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DasGangPferdeForum » Rund ums Gangpferd » Haltung & Pflege » Isländer und Criollo zusammenstellen? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Bægifótur Bægifótur ist männlich
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Sorry, dass ich erst jetzt antworte! Da ich keine Benachrichtigung bekommen habe, habe ich ganz übersehen, dass hier noch einige Antworten gekommen sind...


Zitat:
Original von Zambezi
Probier einfach einige Criollos aus, ob sie Dir entsprechen und ob Dir der Gang weich genug ist. Ich würde auch nicht nur nach Jungspunden schauen. Wenn Dir ein älteres, gut gerittenes und gesundes Pferd angeboten wird, würde ich ihm eine Chance geben, denn die Criollos werden oft alt.

Einen Criollo habe ich inzwischen ausprobiert, allerdings einen Mestizen. Etwas grobschlächtig gebaut und ca. 150 cm groß. Bequem war der nicht. Mein Rücken hat es immerhin ausgehalten, der Ritt war allerdings auch nur 1,5 h lang. Ich habe für das Criollo-Forum bereits einen Bericht davon verfasst. Ich kann diesen gerne hier reinkopieren. Dazu dann eine separate Nachricht...

Falls ich noch ein Pferd kaufen sollte, würde ich am liebsten ein gerade eingerittenes nehmen, maximal vielleicht 8 Jahre alt. Denn alt werden sie von alleine ohnehin schneller als einem lieb ist.


Zitat:
Original von Ragna
Ich würde trotz allem den Gedanken an ein weiteres Islandpferd noch nicht ganz aufgeben. Eigentlich müsste es jetzt statistisch unwahrscheinlich sein, dass du noch einmal Pech hast.
[...]
Ich wünsche dir ganz viel Glück, auf dass du ein passendes, gesundes Pferd findest.

Der Gedanke an einen weiteren Isländer ist auch noch nicht völlig aufgegeben. Denn grundsätzlich finde ich diese immer noch toll. Aber meine persönliche Statistik spricht eher dagegen. Drei von drei Lebenden haben Allergie, zwei musste ich nach wenigen Monaten aus verschiedenen Gründen einschläfern lassen. Und dann ist da immer noch das Thema, dass ich wegen meinem Gewicht ein schlechtes Gewissen habe.

Danke auf jeden Fall für Deine Wünsche!


Zitat:
Original von Lieschen
Wenn es ein etwas größeres Gangpferd werden könnte, käme vielleicht ein Rocky Mountain Horse in Frage.

Von dieser Rasse weiß ich leider noch gar nichts. Bekommt man sie denn in Deutschland überhaupt?

BTW: Für mich müsste es nicht zwangsläufig ein Gangpferd werden. Insgeheim bin ich eigentlich ganz froh über eine weniger komplizierte Gangschaltung. ;-)


Zitat:
Original von rivera
wenn es um andere rasse-ideen geht, schmeisse ich hier mal die mangalarga marchadores in den ring. großes Grinsen wo in etwa lebst du denn?

