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Yuki Yuki ist weiblich
Reitpferd


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Beiträge: 695
Herkunft: Niederösterreich

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Hallo, es haben hier jetzt so viele Leute ihre Erlebnisse beschrieben, dass ich mich sehr kurz halte. Mein erstes Pferd war 15 als ich ihn gekauft habe. Er ist ein Buckler, bis hin zum Rodeopferd. Nicht schön, ich saß schon heulend am Pferd und konnte nur mit meiner Trainerin überhaupt noch reiten. Angst war das alles beherrschende Thema. Ausschließlich bei der Platz/Hallenarbeit. Im Gelände ein Lamm, ich hätte ihm mein Leben anvertraut. Aber es gab eine Zeit da habe ich mich von 1min am Pferd im Schritt sitzen im Minuten Takt über Monate auf 10 Minuten gearbeitet. Ich konnte es allerdings nicht ertragen wenn keiner da war. Schließlich habe ich zu singen, pfeifen und summen angefangen (tanzen hab ich ausgelassen Augenzwinkern ) und das hat funktioniert. Das Bemühen ein Kinderlied zu singen hat verhindert das ich im Trab verkrampft habe und meine Konzentration von der Angst weg gelotst.
Heute mach ich alles mit ihm, er ist und war immer mein Herzbub. Er buckelt auch heute noch (seine Wehwehchen behandeln wir regelmäßig) er hat einfach gelernt sich durch buckeln zu entziehen, wenn er müde wird, der Wind nicht passt, er keine Lust hat. Wir haben jetzt einen Wanderreitsattel, aus dem kriegt er mich nicht mehr raus. Jetzt wird das besser. Das hat allerdings 5 Jahre gedauert (es war ein Ursachen-lern-Prozess). Heute merke ich am Buckeln ob ihm der Rücken weh tut (er zeigts sonst nicht) unds zeit für die Physio is oder ob er keinen bock mehr auf die olle Trulla da oben hat. großes Grinsen
Mein Fazit ist aber: singen hilft fröhlich
18.12.2018 17:40 Yuki ist offline E-Mail an Yuki senden Beiträge von Yuki suchen Nehmen Sie Yuki in Ihre Freundesliste auf
elja2000 elja2000 ist weiblich
Fohlen


Dabei seit: 18.12.2018
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Ich kann mich sehr gut in Dich hineinversetzen. Ich hatte vor gut 10 Jahren einen ähnlichen Fall. Ich habe das Pferd nach einiger Zeit abgegeben.
Ich wurde so mit Mitte 40 vorsichtiger und jetzt mit knapp 60 bin ich sehr vorsichtig. Trotzdem habe ich mir vor einem Monat eine sehr freche und flitzige Stute gekauft. Aber auf ihr habe ich nie das Gefühl, dass etwas passieren könnte.
Wenn du mir einen flauen Gefühl im Magen auf das Pferd steigst, dann gib ihm ab. Wahrscheinlich hat ein angstfreier und konsequenter Reiter mit dem Burschen kein Problem. Die Betonung liegt auf angstfrei.
19.12.2018 06:33 elja2000 ist offline E-Mail an elja2000 senden Beiträge von elja2000 suchen Nehmen Sie elja2000 in Ihre Freundesliste auf
Greta Cooper
Remonte


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Mein erstes eigenes Pferd war ein richtig fieser Durchgänger. Er bekam aus heiterem Himmel Panikattacken und raste blind los. Aber nur alle paar Monate. Ich habe es so lange mit ihm versucht, bis ich vor allen Pferde Angst hatte (und auch fast alle mit mir durchgingen Augen rollen ). Schließlich waren wir so unglücklich miteinander, dass ich ihn (nach 5 Jahren) verkauft habe.

Danach hatte ich eine wirkliche Lebensversicherung, die mir viel Vertrauen in die Pferde und mein reiterliches Können zurückgegeben hat. Aber die Angst, dass ein Pferd plötzlich losrennen könnte, blieb.

