie ein vernünftiges Fohlen abliefert, ich kannte ja ihre Mutter gut. Außerdem habe ich mich auf meinen Instinkt verlassen, und da lag ich wohl goldrichtig.
__________________ Lady Gáta (1988-2004)
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24.02.2015 17:26 |
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rivera


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nach meiner erfahrung bremsen eher die hormone eines hengstes das wachstum als das fehlen derselben....
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19.02.2015 21:06 |
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Rezo

Reitpferd

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| Zitat: |
Original von rivera
nach meiner erfahrung bremsen eher die hormone eines hengstes das wachstum als das fehlen derselben.... |
genau, wallache gehen eher in die grösse, hengste mehr in die breite.
__________________
"Zwei Geister müssen wollen, was zwei Körper können" -Bent Branderup
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19.02.2015 21:13 |
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Topsy unregistriert
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| Zitat: |
Original von Rezo
| Zitat: |
Original von rivera
nach meiner erfahrung bremsen eher die hormone eines hengstes das wachstum als das fehlen derselben.... |
genau, wallache gehen eher in die grösse, hengste mehr in die breite. |
Genau, das nennt man auch "Kastratenwachstum".
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19.02.2015 22:16 |
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Velvakandi

Einhorn
 

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| Zitat: |
Original von rivera
nach meiner erfahrung bremsen eher die hormone eines hengstes das wachstum als das fehlen derselben.... |
Genau, Wallache wachsen langsamer und länger, Hengste sind schneller fertig. Genau so meinte ich das.
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19.02.2015 22:24 |
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Topsy unregistriert
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Topsy war zusammen mit BT 3 Jahre alt, als sie gedeckt wurde. Und ich habe mir damals auch überlegt, ob das wohl ihren Wachstum bremsen würde. Aber sie ist noch so sehr sowohl in die Höhe als auch Breite gewachsen, dass ich mir jetzt auch denke, dass das letztendlich gar nichts - und zwar gar nichts - gemacht hat.
Und obwohl sie 3 Jahre war (also 4 Jahre bei der Geburt), war sie die beste Mutter, die man sich vorstellen kann. Hat es sehr gut von Anfang an gemacht.
Habe allerdings sehr darauf geachtet, dass sie sehr gut mit Mineralien/Vitaminen und ausreichend Zuchtstutenfutter versorgt wurde. Habe sie ab und zu so viel Kraftfutter fressen lassen, bis sie selber nicht mehr konnte....
Trotzdem sah sie noch so gut aus nur 3-4 Tage vor der Geburt, so dass manche mir bis zum Schluss gar nicht geglaubt haben, dass sie trächtig ist:
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Topsy: 20.02.2015 11:17.
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19.02.2015 22:30 |
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Gáski unregistriert
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Ich persönlich halte es auch so, dass Stuten mit 4 Jahren erst ein wenig gearbeitet werden, d. h. die übliche Boden-/Handarbeit und gegebenenfalls etwas longieren. Danach geht es das Frühjahr/den Sommer über auf die Deckweide und danach wird bis in den Herbst hinein noch ein wenig gemacht, wie z. B. erstes Aufsitzen und Ausreiten. Ich habe nämlich überhaupt keine Probleme damit, tragende Stuten zu reiten. Wenn sie dann zu voluminös werden, gibt es bis zur Geburt Pause bzw. nur ein wenig Bodenarbeit und Spazierengehen. Ab Sommer wird dann wieder ein wenig gearbeitet. Dazu nehme ich das Fohlen mit auf den Reitplatz, da dieser hocheingezäunt ist, und lasse es dort frei laufen, da ich mir Zeiten aussuche, an denen ich alleine dort bin. Müsste ich auf dem Weg ins Gelände nicht eine Landstraße überqueren, würde ich auch mit Fohlen bei Fuß ausreiten. Nach dem Absetzen wird die Reitausbildung im Winter wieder aufgenommen.
So habe ich es mit unserer jetzt sechsjährigen Stute gehalten und würde es immer wieder in dieser Weise vorgehen. Dreijährige Stuten sind meiner Meinung nach oft noch so unfertig, dass ich sie nicht decken lassen würde. Natürlich gehen größere Gestüte hier anders vor, da jedes Jahr ohne Bedeckung letztlich einen finzanziellen Verlust bedeutet, aber ein kleiner oder Kleinstzüchter hat doch in dieser Hinsicht überhaupt keinen Zeitdruck. Ich würde nur nicht zulange mit der ersten Bedeckung warten, da Maidenstuten jenseits des 10. Lebensjahrs oftmals schlechter aufnehmen.
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20.02.2015 07:04 |
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Mior1

