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Was versteht man unter Stallgemeinschaft? |
Smokey

Reitpferd

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| Was versteht man unter Stallgemeinschaft? |
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Hi,
sorry, dass ich eine so "doofe" Frage stelle, ich will nur sicher sein, dass ich hier keine falsche Vorstellung in mir trage.
Wer hält sein Pferdi in einer Stallgemeinschaft, wie läuft das bei euch? Sprecht ihr alles miteinander ab od. macht jeder wie er will? Wie füttert ihr? usw.
Würd mich über viele Antworten freuen
, da ich den Unterschied als Einstellerdasein erfassen möchte.
danke u. gruß
__________________ Gruß Heike mit Smokey
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28.09.2012 14:34 |
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isigoing

Remonte
   
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Du meinst eine Haltergemeinschaft, also ein Zusammenschluss von Haltern, die gemeinsam ein Stück Land/Stall bewirtschaften, was gemietet/gepachtet ist?
Oder meinst Du eine Stallgemeinschaft, wo verschiedene Pferdehalter als Voll- oder Teilselbstversorger stehen, wo ein SB der Verpächter/Vermieter ist? Wo aber jeder sein eigener Herr und nur der Stall alle zusammenbringt?
Bei der ersten Variante kenne ich so ziemlich alles an Varianten ... In manchen Haltergemeinschaften gibt's einen Menschen, der das Gelände gepachtet hat, der auch die Leute nach und nach dazu holt, wo aber jeder arbeitstechnisch den gleichen Anteil hat und die Kosten umgelegt werden. Auf jeden gleichmäßig. Die Entscheidung über alles von A wie Anweiden bis Z wie Zaunbau liegt bei einem oder bei allen oder bei wenigen. Das klappt mal mehr, mal weniger gut. Um mich herum gilt der Spruch: Mach keine Haltergemeinschaft mit guten Freunden. Hinterher ist nämlich alles kaputt, Freundschaft und Haltergemeinschaft
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28.09.2012 17:53 |
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Skarri

Absetzer

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| RE: Was versteht man unter Stallgemeinschaft? |
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Wir sind eine Gemeinschaft von 7 Leuten mit 8 Ponys.
Wir teilen uns die Arbeit jeder hat einen festen Tag in der Woche (evtl. wird mal untereinander getauscht) an dem er abäppelt, nach dem Rechten schaut (Ponys, Tränken, Zaun etc) und die Abendfütterung Heu macht. Kraftfutter übernimmt jeder selber, manchmal stellen wir Eimer in der Futterkammer bereit und der Abendfütterer gibt sie dem jeweiligem Pony am Putzplatz angebunden. (Name auf Eimer und jeder weiß dann wer was bekommt, oder man wird angerufen und macht einen Eimer fertig)
Morgens und Mittags kommt ein netter, rüstiger Rentner und füllt die großen Heunetze. Er gibt morgens jedem Pony die Mineralbricks. Wenn was ist, hat er die Telefonnummern von uns allen und vom Tierarzt. Er macht es super zuverlässig und wollte eigentlich kein Geld dafür weil es ihm so viel Spaß mit "seinen" Pferdchen macht, wir geben ihm dafür aber 250 Euro im Monat.
Kraftfutter kauft jeder selbst. Alle anderen Kosten wie Pacht (900 €/Jahr), Heu, Mineralfutter, Späne, Strom, Wasser, Instandhaltung (Material), Versicherung, und "unseren Opi" teilen wir durch 8.
Wir haben ein Konto angelegt, auf das jeder monatlich 130 Euro überweist. Mit der Summe kommen wir gut zurecht (bis auf ein Jahr, wo so ziemlich alles kaputt ging). Meist bleibt Geld übrig fürs Weihnachtsessen mit "unserem Opi". Wenn nicht, laden wir ihn trotzdem ein
und machen eine einmalige Sonderzahlung aufs Konto.
Ich bin erst 2 Jahre dabei, die anderen machen das seit 6 Jahren und "Opi" war noch NIE Krank, was man von den Jungspunten der Einstellergemeinschft nicht sagen kann. Sollte er einmal ausfallen (was hoffentlich nicht so schnell passiert) wäre es der Supergau. Dann würden wir eine "Halbtagskraft" einstellen, wo wir mit wesentlich höheren Kosten rechnen müssten (Gehalt, Sozialversicherung..), die würde dann aber die gesamte Arbeit, ausser der Abendfütterung übenehmen und wir ständen dann praktisch in Vollpension, was die höheren Kosten rechtfertigt.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Skarri: 28.09.2012 18:27.
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28.09.2012 18:18 |
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Smokey

