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Wie war Euer "erstes Mal"?? |
Mayllin

Jährling
 

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| Wie war Euer "erstes Mal"?? |
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In den letzten Wochen hatte ich so einiges auszustehen mit Madame ..... sie hat jede Menge neue Spielarten des Ungehorsams sehr kreativ umgesetzt. Hufe geben? Biste blöd? Stehen bleiben wann DU willst? hihi.... Mit Zügel reiten? watn dat? Nix da, auch wenn derZügel kilometerweit durchhängt tut mir der weh, engt mich ein, macht mir Angst..... da muss ich mich jetzt aber gaaaanz doll aufregen! Rechts rum an der Longe??? Aber NIE im Leben! usw...... (ist ja nicht so, dass sie das nicht alles schon aus dem FF konnte!)
Mein einziger Gedanke war immer: Mein Gott, warum habe ich mir keine 25jährigen sedierten Wallach gekauft??????
Heute morgen war ich mit einer Mitpensionärin mit einem ebenfalls jungen Isländerwallach verabredet, wir trainieren öfters gemeinsam, macht ja auch mehr Spaß.
In der Früh, als ich aufwachte, hatte ich nur einen Gedanken: Traumwetter, ich hab frei, ich träume davon, mit meinem Pferd durch den Wald zu reiten..... ich hatte ein unbeschreibliches Bauchgefühl......
Im Stall angekommen, waren da noch eine weitere Mitpensionärin und meine Bekannte mit dem Wallach. Ich sagte spontan: DAS ist heute ein Tag zum Ausreiten! Da meinte die eine Dame, das hätte sie sowieso vorgehabt, wir sollen doch mitkommen. Da war es: MEIN ERSTES MAL... mein erster Ausritt mit Madame!
ALso noch zweimal geschluckt (bis jetzt hatte ich ja jede Menge sehr guter Ausreden, um mit meinem Jungspund nicht ins Gelände zu müssen
), dann Pferd klargemacht und es konnte losgehen!
Madame war doch recht aufgeregt, ihr ansonsten schon ausholender Schritt wurde noch länger, aber war nicht schlimm. Sie war ziemlich guckig, kennt ja das Gelände auch noch nicht, liess sich aber gut beruhigen. Ich habe dann, um mich selbst auch ruhig zu halten, sehr zum Leidwesen meiner Mitreiter angefangen, die "Ode an die Freude" zu singen...
Tja, das Problem war, dass meine Mitreiter auf Isis ritten, wodurch ich recht bald gezwungen war, die Führungsrolle zu übernehmen
, was aber eine recht gute Gehorsamsübung war, immer wieder Stehen bleiben und auf die anderen warten.
Als es ihr im Schritt doch zu langsam war und ich aber nicht traben wollte, hat sie sich offensichtlich an ihre Gene erinnert und sich in beginnendem Paso Llano geübt.... Mann, das war ein Gefühl!!!!!!
Da waren zwar einige grundsätzlich pferdefressende Monster und einige speziell auf PP/TT abgerichtete als Baumstämme getarnte Killermaschinen, aber wir haben dem Tod (fast) furchtlos ins Auge geschaut und sind weitergeritten!
Fazit: Es war GUT! Es war ein großer Schritt für mich (oute mich eben mal als Schisser
) und auch für mein edles Ross und hat nur einen Nachteil: großes Suchtpotential! Ich möchte das jetzt nämlich immer wieder machen!!!!
Wie war euer erster Ausritt? Euer ERSTES MAL mit euren Pferden?
Sorry für die Epistel, aber ich musste meine Riesenfreude einfach mit Euch allen teilen!
liebe Grüße Sabine
__________________ Wie konnte ich nur so lange ohne Pferd leben?
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29.04.2014 17:41 |
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Zambezi

Pegasus


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Hihi, witziger Titel ... und sehr schön beschrieben
Freut mich, dass es ein so tolles Erlebnis war ... und Du solltest das unbedingt öfter machen. Viele Pferde langweilen sich, wenn man immer nur auf dem Platz oder in der Halle mit ihnen arbeitet und lassen sich dann allen möglichen Blödsinn einfallen.
Zu meinem ersten Mal kann ich leider nicht viel beitragen. Ich war mit allen meinen Pferden eigentlich immer von Anfang an im Gelände, weil ich in vielen Ställen gar keinen Reitplatz oder eine Halle zur Verfügung hatte. Insofern war das für mich der Normalfall und nicht weiter spannend.
__________________ Wer auf dem Pferd arbeitet, hat dort nichts zu suchen.
(Nuno Oliveira)
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29.04.2014 17:51 |
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Mayllin

