| |
TopPoster |
» rivera mit 8137 Beiträgen seit dem 07.10.2007
» Velvakandi mit 7928 Beiträgen seit dem 07.10.2007
» Wisy mit 7845 Beiträgen seit dem 20.07.2009
» Atli mit 6805 Beiträgen seit dem 16.10.2013
» tryggvi mit 5861 Beiträgen seit dem 16.10.2013
|
Zufallsbild |
 |
Heutige Termine |
| Ihnen fehlen die Rechte dazu um den Inhalt dieser Box zu sehen. |
neuste Mitglieder |
» Gaja registriert am: 06.07.2026
» MarkoFlow registriert am: 10.06.2026
» Amazone registriert am: 07.05.2026
» Wuestenpferd registriert am: 10.04.2026
» Avis registriert am: 19.01.2026
|
|
Leidensgenossen Sehne |
Morgaine

Pegasus

Dabei seit: 16.10.2013
Beiträge: 2.667
Herkunft: HVL
Bewertung:
Level: 51 [?]
Erfahrungspunkte: 12.495.085
Nächster Level: 13.849.320
 |
|
An einem Donnerstag nachmittag bin ich fröhlich mit meinem Pony ausgeritten.
Am Freitag früh stand sie praktisch auf 3 Beinen im Paddock. Hinten links dick und warm.
Ich wollte sie hoch zum Anbindebalken führen, aber nach 2 1/2 Schritten merkte ich - dat geht nich -, ließ sie im Paddock und telefonierte den TA herbei.
Seine (bzw. ihre - es kam die Wochenendvertretung) erste Vermutung (Hufgeschwür) konnte er gleich wieder ad acta legen, meine Vermutung (irgendwas an der Sehne) aber bestätigen.
Es gab nen Angussverband und für Montag einen Ultraschall-Termin.
Der US ergab, nach einigem Suchen (...ich find hier nichts...) einen "dunklen Fleck" in der tiefen Beugesehne.
Therapie: erstmal ein paar Tage Entzündungshemmer und weiter Angussverband.
Nach 1 Woche: Verband ab, täglich mit Heparinsalbe einmassieren. Beschlag mit leicht erhöhten Schenkeln ("aber ist nicht so dringend, warten Sie bis der Schmied sowieso wieder auf dem Hof ist"). Und abwarten. In 6 Wochen erneute US-Kontrolle.
Inzwischen sind 3 Wochen vergangen. Pony läuft fast wieder normal (im Schritt), das Bein ist aber weiterhin dick. Der Schmied kommt erst diese Woche...also bisher ist noch kein Beschlag drauf.
 
Woher das kam - keine Ahnung. Beim Ausritt ist mir nichts aufgefallen. Und da sie momentan aus anderen Gründen sowieso alleine im Paddock steht/stand, kann es also auch keine Rauferei gewesen sein.
Blöd das alles.
M.
|
|
20.10.2013 10:53 |
|
|
stechmuecke

Reitpferd

Dabei seit: 25.03.2013
Beiträge: 814
Herkunft: Hohenlohe
Bewertung:
Level: 44 [?]
Erfahrungspunkte: 3.980.498
Nächster Level: 4.297.834
 |
|
wir knicken ja manchmal auch um, ohne dass was großes war. kann ja einem pferd auch passieren.
Sind das aktuelle bilder?
Gehst du mit ihr ein bisschen Spazieren?
Die Aussage finde ich seltsam, warum es nicht eilt, den Huf steiler zu stellen. Mein Gefühl wäre eher so, dass wenn ich ein Pferd höher stelle bei sowas, dann gleich, um die Entlastung in der akuten Phase zu bekommen. Der Schmied, der deine dann beschlagen soll, ist das auch der, der dein Pferd sowieso immer bearbeitet?
|
|
20.10.2013 11:03 |
|
|
Skyggnir

