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Die ideale (Offenstall-) Haltung |
Helmingur

Pegasus


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Hier liegt Sand auf Pflaster.
Das ist nicht rutschig - bei Beton, keine Ahnung.
Zum Glück pinkeln meine nicht rein, aber draußen ist eben auch Sand.
Wenn man über Sand füttert, ist das in meinen Augen irgendwie immer unglücklich, meine krümeln drinnen an der Raufe immer Heu in den Sand.
(wobei ich jetzt nicht rauslesen konnte, wo genau du füttern willst)
__________________ NAEPHE - Sei kritisch.
"Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang, der günstige Augenblick ist flüchtig, die Erfahrung ist trügerisch und das Urteil ist schwierig."
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29.01.2016 13:31 |
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Topsy unregistriert
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Mein Pferd wälzte sich gar nicht auf Rasterplatten, das war zu hart, weil die Sandschicht darüber nicht dick genug war. Wenn die Rasterplatten aber unter einer sehr dicken und tiefen Sandschicht verborgen sind, dann könnte es schon sein, dass sich die Pferde darauf wieder gerne wälzen. Meistens aber trägt sich die Sandschicht nach kurzer Zeit ziemlich ab (wäscht sich ein durch Regen etc) und nein, auf harten Rasterplatten wälzt sich dann kein Pferd sehr gerne.
Wie schon erwähnt, passiert es gerne, dass die Pferde den Unterstand/Stall zum Pipiplatz erklären, wenn der Boden draussen z.B. aus Beton besteht oder generell hart ist. Und schon haben die Pferde keinen angenehmen Liegebereich drinnen mehr, es sei denn die Einstreu wird regelmässig gewechselt. In meinem alten Offenstall hat man das Einstreu nie gewechselt, sondern auf Matratzeneinstreu gemacht. Das Ergebnis war auch, dass es immer zu nass und feucht war und die Pferde sich z.B. nie hingelegt haben, sondern der Unterstand ein reiner Pipiplatz war.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Topsy: 30.01.2016 10:34.
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30.01.2016 10:31 |
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hochelfe

Reitpferd

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Topsy, Meine wälzen sich sogar auf ecoraster ohne sand drauf oder drin. Und mit ein ganz bisschen sand drauf liegen sie da sogar lieber als auf dem mutterboden oder den dicken weichen gummimatten. Isis halt.
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30.01.2016 12:28 |
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Lena

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Der Paddock ist naturbelassen (war mal Wiese. Die Grasnarbe ist bald komplett umgepflügt). Ganz langfristig geplant will ich ihn mittels Ecorasterplatten trockenlegen, so dass er im Winter nicht vermatscht. Gefüttert wird aus einem großen Holztrog, der auf dem Boden steht und den Ponys bis knapp übers Vorderfußwurzelgelenk geht. Darüber liegt ein engmaschiges Netz, damit die Ponys langsam fressen.
Klingt, als wären Gummimatten im Stall doch besser. Muss das Pony mit dem Wälzen eben warten, bis ich meine Scheune zur Reithalle umgebaut habe
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01.02.2016 10:01 |
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Funny_Girl

Reitpferd

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| Zitat: |
Original von hochelfe
Topsy, Meine wälzen sich sogar auf ecoraster ohne sand drauf oder drin. Und mit ein ganz bisschen sand drauf liegen sie da sogar lieber als auf dem mutterboden oder den dicken weichen gummimatten. Isis halt. |
Meine würden das sicherlich im Fellwechsel von Winter auf Sommer auch so machen. Alles, was das lose Fell abschabt, ist gut.
Da ist es egal, ob hart oder nicht. Meine beiden Hardcore-Ponys genießen es auch, mit den Rechen oder sogar der Heugabel "gewellnesst" zu werden. Grad die Stute ist da extrem...die verfolgt einen regelrecht beim Ausmisten/Abäppeln und stellt sich dann so hin, dass man nicht mehr weiterarbeiten kann, weil sie den Gerätestiel blockiert.
fängt man dann an, sie mit dem Rechen oder der Gabel oder dem Besen (so einer, wie ihn die Straßenkehrer benutzen, mit den harten Borsten) zu kratzen - natürlich mit Gabel/Rechen nicht zu fest - dann hebt sie sogar ein Hinterbein an, damit man besser hinkommt.
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Und sie genießt das... Davon kann sie gar nicht genug kriegen.
Muss mal bei Gelegenheit ein Video davon machen...
Zum Wälzen haben wir einen Teil des Paddocks unbefestigt gelassen, für den Fall, dass sie mal nicht rauskommen. Passiert allerdings nicht oft, von 365 Tagen im Jahr vlt max 15 Tage. Und vlt mal 2 - 3 Tage am Stück, wobei sie zum Stall machen raus auf die Wiese kommen, denn sonst hat man die beiden auf der Schaufel sitzen.
Ansonsten sind sie im Winter tagsüber draußen und wälzen sich auf der Koppel.
Wenn wir Anfang März die beiden Koppeln sperren, um sie "weidefertig" zu machen (eggen, walzen, evtl düngen/kalken etc) dann teilen wir in der oberen Wiese ein Stück in etwa Reitplatzgröße (ca 20 x 60 m, eher größer) ab. Auf das kommen sie dann tagsüber, natürlich kann das schnell tiefster Acker werden, wenn das Wetter mies ist. Aber da müssen wir alle durch.... hilft nix.
Manchmal bauen wir in dieser "Saure-Gurken-Zeit" auch bei meinen Eltern (wohnen Luftlinie ca 500 m vom Stall weg, beim Straßenweg sinds ca 800 m) einen mobilen Zaun und mein Vater holt sie frühs dann hoch...
Wir sind mit Pflanzenwuchs ja gut vier Wochen später dran als der Großteil Deutschlands. Fiel mir zum ersten Mal bewusst auf, als ich vor zig Jahren das erste April-WE bei einer Freundin in Duisburg verbrachte.
Dort grünten die Bäume, alles begann zu blühen...während wir hier in Oberbayern (50 km von Garmisch-P entfernt, ca 15 km zum Starnberger See) noch völlig kahle Bäume hatten und insgesamt pflanzentechnisch alles sehr trist aussah.
Deswegen kann ich meist erst Anfang Mai mit dem Anweiden auf Portionskoppeln beginnen.
Zum (idealen) Offenstall gehört auch ein zum Pferdebestand passendes Mindestmaß an Weidefläche mit einer Vielzahl verschiedener Gräserarten. Leider muss man diese oft erst selber schaffen, weil das Grünland meist aus Powergras-Monokulturen für Hochleistungs-Milchvieh besteht.
__________________ Ich brauche Luft, um zu atmen, brauch zum leben Musik; ich brauche dich, um zu lieben, einen Gott brauch ich nicht...
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01.02.2016 11:24 |
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