Dann bin ich meinem Thotti-Sohn begegnet. Es war Liebe auf den ersten Blick und Ritt. Damals war er 6. Er ist mir auf einem der ersten Ritte durchgegangen und meine Reitlehrerin dachte: Das war's, den wird sie nicht kaufen. Aber ich habe ihn trotzdem gekauft. Jetzt ist er 22 und manchmal kann ich ihn immer noch nicht halten. Wenn er laufen muss, muss er einfach. Dann ist er wie eine Dampflok. Manchmal hat mir das Angst gemacht - aber zum einen liebe ich ihn einfach und zum anderen ist er immer ganz "bei sich", wenn er losläuft - er hat keine Angst und es wurde nie gefährlich. Auch sonst hat er oft seinen eigenen Willen - aber ich mag ihn halt genau so.

__________________
Wenn ein Pferd können soll, muss es auch wollen dürfen.
19.12.2018 11:17 Greta Cooper ist offline E-Mail an Greta Cooper senden Beiträge von Greta Cooper suchen Nehmen Sie Greta Cooper in Ihre Freundesliste auf
Kæreste Kæreste ist weiblich
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Themenstarter Thema begonnen von Kæreste
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Ui, ihr habt ja auch schon so einiges erlebt.

Wenn es bei uns nur ein schneller werden im Tempo wäre .... Aber Sonntag fand ich das schon sehr gefährlich. Jeder Vorfall bei uns war auf dem Weg nach Hause, bzw Sonntag bin ich gar nicht erst vom Hof gekommen. Das möchte ich in der Form auf gar keinen Fall noch einmal erleben.
Dummerweise hat meine Reitlehrein sich gerade krank gemeldet. Unterricht morgen fällt aus.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Kæreste: 19.12.2018 12:00.

19.12.2018 11:59 Kæreste ist offline E-Mail an Kæreste senden Beiträge von Kæreste suchen Nehmen Sie Kæreste in Ihre Freundesliste auf
Lieschen Lieschen ist weiblich
Reitpferd


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Tja, manchmal gibt es leider Dinge, die man nicht wegtrainieren kann... Ich habe auch eine "Durchgängerin".


Insgesamt habe ich 3 Ponys, alle selbst eingeritten und weiter ausgebildet, mit Hilfe von Kursen und Unterricht.

Die inzwischen 29-jährige Ponyomi war immer sehr selbstbewusst und nicht leicht von etwas zu überzeugen, aber sie ging mit mir im Gelände zuverlässig und bedingungslos überall hin. Ein Traum im Gelände...

Dann kam die inzwischen 16-jährige und alles wurde anders. Ein unwahrscheinlich liebes bemühtes Pony, sehr sensibel in der Ausbildung. Sie machte mir in jeglicher Hinsicht die Ausbildung leicht, immer toll an feinen Hilfen! Aber.... wenn sie allein ins Gelände muss verliert sie früher oder später komplett die Nerven, fängt an kopflos zu toben und durchzugehen. Und ich habe sie in der Hinsicht wirklich langsam und sorgfältig antrainiert...., es wird nichts. Solange Mensch oder Pferd irgendwo mitläuft, darf gern auch hinter ihr sein, ist sie durch nichts zu schocken. Sie läuft ohne mit der Wimper zu zucken auch an Baggern oder arbeitenden Mähdreschern vorbei, alles kein Problem. Ich musste mich irgendwann damit abfinden, dass sie einfach nicht allein zu reiten ist, wenn ich drauf sitze bin ich nicht da... unglücklich Glücklicherweise reitet mein Mann ja auch oder ich habe die Möglichkeit ein Handpferd mitzunehmen (das auch ruhig mal neben ihr herumtoben darf), dann ist alles kein Problem. Ich reite sie trotzdem ausgesprochen gern und es wäre keine Frage für mich sie zu verkaufen, da ich ihre Marotte ja recht problemlos umschiffen kann.

Mit der 7-jährigen habe ich jetzt wieder ein Pferd, mit dem ich jederzeit allein losziehen kann. Natürlich testet sie noch immer mal was geht und was nicht, kann dabei auch manchmal etwas blöd werden. Aber das ist nie so, dass ich Angst bekomme uns könnte etwas passieren. Ein passendes Modell für ältere Frauen... Augenzwinkern Die wachsende Erfahrung und Ausbildung wird alles richten Freude .