Pegasus


Dabei seit: 08.10.2007
Beiträge: 3.353
Bewertung:
Level: 55 [?]
Erfahrungspunkte: 23.085.776
Nächster Level: 26.073.450
 |
|
Ich würde mir ja jemanden mit Blutegeln ans Pferd holen. Die Blutegel haben seinerzeit Minas Bein gerettet und die Prognose "Weidepferd, vielleicht noch ein bisschen Zucht" nach einem halben Jahr schulmedizinischen Herumdokterns ad acta gelegt... Minchen ist seither schon Europameisterin geworden, neben weiteren Erfolgen in der Fino- Und Gangpferdewelt, wird erfolgreich auf Distanzen geritten...
Das haben wir den kleinen Blutsaugern zu verdanken, die die Verklebung der tiefen und oberen Beugesehne aufgelöst haben (kam durch ein Loch in der Sehne und die dadurch ausgetretene Sehnenflüssigkeit), die Entzündungen beseitigt haben, die Schwellung abgebaut haben, das auf dem Ultraschall schwammige Gewebe wieder in klar abgegrenzte Gewebeschichten aufgelöst haben.
Unser TA war damals auch sehr beeindruckt, das Ganze ist jetzt schon sieben, acht Jahre her und Blutegel wurden gerade erst wiederentdeckt. Es war auch schwer, jemanden zu finden, der das macht.
Bei Sehnensachen, Arthrose und Co. würde ich immer vor allem auf Blutegel setzen.
__________________ Many people watch,
But few can see.
|
|
20.10.2013 12:11 |
|
|
Lind

Pegasus


Dabei seit: 19.10.2013
Beiträge: 3.551
Bewertung:
Level: 53 [?]
Erfahrungspunkte: 16.628.159
Nächster Level: 19.059.430
 |
|
Mein großer hatte vor ziemlich genau 2 Jahren auch eine dicke Sehne. Es kam auch ganz plötzlich. Am Samstag waren wir noch ausreiten, am Sonntag lief er stocklahm und die Sehne war dick.
Er stand dann einige Zeit nur in den Box bzw. in einem Einzelpaddock und wurde täglich auf hartem Boden im Schritt geführt und wurde mit Heprain eingeschmiert. Nach etwa drei Wochen lief er wieder lahmfrei, die Sehne war aber weiterhin dick. Die TA erklärte mir, dass das eine Wasseransammlung ist und dass wie ein Schutz für eine verletzte Sehne ist und das es nicht weiter schlimm ist.
Insgesamt hab ich meinen Wallach fast 3 Monate nicht geritten. Danach sagte der TA nach dem Ultraschall, dass ich ihn wieder langam antrainieren könnte. Zu dem Zeitpunkt war die Sehne aber immer noch verdickt.
Ich hab ihn dann über 2 Monate wieder antrainiert. Zuerst nur im Schritt, später dann auch Tölt und Trab, aber nur auf harten Wegen. Nach etwa 2 Monaten konne ich ihn wieder normal reiten und auch galoppieren. Die Sehne war aber auch da noch etwas dicker, als die andere. Nicht viel, aber eben doch schwammiger als die andere. Der schwammige Bereich hatte sich aber verkleinert. Ganz weg wars dann erst weitere 2 - 3 Monate später.
Sehnensachen sind immer langwierig. Da muss man sehr viel Geduld haben.
__________________ Fotoseite
Katharina Merther Fotografie auf Facebook
|
|
20.10.2013 13:51 |
|
|
Raio