Jährling
 

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@Zambezi,
ich weiß auch nicht, warum ich so Respekt vorm Ausreiten mit diesem Pferd hatte (und teilweise noch habe), ich hatte noch nie einen Reitunfall, bin noch nie irgendwie schwer gestürzt oder so.... mache mit Mayllin auch ganz normal Bahnarbeit, aber das Gelände verursachte bis jetzt immer extremes Kopfkino
Aber ich denke, dieser Bann ist jetzt gebrochen und ich werde Wiederholungstäter.
Hattest du nie Angst auf jungen Pferden im Gelände?
__________________ Wie konnte ich nur so lange ohne Pferd leben?
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29.04.2014 17:56 |
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Zambezi

Pegasus


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| Zitat: |
Original von Mayllin
Hattest du nie Angst auf jungen Pferden im Gelände? |
Ich hatte öfters mal Angst auf fremden Pferden im Gelände ... und früher in der Reitschule. Wenn wir mit den Pferden, die nur die Halle gewöhnt waren, alle heilige Zeit mal ausgeritten sind, ging das nicht ohne mindestens einmal Durchgehen pro Ausritt vonstatten
Meine eigenen Pferde waren überwiegend nicht mehr so ganz jung, als ich sie gekauft habe ... außer ein Jungpferd, das ich selber ausgebildet hab, aber da waren eher die ersten paar Mal Draufsitzen auf der Koppel spannend, denn mangels Reitplatz wurde die komplette Ausbildung im Gelände absolviert. Das Gelände kannte sie und als ich das erste Mal im Gelände aufgestiegen bin, war das eher Aufregung als Angst.
Das ist aber auch eine Gewöhnungssache, denke ich. Wenn man seit 30 Jahren fast ausschließlich und meistens alleine im Gelände unterwegs ist, ist das nicht mehr so aufregend. Du bekommst da bestimmt schnell Routine ... einfach dranbleiben
__________________ Wer auf dem Pferd arbeitet, hat dort nichts zu suchen.
(Nuno Oliveira)
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29.04.2014 19:00 |
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picada

Reitpferd

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Das hört sich aber super an Mayllin! Dein Pferd hat sich doch super verhalten, da steht weiteren Ausritten nichts im Wege! Vor allem finde ich toll, dass sie vorausgelaufen ist, ohne sich hinter den Isis zu "verkriechen".
Meine Stute war auch erste einige Monate unter dem Sattel, als ich sie bekommen hatte. Allerdings "musste" ich auch, mangels Sandplatz, sofort in Gelände. Allerdings ging ich die ersten Male nicht alleine, sondern in Begleitung. Da hat sich meine Süsse schon sehr gerne hinter den anderen "verkrochen".
Ich kann nachvollziehen, dass man anfänglich etwas Schiss hat, denn man (frau) kennt ja sein Pferd noch nicht so gut und weiss nicht, wie es sich im Gelände verhält. Es sind da ja ganz andere Eindrücke. Ich hatte vor allem Angst, dass meine Famosa mal mit mir durchgehen könnte. Dies hat sie aber nie gemacht und heute habe ich soviel Vertrauen und Sicherheit, dass ich überhaupt nie mehr ein "komisches" Gefühl in der Magengegend habe.
Allerdings finde ich es persönlich sehr wichtig, dass man mit seinem Pferd auch ins Gelände geht, dies gehört zu einer Jungpferdausbildung einfach dazu. Leider beobachte ich häufig, dass viele Reiter nur noch in der Halle/Reitplatz reiten oder immer die selbe Runde im Gelände machen. Wäre überhaupt nicht meins, denn es gibt doch nichts Schöneres als der Ausritt.
Ich wünsche euch beiden viele wunderbare Ausritte....geniesse es!
__________________ Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!
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29.04.2014 19:24 |
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NuEpi