Ich lebe in Niederbayern. Zwei MMs durfte ich bei Bekannten bereits über einige Jahre kennenlernen. An sich nette Pferde. Einen davon habe ich einmal ausgeritten. Das war der kleinere davon, der auch immerhin schon 154 cm hatte. Im Verhältnis zu seiner Größe hatte er leider ziemlich dünne Beinchen. Und er konnte oder wollte kaum galoppieren. Der größere misst 159 cm, hat zwar kräftigere Beine, aber das ist mir schon eindeutig zu groß. Außerdem spricht er mich vom Typ her nicht an, sieht aus wie ein Warmblut. Und beide konnten bei einem gemeinsamen Ausritt in keiner Gangart mit meinen Isländern wirklich mithalten.
08.08.2020 23:47 Bægifótur ist offline E-Mail an Bægifótur senden Beiträge von Bægifótur suchen Nehmen Sie Bægifótur in Ihre Freundesliste auf
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Wie versprochen, hier der Bericht von meinem ersten Criollo-Ausritt. Ich war zusammen mit meiner RB dort, da sie sich ebenfalls dafür interessiert hat. Wir hatten natürlich keinerlei Erwartungshaltung, dort auf fein gerittene Pferde zu treffen, da es sich ja um einen Touristen-Reitbetrieb handelt, in den sicherlich sehr viele Anfänger kommen. Uns war also klar, dass wir die Rittigkeit dieser Pferde nicht als Maßstab nehmen dürfen. Zumal die uns zugedachten Pferde schon als spezielle "Anfängerpferde" bezeichnet wurden. Dies ist in keinster Weise als Vorwurf zu verstehen. Ich würde als Betreiber eines Ausreitbetriebes bei neuen, noch unbekannten Gästen für den ersten Ritt ebenfalls nur narrensichere Anfängerpferde zuteilen. Und mir ging es sowieso hauptsächlich darum, zu erkunden, wie mein Rücken mit solchen Pferden zurechtkommen wird und wie sie sich ganz allgemein "anfühlen".

Wir wurden von der Chefin des Hauses geführt. Und dies hat sie sehr vorbildlich getan. Sie hat sich nach unseren Reitkenntnissen und unseren Wünschen erkundigt, immer alles ausführlich erklärt und war sehr zuvorkommend. Nach den ersten kurzen Trab- und Galoppstrecken hat sie sich vergewissert, dass bei uns noch alles im grünen Bereich ist. Perfekt.

Meine RB bekam einen 18-jährigen Wallach namens "Juanito" und ich einen 16-jährigen Wallach namens "Napoleon". Beides importierte Mestizen, wie alle Criollos in diesem Betrieb - und beide ca. 150...152 cm groß. Ich habe sofort bemerkt, dass es Napoleons vordringstlicher Job ist, jeden beliebigen Nichtreiter auf seinem Rücken wohlbehalten von A nach B zu bringen. Danach kommt erst einmal ganz lange nichts. Und dann kommt irgendwann weit hinten in seiner Prioritätenliste ganz zaghaftes Ansprechen auf Hilfengebung. Wie gesagt, dies soll kein Vorwurf sein, nur eine neutrale Beschreibung.

Auf den ersten Metern im Schritt hatte ich Bedenken, ob mein Rücken den zweistündigen Ritt überstehen wird. Der Bewegungsablauf war doch sehr viel größer und unbequemer als auf Isländern. Recht bald sollten wir dann schon antraben, da die Pferde von vielen Bremsen geplagt wurden. Den Trab konnte ich im Leichttraben sogar recht gut bewältigen. Allerdings war ich zunächst etwas entsetzt, wie langsam und schwerfällig Napoleon lief. Der Abstand zur Chefin vergrößerte sich immer mehr und ich konnte mein Tierchen weder mit Schenkel-, noch mit Stimmhilfen dazu animieren, mal einen Zahn zuzulegen. Rein vom Gefühl her lief er so, so wie wenn mein eigener Schnaufi gerade sein vorletztes Sauerstoffatom in seinen Blutbahnen aufgebraucht hätte und kurz vor dem Zusammenbrechen wäre.

Die Chefin versicherte mir, dass bei Napoleon keineswegs die Batterie leer ist, er immer so langsam läuft und dies auch vollkommen okay wäre. Auf der ersten (ansteigenden) Galoppstrecke das gleiche Spiel und es war nach kurzer Zeit Ende mit Galopp, weil ich Pferdi nicht dazu animieren konnte, wieder Fahrt aufzunehmen. Ich erhielt dann die Erlaubnis, das Ende der sehr langen Split Rains zum Treiben zu verwenden. Okay, damit kamen wir der Sache langsam etwas näher. Wenn ich die Zügelenden entweder auf die Kruppe klatschen oder neber der Kruppe kräftig rotieren lies, dann blieb Napoleon wenigstens in der gewünschten Gangart - auch wenn das Tempo noch immer sehr übersichtlich war. Meine hinter mir reitende RB wäre vor Lachen fast aus dem Sattel gefallen, als sie mich da mit rotierenden Zügeln mein Pferd vorwärts schicken sah. Ihr Juanito war allerdings auch nicht wirklich lauffreudiger. Nur leider waren ihre Zügel nicht lang genug, als dass sie es mir gleichtun hätte können.