Dabei seit: 04.07.2008
Beiträge: 1.465
Herkunft: Rhein-Main-Gebiet
Bewertung:
Level: 49 [?]
Erfahrungspunkte: 9.691.477
Nächster Level: 10.000.000
 |
|
Hallo,
da Sehnen nicht durchblutet sind und nur indirekt ernährt werden, brauchen sie ewig, bis sie heilen. Man rechnet 12-36 Monate, bis gerissene Sehnenfasern wieder hergestellt sind. Eine so angeschwollene Sehne hat garantiert gerissene Fasern. Leider führt die unvermeidliche Entzündung dann dazu, dass die Fasern in Ruhe miteinander verkleben. Bewegt sich das Pferd dann, werden die verklebten Fasern immer wieder auseinander gerissen, was die Entzündung anheizt. Das erklärt auch das Phänomen, daß die Sehne kurz nach der Bewegung abschwillt und dann über Nacht wieder dick wird und wehtut. Blutegel sind ein sehr guter Tip, weil sie entzündungshemmende Stoffe in die Bisswunden abgeben. Entlastender Beschlag kann helfen. Man muss ihn aber nach und nach wieder runtersetzen, weil sich die Sehnenfaser nur durch (mäßige!) Belastung richtig ausrichten. Wenn sie kreuz und quer zusammen heilen, ist die Sehne nicht mehr belastbar. Es gibt auch Zusatzfutter, die genau die notwendigen Nährstoffe für die Sehne enthalten. Magnetfeld-Therapie ist oft auch hilfreich und lindert die Schmerzen. Durch die Schonhaltung kommt es gerne zu weiteren Problemen wie Verspannungen, für die ein Osteopath o. Ä. Hilfreich wäre. Wie immer, muss man sehr ganzheitlich vorgehen.
Viel Glück! Gruß Beate
__________________ *** Ein gutes Pferd hat keine Farbe, ein richtig Gutes ist weiß oder smoky black (und hat seeehr lange Ohren) ***
*** Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, dass man Recht haben kann und trotzdem ein Idiot ist. ***
|
|
20.10.2013 17:30 |
|
|
Blesa

Pegasus


Dabei seit: 16.10.2013
Beiträge: 3.000
Herkunft: Kreis Lüchow-Dannenberg
Bewertung:
Level: 52 [?]
Erfahrungspunkte: 14.056.308
Nächster Level: 16.259.327
 |
|
Lange Ruhezeiten sind das a und o bei Sehnengeschichten. Leider sind die meisten Tierbesitzer häufig zu ungeduldig und belasten die Pferde zu früh zu stark, was hüfig zu rezidivierenden Sehnenproblemen führt.
Das heißt nicht, dass man sein Pferd wochenlang in der Box lassen muss, es kann sicherlich auch auf einen Paddock (solange der Boden hart und trocken ist), wichtig ist halt, das der Platz doch so beengt ist, dass das Pferd keine Fahrt aufnehmen kann und auch keine Anreize hat wild rumzutoben.
Wir hatten mal ähnliche Sehnenprobleme mit unserer Stute, die daraufhin erst Boxenruhe mit Verband hatte, dann Paddockruhe, dann an der Hand gedeckt wurde und letztendlich innerhalb der ersten 3 Monate der Trächtigkeit auch nicht gearbeitet wurde. Dafurch hatte sie insgesamt eine Schonzeit von einem halben Jahr, danach haben wir langsam angefangen sie wieder anzuarbeitet (erst Schrittprogramm auf hartem Boden etc.) sie war danach wieder voll einsatzfähig und hat bisher nie wieder irgendwelche Probleme gehabt.
Was ich mit meinem Roman sagen will
Sehnenprobleme sind zwar doof, aber mit Geduld gut zu händeln.
__________________ Hof am Mützenberg/Gestüt Weckemilchstein - Islandpferdezucht im Wendland
|
|
20.10.2013 17:38 |
|
|
Kiljan