Reitpferd

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Danke Danke, 1000 Dank für den tollen Bericht. Das macht mir soviel Mut. Mein "erstes Mal" steht mir noch bevor mit meinem Jungpferd. Wir waren zwar schon mal "draussen", also den einen Weg vom Hof weg, aber da ist er mir durchgegangen, wenn auch nicht doll und es ist nichts passiert. Dann waren wir einige Male spazieren und nun soll es eben mal "richtig" raus gehen...
Ich würde es so gerne selber machen, aber ich bin so eine Schissbacke, dass ich meinem Pferd da sicher keine Ruhe geben kann, sondern ihn eher verrückt mache... das ist meine Angst...
Darum soll meine Freundin ihn reiten, ich gehe mit einem braven Pferd mit und wenn alles gut ist, dann tauschen wir die Pferde.
Solche Berichte, wie deiner machen mir jedenfalls ganz viel Mut...
Viel Spaß bei deinen "Wiederholungstaten"
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29.04.2014 20:10 |
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stechmuecke

Reitpferd

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mein "erstes mal" war mit drei anderen Pferden zusammen. 2 isis vom Nachbarhof (von dort sind wir los, hin habe ich geführt und heim sind wir eben geritten) und mit der gleichaltrigen Stute, bei der es auch das erste mal war, allerdings war diese bereits schon ein jahr länger unter dem Sattel. Nach ein paar Metern habe ich bereits den anderen hinterhergerufen, dass sie warten sollen, weil mein Pferd nicht nachkommt, weil sie da schon so fühlig lief
Ansonsten waren wir ja schon gefühlte 1000x im Gelände zu spazieren gehen und als Fohlen war sie als Handpferd mit. So dass sie alle Standartrunden bereits eh kannte. An alle weiteren Ritte kann ich mich auch nicht mehr erinnern. Also wann das erste mal schneller etc. - Ach ja, ich weiß nur noch, dass ich das eigentlich allererste mal bereits als dreijährige mit ihr hatte, als ein Kumpel von uns ein Shooting im sonnenblumenfeld machte und ich mich auf mein - unangerittenes- pferd setzte. Anschließend hat er mich noch ein Stück geführt (vorher hat mich schonmal eine Freundin 5 meter auf dem Reitplatz geführt. - Alles ohne Sattel versteht sich
und Kumpel natürlich eigentlich keine Pferdeerfahrung ^^
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29.04.2014 20:27 |
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tryggvi

Einhorn
 

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Unser erstes Mal war sehr abstrus... im nachhinein gesehen vllt auch etwas "gefährlich"
Wir hatten unser erstes Mal bei unserer ersten Begegnung am 20.06.2011 beim Proberitt. Ich hatte angegeben, dass ich sehr schissig bin und ein "etwas älteres Modell" suche...
Naja, dann kam die Dame mit nem kleinen, dicken, schwarzen Pony an - sagte: das ist Tryggvi.... ich putzte ihn, sie sattelte ihn und Fragen stellte ich erstmal keine, da ich ja ausser nem netten Pony keine großen Ansprüche hatte und mir Abstammungen meist eh nichts sagen
Dann ging es in die kleine Halle. Er wurde im Schritt und Tölt vorgeritten. Den Galopp lies man aus, aber die Halle war auch sehr klein - hatte mir also nichts dabei gedacht. Dann ich ab aufs Pferd und nach 15 Minuten fragte ich, ob wir denn mal draußen reiten könnten.
Ich stieg ab und wartete auf meine Begleitung.
Wir ritten vom Hof runter, über eine Holzbrücke und dann an den Wiesen entlang. Danach kam eine Bahnstrecke mit einem netten Wiesen weg, den wir gemeinsam runter tölteten. Nach knapp 30 Minuten waren wir zurück am Hof mit einem: Ja super, dann hat er das jetzt auch hinter sich.... Ich machte große Augen und dann fingen meine Fragen an! Tryggvi war gerad 5,5 Jahre alt (und nicht das ältere Semester), gerad das 10, Mal unterm Sattel und hatte soeben seinen ersten Ausritt absolviert und mit Bravur gemeistert.
Der 20.06.2011 ziert nun mein Handgelenk
Der erste Tag mit meinem Pony!
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29.04.2014 20:33 |
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Zambezi

Pegasus


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| Zitat: |
Original von tryggvi
Der 20.06.2011 ziert nun mein Handgelenk
Der erste Tag mit meinem Pony! |
Wie jetzt? Hast Du Dir das Datum aufs Handgelenk tätowieren lassen?
Jedenfalls eine schöne Geschichte ... vielleicht war es ganz gut so, dass Du vorher nicht gewusst hast, dass er so jung ist und noch nie im Gelände war. Wer weiß, ob es sonst so gut geklappt hätte? Je weniger Gedanken man sich macht, umso besser klappt es oft.
__________________ Wer auf dem Pferd arbeitet, hat dort nichts zu suchen.
(Nuno Oliveira)
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29.04.2014 20:56 |
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Mayllin