Klar, narrensicheres Anfängerpferd, ich weiß... Da muss ich mich vielleicht auch gedanklich umstellen. Denn meine eigenen Jungs haben so viel Gehwillen, dass ich gerade auf Strecken, die halbwegs trab- und galoppierbar aussehen, ihnen praktisch immer nur verbieten muss, selbstständig loszubrettern. Wenn ich dann tatsächlich einen oder mehrere Gänge hinaufschalten möchte, dann brauche ich ihnen gewöhnlich nur die Erlaubnis dazu erteilen. Treibende Hilfen benötigen sie meist nur auf langweiligen Schrittstrecken. Wenn ich sie so treiben würde, wie Napoleon, dann würden sie wie ein geölter Kugelblitz eine Schneise quer durch den ganzen Wald fräsen und erst jenseits der Landesgrenze wieder zum Stehen kommen. :-)

Als wir von der Streckenlänge her etwa bei der Hälfte angekommen waren, meldete sich mein Rücken nun etwas. Ich wusste nicht, ob es wirklich die Bandscheiben waren oder nur Muskeln. Im weiteren Verlauf verschwand dieser Effekt jedoch wieder. Es folgte noch eine "sehr lange" (naja) Galoppstrecke, auf der irgendwann bei Napoleon endgültig die Batterie leer war und das ganze Treiben auch nichts mehr nutzte. Juanito war dabei schon lange hinter mir aus meinem Blickfeld verschwunden, weil er noch langsamer war. Dafür war der Criollo-Quarter-Mix der Chefin vor mir ebenfalls aus dem Blickfeld verschwunden, weil er deutlich schneller war. Ich war also ein paar Minütchen völlig "alleine" auf einem fremden Pferd im Wald unterwegs. Letzteres war jedoch überhaupt kein Problem. Das wirklich Positive an diesen Buben war nämlich, dass sie solide wie ein Felsblock wirkten. In jeder Hinsicht. Vom Kopf her und auch körperlich. Man konnte (und sollte) sie mit weggeworfenen Zügeln reiten und sie machten keinerlei Anstalten, eigene Ideen zu enwickeln. Da bin ich von meinen eigenen Jungs viel mehr Kreativität gewohnt. ;-)

Tatsächlich enttäuscht war ich jedoch von der geringen Ausdauer unserer beiden Pferdchen. Effektiv waren wir 1,5 h im Sattel, es ist dort schon eine sehr hügelige Gegend - aber wir sind auch viel Schritt geritten. Napoleon ist am Ende zwei, drei Mal im Schritt gestolpert und wirkte relativ "fertig". Obwohl Juanito nur 60 kg tragen musste, erging es ihm auch nicht anders. Das Wetter fühlte sich sehr angenehm an und war nicht zu heiß. 20 bis 24 °C und meist waren wir im schattigen Wald. Ich habe keine Ahnung, wie gut die beiden aktuell gerade im Training stehen - aber wenn meine Isländer nicht gerade Schnaufprobleme hätten, wären sie ausdauernder und dabei noch schneller. Wobei die Criollos hier durchaus viel massiger und stabiler wirkten, was gut fürs Gefühl ist.