Fohlen
Dabei seit: 17.10.2013
Beiträge: 16
Herkunft: Bayern
Mitglied bewerten
Level: 24 [?]
Erfahrungspunkte: 74.946
Nächster Level: 79.247
 |
|
Hallo zusammen,
Ich habe meinen Wallach Ende August mit dickem Bein von der Koppel geholt. Im Schritt ist er nicht lahm gegangen, nur leicht im Trab. Der TA kam, beugte und Kiljan ging stocklahm...
Ultraschall war ok, keine Verklebungen und in der Sehnenscheide nur wenig Flüssigkeit darstellbar. Er bekam Metacam und Enelbinverbände verordnet, nachdem er zwei Tage Zinkleimverband hatte.
Das Enelbin hat er leider mit seiner empfindlichen Haut nicht vertragen. Zu allem Übel setzten sich dann auch noch Milben auf die gereizte Haut, so dass wir mit den Verbänden aufhören mussten. Er stand diese Zeit in seiner Herde auf der Koppel und im Offenstall. Sein Bein ist gleich geblieben, nur hat sich die Flüssigkeit in der Sehnenscheide angesammelt.
Ich war dann im Urlaub und habe blauäugig gehofft, dass es sich in dieser Zeit durch das Rumstehen weiter verbessern würde. Die Hautgeschichte ist dank guter Pflege abgeheilt und er hat BoT Gamaschen getragen. Leider ist es nicht besser geworden.
Vor 3 Wochen haben wir geröntgt und nochmal geschallt. Die Röntgenbilder sind super, Ultraschall hat auch keine besonderen Schäden oder Verklebungen aufgezeigt, nur die Flüssigkeitsansammlung in der Sehnenscheide war deutlich zu sehen. Das Fesselringband ist auch leicht verdickt.
Die TA hat dann Cortison in die Sehnenscheide gespritzt ( war bei meinem Spinner nur mit Sedierung möglich) und seitdem steht er in der Box.
Am Mittwoch war Nachuntersuchung und wir beginnen jetzt mit Führprogramm.
In 2 Wochen ist wieder Nachuntersuchung... Ich werde ihm definitiv über den Winter schonen, möchte aber, dass er schnellstmöglich wieder in seine Herde kann, da es keine Möglichkeit gibt, ihn derzeit rauszustellen (Paddock oder Koppelstück).
Zu den Blutegeln habe ich eine Frage. Können die gesetzt werden, wenn Cortison gegeben wurde? Ist es schmerzhaft, wenn die beißen?
So dass wars erstmal! Grüsse Kiljan
|
|
20.10.2013 21:06 |
|
|
mypony


Dabei seit: 08.10.2007
Beiträge: 461
Herkunft: Mittelfranken
Bewertung:
Level: 43 [?]
Erfahrungspunkte: 3.174.297
Nächster Level: 3.609.430
 |
|
Geduld braucht man wirklich. Wir sind noch in der Aufbauphase nach Schaden am Fesselträger vorne rechts.
Das Ganze kam durch einen viel zu spät erkannten Bruch/Riss am inneren Griffelbein. Bei der zwischenzeitlichen Heilung dieses Risses kam es zu einer Überbeinbildung oder ähnliches. Jedenfalls sah man auf dem Rö-Bild deutlich ein Knochenstück, was da nicht hingehört. Dieses rieb bei Belastung ständig am Fesselträger und schädigte ihn. Nach OP und Pause wieder angefangen zu belasten. Aber der FT hat's nicht mitgemacht. War wohl zu stark gereizt.
Nun also seit letztes Jahr Dezember zuerst Schritt führen mit Steigerungen bis zu 1 Stunde, ab April/Mai ein 1/4 Jahr Schrittausritte bis zu 2 Stunden. Jetzt dürfen wir den Trab für ein paar Meter mit dazu nehmen und langsam weiter steigern.
Am Anfang gab's Entzündungshemmer. Dann wurde der FT mit Laser behandelt, dazu Ruta und Schüssler-Salze. Bei jedem US sah es besser aus, letzte Untersuchung ergab keine Unregelmäßigkeiten im Gewebe mehr. Eine leichte Verdickung ist im US sichtbar und wird wohl lt TA bleiben. Im Winter lief das Pony ohne Eisen beim spazieren gehen. Dann wieder wurde wieder beschlagen, aber kein spezieller Beschlag. Er hat vorne Eisen mit denen er gut abrollen kann.
Ich bin jetzt sehr vorsichtig und mache eher weniger als zu viel.
Ob es gut bleibt, wird sich zeigen.
Blutegel hatte wir auch schon im Einsatz, und die kleinen Biester helfen wirklich gut.
|
|
20.10.2013 21:19 |
|
|
fjoerdis