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@NuEpi
ich kann deine Bedenken MEHR als gut verstehen und ich habe das genauso gemacht wie du: den allererste Ausritt mit ihr machte meine Ex - Stall - Besi (und RL), ich ritt in der Gruppe (4 Pferde) auf nem kreuzbraven Tinker mit und konnte mein Pferd beobachten und mir von der RL sagen lassen, wie mein Pferd so tendenziell reagiert. Obwohl mir klar ist, dass die Reaktionen eines Pferdes sehr eng mit dem Können des Reiterleins verbunden sind, konnte ich aber zumindest schon abschätzen, ob sie eher zum Davonlaufen neigt, oder lieber nen Angsthüpfer macht oder what ever sie für ein Typ ist, und das hat mir viel geholfen.
Und wir Picada es völlig richtig gesagt hat, man kennt nach so kurzer Zeit sein Pferd einfach noch nicht richtig und hat somit keine Ahnung, was da eventuell auf einen zukommt. Und da war ich nicht zu stolz, "reiten zu lassen".
Also ist deine Entscheidung mit "reiten lassen" von jemandem, der sicher im Sattel ist und auch unvoreingenommen mit deinem Pferd umgeht, absolut in Ordnung.
Und viel Spaß beim "ersten Mal" ....
liebe Grüße Sabine
__________________ Wie konnte ich nur so lange ohne Pferd leben?
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29.04.2014 21:00 |
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tryggvi

Einhorn
 

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| Zitat: |
Original von Zambezi
| Zitat: |
Original von tryggvi
Der 20.06.2011 ziert nun mein Handgelenk
Der erste Tag mit meinem Pony! |
Wie jetzt? Hast Du Dir das Datum aufs Handgelenk tätowieren lassen?
Jedenfalls eine schöne Geschichte ... vielleicht war es ganz gut so, dass Du vorher nicht gewusst hast, dass er so jung ist und noch nie im Gelände war. Wer weiß, ob es sonst so gut geklappt hätte? Je weniger Gedanken man sich macht, umso besser klappt es oft.
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dort steht auf isländisch "unzertrennlich" und unser Datum
ich glaube auch, dass es von Vorteil war, dass ich es nicht wusste, so konnte ich mir erst gar nicht ins Hemd machen
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29.04.2014 21:04 |
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Mayllin

Jährling
 

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@tryggvi
meine Güte, ein Glück dass du damals nicht wusstest, was Sache war.... und dadurch cool auf deinem abgeklärten "älteren Semester" asureiten warst!
Das ist ja echt ne nette Geschichte!
echte Liebe findet halt immer ihren Weg!
__________________ Wie konnte ich nur so lange ohne Pferd leben?
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29.04.2014 21:06 |
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Mayllin

Jährling
 

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@stechmücke
das ist natürlich ein Riesenvorteil, wenn man mit dem Pferd schon spazieren war und so sich gemeinsam das Gelände "erarbeitet" hat.... seufz..
Als ich meine kaufte, war sie auch schon im Gelände, aber mit einer RB die ich nie gesehen hatte und daher keine Aukünfte einholen konnte, das Pferdchen war zum Kaufzeitpunkt bereits mehr als 2 Monate nur auf der Weide und die ersten beiden Spaziergänge mit ihr waren ... räusper... sozusagen eine ziemliche Katastrophe. Sie hat wirklich sämtliche Triebwerke gezündet und ich hatte ein bockendes, steigendes Etwas an der Leine..... und das nur, weil im Dressurstall nebenan (den sie bitteschön seit 3 Jahren kannte!!!!! Sie stand ja auf der Weide daneben) ein paar Pferde am Paddock waren bzw. auf und ab geritten wurden..... da hatte ich geländetechnisch dann mal kurz dichtgemacht.
__________________ Wie konnte ich nur so lange ohne Pferd leben?
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29.04.2014 21:14 |
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Smartie unregistriert
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BT hab ich dreijährig schon beim Probereiten "ausgeritten", allerdings nur 20-30 Minuten, weil wir am Vortag noch einen Schneesturm hatten (Mitte Mai!) und die Felsen und die Wege in den Bergen so glatt waren (Nord-Wyoming).
Nachdem sie im August dann hier war, hab ich einige Wochen gewartet, bis sie zumindest etwas mehr Pferd war und hab mich ganz alleine auf einem abgetrennten Stück Koppel aufs Pony gesetzt und bin 2 x so ( 10 Minuten etwa) geritten.
Dann bin ich 3 x mit ihr spazieren gegangen und hab sie fürs 4. mal gesattelt und getrenst. Nach 200m gemeinsamen Fußwegs, bin ich bei einer Bank aufgestiegen und in den Wald geritten. Den dichteren Wald fand sie etwas unheimlich, aber sie war komplett artig und bei mir. Nach etwa 5 km bin ich abgestiegen und bin mit ihr das letzte Stück Weg wieder zu Fuß gegangen.
Danach hatte sie Mutterschutz und ich habe sie erst 5-jährig wieder geritten, beim 3. mal gleich wieder ins Gelände, denn dafür habe ich meine Pferde eigentlich nur.
Sie ist ein Traumpferd, das sich fast nie erschreckt!
Wenn es wirklich einmal dazu kommt, hopst sie 10 cm hoch auf der Stelle, und alles ist wieder gut
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29.04.2014 21:36 |
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Ragna