1,5 h hat mein Rücken nun immerhin überstanden. Einen annähernd ähnlich großen Definitivo, der einen etwas feineren Körperbau und damit geschmeidigere Gänge hat - und natürlich fein ausgebildet wurde, könnte ich mir u.U. sogar vorstellen. Zumal wenn dann kein Westernsattel mit Westernsteigbügel draufliegt. Ich vermute, dass man mit entsprechendem Training auch mehr Ausdauer generieren könnte. Witzigerweise meinte ausgerechnet meine RB, die schon auf allen möglichen und unmöglichen Pferden geritten ist, recht sattelfest und flexibel in der Pferdewahl ist, dass ihr meine Isländer in jeder Hinsicht lieber wären als Juanito. Damit hätte ich nun überhaupt nicht gerechnet. Ich dachte vielmehr, dass gerade sie mit so ziemlich allem an Pferden zurechtkommt. Tja, Juanito habe ich selbst nicht geritten und kann daher nicht viel zu ihm sagen. Dafür gehen mir gerade viele Gedanken kreuz und quer durch meinen Kopf.
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08.08.2020 23:51 Bægifótur ist offline E-Mail an Bægifótur senden Beiträge von Bægifótur suchen Nehmen Sie Bægifótur in Ihre Freundesliste auf
rivera rivera ist weiblich


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wenn es um andere rasse-ideen geht, schmeisse ich hier mal die mangalarga marchadores in den ring. großes Grinsen wo in etwa lebst du denn?


Ich lebe in Niederbayern. Zwei MMs durfte ich bei Bekannten bereits über einige Jahre kennenlernen. An sich nette Pferde. Einen davon habe ich einmal ausgeritten. Das war der kleinere davon, der auch immerhin schon 154 cm hatte. Im Verhältnis zu seiner Größe hatte er leider ziemlich dünne Beinchen. Und er konnte oder wollte kaum galoppieren. Der größere misst 159 cm, hat zwar kräftigere Beine, aber das ist mir schon eindeutig zu groß. Außerdem spricht er mich vom Typ her nicht an, sieht aus wie ein Warmblut. Und beide konnten bei einem gemeinsamen Ausritt in keiner Gangart mit meinen Isländern wirklich mithalten.


die mm sind vom zuchtziel her so gedacht, dass sie gut galoppieren können und als mittleren gang den viertakt marcha laufen.
in diesem fall ist auch die "gangschaltung" so einfach wie bei einem dreigänger.
allerdings haben nicht alle pferde die zuchtbeschreibung gelesen. Augenzwinkern
zum tempo: mm sind eher als ausdauernde langstreckenpferde gedacht, die mittleres tempo gehen. marcha so bei 10 bis 15 km/h in der regel, darüber werden sie dann manchmal unbequem, weil über tempo geritten. im schritt allerdings sind sie flott, bei ausritten mit isländern hat das bisher immer gut gepasst.
wenn die mm, die du kennst, vom kreiswald gezogen wurden, sind sie nicht unbedingt mm-typisch. die verfolgen dort eine eigene zuchtstrategie. grössere pferde eher im warmbluttyp, die von der veranlagung her meist traben und dann eingetöltet werden. wenn man das mag - okay. wenn nicht - auch mal woanders mm kennenlernen.
die meisten mm sind zwischen 150 und 155 cm.

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zu deiner criollo-erfahrung: sehr amüsant geschrieben. ich teile deine einschätzung, dass man von anfänger-touri-pferden nicht auf die rasse schliessen sollte.

generell würde ich schätzen, dass bei rücken- oder auch knie-themen ein bequemes! gangpferd die bessere wahl ist. ich kenne einen criollo, den die reiterin als extrem bequem beschreibt. sieht auch so aus, aber eben im langsamen jog. es gibt auch den einen oder anderen mit viertakt.

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zum tempo: mm sind eher als ausdauernde langstreckenpferde gedacht, die mittleres tempo gehen. marcha so bei 10 bis 15 km/h in der regel, darüber werden sie dann manchmal unbequem, weil über tempo geritten. im schritt allerdings sind sie flott, bei ausritten mit isländern hat das bisher immer gut gepasst.
wenn die mm, die du kennst, vom kreiswald gezogen wurden, sind sie nicht unbedingt mm-typisch.

Beim Schritt bin ich mir nicht mehr sicher, jedoch in Trab und Galopp mussten wir immer auf sie warten. Ich bin mir auch nicht sicher, ob sie damals schon eingetöltet waren. Zumindest sind sie keinen Tölt geritten.

Wo sie gezogen wurden, weiß ich leider nicht.