Pegasus


Dabei seit: 28.10.2008
Beiträge: 3.043
Bewertung:
Level: 54 [?]
Erfahrungspunkte: 19.777.895
Nächster Level: 22.308.442
 |
|
Blutegel kann ich auch nur empfehlen. War da ja auch erst skeptisch, aber das hat bei uns auch schon geholfen.
|
|
20.10.2013 22:41 |
|
|
stechmuecke

Reitpferd

Dabei seit: 25.03.2013
Beiträge: 814
Herkunft: Hohenlohe
Bewertung:
Level: 44 [?]
Erfahrungspunkte: 3.980.498
Nächster Level: 4.297.834
 |
|
hast du deinen Barhufbearbeiter denn schon befragt, was er tun würde? Und wie er es sieht? Ich bin inzwischen der Meinung, dass man halt auch sehr viel barhuf machen kann. Die TAs haben aber in dem Bereich kaum Wissen, die werden immer auf Beschlag gehen, egal, was für ein Problem das Pferde hat. Schließlich haben sie an der Uni Vorträge von Schmieden gehört und nicht von Barhufbearbeitern. Und das aber auch nicht viel.
Wenn du grad nichts machst, dann kann schon auch sein, dass durch die Nichtbewegung sich (zusätzlich) Flüssigkeit anstaut.
|
|
20.10.2013 23:48 |
|
|
Velvakandi

Einhorn
 

Dabei seit: 07.10.2007
Beiträge: 7.928
Herkunft: Dresden
Bewertung:
Level: 60 [?]
Erfahrungspunkte: 54.593.547
Nächster Level: 55.714.302
 |
|
Mina war während der Behandlung der Sehnengeschichte zu keinem Zeitpunkt beschlagen. Sie hat sich die Verletzung im Spätherbst zugezogen, als der Schnee zwei Tage eher kam als der Hufpfleger (um die noch verbelibenden Eisen der Turniersaison runter zu machen). Vermutlich ist sie mit den glatten Eisen auf der verschneiten Koppel weggerutscht.
Sie war auch nach 3 Monaten Box plus Spaziergänge die keinen Erfolg brachten dann während der Zeit als die THP geegelt hat immer ganztags auf der Weide und nur nachts im Stall (was aber logistische und keine gesundheitlichen Gründe hatte, komplett draußen wäre noch besser gewesen). Die Weide war platteben, die Herde relativ ruhig, die Murmel Chefin. Auf eine matschige Hangweide hätte ich sie auch nicht gestellt. Meine THP sagte im Gegensatz zum TA (der Bewegung auf Asphalt empfahl, was mit einem nicht verkehrssicheren Pferd zum echten Spießroutenlauf wurde) auch ich solle lieber auf federnd-festen Böden mit ihr laufen gehen. Also Wald- und Feldwege statt Asphalt und Schotterstraßen. Das haben wir auch später beim Antrainieren unterm Sattel weitgehend so befolgt.
Wenns mein Pferd wäre würde ich also:
1 Barfuß bleiben und den Hufpfleger auf die Problematik aufmerksam machen, damit er die Stellung entsprechend anpassen kann
2 einen Blutegeltante ins Boot holen
3 die möglichst auch noch mit Homöopathie richtig fit ist (nicht nur "bei Sehne Silicea" sondern richtig richtig fit, mit Konstitutionstyp und allem drum und dran)
4 das Spazierengehen von der Straße weg verlegen auf feste Feldwege etc.
5 das Pferd möglichst allein oder in Kleingruppe auf eine geeignete Weide stellen, es sei denn euer Paddock ist so weitläufig, dass enge Wendungen etc. nicht nötig werden, vom Untergrund her nirgendwo und unter keinen Witterungsbedigungen glatt und mit einer ruhigen Herde besetzt, wo deine Stute nie gejagt wird.
__________________ Gangpferdedistanzler
Paso Fino Mina de Oro 492 km in der Wertung
Isländer Velvakandi frá Árbakka 40 km in der Wertung
All that is gold does not glitter,
Not all those who wander are lost.
|
|
21.10.2013 00:30 |
|
|
|
|
Ich habe von 3 Tierärzten 3 verschiedene Meinungen zum Thema Sehnenschaden erhalten. Da wir jetzt 3 Beine durch haben, hat beim letzten Sehnenschaden alles gar nicht so lange gedauert:
- Blutegel (wer das mag, kann das auch selber machen. Unbedingt 2 Tage das Bein nicht schmieren!)
- Nicht zu lange stehen lassen, Bewegung auf hartem Boden. Natürlich erst wenn keine akute Lahmheit auf 3 Beinen
- Meine Physio hat zusätzlich auch noch massiert, damit sich Verklebungen lösen.
- Und die üblichen Salben, Verbände etc.
|
|
21.10.2013 11:58 |
|
|
Svalin