Reitpferd

Dabei seit: 23.11.2008
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Herkunft: Rhein Pfalz Kreis
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Themenstarter
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Hi,
oha, das hört sich soweit mal interessant an.
Also bei uns hier würde das ggf. so aussehen: Wir haben jemanden dem das Land gehört (gepachtet). Er würde sich um das instanthalten von Zäunen u. Unterstand kümmern sowie das Mist abfahren übernehmen. Und das Wasser, d.h. auffüllen u. im Winter dafür sorgen dass es (falls gefroren) frei ist.
Alles weitere würde er uns überlassen. D.h. die Gemeinschaft existiert noch nicht, sondern würde sich neu gründen.
Wir müssten eben uns ums abäppeln sowie füttern kümmern u. das Heu selber besorgen. Wobei er uns das auch besorgen könnte, müsste halt alles noch geklärt werden.
Ich persönlich fände es toll, wenn wir auch feste Tage aushandeln, wo dann jeder seine Arbeit macht. Da ich persönlich 4 Halter/Pferde für gut halte , würde ich das natürlich begrüßen. Der Grundstücksbesitzer meinte so 3-5 aber letztlich würde er uns das überlassen. Momentan sind wir 2 feste Interessenten, evtl. 3 u. treffen uns Morgen Früh zum besprechen, wie sich das jeder vorstellt u. wie es funktionieren sollte.
Ich wünsche mir ein nettes u. ehrliches miteinander u. möglichst die gleichen Grundlagen/Vorstellungen, damit es ohne "stress" ablaufen kann. Klar, kann man auch mal tauschen (finde ich) schnell hat man eben mal an "seinem" Tag mal nen Termin, ist krank oder oder oder. Das sollte kein Problem sein, weis halt noch nicht wie andere das dann sehen.
Auch dass Kraftfutter jeder für sich besorgen würde, fände ich o.k., da ich wenn dann nur Hafer füttere u. keine fertig gemischten Futtersorten. Was das Heu angeht, wäre meine Vorstellung dass wir einfach die benötigte Menge einkaufen u. die Kosten teilen. Die Pferde fressen ja wohl zusammen u. da würde es doch anders keinen Sinn machen, denke ich.
Oder erwarte ich zuviel?
__________________ Gruß Heike mit Smokey
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Smokey: 28.09.2012 19:39.
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28.09.2012 19:38 |
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isigoing

Remonte
   
Dabei seit: 18.10.2007
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Ja und Nein
Ja, weil am Anfang immer alles rosig ist, Einigkeit herrscht und alle am selben Strang ziehen.
Und nein, weil es 1001 Sache gibt, die das ganze Gefüge aus Einigkeit und "Wir machen alles wie wir's besprochen haben gemeinsam"-Denken durcheinander würfeln kann.
Der erste Winter kommt, die Urlaubszeit, Stress in der Beziehung und alles ändert sich. Dann wird's mühsamer und die ersten scheren u.U. aus. Dann ist das mit 3x täglich Heu nicht mehr zu halten, die regelmäßigen Reparaturdienste fallen weg ("Schafft ja immer keiner ..."), einer will Silage, weil ihm das Heu zu teuer ist. Tun sich zwei-drei zusammen, dann haben sie evtl. schon die Möglichkeit, Entscheidungen zu kippen oder zu blockieren. Dann sehen die anderen doof aus und müssen eben schlimmsten Falls mitziehen.
Würde ich sowas aufziehen wollen, würde ich immer (!) die "Leitung" behalten. D.h. ich pachte das Gelände, ich gebe bestimmte Grundlagen (Futterart, Reinigungsrhythmus, Anzahl der Pferde, finanzielle Regelungen, Mithilfe ...) vor und suche Leute, die diese Vorgaben akzeptieren.
Ich habe eine Bekannte, die verfährt so. Sie nimmt immer einige Pferde hinzu, aber nur so viele, wie sie braucht, um die Arbeit zu schaffen. Und auch wenn alle eine Haltergemeinschaft bilden, sich Arbeiten teilen, gibt es Dinge, die unumstößlich sind, die nicht zur Verhandlung stehen. Dazu gehört z.B. die Heufütterung, die Anzahl der Fütterungen und die Anzahl der abzuleistenden Dienste. Und der Preis, der umzulegen ist.
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28.09.2012 22:03 |
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Skarri