Wenn ich nur ein einzelnes Pony haben könnte und auch nicht öfter jemanden hätte, der mit mir zusammen reitet, hätte ich wahrscheinlich ernsthaft überlegt Pony Nr.2 wieder zu verkaufen...
19.12.2018 12:25 Lieschen ist offline E-Mail an Lieschen senden Beiträge von Lieschen suchen Nehmen Sie Lieschen in Ihre Freundesliste auf
Buzi Buzi ist weiblich
Reitpferd


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@Kaerste
Wie ist es weiter gelaufen?

Also mein Samson hat immer mal Phasen da will er allein vom Hof nicht weg.
Als Jungspund haben wir da so einige Kämpfe ausgefochten.
Auch heute macht er das immer noch nicht wirklich gut, wenn ich raus gehe allein ist er meist nervös Wiehert ständig und will so schnell wie möglich wieder heim. Das war schon mal besser als ich das viel trainiert habe.
Da ich ihn aber nicht mehr wirklich reiten kann gehe ich am Wochenende lieber mit Freundinnen gemeinsam im Schritt bisschen raus. Allein im Schritt ausreiten ist ja auch fad.

Ich kann dich aber voll und ganz verstehen.
Der Isi einer Freundin hat auch immer so wilde Aktionen gebracht mit einfach losrennen und heim egal ob jemand dabei war oder nicht auf der Hinterhand umdrehen und losrennen war sein Standard. Dabei ist die Besi auch mal schwer gestürzt und hat sich 6 Rippen gebrochen.

Ich denke man muss in erster Linie da schon auf sich schauen, wenn Du das Gefühl hast es könnte eskalieren und im Grunde nur noch Angst hast davor würde ich über eine Abgabe nachdenken.
11.01.2019 09:00 Buzi ist offline E-Mail an Buzi senden Beiträge von Buzi suchen Nehmen Sie Buzi in Ihre Freundesliste auf
Dasha Dasha ist weiblich
Remonte


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Also ich habe ja meine Stute abgegeben, weil ich vor ihr nur noch Angst hatte und mir das Reiten echt keinen Spaß mehr gemacht hat sondern nur noch Stress war.

Dona hat einen Superplatz bei einer guten Freundin , dort ist sie in einer Isistutenherde und hat jetzt seit einiger Zeit eine RB die total von ihr begeistert ist.

Ich habe Jahre gebraucht um mir einzugestehen, dass dieses Pferd einfach nicht zu mir passt.
Nach meiner Erfahrung nach ist es manchmal für alle Beteiligten das Beste wenn man sich wieder trennt.

Ich habe seither Angst vorm Galloppieren und vorm Ausreiten hatte ich auch ewig Angst.Erst meine jetzige RB ein alter Hafi Herr hat mir die Angst wieder genommen.Der ist so brav, dass ich jetzt wieder alleine Ausreiten gehe.Was ich bei mir nicht mehr für möglich gehalten habe.
11.01.2019 11:14 Dasha ist offline E-Mail an Dasha senden Beiträge von Dasha suchen Nehmen Sie Dasha in Ihre Freundesliste auf
Kæreste Kæreste ist weiblich
Jährling


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Themenstarter Thema begonnen von Kæreste
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Hallo zusammen,

meine Reitlehrerin war dummerweise jetzt länger ausgefallen wegen Krankheit.

Im Gelände bin ich erst mal nur im Schritt unterwegs gewesen zusammen mit meiner Freundin. Sie hat mir sehr geholfen und mich unterstützt. Als beim ersten Ausritt mein Pferd wieder blöd wurde und links abbiegen wollte hat sie sofort die richtigen Tipps für mich gehabt, so konnten wir die Situation entschärfen. Einmal war er wieder kurz vorm abdampfen. Dann hatten wir auch 2 richtig schöne Ausritte ohne Vorkommnisse. Letztes Wochenende war es gemischt. Erst gut, dann einmal Abbiegeversuch aber in den Griff bekommen.

In der Halle war er größtenteils artig. Da rennt er nicht los oder so. Aber ich habe ein Problem mit Rechtszirkeln im Trab. Mittlerweile klappt das beim Zirkel am Tor schon gut, am oberen, dem Tor abgewandten Zirkel ist es immer noch schwierig die Kurve zu bekommen. Links herum alles völlig unproblematisch.