Pegasus


Dabei seit: 16.10.2013
Beiträge: 4.034
Herkunft: Mecklenburg-Vorpomme
rn
Bewertung:
Level: 53 [?]
Erfahrungspunkte: 18.901.006
Nächster Level: 19.059.430
 |
|
Wir hatten mal eine "Schaden an der tiefen Beugesehne"
Rennbahnpferdebeinespezialist hat Hyaluronsäure gespritzt - dreimal im Abstand von 2 Wochen.
Er hat mir das so erklärt: der Körper neigt dazu, beschädigtes Sehnengewebe mit Bindegewebe aufzufüllen - das hält aber nicht. Durch die Hyaluronsäure wird Bindegewebsbildung verhindert.
War aufwendig und teuer - hat aber wirklich gut geholfen
Danach nochmal Blutegel und das Problem war ausgestanden...
__________________
ooooohmmmmm
|
|
22.10.2013 10:52 |
|
|
*sonja*

Reitpferd

Dabei seit: 17.10.2013
Beiträge: 1.273
Bewertung:
Level: 46 [?]
Erfahrungspunkte: 5.963.274
Nächster Level: 6.058.010
 |
|
Eins der Ponys bei uns am Stall hat gerade auch Sehne. Nicht meins. Aber ich war beim TA Besuch dabei.
Der TA hat einen Bluterguss zwischen Ringband und Beugesehne diagnostiziert und einen kleinen Sehnenschaden. Der TA hat auch etwas gespritzt, glaube das war Hyaluronsäure und ein Cortison.
Zur Heilung soll das Pony also zunächst nur Bewegung im weitläufigen Offenstall/Paddock haben, dann Spaziergänge an der Hand. Eventuell bekommt sie einen Spezialbeschlag hinten.
Förderlich für die Heilung ist außerdem alles was die Durchblutung anregt; z. Bsp. Umschläge, Kneippsche Güsse (wechselnd warm und kalt), Blutegel, ...
In 3 Monaten soll dann ein Kontroll-US stattfinden.
__________________ Den Puls des eigenen Herzens fühlen. Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern. Wieder Atem holen lernen, das ist es. (Christian Morgenstern)
|
|
22.10.2013 11:35 |
|
|
Morgaine

Pegasus

Dabei seit: 16.10.2013
Beiträge: 2.667
Herkunft: HVL
Bewertung:
Level: 51 [?]
Erfahrungspunkte: 12.495.085
Nächster Level: 13.849.320
Themenstarter
 |
|
Meine Maus ist munter und langweilt sich....sie belastet das Bein voll und die Schwellung ist deutlich zurückgegangen.
Ich habe jetzt mit langsamen Spazierengehen auf festem Boden/Asphalt angefangen ( 10 min) und sie schreitet munter-fröhlich-taktklar daher und möchte "mehrmehrmehr".
Nächste Woche werde ich einen TA-Ultraschall-Kontrolltermin ausmachen, dann sind 6 Wochen um.
Den vom TA empfohlenen Beschlag hat sie immer noch nicht
Unser Schmied hatte seine Termine immer wieder verschoben.
Nun soll der Schmied am Montag kommen - und ich bin echt am Grübeln: lasse ich es einfach bleiben ? Hat das jetzt noch Sinn oder wäre das vielleicht sogar inzwischen kontraproduktiv ?
M.
|
|
02.11.2013 08:10 |
|
|
Morgaine