Absetzer

Dabei seit: 13.01.2009
Beiträge: 32
Herkunft: NRW
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Ja, bei uns hat auch eine die "Leitung" führt das Konto und macht die Bestellungen. In den ersten vier Jahren war auch ein Kommen und Gehen. Die nettesten Leute wurden zu Furien. Vereinbarungen wurden nicht eingehalten und "Eifersüchteleien" verpesteten das Stallklima.
Jetzt sind wir eine nette Truppe und dank "unserem" Opi auch nicht zeitlich üerlastet, da wir alle zumindest halbtags arbeiten. Ohne Opi oder einer/m Pferdepfleger/in würden wir das nicht hinbekommen.
Es gibt feste Regeln und Pflichten, an die sich jeder hält.
Gibt es Arbeit an Stall oder Weide, helfen uns unsere Männer gerne und es wird immer ein Event mit abendlicher Grillparty.
3 Pferde halte ich für nicht gelungen, da eins alleine ist, wenn mal 2 zusammen ausreiten. Das sich immer 3 treffen ist nicht realistisch. Ich finde eine Gruppe ab 5 ganz gut.
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28.09.2012 22:34 |
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Gosa

Reitpferd

Dabei seit: 25.01.2011
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Wir, das sind meine Schwester und ich, haben so eine Gemeinschaft. Zu zweit.
Sie hat drei Pferde und ich zwei.
Ich gehe jeden Morgen zum Füttern und Misten. Abends geht meine Schwester
alleine oder wir beide. Kommt drauf an, wie viel Stress ich habe (2 Kinder,
Haushalt, Familie, ...).
Abends wird für die 5 Pferde/Ponys das Wasser frisch aufgefüllt und ebenfalls
gefüttert und gemistet.
Fallen außergewöhnliche Arbeiten an: Zaun reparieren, Mist wegfahren, Reparaturen,
helfen wir zusammen und spannen auch mal unsere Männer mit ein.
Wir können über alles reden - wenn es mal Unstimmigkeiten gibt oder so.
Natürlich ärgert man sich mal über was weiß ich; aber unter uns Schwestern
ist alles viel schneller geklärt, als bei "fremden" Personen.
__________________
Nenne Dich nicht arm,weil Deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind.Wirklich arm ist nur der,der nie geträumt hat
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Gosa: 29.09.2012 16:35.
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29.09.2012 16:33 |
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Funny_Girl

Reitpferd

Dabei seit: 17.06.2011
Beiträge: 1.494
Herkunft: Oberbayern
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@Smokey: Ich würde es an deiner Stelle so halten, dass ihr als Halter/Stallgemeinschaft einen Vertrag aufsetzt, wo all diese Dinge geregelt sind.
Also gleich von Anfang an schriftlich regeln, wer an welchem Tag mit Füttern/Misten dran ist, wie man im Falle von Krankheit/Urlaub verfährt usw (natürlich sollte man untereinander tauschen können, aber auch hier sollte vorab festgelegt werden, wie das geregelt werden soll).
Ich würde auch einen Passus aufnehmen, der regelt, dass bei Zuwiderhandlungen z. B. erst ein Strafgeld o. eine Art Strafdienst fällig wird, bei weiterem Verstössen muss der Betreffende den Stall verlassen.
Am Anfang ist immer alles wunderbar, aber leider gibt es immer wieder Leute, die es ausnutzen, dass die anderen ihr Pferd mitversorgen, weil das Tier ja nix dafür kann.
Deswegen ist so ein Vertrag unverzichtbar, es müssen alle Gemeinschaftsarbeiten festgelegt werden, die Art der Fütterung usw.
Jedes noch so kleine Detail muss/sollte bedacht werden, damit sich später niemand rausreden kann.
Natürlich bedeutet ein Vertrag nicht automatisch, dass alles reibungslos laufen wird, aber im Falle des Falles macht was schriftliches es leichter, den Nichtstuer/Störer loszuwerden.
Die Sache mit dem Gemeinschaftskonto ist spitze, auch hier sollte im Vertrag stehen, bis wann die Zahlung auf das Gemeinschaftskonto spätestens zu erfolgen hat, wie ihr es regelt, wenn außergewöhnliche finanzielle Belastungen auf die Gemeinschaft zukommen und und und.
Mündliche Absprachen sind null und nichtig, ich hab da mit Reitbeteiligungen ganz schlechte Erfahrungen gemacht, im Endeffekt kamen die immer nur zum Reiten und die Arbeit blieb trotzdem wieder an mir hängen.
Würde ich mir nochmal eine Reitbeteilung suchen, dann würde ich das auch nur noch schriftlich festlegen, auch wenn es sich dabei um eine gute Bekannte handeln sollte.
__________________ Ich brauche Luft, um zu atmen, brauch zum leben Musik; ich brauche dich, um zu lieben, einen Gott brauch ich nicht...
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01.10.2012 01:06 |
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isigoing