Pegasus


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Ragna war gerademal zwei Wochen in Ausbildung (von der Pike auf, d.h. erster Beschlag, erstes Sattelauflegen, erstes Mal Reiter drauf, usw.), als ich am 17.2.2007 nichtsahnend auf dem Hof erschien, die Bereiterin mich erst auf ein Schulpferd und schon nach 15 Minuten auf meine blutjunge Ragna setzte. Ich sollte noch erwähnen, dass ich zu dem Zeitpunkt aufgrund beruflicher Veränderungen schon zweieinhalb Jahre nicht mehr geritten und reichlich unsicher war, zumal ich noch nie ein Pferd geritten hatte, das so kurz unterm Sattel war. War total cool.
Als Ragna im Juni 2007 eine Woche aus ihrem Jungpferdeurlaub (zur Verdauung und dem Sichsetzenlassen des Gelernten) zurück war, durfte ich sie das erste Mal alleine reiten. Sie war lieb und cool und hatte auch den uns entgegenkommenden Jogger auch schon eine Weile gesehen, als er ihr doch etwas bedrohlich vorkam und sie eine schnelle Drehung machte. Unsicher wie ich war, fiel ich natürlich, aber ganz sanft und mit Zügel in der Hand (ohne groß gerupft zu haben). Ich bat den verdutzten Jogger, das Zappelphilippinchen zu halten, so dass ich aufsteigen konnte, und ritt in ruhigem Schritt nach Hause. Ich hatte den Eindruck, dass es Ragna ganz arg war, dass sie mich verloren hatte, und sie sich regelrecht entschuldigte bzw. ganz vorsichtig lief und jede hastige Bewegung vermied.
Bis heute ist Ragna sehr zuverlässig und das ideale Pferd, um ängstlichen Reitern Sicherheit zu geben. Sie zuckt eher zusammen als dass sie einen Satz zur Seite macht. Für mich war sie das ideale Wiedereinstiegspferd.
__________________ Lady Gáta (1988-2004)
Schlitzohr und Schlaumeier Ragna
Streber Fengari
Wahrheit hat die verblüffende Eigenschaft, sich immer wieder zurückzumelden. Bruno Bänninger
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30.04.2014 14:18 |
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Mayllin

Jährling
 

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@Ragna,
oooch, das ist ja total schön, dass es auf Anhieb so harmoniert hat mit euch! Aus Deinen Zeilen erntnehme ich, dass du das Pferd schon länger kennst und nur zur Ausbildung weg war? Das sind natürlich ideale Voraussetzungen, da man das Pferdchen in all seinen Reaktionen und durch das Miteinander schon kennt. Welch idealer Einstieg ins gemeinsame Reiterleben! *michmitdirüberdeintollespferdchenfreu*
tja, so Säbelzahnjogger und Wolfspilzsucher sind echt gruselig.....
__________________ Wie konnte ich nur so lange ohne Pferd leben?
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30.04.2014 14:27 |
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litla

Reitpferd

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Gelände ist so wichtig und so schön
Bei Glaesir weiß ich es ehrlich gesagt garnicht mehr...ich weiß aber noch, wie wir das erste Mal draußen waren als er offiziell mir gehört hat. Ich habe geholfen ihn anzureiten, aber meine Mutter musste noch etwas überredet werden und am 18 Juni vor 21 Jahren war er endlich meiner, ich habe mir einen alten Sattel von Frau Rex geliehen (ich hatte nur die Feldmann-Bratpfanne von meiner alten Stute, die war dem Kleinen viiiel zu groß), bin ins Gelände und ich glaube die erste halbe Stunde nur Schritt geritten, weil ich jede Sekunde genießen wollte
(das erste Mal davor wirklich Wald war in der Gruppe und ich glaube total unspektakulär
)
Sponni hatte ich ja zum Anreiten bei Andreas, und als er dann 5,6 mal drauf saß bin ich hin gefahren und wir waren ausreiten. Sponni ist ein bisschen gehüpft, aber es war einfach toll