Pegasus

Dabei seit: 16.10.2013
Beiträge: 2.667
Herkunft: HVL
Bewertung:
Level: 51 [?]
Erfahrungspunkte: 12.495.085
Nächster Level: 13.849.320
Themenstarter
 |
|
....sie hat dann ihren Beschlag bekommen, wurde weiter spazierengeführt und im November gab es den nächsten Ultrallschall und Vortraben:
"Im Trab auf hartem Boden keine Lahmheit, Schwellung ist abgeklungen, sonographisch kein Defekt mehr nachweisbar"
TA meinte, ich könne langsam wieder anfangen zu reiten und auch langsam wieder anfangen zu traben, erstmal nur auf hartem Boden.
Gut, ich habe sie trotzdem den ganzen Dezember weiterhin nur Spazieren geführt (am Ende so 1/2 bis 1 Stunde) , bin jetzt nach Weihnachten mal kurz das erste Mal geritten, versuche das langsam aufzubauen. Angefangen habe ich mit 5 min Draufsitzen.
Im Moment sieht es bei mir so z.B. aus:
15 min Spazierenführen, aufsteigen, 15 min Schritt reiten, einmal kurz traben, 10 min Spazierenführen.
Ich wollte das Reiten jetzt pro Woche um 5 min steigern und das Traben immer ein klein wenig verlängern bzw. irgendwann dann zwei (statt einer) Trabstrecken einbauen.
Klingt das o.k. so ?
Oder in welchem Maß sollte man das ausweiten/steigern ?
M.
|
|
08.01.2014 23:45 |
|
|
stechmuecke

Reitpferd

Dabei seit: 25.03.2013
Beiträge: 814
Herkunft: Hohenlohe
Bewertung:
Level: 44 [?]
Erfahrungspunkte: 3.980.498
Nächster Level: 4.297.834
 |
|
sehr schön, dass du uns berichtest, dachte letztens schonmal an dich
Ich würde im Schritt beim Führen auch immer wieder kurz auf weicheren Boden gehen. Somit trainierst du die Sehen. Sonst hast du am Ende wieder ein "voll funktionsfähiges" Pferd, denkst, es ist alles ausgeheilt und auf weichem Boden geht dann wieder gar nichts. So kannst du es schonend ins Aufbautraining einbauen, auch wenns am Anfang nur 2 m sind.
Ich denke, das wichtigste ist in dem Stadium jetzt, dass du sehr genau auf dein Pferd achtest wie es läuft. Wenn sie gut läuft, dann bauchst du dir keine Gedanken machen und kannst immer weiter steigern. Sobald sie nur etwas anders läuft gehst du einfach wieder einen (oder mehrere) Schritte zurück, soweit eben, bis sie wieder gut läuft.
Ist der Beschlag immer noch drauf? Und wenn ja, wie lang soll der drauf bleiben? (Die Sehne verkürzt sich doch und muss dann nachher wieder langsam gedehnt werden)
|
|
09.01.2014 18:57 |
|
|
Oskasteinn

Fohlen
Dabei seit: 09.12.2013
Beiträge: 12
Herkunft: Hartenholm
Mitglied bewerten
Level: 23 [?]
Erfahrungspunkte: 55.577
Nächster Level: 62.494
 |
|
Hallöchen,
kennt sich jemand von Euch mit Homöopathie aus? Sollte meinem Wallach mit Sehnenschaden 3 Wochen Bryonia C30 und dann 3 Wochen Ruta C30 geben.
Jetzt erreiche ich meine TP nicht und weiß nicht ob ich wieder mit Bryonia anfangen soll.
Weiß einer wie lange ich die Globolis geben darf?
11:11
|
|
10.01.2014 11:15 |
|
|
|
|
|
 |
|