Zitat:
Original von rivera
generell würde ich schätzen, dass bei rücken- oder auch knie-themen ein bequemes! gangpferd die bessere wahl ist.

Wahrscheinlich hast Du da recht. Meine Trainerin stößt in das gleiche Horn...

Nichtsdestotrotz kann ich hier noch einen zweiten Rittbericht von einem Criollo abliefern:

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Nun kommt auch schon der nächste Bericht von mir. Da mein Rücken ja den ersten 1,5-stündigen Criollo-Ritt gut überstanden hat, habe ich mir als weitergehende Belastungsprobe einen 3,5-stündigen Ausritt auf der Highlander-Ranch gegönnt. Um es gleich vorwegzunehmen: Meinem Rücken geht es noch gut. Im Lendenbereich spüre ich etwas Muskelkater, aber das passt schon. Ich bin derzeit Ritte dieser Länge nicht mehr gewohnt. Allerdings werden ich kein Freund von Westernsättel und -steigbügel werden. Aber letzteres muss ja auch nicht sein.

Ich durfte mit "Ramiro" ein Pferd reiten, das vor drei Jahren noch ein etwas unrühmlicher Fernsehstar war. Dies habe ich jedoch erst nach dem Ausritt erfahren. (-:

Hier sein damaliger TV-Auftritt:
https://www.facebook.com/watch/?v=1679363998751130

Inzwischen gibt er seine Hufe einwandfrei und ist eine vierbeinige Lebensversicherung im Gelände. Von Automobilen über Kuhherden bis hin zum Pfeifen einer Eisenbahn hat er alles völlig unbeeindruckt hingenommen. Na gut, anlässlich eines Steinhaufens ist er im Galopp mal zur Seite gesprungen. Das sei ihm verziehen. Genau so unbeeindruckt war er jedoch auch von sämtlicher Hilfengebung. Und leider ist er der größte Faulpelz vor dem Herrn. Dafür kann jeder, der es schafft, sich in allen Gangarten im Sattel zu halten, sich von ihm sicher durch jedes beliebige Gelände tragen lassen. Er wählt selbstständig im oft steilen und schwierigen Gelände des Bayerischen Waldes einen geeigneten Weg und erweist sich auch auf felsigem Untergrund als sehr trittsicher.

Wobei, ein großes Problem hat er schon: Bäche sind seine Schwäche. Ähm, nein, das Hineinreiten ist keine Kunst. Die Kunst ist vielmehr, ihn wieder aus dem Bach herauszubekommen. Wenn es nach ihm ginge, würde er darin Wurzeln schlagen und dabei Wasser saufen, bis er platzt. Man muss dann schon sehr energisch werden, um ihn wieder aus dem nassen Element hinauszubugsieren.

Die hiesigen Pferde scheinen besser im Training zu stehen als die von neulich. Die 3,5 h / 16,3 km / 400 Höhenmeter (jeweils rauf und runter) haben sie trotz heißen Wetters gut weggesteckt. Wir waren in einer Gruppe von sieben Gästen unterwegs. Wir heißt, dass diesmal meine Nachbarin mit dabei war, die sonst ebenfalls meine eigenen Jungs mitreitet. Sie war übrigens mit ihrem "Roan" recht zufrieden. Er war wohl rittiger als mein Fernsehstar. Achja, last but not least: Mit der Bequemlichkeit von Schritt und Trab könnte ich leben. Der Galopp war jedoch trotzdem ziemlich unbequem. Im Laufe des Ritts fand ich zwar besser in den Bewegungsablauf hinein, aber ob ich das auf Dauer haben möchte, bin ich mir noch nicht sicher.

Halt, etwas fällt mir noch ein: Ich fand es sehr ungewohnt, dass die zahlreichen Spaziergänger (gut besuchte Urlaubsregion) völlig unbekümmert dicht an unseren Pferden vorbeimarschiert sind. Zuhause weichen diese oft weitmöglichst aus oder gehen gleich in Deckung, wenn sie uns sehen...
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