Der erste Ausritt als ich ihn dann 4 Wochen später zu mir geholt habe war auch einfach drauf und raus - und das auch noch alleine
Ich bin wirklich nicht die beste und nicht die mutigste Reiterin, aber ich finde ausreiten einfach so wichtig, vor allem für junge Pferde - Sponni kostet mich da auch schon Nerven, da er ein kleiner Glotz-Hüpf-Frosch sein kann (er springt auch schon mal im Galopp quer über den Weg, wenn er mit dem linken Auge einen Ponyfresser im Gebüsch sitzen sieht), aber bis jetzt bin ich ganz gut oben geblieben, und es wird auch besser und er wird cooler
Mir fehlen momentan etwas die Mitausreitpartner, die gerne flott und kontrolliert reiten (manche machen entweder das eine oder das andere
Bzw reiten zu anderen Zeiten etc ), so dass wir viel alleine unterwegs sind, aber das wird auch noch
__________________ Meine Jungs
<3 Meine Jungs
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30.04.2014 14:34 |
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Ragna

Pegasus


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| Zitat: |
Original von Mayllin
@Ragna,
oooch, das ist ja total schön, dass es auf Anhieb so harmoniert hat mit euch! Aus Deinen Zeilen erntnehme ich, dass du das Pferd schon länger kennst und nur zur Ausbildung weg war? Das sind natürlich ideale Voraussetzungen, da man das Pferdchen in all seinen Reaktionen und durch das Miteinander schon kennt. Welch idealer Einstieg ins gemeinsame Reiterleben! *michmitdirüberdeintollespferdchenfreu*
tja, so Säbelzahnjogger und Wolfspilzsucher sind echt gruselig.....
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Ich habe Ragna selbst gezüchtet und habe nur knapp die Geburt verpasst. Es war ganz früh deutlich, dass ich ihre Bezugsperson war, und daran änderte sich auch nichts, als ich nur noch ab und zu nach Deutschland kam. Ragna blieb auf ihrem/unserem Heimathof, um dort gedeckt zu werden, ihr Fohlen aufzuziehen und eingeritten zu werden, erst danach brachte ich sie in die Niederlande. Aber Ragna war auch extrem einfach einzureiten, weil sie laut Bereiterin "schlau, ich meine richtig schlau" ist. Sie sagte wohl mal: "Was soll ich denn mit der, die reitet sich ja von alleine ein."
Ich habe einfach ein Riesenglück, dass Ragna so schlau und dabei so unkompliziert ist.
__________________ Lady Gáta (1988-2004)
Schlitzohr und Schlaumeier Ragna
Streber Fengari
Wahrheit hat die verblüffende Eigenschaft, sich immer wieder zurückzumelden. Bruno Bänninger
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30.04.2014 16:18 |
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clauditchi

Pegasus


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Herkunft: 21720 Steinkirchen
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Nächster Level: 16.259.327
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Ich habe meinen Suessen beim Proberitt das erste Mal im Gelaende geritten - super Kombi - ich halbes Jahr auf dem Sattel und er ein halbes Jahr unter dem Sattel! Dann kriegste noch erzaehlt, dass neulichs jemand zum Proberitt da war und er nur gemacht hat was er wollte! Puh - da kamen doch Zweifel auf, aber habe mich dann ueberzeugen lassen, dass das schon passt! Und es passte! Naechsten Tag ist er dann umgezogen! 2 Tage spaeter erster Ausritt mit einer Freundin zusammen - hatten unterwegs ein kurzes Gewitter - Leiftur hat noch nicht mal gezuckt! Naechsten Tag wieder los - da war am See abfischen - volles Programm: Flatterbaender, Autos, Lautsprecherdurchsagen, leute, Hunde und Hubschrauber! Mir wurde da doch kurz mal anders, aber mein Suesser hat das ohne zu Zucken gemeistert!
Da war ich echt Stolz auf ihn!
__________________ Viele Gruesse Claudia
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02.05.2014 13:30 |
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