Remonte
   
Dabei seit: 18.10.2007
Beiträge: 276
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Naja, aber wenn man einen Vertrag mit allen kleinen Details aufsetzen will, muss man sich über alles im einzelnen auch schon von Anfang an klar sein. Und wer weiß schon, wie sich etwas in der Praxis bewährt, wie etwas abläuft, wie es besser (oder schlechter) ist und welche Mengen/Futterzeiten die besten sind, wenn das Ganze noch nicht im Betrieb ist?
Ich würde für mich selber ein Konzept erarbeiten, mit allem, was Dir für Deine Pferde und ihre Haltung wichtig ist, was Du wie handhaben möchtest und welche Überschrift Du dem ganzen geben willst (Haltergemeinschaft oder Pensionsstall oder ...). Darin festschreiben würde ich zum Beispiel das mit dem Gemeinschaftskonto, mit festen Versorgungstagen, Futterarten und ungefähre Mengen, aber auch, wie Du Dienste verteilen willst. Möglich wäre ja z.B., dass man einen Tag gesamt als Dienst-Tag vergibt oder nur einzelne Dinge (Misten ein Dienst, Füttern ein Dienst) usw. (Ich hoffe, man versteht, was ich damit meine
)
Der Vorteil von so etwas Schriftlichem ist immer, dass man das nach- und durchlesen kann, nichts vergisst (man kommt beim Besichtigen ja gerne auch mal ins Quatschen
) und damit gewährleistet ist, dass evtl. entscheidende Details übermittelt wurden.
Wenn Du dann Leute an der Hand hast, denen der Stall gefällt und die sympathsich erscheinen, würde ich das vorlegen und klarstellen "SO wird es werden, mit minimalen Gestaltungsmöglichkeiten durch die Mit-Halter". Wenn dann gleich die ersten "Nö, so würde ich das aber nicht wollen"-Ansagen kommen, dann kannst Du ja entscheiden, ob das was werden kann und so "absieben". Und dann würde ich - nach entsprechender Beratung mit einem Fachmann!!! - mit den wirklich festen Leuten eine Art Penions- oder Gemeinschaftsvertrag abschließt, der zumindest das Finanzielle und Pflichten und Rechte genau regelt.
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01.10.2012 17:31 |
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Smokey