Neulich habe ich lange mit meiner RL telefoniert. Sie sieht es eigentlich wie ich. Das Pferd und ich sind überfordert zusammen. Mitte der Woche und heute hatte ich endlich wieder Unterricht. Sicher liegt es auch viel an mir das ich rechts den Bogen nicht bekommen. Links herum sitze ich besser und lockerer als rechtsherum. Daran haben wir gearbeitet und es funktioniert gleich viel besser wenn auch noch nicht durchgängig gut.

Er ist eigentlich ein tolles Pferd. Nicht ängstlich, nicht schreckhaft, Strassensicher. Es ist ja nicht so das es ihn nach Hause zieht beim ausreiten. Wir können ganz entspannt nach Hause reiten. Er geht auch ohne zu kleben vom Hof. Es ist schwer zu beschreiben, er versucht wenn er in seiner blöden Laune ist einfach in jeden Weg abzubiegen, kann auch einfach mal ohne Weg ab ins Gebüsch sein. Und dieses Verhalten kann ich nicht unterbinden. Sollte es ihm gelingen abzubiegen bin ich mir sicher das er abdampfen würde.

Ich bin mir immer noch nicht sicher ob das nur Anfangsschwierigkeiten sind die sich innerhalb der nächsten 6- 18 Monate legen oder ob das immer ein Problem bleiben wird. Meine RL meint das es immer schwierig bleiben wird. Eine andere RL die heute auch zugesehen hat und auch das letzte durchgehen am Hof mitbekommen hat meinte das das richtig gefährlich ist. Und das das Pferd es auf der rechten Hand schon richtig darauf ankommen lässt. Man sieht ihm das schon an wenn ich den Abbiegeversuch machen. Und wenn das in der Halle schon ein Problem ist ....

Mit dem Züchter habe ich auch telefoniert. Er war sehr nett. Eventuell tut sich da noch etwas. Dazu mehr wenn ich konkretes weiß.
12.01.2019 16:27 Kæreste ist offline E-Mail an Kæreste senden Beiträge von Kæreste suchen Nehmen Sie Kæreste in Ihre Freundesliste auf
Morgaine Morgaine ist weiblich
Reitpferd


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Zitat:
Original von Kæreste
Es ist schwer zu beschreiben, er versucht wenn er in seiner blöden Laune ist einfach in jeden Weg abzubiegen, kann auch einfach mal ohne Weg ab ins Gebüsch sein. Und dieses Verhalten kann ich nicht unterbinden. Sollte es ihm gelingen abzubiegen bin ich mir sicher das er abdampfen würde.

Ich kenne ähnliches von meinem (jetzt Hauptreit-) Pony. Sie hat die ersten zwei Jahre nach dem Einreiten fast an jeder Ecke im Gelände rumgezickt wenn ich eine andere Richtung gehen wollte als sie. Blieb dann stur stehen und fing an zu steigen. Ich habe es "ausgesessen" bis sie dann doch meine Richtung ging - es gab Ausritte da stand ich an jeder Ecke 10 min ehe sie meine Richtung ging.
Allerdings hat sie nie den Versuch gemacht davonzurasen, auch ihr Steigen war nie wirklich gefährlich, und mein Dickkopf war einfach größer als ihrer.
Auch zu zweit/in der Gruppe hat sie das gemacht - alle ritten geradeaus aber Madam wollte unbedingt nach rechts.....

Inzwischen ist sie 17 und die Bravheit in Person - nur ein bis zweimal im Jahr kommt die alte Zicke wieder durch und sie biegt urplötzlich ab ohne Vorwarnung. (Das letztemal vor ein paar Wochen mitten in einem Sprung - was mich dann unsanft auf die Erde beförderte...).

Ich liebe dieses Pony - sonst hätte ich bestimmt am Anfang schnell aufgegeben (was mir auch viele geraten hatten).