Remonte
   

Dabei seit: 29.06.2010
Beiträge: 455
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ich habe auch schon 3jährige belegen lassen, aber das waren immer sehr gut überlegte Ausnahmen, in der Regel belege ich erst ab 4jährig
es gibt aber Stuten, die mit 3 wirklich so weit reif sind, dass man sie belegen kann, die beiden Stuten, die ich für die nächste Belegungen im Auge habe, waren letztes Jahr drei, keine der beiden hätte die Reife gehabt gedeckt zu werden, die eine wird dieses Reife dieses Jahr noch nicht haben - mit 4!
da ich jetzt eh dieses Jahr aussetzen werden, werde ich wohl beide erst mit 5 belegen lassen
also "pauschal" Stuten mit 3 zu belegen halte ich für nicht vertretbar, es pauschal abzulehnen, ist aber auch Quatsch
übrigens hatte ich mal einen Weideunfall, die Stute brachte mit 23 Monaten ihr erstes Fohlen zur Welt (da war die Stute zum Hengst ausgebüchst nicht umgekehrt!), bis 5 Tagen vor der Geburt hat niemand was gemerkt, da sie in der Aufzuchtherde stand, das Fohlen war klein und ist klein geblieben, die Stute ist ca 4cm kleiner als ihre Vollgeschwister, ansonsten haben sich Mutter und Kind beide super entwickelt und psychisch war die Mutter einfach extrem frühreif und eine "Übermutter" - laut Literatur hätte die Stute zum Zeitpunkt der Bedeckung noch nicht mal ansatzweise geschlechtsreif sein dürfen!
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20.02.2015 13:06 |
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Topsy unregistriert
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Ganz ehrlich: im normalen Fall hätte ich auch lieber gewartet, bis die Stute 4- oder 5 jährig ist.
Aber als wir an unserem "Wunsch-Zuchtstall" angekommen waren, gab es ausser einer 5 jährigen Stute, die keinen Walk ging (nur Trab und deshalb zu kaufen nicht in Frage kam), keine älteren Verkaufspferde als 3jährig.... alle anderen TWHs waren schon verkauft...
Mir hat ja auch eine 2jährige Stute super gefallen, aber die hätte man ja nicht decken lassen können und wir wollten ja schon "die gute Zucht" nach Europa mitnehmen, und deshalb nur haben wir halt die Stuten schon dreijährig decken lassen.
War dann doch ganz beruhigt, als die Züchterin mir später schrieb, dass Topsy gleich beim ersten Mal ganz ruhig für den Hengst gestanden hat und es ihr anscheinend auch gefallen hat... Sie wurde praktisch sofort trächtig und nach 2 Wochen (oder waren es 4?!) hatte ich schon das erste Ultraschallbild vom zukünftigen Fohlen per E-mail
Geritten habe ich sie dann bis ca. 6 Wochen vorher. Zum Schluss hat man das ganze Fruchtwasser/Fohlen beim Reiten schwanken "gespürt" und dann habe ich natürlich aufgehört.
Beeindruckend fand ich auch, dass sie das Fohlen dann erst bekommen hat, als das Wetter wieder wärmer war. Sie war dann ca. 1-2 Wochen über Termin, aber wir hatten einen Kälteeinbruch und offensichtlich wollte sie das Fohlen dann nicht gebären. Sie hat das richtig selber gesteuert.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Topsy: 20.02.2015 21:59.
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20.02.2015 21:58 |
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Felischa

Reitpferd

Dabei seit: 29.09.2009
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Herkunft: Gifhorn Bokensdorf
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Ich habe schon 3 Jährig aber auch erst 4 Jährig belegt, je nachdem wie die Stute entwickelt war.
Eine verhungerte 2 jährige brauchte 3 Jahre um das aufzuholen da hatte ich eine Bedeckung durch mein Hengst abgelehnt. Sie ging woanders hin und dieses Knochengerippe mit knapp 2,5 Jahren nahm auf und bekam ein extrem grosses und kräftiges Hengstfohlen, aber Mama bleib zeitlebens ein klappriges Knochengerüst die selbst aufgefüttert noch schlimm aussah.
Man muss immer das Pferd selber betrachten und dann erst das Alter, aber eine 2 Jährige würde ich niemals belegen egal wie gut entwickelt.
__________________ nicht ärgern nur wundern und besser machen.
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22.02.2015 02:29 |
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Wisy

Einhorn
 

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Das ist sicherlich eine sehr angenehme Vorgehensweise für die Stute
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Die Trakehnerstuten wurden damals ( leider ) grundsätzlich an der Hand gedeckt, da hätte kein Hengsthalter seinen teuren Burschen in eine Stutenherde gestellt.
Bei den Quarters war es genau so, deshalb hatten wir später eigene Hengste (zeitweilig 3 Stück
) mit Beistellziegen
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26.02.2015 13:10 |
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