Reitpferd

Dabei seit: 23.11.2008
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HI,
puh, doch so viele Anregungen... ähm, also wir haben uns Samstag ja nun getroffen u. über alles soweit möglich gesprochen! Wir sind uns zumindest mal in soweit einig, über das Füttern - keiner will längere Futterpausen! Wir haben so ziemlich die gleiche Vorstellung.
Aber da wir beide KEINE Erfahung in Sachen Haltung in Eigenregie haben, müssen wir erstmal absprechen u. TESTEN wie es am besten läuft u. vor allem umgesetzt werden kann.
Wir wollten jetzt das Heu dann erstmal Portioniert (also nicht gleich den ganzen Rundballen) in Kartoffelkisten füttern um überhaupt mal nen Überblick zu kriegen, was bzw. wieviel sie Fressen, OHNE damit rumzusauen!
Die andere Partei will Morgens zw. 7 und 7.30 bei den Pferden vorbei schaun u. nach dem Rechten sehen. Ich werde das i.d. Anfangszeit dann Mittags direkt wenn ich v.d. Arbeit komme schaun bin aber normal dann eh mittags bzw. nachmittags dort sein werde.
Die anderen sind dann wohl auch öfter nach 16 Uhr dort weil die Tochter auf ne Ganztagsschule geht u. nicht vor 16 Uhr nach Hause kommt, danach aber auch zu ihrem Pony möchte.
Es wird also jeder von uns zum. i.d. Winterzeit tägl. dort sein. Wasser wird ja versorgt, aber auch da will ich sehen wie zuverlässig das geschiehd. Wir müssen uns hier erstmal einfinden. Waren uns auch einig, dass wir halt schaun müssen u. ggf. dann Verbesserungen anstreben u. dann optimieren.
So lange wir nicht wissen wie das alles dann letztendlich abläuft, kann man ja nix schriftlich machen....
Ich persönlich würde ja gern auf 3 Pferde aufstocken, die Sache hat sich etwas geändert. Die Winterkoppel bekommen wir nicht, was Grastechnisch kein Verlust ist, da durch die vielen Bäume dort eh kaum was wächst. Aber ich weis nicht in wieweit die Fläche über Sommer dann ausreicht. Ist es dann knapp brauchen wir über einen weiteren Kandidaten gar nicht nachdenken. Wobei vorher wohl auch 3 Pferde dort standen aber ich konnte leider (noch) nicht nachfragen wie die mit der Grasfläche auskamen. Vielleicht kann ich da demnächst doch mal fragen. Allerdings hatten die eine kl. Weide mehr als wir jetzt.
Auch haben wir besprochen, dass wenn das mit den Kartoffelkisten nicht so ganz nach unserer Vorstellung läuft, würden wir eben auf eine Raufe umsteigen u. dann mit Heunetz arbeiten, so dass keiner gezwungen ist Mittags hin zu fahren. Wie gesagt, auf längere Futterpausen ist keiner scharf.
Wir wollen auch offen u. ehrlich miteinander Reden wenn einem was nicht passt. Das kann ich nur ansprechen u darum bitten, wie soll man sowas vertraglich festlegen?
__________________ Gruß Heike mit Smokey
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Smokey: 01.10.2012 20:24.
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01.10.2012 20:21 |
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Baron

Reitpferd

Dabei seit: 08.09.2008
Beiträge: 736
Herkunft: Eifel / Ahrtal
Bewertung:
Level: 45 [?]
Erfahrungspunkte: 4.855.739
Nächster Level: 5.107.448
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ich würde an eurer stelle trotzdem festhalten das sich Person X morgens und Person Y abends um Wasser u Futter kümmert und das bei Verhinderung der andere zu benachrichtigen ist.
Dann wird noch festgehalten wer an welchen Tagen wieviele Kanister Wasser mitbringt (Beispielsweise) damit immer genug Vorrat da ist.
Ich kenne einige, die dann zwar "anwesend" sind, aber mindestens jedes zweite mal kein Wasser mitbringen und sich ansonsten auch gerne aus den anfallenden Arbeiten raushalten....
__________________
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05.10.2012 10:26 |
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FraukeF


Dabei seit: 06.11.2007
Beiträge: 3.627
Herkunft: Rhein-Sieg-Kreis
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Level: 55 [?]
Erfahrungspunkte: 25.042.537
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Dem kann ich nur beipflichten, auch wenn es nur 2 Parteien sind, das A und O sind ganz konkrete Absprachen, am besten als Plan schriftlich festgehalten, wer wann was macht/mitbringt etc. Ansonsten tritt sehr schnell das sogenannte 60:40 Prinzip ein, nämlich dass jeder meint mind 60% der Arbeit zu machen und der andere nur 40%. Das führt auch wenn man sich gut versteht schnell zu Problemen.
In unserer Stallgemeinschaft haben wir das auch so geregelt, wir haben einen festen Einsatzplan, der nur im Notfall oder nach Absprache geändert wird, damit jeder seine Zeit besser einteilen kann. Nichts ist schlimmer, als nicht genau zu wissen, ob das Pferd versorgt ist oder nicht. In Urlaubszeiten wird dem jeweils anderen Part, der dann die Arbeit macht ein Guthaben erstellt. Die Abrechnung der Kosten erfolgt monatlich, dann laufen gar nicht erst Riesenbeträge auf und man behält den Überblick.
__________________ Die wahren Entdeckungsreisen bestehen nicht im Kennenlernen fremder Landstriche, sondern darin, die Dinge mit anderen Augen zu sehen. (M.Proust)
Komm wir essen, Opa------Satzzeichen retten Leben!
https://www.facebook.com/FraukeFuhrmannBarhufpflege
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05.10.2012 13:54 |
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