M.

und auch wegen dieses Verhalten von ihr habe ich mir aus ihr kein Fohlen gezogen, weil ich finde dass sich das nicht vererben muss. Obwohl sie mein Traumpferd geworden ist.
12.01.2019 19:49 Morgaine ist online E-Mail an Morgaine senden Beiträge von Morgaine suchen Nehmen Sie Morgaine in Ihre Freundesliste auf
Lind Lind ist weiblich
Reitpferd


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Aber Kaereste,
das klingt doch vielversprechend. Ich glaube nicht, dass dein Pferd immer schwierig bleibt. Irgendwann kennst du ihn so gut, dass du schon vor dem Abbiegebäversuch weißt, was er vorhat und es verhinderst, bevor es anfängt. Irgendwann ist es weg.

Tryggur ist im ersten Jahr sehr gerne nach links abgebogen. Besonders gerne im Galopp. Es war kaum zu merken. Irgendwann hab ich gemerkt, dass der Galoppsprung vor dem Haken anders war. Nicht mehr so viel vorwärts. Da konnte ich mich immerhin ab und an aufm Pferd halten. Ich bin unzählige Male im Galopp abgeschmiert.

Gut ein Jahr haben wir daran gearbeitet. Dann konnte ich ihn über den Zügel auf dem Weg halten. Ein weitetes Jahr Arbeit und er war so rittig, dass es über den Schenkel ging.
Heute ist er ein Traumpferd.

__________________
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Katharina Merther Fotografie auf Facebook
12.01.2019 21:03 Lind ist offline E-Mail an Lind senden Homepage von Lind Beiträge von Lind suchen Nehmen Sie Lind in Ihre Freundesliste auf
Svartur17 Svartur17 ist weiblich
Jungpferd


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Ich mußte ein wenig schmunzeln, als ich das eben las, auch wenn es eigentlich nicht lustig ist. Irgendwie scheinen alle Isländer einen "Linksdrall" zu haben - ich hab gleich drei davon! *g*

Kaereste, Kopf hoch - das wird bestimmt wieder!! Ich kenne Dein Problem nur zu gut, denn ich schlage mich seit anderthalb Jahren mit der Pubertät meiner beiden Youngster herum. Beide versuchen bei erstbester Gelegenheit nach links abzubiegen und bleiben auch hartnäckig dabei, selbst wenn die Gruppe oder auch nur der Kumpel geradeaus weitergehen oder rechts abbiegen. Es ist wirklich haargenauso wie Morgaine schreibt! Die einzige Strategie, die überhaupt nur Wirkung zeigt, ist: stur bleiben! Aussitzen! Sturer, als das Pony sein und zur Not auch mal 10 Minuten an der Kreuzung stehenbleiben oder auch nur Linksvolten reiten, eine nach der anderen, bis man das Pony in der gewünschten Richtung hat. Es klingt bescheuert, aber irgendwann wird es besser!

Mein älterer Herr (wird dieses Jahr 22 Jahre alt) war anfangs genauso: bog urplötzlich ins Maisfeld ab und guckte, wie ich so darauf reagieren würde. Er war allerdings auch so "fies" und gab dann mal Gas und spielte Rodeo mit mir. Und der kann buckeln - das hab ich so noch nie bei nem Isi erlebt!! Einmal hat er mich sogar im Schritt runtergebuckelt, als ich mich gerade zurechtsetzen wollte - peinlich. Da hing ich dann auf seinem Hals und mußte absteigen. Damals war er ebenfalls in der Pubertät und als die dann durch war, war er fortan das zuverlässige Pony, welches ich mir immer gewünscht habe.
14.01.2019 09:43 Svartur17 ist offline Beiträge von Svartur17 suchen Nehmen Sie Svartur17 in Ihre Freundesliste auf
clauditchi clauditchi ist weiblich
Pegasus


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Meiner hatte auch so glorreiche Ideen.- der wollte auch links abbiegen, obwohl wir rechts wollten! Die Begleiter haben ihn auch nicht interessiert! Beim Spazieren gehen, Kopf runter und mit mir am Strick los galoppieren Augen rollen ! Er war da schon auch echt kreativ, aber inzwischen macht er das nicht mehr! Vielleicht mal kurz anfragen, ob ich das wirklich so meine, aber das war es auch!

Drücke Dir die Daumen, dass es bei Euch wieder gut wird!

__________________
Viele Gruesse Claudia
14.01.2019 17:53 clauditchi ist offline E-Mail an clauditchi senden Beiträge von clauditchi suchen Nehmen Sie clauditchi in Ihre Freundesliste auf
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